Meine erste Blutanalyse/Blutbild

#1 von Olli37 , 28.06.2017 13:14

Hallo
Ich habe gerade meine Ergebnisse bekommen und wollte Fragen, ob ihr mir bei der Auswertung helfen könntet, die Ärztin meinte es wäre alles okay und ich glaube sie fand es sogar quatsch, dass ich so viel in meinem Alter Messen lassen habe. Leider habe ich nicht fT3 sondern nur T3 gemessen. Da habe ich nicht so aufgepasst. Ich hänge die Bilder an... bin zur Zeit noch in der Uni, aber schreibe die Werte nachher nochmal alle vernünftig raus, wie sich das gehört. Vielen dank ;)

Zu mir:
Ich bin Olli, 22 jahre jung, 88kg, 173cm

Hier schon mal ein paar Werte, die ich rausgeschrieben habe, nicht alle.:

HbA1c (IFCC) 31.2mmol/mol 20.2 - 42.1
mittlere Blutglucose. 96.8mg/dl
CRP TURB. 0.8mg/l < 5.0
TSH (basal) ECLIA. 3.31mU/l 0.27-4.20
Zink. 1.11 ug/ml. 0.60-1.20
Selen. 94ug/l 50-120
Mangan (Serum) 1.8 ug/l 0.3-1.1
Kupfer 82ug/dl 56-111
Chrom <0.3ug. <0.5
Magnesium 0.97 mmol/l 0.66-1.07

Angefügte Bilder:
Seite 4.jpg   Seite 3.jpg   Seite 2.jpg   Seite 1.jpg   Seite 5.jpg  

 
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RE: Meine erste Blutanalyse/Blutbild

#2 von Olli37 , 28.06.2017 18:41

Hier noch mal alles rausgeschrieben, die Sternchen * heißen erhöht oder erniedrigter Wert und sind vom Labor gemacht worden . Ich hoffe ihr könnt mir helfen und es einschätzen :D Wollte wahrscheinlich noch mal die fT3 und fT4 Werte Checken lassen, weil dieses T3 (gesamt) ist wohl nicht der bürner in Aussagekraft Scheiße gelaufen, aber passiert....

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HbA1c (IFCC) 31.2 mmol/mol 20.2 - 42.1
Mittlere Blutglucose 96.8 mg/dl
CRP TURB 0.8 mg/l < 5.0
Proteindiagnostik
Gesamteiweiss 6.9 g/dl 6.6 – 8.7
Albumin * 66.8 % 55.8 – 66.1
&#945;1-Globulin 3.6 % 2.9 – 4.9
&#945;2-Globulin 7.5 % 7.1 – 11.8
&#946;-Globulin 9.2 % 8.4 - 13.1
&#947;-Globulin 12.9 % 11.1 -18.8
Schildrüsendiagnostik
T3 (gesamt) ECLIA 1.02 ng/ml 0.80 – 2.00
Kein fT3, fT4
_
Magnesium 0.97 mmol/l 0.66 - 1.07
Leukozyten 7.3 /nl 4.2 – 9.1
Erythrozyten 5.6 /nl 4.6 – 6.1
Hämoglobin 16.7 g/dl 13.7 – 17.5
Hämatokrit * 51,6 % 40.1 – 50.0
MCV 92.1 fl 79.0 – 92.2
MCH 29.8 pg 25.7 - 32.2
MCHC 32.4 g/dl 32.0 – 36.0
Thrombozyten 238 /nl 150 – 400
Neutrophile Granulozyten 52.7 % 34.0 – 68.0
Lymphozyten 34.9 % 22.0 – 53.0
Monozyten 8.4 % 5.0 – 12.0
Eosinophile Granulozyten 3.3 % 1.0 – 7.0
Basopile Granulozyten 0.7 % < 1.0
Glucose * 39 mg/dl < 100
HbA1c TINIA 5.0 % 4.0 – 6.0
******
TSH (basal) ECLIA 3.31 mU/l 0.27 – 4.20
Spurenelemente
Zink 1.11 µg/ml 0.60 – 1.20
Selen 94 µg/l 50 – 120
Mangan (Serum) * 1.8 µg/l 0.3 – 1.1
Kupfer 82 µg/dl 56 – 111
Chrom < 0.3 µg/l < 0.5
********
Cholesterin 159 mg/dl < 200
HDL-Cholesterin 50 mg/dl > 35
LDL-Cholesterin 97 mg/dl < 130
LDL/HDL Risiko Index 1.9 < 2.5
Triglyceride 63 mg/dl < 200
Ferritin ECLIA 92.8 ng/ml 30.0 – 400.0
Creatinin 1.02 mg/dl 0.70 – 1.20
Harnstoff 32 mg/dl 16.6 – 48.5
Harnsäure 6.2 mg/dl 3.4 – 7.0
GOT (ASAT) 31 U/l < 50
GPT (ALAT) 29 U/l < 50
&#947;-GT 13 U/l < 60
Alkalische Phosphatase 79 U/l 40 – 130
Bilirubin gesamt 0.9 mg/dl < 1.2
LDH * 265 U/l < 250
 
