RE: Temporäre Kalorienrestriktion

#16 von Chris (edubily) , 01.12.2014 13:05

Huch?! Ganz sicher?

Diverse Quellen geben 5-12 pmol/l vor.

Der Umrechnungsfaktor pg/ml -> pmol/l = 1,536

Daher errechne ich folgendes:

"Mein" Referenzbereich von fT3 (pg/ml) erstreckt sich von 2-4 - das halte ich für angemessen.

Umgerechnet auf pmol/l wäre das:

3 - ca. 7


Damit wärst du an der absoluten Untergrenze!


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Chris (edubily)
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RE: Temporäre Kalorienrestriktion

#17 von Kean ( Gast ) , 01.12.2014 13:08

Hm … unmöglich würde ich am liebsten sagen …

OK, schreib doch mal hier rein, was du gestern/heute hattest + Uhrzeit.


Kean

RE: Temporäre Kalorienrestriktion

#18 von Marcel ( Gast ) , 01.12.2014 15:40

Hallo,
damit habe ich jetzt nicht gerechnet... Falsche Einheit ;(
Ich poste mal meine restlichen Werte im passenden Unterforum.

Hier mal zwei Beispieltage:

in der Woche:
12:00 Uhr 40g Haferflocken + 50g Magerquark + kleiner Apfel als Oats, alternativ zwei Scheiben Brot mit magerem Hähnchenschinken, 18:00 Uhr dann ein normales Abendessen (mal Roulade mit Rotkohl, mal 3 Eier mit Schinken als Rührei, mal Pizza, ma Nudeln mit Tomatensauce - alles selbstgemacht)

Wochenende
11:00 Uhr 2 Roggenbrötchen mit Hüttenkäse, Schinken, Paprika, 15:00 Uhr ein kleines Stück Mohnkuchen, 17:30 Uhr 400g Rippchen

VG


Marcel

RE: Temporäre Kalorienrestriktion

#19 von H_D , 07.12.2014 15:24

Weil vl. nicht jeder auf FB ist:

More evidence for the benefits of intermittent fast... ah, I mean feeding.

Because current therapeutics for obesity are limited and only offer modest improvements, novel interventions are needed. Preventing obesity with time-restricted feeding (TRF; 8–9 hr food access in the active phase) is promising, yet its therapeutic applicability against preexisting obesity, diverse dietary conditions, and less stringent eating patterns is unknown. Here we tested TRF in mice under diverse nutritional challenges. We show that TRF attenuated metabolic diseases arising from a variety of obesogenic diets, and that benefits were proportional to the fasting duration. Furthermore, protective effects were maintained even when TRF was temporarily interrupted by ad libitum access to food during weekends, a regimen particularly relevant to human lifestyle. Finally, TRF stabilized and reversed the progression of metabolic diseases in mice with preexisting obesity and type II diabetes. We establish clinically relevant parameters of TRF for preventing and treating obesity and metabolic disorders, including type II diabetes, hepatic steatosis, and hypercholesterolemia.

www.suppversity.com | Chaix, Amandine et al. "Time-Restricted Feeding Is a Preventative and Therapeutic Intervention against Diverse Nutritional Challenges". Cell Metabolism , Volume 20 , Issue 6 , 991 - 1005

Angefügte Bilder:
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RE: Temporäre Kalorienrestriktion

#20 von Kean ( Gast ) , 07.12.2014 22:51

Du isst zu wenig - wenn du das bist:

Meine Blutwerte


Kean

RE: Temporäre Kalorienrestriktion

#21 von Marcel ( Gast ) , 08.12.2014 07:47

Hallo Kean,

ja das bin ich ;) Wieviel wäre denn gut? (Zu mir: 183cm, ca 78kg, 13%Körperfett)
Ich tue mich da schwer... Laut Sensewear Armband verbauche ich ca 3,0 TKcal pro Tag... Gerne auch mal 4,5 am WE. Jetzt hatten wir aber die Aussage dass das nicht korrekt geht wegen dem evtl. sinkenden Grundumsatz. Laut einer Atemgasanalyse vor ca. einem Jahr beträgt mein GU 1500kcal, der Ruheumsatz 1800 kcal pro Tag...

