RE: Kaffee reduzieren

#16 von Sven , 16.09.2017 08:13

Warum trinkt ihr Kaffee und tut euch schwer diesen wegzulassen, wenn dieser laut Aussage nicht wirkt??? Sooo geil schmeckt Kaffee ja nun auch nicht - es ist eher das damit assoziierte High Gefühl (was meist schon nicht mehr kommt). Wegen dem Geschmack könnte man ja auch entkoffeiniert trinken - macht dann doch keiner.

Und tatsächlich - ohne Koffein wird die Welt erstmal grauer ... gibt da ein super Video von Sascha Fast auf youtube!

https://m.youtube.com/watch?v=o0fbzxTStOE


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RE: Kaffee reduzieren

#17 von Zopiclon , 16.09.2017 10:49

Weil Kaffee mit Koffein wenig verarbeitet ist. Im Gegensatz dazu der entkoffeinierte ....
Und viel verarbeitete Lebensmittel soll man doch meiden


Gruss


"You need great passion, because everything you do with great pleasure, you do well." -Juan Manuel Fangio


 
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RE: Kaffee reduzieren

#18 von goodoo , 16.09.2017 11:16

Was habt ihr eigentlich alle gegen Kaffee?


 
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RE: Kaffee reduzieren

#19 von naklar! , 16.09.2017 12:11

Eben...? Bei mir gibt`s um halb sechs morgens einen doppelten Espresso.
Das wars. Und ich genieße ihn :-)

Eric


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RE: Kaffee reduzieren

#20 von terrarianer , 16.09.2017 13:09

Habe auch mal 2 Wochen ohne Kaffe gelebt. Dann mir aber gedacht, warum nur? Jetzt trinke ich Morgens mein Espresso und gut ist. Das genieße ich dann auch richtig und kaufe mir hochwertige Bohnen die ich selber mahle. Vielleicht ist das auch etwas übertrieben aber wenn Espresso dann auch einen guten. Am Wochenende sind auch mal 2 Tassen drin. Aber mit einer am Morgen komme ich super klar.


 
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RE: Kaffee reduzieren

#21 von Bernd , 16.09.2017 21:00

Zitat von goodoo im Beitrag #18
Was habt ihr eigentlich alle gegen Kaffee?


Die Frage stelle ich mir auch. Wie immer, die Dosis macht das Gift und weshalb sollte man auf die gesundheitlichen Vorteile von Kaffe verzichten, wenn man es bei ein paar Tassen am Tag beläßt?

Über das Thema würde ich mir wirklich erst Gedanken machen, wenn ich wie ein Junkie rund um die Uhr Kaffee trinken würde und trinken MÜSSTE, um nur irgendwie über die Runden zu kommen. Aber doch nicht, wenn ich 2-3 mal am Tag Lust auf einen Kaffee habe oder einen Kaffee auch schon rein "prophylaktisch" vor dem Sport trinke, vielleicht den ein oder anderen Tag auch etwas Kaffee mehr, den anderen Tag dann dafür gar nicht usw.

Ich pers. kann nicht nachvollziehen, weshalb man aus so etwas Banalem ein Problem macht. Wohlgemerkt, für einen normalen Kaffeetrinker und keinen Kaffeejunkie.

Und wenn einem Kaffee nicht bekommt oder nicht gut tut, dann läßt man ihn eben weg. Wer das nicht kann, der hat ein Problem, aber doch nicht der normale Kaffetrinker mit seinen paar Pöttchen am Tag und auch nicht die Kaffeeliebhaber, die wahren Genuß an diesem Getränk empfinden und nicht koffeinsüchtig sind.

Gruß Bernd



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RE: Kaffee reduzieren

#22 von ChristineH , 17.09.2017 09:50

Zitat von Bernd im Beitrag #21
weshalb sollte man auf die gesundheitlichen Vorteile von Kaffe verzichten, wenn man es bei ein paar Tassen am Tag beläßt?