 


 
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RE: Meine erste Blutanalyse/Blutbild

#3 von Olli37 , 30.06.2017 21:01

Ich habe es schon zum Teil selbst Analysiert, nun ich habe fogendes festgestellt:
gamma-GT ist leicht erhöht nach Strunz ohne alkoholkonsum, Ferritin Mangel laut Strunz, LDH erhöht, TSH erhöht, selen mangel und zink liegt im unteren Referenzbereich, sowie der Gesamteiweißgehalt, albumin ist erhöht.

Also würde ich sagen, dass ich Leber Essen sollte. :D :D
Also würde ich sagen, ich sollte Eisen, Selen und Zink zu mir nehmen, TSH deutet auf eine Schilddrüsenunterfunktion hin, warte jedoch noch auf die fT3, fT4 Werte, bin mir nicht sicher, aber irgendwie glaube ich es stimmt was an den Werten nicht, die Leber oder so, da auch die Harnsäure sich im oberen referenzbereich befindet und die gamma-GT werte leicht erhöht sind, vielleicht hat das ja nichts zu bedeuten, vielleicht aber doch... ich bleib da mal dran. Freue mich auf meine fT3, fT4 Werte :D :D


 
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RE: Meine erste Blutanalyse/Blutbild

#4 von Django , 30.06.2017 21:21

Hi Olli, gehe mal davon aus, dass Deine 88 kg nicht gerade reine Muskelmasse sind. Ernährungsumstellung wäre wohl mal sinnvoll um die Leberwerte nicht zu verschlechtern. Nichtalkoholische Fettleber gibt's ja auch.

Für Dich vielleicht interessant:
http://edubily.de/2015/08/fettleber-heilen/


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RE: Meine erste Blutanalyse/Blutbild

#5 von Olli37 , 30.06.2017 23:02

Zitat von Django im Beitrag #4
Hi Olli, gehe mal davon aus, dass Deine 88 kg nicht gerade reine Muskelmasse sind.
Nicht alles, es ist aber auch nicht nur fett, eine Mischung aus beidem, habe schon kräftige Beine und Arme, aber auch noch viel bauchfett

Ernährungsumstellung wäre wohl mal sinnvoll um die Leberwerte nicht zu verschlechtern.

Sind die so extrem schlecht? Glucose ist dafür recht niedrig

Nichtalkoholische Fettleber gibt's ja auch.

Für Dich vielleicht interessant:
http://edubily.de/2015/08/fettleber-heilen/


Werde ich mir mal durchlesen, danke schonmal, ist dir noch etwas aufgefallen?


 
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RE: Meine erste Blutanalyse/Blutbild

#6 von Markus , 01.07.2017 10:26

Zitat von Olli37 im Beitrag #5
Sind die so extrem schlecht? Glucose ist dafür recht niedrig



Niedrig, naja....eine gestörte Glucosetoleranz (auch: Prediabetes genannt) wurde nach WHO früher ab 100 mg/dl angenommen. PC weichgespült sind es mittlerweile nur noch 110 mg/dl.

Und dein Ferritin ist optimal, denn du möchtest deine Glucosetoleranz nicht weiter verschlechtern. Strunz betreut Spitzensportler, die sind bereit für jedes Fitzelchen mehr Leistung ihre langfristige Gesundheit zu opfern. Du auch? Wenn nein, dann halte dein Ferritin im zweistelligen Bereich, gehe vielleicht auch ab und an Blut spenden.


«I also think it’s safe to suggest that since our ancestors were undoubtedly active on a regular basis, their robust bone densities indicate a pretty decent physique – unless they somehow found a steady source of fructose-rich honey, continuously gorged on root strips fried in a hollowed-out buffalo skull filled with boiling tallow, and developed an insulin-resistant belly to cover up those muscles.« (Mark Sisson)


 
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RE: Meine erste Blutanalyse/Blutbild

#7 von Olli37 , 01.07.2017 14:01

Zitat von Markus im Beitrag #6
Niedrig, naja....eine gestörte Glucosetoleranz (auch: Prediabetes genannt) wurde nach WHO früher ab 100 mg/dl angenommen. PC weichgespült sind es mittlerweile nur noch 110 mg/dl.