Wie sollte denn die fastenbrechende Mahlzeit aussehen? Tendeziell die größte des Tages mit vielen KH oder spielt das keine Rolle? Gibt es dazu Studien?

Sind diese immer wieder genannten 16h das Optimun? Wie macht ihr das mit der Mahlzeitenverteilung?

VG Marcel


Marcel

RE: Temporäre Kalorienrestriktion

#22 von Marcel ( Gast ) , 10.12.2014 16:26

Hallo,

Zitat
Hallo Marcel,


deine Armband kennt deinen Hormonlevel nicht und damit deinen Verbrauch. Wenn du im Hungerstoffwechsel bist regelt sich dein fT3 und somit der Verbrauch herunter. Und so ziemlich alles was du über dem nackten Minimum isst wird gleich eingelagert, denn es herrschen ja Notzeiten.



Hierzu noch eine kurze Frage. Zu dem Thema gibt es ja sehr widersprüchliche Forschungen. Ob der Stoffwechsel nun signifikant "einschläft" oder nicht.

Wie ist es denn tatsächlich?

Zudem wäre die Frage zum Armband ob ihr wisst aufgrund welchen Grundwertes dieser den Tagesumsatz ermittelt. Ich habe eine Atemgasanalyse machen lassen. Danach ist mein Ruheumsatz (RMR) bei 1780 kcal/d, und der Grundumsatz (BMR) bei 1500. Meistens geht man ja vom RMR aus und dieser passt in die gängigen Formeln (Körpergewichtx24)

Danke für eure Mühen.

VG Marcel


Marcel

RE: Temporäre Kalorienrestriktion

#23 von Gast ( Gast ) , 10.12.2014 20:56

Die Frage wäre einen Blogbeitrag wert! :)


Gast

RE: Temporäre Kalorienrestriktion

#24 von Alex , 11.12.2014 16:31

Bei der Kalorienrestriktion mit ca. 500 kcal weniger sollte man aber nicht unter den Grundumsatz fallen oder? Hatte mal in einem anderen Forum gelesen, dass wenn man unter den Grundumsatz fällt der Körper auf Sparflamme umstellt und die aufgenommen bzw. einen Teil der Kalorien als Fett abspeichert, was ja für uns kontraproduktiv ist? Ist das richtig so?


 
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RE: Temporäre Kalorienrestriktion

#25 von Chris (edubily) , 11.12.2014 16:44

Im Körper läuft alles mit Hilfe von Gesetzen. Mein "Plan" ist so erdacht, dass die Hormon-Werte positiv erhalten bleiben. Daher auch nur 2-3x die Woche 500 Kalorien weniger. Langfristig sollte alles i. O. bleiben.


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RE: Temporäre Kalorienrestriktion

#26 von Don90 , 27.12.2014 19:23

Wie sieht es eigentlich aus wenn man 1-2 Tage pro Woche angenommen 16 Stunden lang nichts ist (und nur Wasser & Tee trinkt)?
Wäre das auch ein vertretbares Schema fürs fasten?

Ich zähle nämlich keine Kalorien, darum tu ich mir relativ schwer mit dem 500 Kalorien Schema.


 
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RE: Temporäre Kalorienrestriktion

#27 von cremebavaroise , 03.01.2015 14:20

Hallo,

mein Problem: ich bin seit 1,5 Jahren auf einem Plateau. Ich mache schon seit einer Weile IF, meist in der Form dass ich 16 Stunden faste und nur in den verbleibenden 8 Stunden esse, normalerweise zwei Mahlzeiten. Kein Frühstück, das brauche ich irgendwie nicht und daher fällt mir der Rhythmus leicht; es macht aber auch keinen Unterschied wenn ich frühstücke, weder beim Gewicht noch beim Wohlbefinden, der Energie oder Leistungsfähigkeit. Fast immer habe ich in den letzten 1,5 Jahren zudem unterkalorisch gegessen, mit wechselnden Defiziten von 300-900 kcal, ohne irgendeinen Erfolg (nach der initialen Abnahme von ca. 12 kg, die ich mit reiner Kalorienrestriktion auf ca. 1600 kcal pro Tag erreicht hab). Klar waren auch mal Tage dazwischen an denen ich frustriert gedacht habe "was soll's" und einfach mal viel gegessen hab, auch Mist, aber das waren nur wenige.