Ich vermute, die sind nur ein Mythos. Zumindest, wenn man den Kaffee in der heute üblichen Form (Kaffeepads, Kapseln oder sonstiger Schrott, lange gelagert und heftig verschnitten) trinkt. Vielleicht gibt es tatsächlich ein paar positive Wirkungen, wenn der Kaffee frisch geröstet und sofort gemahlen und dann perfekt aufgebrüht wird. Für die Mehrheit der Kaffeetrinker wird das nicht zutreffen, aber man hält gerne das Schild hoch, Kaffee sei gesund, denn wer möchte sich schon sein Lieblingslaster madig machen lassen (glücklicherweise gehört Kaffee nicht zu meinen Lastern, ich hab andere).

In diesem Thread ging es meiner Wahrnehmung nach um Menschen, die den Kaffee nicht aus Genuss, sondern aus Abhängigkeit heraus trinken und dagegen angehen wollten.


 
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RE: Kaffee reduzieren

#23 von geraldxx , 17.09.2017 09:54

Kaffee ist durchaus problematisch, vor allem die Wirkung auf die Psyche sollte man nicht unterschätzen. Koffein ist sicher nicht für den Dauereinsatz beim Menschen gedacht, ich bin viel entspannter ohne Kaffee. Dazu kommt noch, dass Kaffee heftigst mit Pestiziden behandelt wird. Die Menge und Qualität macht das Gift. 1-2 Tassen hochwertiger, milder Kaffee am Tag, das lasse ich mir auch nicht nehmen :) Die pechschwarzen Brühen, die in vielen Firmen getrunken werden, sind mir allerdings zu heftig. Schmeckt mir nicht und bekomme Herzklopfen davon, das kann nicht gesund sein.


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RE: Kaffee reduzieren

#24 von Bernd , 17.09.2017 11:04

Zitat von ChristineH im Beitrag #22
Zitat von Bernd im Beitrag #21
weshalb sollte man auf die gesundheitlichen Vorteile von Kaffe verzichten, wenn man es bei ein paar Tassen am Tag beläßt?


Ich vermute, die sind nur ein Mythos. Zumindest, wenn man den Kaffee in der heute üblichen Form (Kaffeepads, Kapseln oder sonstiger Schrott, lange gelagert und heftig verschnitten) trinkt. Vielleicht gibt es tatsächlich ein paar positive Wirkungen, wenn der Kaffee frisch geröstet und sofort gemahlen und dann perfekt aufgebrüht wird. Für die Mehrheit der Kaffeetrinker wird das nicht zutreffen, aber man hält gerne das Schild hoch, Kaffee sei gesund, denn wer möchte sich schon sein Lieblingslaster madig machen lassen (glücklicherweise gehört Kaffee nicht zu meinen Lastern, ich hab andere).

In diesem Thread ging es meiner Wahrnehmung nach um Menschen, die den Kaffee nicht aus Genuss, sondern aus Abhängigkeit heraus trinken und dagegen angehen wollten.



Hallo,

zum "Mythos" Kaffee gibt es nun ja mittlerweile auch genügend Studien. Sicher spielt auch die Art der Zubereitung eine Rolle, aber meiner Wahrnehmung nach ging es bisher darum nicht.

Und bei Koffeinsucht hilft letztlich eben immer nur, wie bei anderen Süchten auch, ein Entzug.

Gruß Bernd


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RE: Kaffee reduzieren

#25 von Tommy , 17.09.2017 12:20

M.W ist nicht das Koffein schuld an den scheinbar gesundheitlichen Wirkung sondern der Kaffee an sich bzw die enthaltenen Polyphenole etc.

Ergo: koffeinfreier Kaffee sollte es auch tun.