Naja wie kommst du auf eine gestörte Glucosetoleranz, ich habe vor dem Bluttest den Tag davor ab 18 Uhr nichts mehr gegessen bis zum Test, der um 7:45 war, könnte es nicht daran liegen?

Und dein Ferritin ist optimal, denn du möchtest deine Glucosetoleranz nicht weiter verschlechtern. Strunz betreut Spitzensportler, die sind bereit für jedes Fitzelchen mehr Leistung ihre langfristige Gesundheit zu opfern. Du auch? Wenn nein, dann halte dein Ferritin im zweistelligen Bereich, gehe vielleicht auch ab und an Blut spenden.

Habe eben mal nachgelesen, das zu viel Eisen auch nicht gut ist, jedoch habe ich noch nicht das Synthese-Kapitel aus dem Stoffwechsel beschleunigen gelesen.


Mal zum Hämatokrit Wert, dieser ist leicht erhöht, ist das schlimm? im internet habe ich nachgelesen, dass dieser Wert über die Blutdicke entscheidet..., also mein Blut leicht verdickt ist...

Damit man ein paar Sachen besser sehen kann, habe ich die Werte mal nach Prozent des Referenzbereiches sortiert. Hoffe es hilft um einige Sachen zu erkennen. Danke schonmal, dass du dir die Zeit genommen hast, mich etwas aufzuklären


 
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RE: Meine erste Blutanalyse/Blutbild

#8 von Django , 01.07.2017 19:59

Ist Dir langweilig? :D Also die Sache mit den Prozentwerten hast Du vergessen. Die Referenzbereiche geben Dir nur Auskunft darüber, welche Werte normal sind, aber nicht zwangsläufig, welche gut sind.

Bzgl. Leberwerte: Es ist nichts unmittelbar bedrohlich. Ich meine nur: Es geht besser.


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RE: Meine erste Blutanalyse/Blutbild

#9 von Olli37 , 01.07.2017 20:54

Zitat von Django im Beitrag #8
Ist Dir langweilig? :D

Ne eigentlich nicht, ich weiß halt nicht so wirklich, wie ich das ergebnis auswerten kann und ich mach doch keinen teuren Bluttest nur zum Spaß, bin Student :D :D


Also die Sache mit den Prozentwerten hast Du vergessen. Die Referenzbereiche geben Dir nur Auskunft darüber, welche Werte normal sind, aber nicht zwangsläufig, welche gut sind.

Dies ist mir bewusst, nur wo finde ich die guten Werte mit denen ich vergleichen sollte, ich lese ja fleißig edubily, aber selbst im Handbuch zum Körper stehen auch nur ein paar Werte, 5 oder so. Ich möchte auch keine Arbeit auf euch abschieben, aber ich kann es selbst irgendwie nicht. Kannst du mir eine Quelle oder so für gute Werte nennen? Kenne nur die Liste von doktor Strunz, aber die ist wohl nicht all zu gut für die gesundheit, sondern eher für leistungsoptimierung.

Bzgl. Leberwerte: Es ist nichts unmittelbar bedrohlich. Ich meine nur: Es geht besser.


Also, an alle mal, könnt ihr mir Tipps zum Auswerten geben? Soll ich jeden Wert einzeln aufsuchen oder wie sollte ich das machen? Ich denke schon das die gesamtheit der Werte etwas ausschlaggebendes ist, aber einzelne Parameter nur bedingt, klar sollte nirgenswo ein Mangel herrschen... Hmm selbst die anerkannten werte sind, wie du schon sagtest ja auch nicht die besten und ziemlich großzügig. Bei edubily steht auch, dass es schwierig ist, mit den Referenzbereichen, da hieß es im Artikel, laut referenzbereich bist du gesund, der arzt sagt dir, dass du gesund bist, jedoch fühlst du dich schlapp. Ja, aber wo man diese Werte findet oder wie man das besser einschätzen kann, wird dort auch nicht ersichtlich.

Ich studiere Physik, deshalb kann ich mit Zahlen so ein bisschen umgehen, deshalb dieses rumgerechne, dachte vielleicht wird was erkennbar, eine strucktur etwas großes und ganzes.