Meine Blutwerte lasse ich baldmöglichst bestimmen, möglicherweise liegt da etwas im Argen. Ich bin mittlerweile so verunsichert was ich tun soll, weil in der Zeit wirklich nichts geholfen hat, das Gewicht ging immer 2-3 Kilo runter und anschließend wieder rauf. Low Carb, Ultra Low Carb mit Refeeds, Low Fat, Kalorien zwischen 900 und 1600 pro Tag, Kalorien-Cycling, Makronährstoff-Timing... Zudem treibe ich auch erst seit knapp zwei Jahren wirklich regelmäßig mehrmals die Woche Sport, auch das hat nichts bewirkt. Also mehr Fitness schon, aber nichts an der Optik oder dem Gewicht. Ich weiß einfach nicht wo der Fehler liegt: stimmt der Verbrauch nicht oder mache ich Fehler bei der "Aufnahme"? Ich esse darüber hinaus auch eher sehr gesund, so gut wie nie Fastfood oder Fertigprodukte, sondern immer frisch zubereitet und aus guten Zutaten.

Nach der Lektüre des Buches hab ich nun beschlossen, das Unterkalorische erstmal sein zu lassen und habe in den letzten 2 Wochen an den meisten Tagen eher meine Erhaltungskalorien gegessen (nach diversen Rechnern sollten das ca. 1950 kcal sein plus eventuell Sport, ich hab auch mal eine Atemgasanalyse machen lassen wonach mein Ruheumsatz bei ca. 1450 kcal liegt, somit kann das wohl hinkommen). Ich würde gern noch ca. 5-7 Kilo abnehmen, wobei mir das Gewicht selbst eigentlich egal ist, ich will einfach noch etliche Prozente KF loswerden. Derzeit versuche ich zwei Fastentage die Woche einzulegen, vorzugsweise an Nichttrainingstagen. Was mich nun etwas irritiert hat: in der 5:2 Diät von Dr. Mosley (u.a.) ist es ein Fastentag wenn man nur 500-600 kcal isst. Ich selber mache das so dass ich die ganzen Kalorien am Abend esse und somit zusätzlich 24 Stunden komplett nahrungsfrei bin. Chris schreibt aber dass man eben nicht nur 500 kcal am Tag essen, sondern nur die Kalorien um diese 500 reduzieren soll. Aber das ist doch kein Fasten? Wär schön wenn ich darüber Aufklärung bekommen könnte, danke!

Viele Grüße
cremebavaroise


 
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RE: Temporäre Kalorienrestriktion

#28 von H_D , 03.01.2015 14:53


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RE: Temporäre Kalorienrestriktion

#29 von cremebavaroise , 03.01.2015 19:12

Mhhm. Ich weiß nicht inwieweit mir das weiterhelfen könnte, aber danke trotzdem für Deine Einschätzung. Der erste Link führt zu einer Ausführung aus welchen Gründen kalorienreduzierte Diäten zu keiner Abnahme führen, was auf mich nicht zutrifft, ich habe ja binnen 14 Monaten ca. 12 Kilo mit einer solchen abgenommen (und halte das Gewicht, immerhin). Dann hat die Abnahme aber stagniert und mit dem leider immer noch recht hohen KFA will ich mich nicht abfinden. Ich finde es auch irgendwie seltsam, dass einerseits ein "Diätwahn" dran schuld sein soll wenn jemand nicht (mehr) abnimmt (oder wolltest Du mit dieser Aussage auf was anderes hinaus?), andererseits wird aber in Deinem ersten Link behauptet, meist sei mangelndes Dranbleiben schuld wenn die Diät nicht funktioniert. Man ist also zu bemüht oder zu wenig bemüht? Was ist das richtige Maß?