Und Bernd m.E hat jeder ein "Suchtproblem" def beim absetzen von Koffein Entzugserscheinungen hat. Trotz 1 max 2 Tassen am Tag kämpfe ich bei einem Detox immer 3-4 Tage mit Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schlappheit. Ist das ein gutes/gesundes Zeichen? Vermutlich nicht.
Langfristig macht es bei mir trotzdem kaum Unterschied ob Koffein oder nicht daher weiß ich nicht ob mit oder ohne Kaffee f mich sinnvoller


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RE: Kaffee reduzieren

#26 von Chris (edubily) , 17.09.2017 12:28

Zitat
Ergo: koffeinfreier Kaffee sollte es auch tun.



Leider nein. Im Gegenteil. Kaffee an sich kann u. U. massiven Einfluss auf den Stoffwechsel der Leber haben, auch negative Einflüsse. Ungefilterter Kaffee, als Beispiel, erhöht ziemlich deutlich die Blutlipide, u. a. Cholesterin. Koffein an sich wirkt ja sehr vielfältig und nicht nur negativ, so wurde ja neulich gezeigt, dass es die Autophagie stimuliert usw. und wirkt anderen, nicht so guten Effekten vom Kaffee entgegen.

Ist halt, wie mit allem, ein double edged sword.

Ich selbst trinke mal Kaffee, mal nicht. Das große Problem beim Kaffeeverzicht ist, dass man irgendwie "unfleißiger" wird. Ich nehme an, das ließe sich durch eine Phenylalanin-Kapsel oÄ kompensieren. Aber ... Kaffee ist halt Kaffee. In meinen Augen eine der schönsten und stärksten Drogen die wir im Alltag haben. Oder? Es ist schon seltsam, dass die meisten Menschen, die einmal Kaffeetrinker geworden sind, immer wieder zum Kaffeetrinker werden.


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RE: Kaffee reduzieren

#27 von Tommy , 17.09.2017 12:38

Und welche der positiven Einflüsse lassen sich auf das Koffein zurück führen Chris? Welche auf andere Stoffe im Kaffee?


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RE: Kaffee reduzieren

#28 von Chris (edubily) , 17.09.2017 12:41

Das kann ich dir leider nicht beantworten. Es sind auch einfach zu viele Stoffe in dem Gebräu ^^

Ich gebe dir insofern recht als dass die vielen Kaffee-Polyphenole an sich ja durchaus positiv wirken. Aber nicht alle und wenn man Koffein aus dieser Matrix nimmt, kann ein ganz anderes Wirkungsgemisch dabei entstehen.


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RE: Kaffee reduzieren

#29 von kempi , 28.09.2017 16:52

Hier noch was zu Kaffee:

"When most bodybuilders drink coffee, all they think about is the fact that it contains caffeine. But in addition to caffeine, coffee also contains hundreds of other components, including chlorogenic acid, quinides, lignans, and trigonelline, which significantly improve insulin sensitivity or glucose levels.

In cross-sectional studies, coffee consumption has been associated with higher adiponectin concentrations (i.e., increased insulin sensitivity), lower concentrations of inflammatory markers, and lower levels of markers of liver damage.

Now, a Nutrition Journal study also indicates that men who consumed caffeinated coffee have more testosterone. In the study, subjects were assigned to caffeinated and decaffeinated groups. Participants consumed five 2g portions of instant coffee per day (caffeinated or decaffeinated Nestlé’s Taster’s Choice), which was mixed with approximately six ounces of boiling water and consumed with every meal as well as mid-morning and mid-afternoon.

After four weeks, results showed that only the caffeinated group experienced significant increases in total testosterone and decreases in both total and free estradiol. The researchers suggest that caffeine may act as an aromatase inhibitor that causes increased testosterone production.

So, the next time you reach for a cup of coffee, be sure to ask for leaded!!

REFERENCE: Wedick NM, Nutr J., 11(1):86, Oct 19, 2012."


 
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RE: Kaffee reduzieren

#30 von Sven , 28.09.2017 17:01

@Kempi

Das trifft bzgl. Testosteron übrigends auch auf Alkohohl und Zigaretten zu. Mad Men Style :)


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