 
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RE: Meine erste Blutanalyse/Blutbild

#10 von Olli37 , 03.07.2017 15:29

Hallo, ich habe nun meine fT3 (freies T3) und fT4 (freies T4) Werte erhalten. Hier Poste ich sie mal dazu:

fT3 (freies T3) ECLIA 3.47ng/l 2.0 - 4.4

fT4 (freies T4) ECLIA 1.16 ng/dl 0.9 - 1.7


Die sind heute dazugekommen, werde mich mal über gute Werte erkundigen. LG


 
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RE: Meine erste Blutanalyse/Blutbild

#11 von Stockinger , 03.07.2017 16:28

I.O. sind:
Ferritin, Hämoglobin, Glukose, HbA1c, Mg, Zn, Cu, Se, Mn,

Niedriger sein, könnten:
Harnstoff, Harnsäure, evtl. TSH

Höher sein, sollte:
Eiweiß, evtl. HDL, Alkalische Phosphatase


-----------------------------------------------
Der Kranke traut nur widerwillig
Dem Arzt, der's schmerzlos macht und billig.
Laßt nie den alten Grundsatz rosten:
Es muß a) wehtun, b) was kosten.


(Eugen Roth)


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RE: Meine erste Blutanalyse/Blutbild

#12 von Olli37 , 03.07.2017 16:39

Zitat von Stockinger im Beitrag #11
I.O. sind:
Ferritin, Hämoglobin, Glukose, HbA1c, Mg, Zn, Cu, Se, Mn,

Niedriger sein, könnten:
Harnstoff, Harnsäure, evtl. TSH

Höher sein, sollte:
Eiweiß, evtl. HDL, Alkalische Phosphatase



Danke erstmal, für die Einschätzung, hast du meine fT3 und fT4 Werte auch noch gesehen, die ich ergänzt habe?
Würdest du sagen, dass ich meiner Schilddrüse unter die Arme greifen müsste? im Handbuch steht ja T3 so 4 pg/ml und ich habe noch nicht mal über 3,5. ng/l ist das selbe wie pg/ml Dazu so hohes TSH? würde da schon gegensteuern wollen.

Was würdest du mir zum Harnstoff und Harnsäure und dem Rest empfehlen? hast du da auch schon eigene Erfahrungen gemacht?

LG
Oli


 
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RE: Meine erste Blutanalyse/Blutbild

#13 von Tommy , 03.07.2017 19:11

Du bist 22Jahre alt und schreibst nichts von gesundheitlichen Einschränkungen. Wenn dem so ist, dann fokussiere Dich auf das Wesentliche. In deinem Fall gutes Essen, Sport, etwas Gewichtsreduktion und hin und wieder mal fasten.
Zwangsläufig sämtliche Blutwerte an die obere Grenze zu bringen hilft Dir nicht weiter. Wenn es Dir gut geht sei dankbar und optimiere die Basics. That's it. Das geht auch aus Chris Buch hervor. Unser System strebt ständig nach Balance. Wenn es Dir gut geht brauchst Du nicht zwangsläufig bessere SD Werte. Es ist DEIN System. Und jedes System tickt auch ein kleines wenig anders. Das sollte man nie vergessen. Macht aber nix, auch ein Dr Strunz vergisst das oft und betet Low carb und Ferritin 300 f alle :-)


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RE: Meine erste Blutanalyse/Blutbild

#14 von Olli37 , 04.07.2017 01:22

Zitat von Tommy im Beitrag #13
Du bist 22Jahre alt und schreibst nichts von gesundheitlichen Einschränkungen. Wenn dem so ist, dann fokussiere Dich auf das Wesentliche. In deinem Fall gutes Essen, Sport, etwas Gewichtsreduktion und hin und wieder mal fasten.
Zwangsläufig sämtliche Blutwerte an die obere Grenze zu bringen hilft Dir nicht weiter. Wenn es Dir gut geht sei dankbar und optimiere die Basics. That's it. Das geht auch aus Chris Buch hervor. Unser System strebt ständig nach Balance. Wenn es Dir gut geht brauchst Du nicht zwangsläufig bessere SD Werte. Es ist DEIN System. Und jedes System tickt auch ein kleines wenig anders. Das sollte man nie vergessen. Macht aber nix, auch ein Dr Strunz vergisst das oft und betet Low carb und Ferritin 300 f alle :-)


Danke für deine Antwort, manchmal ist man so fokussiert, nach was zu suchen, dass man das wesentliche aus den Augen verliert und versucht zu optimieren, wo nichts oder nicht viel zu optimieren ist, klar die kleinen sachen, kann ich noch ausbessern, wie Selen, aber sonst ist doch alles im Großen und ganzen in Ordnung...


 
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RE: Meine erste Blutanalyse/Blutbild

#15 von Stockinger , 04.07.2017 09:21

Hi Olli,

Zitat
Danke erstmal, für die Einschätzung, hast du meine fT3 und fT4 Werte auch noch gesehen, die ich ergänzt habe?