Was mich irritiert ist dass es fast bei jeder Ernährungsform, Diät oder wie auch immer heißt, man müsse ein Kaloriendefizit erreichen und dann würde man zwangsläufig abnehmen. Oder man hat eben "den Stoffwechsel kaputt diätet". Andere bestreiten wiederum dass es sowas wie einen "eingeschlafenen Stoffwechsel" überhaupt gibt oder sie sagen, die Stoffwechselrate würde entweder erst bei sehr langfristigem Hungern sinken oder wahlweise, dieses Absinken sei nur minimal während einer Diät. Das ist ja nun ziemlich die komplette Bandbreite. Ich hab ja vor ein paar Monaten eine Atemgasanalyse machen lassen und dort hieß es, mein Ruheverbrauch sei ein paar Punkte niedriger als beim Durchschnitt (hallo, Dauerdiät!) aber irgendwie absurd niedrig war er nicht.

Seit ca. 2 Wochen esse ich, wie bereits gesagt, ungefähr meine (angeblichen) Erhaltungskalorien und habe nun vor, an zwei (?) Tagen die Woche zu fasten. Ich wollte gern wissen ob ich diese Fastentage nach Dr. Mosleys 5:2 Diät gestalten soll (500 kcal) oder ob etwas dagegen spricht. Chris' Strategie der 500 kcal-Reduktion an drei Tagen die Woche erinnert mich irgendwie an das was ich seit 1,5 Jahren eh mache, auch wenn ich es nicht genau so gemacht habe... Oder ist es besser, die 500 kcal am Abend auch noch wegzulassen? Mache ich ungern (hungrig ins Bett), aber wenn es die Sache irgendwie aussichtsreicher macht, warum nicht? Oder machen es gerade diese drei Mal 500 kcal die Woche aus?


 
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RE: Temporäre Kalorienrestriktion

#30 von Chris (edubily) , 03.01.2015 19:32

Zitat
Seit ca. 2 Wochen esse ich, wie bereits gesagt, ungefähr meine (angeblichen) Erhaltungskalorien und habe nun vor, an zwei (?) Tagen die Woche zu fasten. Ich wollte gern wissen ob ich diese Fastentage nach Dr. Mosleys 5:2 Diät gestalten soll (500 kcal) oder ob etwas dagegen spricht. Chris' Strategie der 500 kcal-Reduktion an drei Tagen die Woche erinnert mich irgendwie an das was ich seit 1,5 Jahren eh mache, auch wenn ich es nicht genau so gemacht habe... Oder ist es besser, die 500 kcal am Abend auch noch wegzulassen? Mache ich ungern (hungrig ins Bett), aber wenn es die Sache irgendwie aussichtsreicher macht, warum nicht? Oder machen es gerade diese drei Mal 500 kcal die Woche aus?



Hallo,

ich schreibe im Buch davon, dass man mit "Kalorien" spielen soll, um langfristig ein gutes Gewicht zu erreichen.
Aber ich schreibe auch von "protein sparing modified fast", ich schreibe von intermittierendem Fasten und totalem Fasten. Daher weiß ich gerade nicht genau, wieso du glaubst, dass ich nur eine 500kcal-Reduktion empfehle.

Völlig ungeachtet dieser Tatsache, solltest du mal deinen TSH/T3-Wert checken, dann hast du auch Auskunft darüber, wie es um deine Stoffwechselleistung bestellt ist. Wenn du das Buch gelesen hast, dann weißt du auch, dass es so etwas wie "Stoffwechsel eingeschlafen" gibt.

Kennen wir auch von den ganzen Starvation-Experimenten etc.

Liebe Grüße,
Chris


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