Würdest du sagen, dass ich meiner Schilddrüse unter die Arme greifen müsste?[/quote]

Wenn du keine ausgeprägte Symptomatik/Problematik hast (ständiges oder schnelles Frösteln/Frieren, kalte Extremitäten) würde ich da gar nichts großes machen. Ein gutes Multivitamin / Multimineral-Präparat (z.B. 2PD o. Ä.), Omega 3 mit 1-1,5g (EPA + DHA) und du hast schon mal eine gute Grundlage.

Muskelaufbau und Körperfettabbau werden dich weiter in ein positive Richtung bringen. Dazu solltest du nicht zu viele zu ausgeprägte katabole Phase haben (Fasten, Kalorienrestriktion).

Ich fahre ganz gut mit einer Kombination aus Ausdauertraining (Laufen, Schwimmen) und (hoch)intensiven Trainingseinheiten (Krafttraining, Tabata). Dazu IF 8/16 (8h Nahrungsaufnahmefenster 16h fasten; allerdings recht locker und flexibel gehandhabt) und moderate Carbs (wenig Zucker/Fruchtzucker, ggf. Traubenzucker f. Trainingseinheiten, meist 100-200g/d Carbs traingsabhängig).


Zitat
Was würdest du mir zum Harnstoff und Harnsäure und dem Rest empfehlen? hast du da auch schon eigene Erfahrungen gemacht?


Harnsäure und Harnstoff fallen beim Verstoffwechseln von Eiweiß und Purinen an.
Wenn dein Körper z.B. verstärkt Gluconeogenese betreibt, kann der dafür nötige Abbau von Proteinen den Harnstoffanfall erhöhen (https://www.klinikschoensicht.de/InfoWeb/erna5.htm)
Purinreiche Ernährung lässt die Harnsäure ansteigen, Purinarme Lebensmittel entsprechend wieder sinken (https://www.internisten-im-netz.de/de_pu...tteln_1658.html).
Es kommt jetzt aber nicht darauf an bestimmte Lebensmittel komplett zu meiden, sonder eine gute Balance zu finden (keine Extreme!).

10 in 2 ist ein Rezept für "optimale" Autophagie. Ob das automatisch auch Zielführend ist für beste Gewichtsreduktion und sportliche Fitness ist fraglich. Es kommt immer auf den Kontext an, deine persönlichen Ziele. Bei dir steht Gewichtsabnahme / Körperfettreduktion offensichtlich ganz oben auf der Liste.
Dafür brauchst du natürlich ein Kaloriendefizit. Eine Kalorienrestriktion darf aber nicht so groß ausfallen oder so permanent sein, dass dein Körper einfachen den Stoffwechsel einen Gang runter schaltet. Du willst einen möglichst gut laufenden Stoffwechsel mit hohem Energieumsatz und einer guten Balance aus katabolen und anabolen Phasen. Übermäßiges Fasten hilft dir da langfristig nicht weiter (-> Jojo-Effekt bei Standard-Diäten). Am besten schmelzen die Fettpolster bei hochintensieven Trainingseinheiten (HIIT, Tabata). Da muss man aber auch erst mal hinkommen, dass man die durchziehen kann. Also ist ein richtiges Training gefragt (periodisiert, steigende Intensität, ausreichende Regeneration).
Ausdauersport ist gut für Herz-Kreislauf, Atmung, allgemeine Kondition und Training des Fettstoffwechsels (Nüchternläufe), wird aber nur wenig zur Gewichtsreduktion beitragen (einfach ausrechnen, wie lange man man für die Kalorien eines Big Mac joggen müsste...). HIIT/Tabata/Krafttraining halten den Stoffwechsel und die Proteinsynthese auch noch etliche Stunden nach der Trainingseinheit auf hohem Niveau. Hier kannst du dich dann zum eigentlichen Kaloriendefizit brennen und Körperfett abbauen (und Muskeln aufbauen).
Das ist hart, das ist anstrengend, das ist langwierig!

Deine Blutwerte zeigen jetzt kein wirklich großen Ausreißer / Baustellen. An der "Front" kannst du erst mal vergleichsweise entspannt sein und, wie Tommy schon ausführte:

Zitat
In deinem Fall gutes Essen, Sport, etwas Gewichtsreduktion und hin und wieder mal fasten.



LG,
Thorsten


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Der Kranke traut nur widerwillig
Dem Arzt, der's schmerzlos macht und billig.
Laßt nie den alten Grundsatz rosten:
Es muß a) wehtun, b) was kosten.


(Eugen Roth)


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