RE: Magnesiumüberschuss, Zink niedrig, Selen hoch

#16 von kempi , 15.07.2017 16:01

Zitat von jfi im Beitrag #1
Hi Leute,

bei mir kam bei der letzten Blutuntersuchung ein recht hoher Magnesium-Wert raus von 1,56 mmol/l (wenn ich das richtig umgerechnet habe, siehe Bild)

Jetzt wollte ich mal fragen, ob so ein hoher Wert potenziell schädlich ist oder ob jemand eine andere Idee hat, woher das kommen könnte.


Dazu habe ich kürzlich das hier gefunden:

"Du hast recht, es gibt Stoffe, die im Körper längst fehlen, im Blut aber noch "gut" sind. Mg gehört dazu. Ich glaube auch, dass der Doc deshalb auf einen hohen Mg-Spiegel drängt. Je höher, dest besser die Versorung im Rest des Körpers. Deswegen hatte ich dir in dem anderen Thread auch gesagt, ich würde mir ob des "hohen" Mg Spiegel keine Sorgen machen"



 
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RE: Magnesiumüberschuss, Zink niedrig, Selen hoch

#17 von Deichschaf , 16.07.2017 12:10

Hallo,
bei Selen ist ja wohl umstritten, welche Verbindungen nur einen hohen Blutspiegel liefern und welche tatsächlich in den Zellen ankommen. Gibt es da inzwischen eigentlich was Konkretes?

Ist das bei Magnesium evtl. auch so? Oder gilt da nur, schnelle Aufnahme bedeutet auch eher wieder schnelle Ausscheidung?


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RE: Magnesiumüberschuss, Zink niedrig, Selen hoch

#18 von jfi , 17.07.2017 10:39

Zitat von kempi im Beitrag #16
Dazu habe ich kürzlich das hier gefunden:

"Du hast recht, es gibt Stoffe, die im Körper längst fehlen, im Blut aber noch "gut" sind. Mg gehört dazu. Ich glaube auch, dass der Doc deshalb auf einen hohen Mg-Spiegel drängt. Je höher, dest besser die Versorung im Rest des Körpers. Deswegen hatte ich dir in dem anderen Thread auch gesagt, ich würde mir ob des "hohen" Mg Spiegel keine Sorgen machen"


Danke Kempi!

Das hatte ich mir ehrlich gesagt erhofft, gottseidank war meine Hoffnung nicht komplett verkehrt :D

LG Jens


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RE: Magnesiumüberschuss, Zink niedrig, Selen hoch

#19 von Ludwig , 17.07.2017 11:33

Zitat von Deichschaf im Beitrag #17
bei Selen ist ja wohl umstritten, welche Verbindungen nur einen hohen Blutspiegel liefern und welche tatsächlich in den Zellen ankommen. Gibt es da inzwischen eigentlich was Konkretes?

Ist das bei Magnesium evtl. auch so? Oder gilt da nur, schnelle Aufnahme bedeutet auch eher wieder schnelle Ausscheidung?


Mal eine Verständnisfrage:
Im ausgehend Befund wurde ja eine Vollblutanaylse gemacht.
Was in den Zellen (alle Körperzellen gemeint, nicht nur Blut?) ankommt ist aber dann nochmal was anderes, und so bisher nicht messbar?

Edit: Frage angepasst



 
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RE: Magnesiumüberschuss, Zink niedrig, Selen hoch

#20 von jfi , 17.07.2017 11:41

Ich glaube leider nicht wirklich...ich meine von Blutwerten wird darauf geschlossen was in den restlichen Zellen ist, aber was da genau drin is kann man AFAIK noch nicht sagen.
Außer man macht eine Haarmineralanalyse...aber hier kenne ich mich nicht aus und weiß nicht wie Aussagekräftig diese ist.

LG Jens


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RE: Magnesiumüberschuss, Zink niedrig, Selen hoch

#21 von kempi , 04.08.2017 11:47

Zitat von jfi im Beitrag #18
Zitat von kempi im Beitrag #16
Dazu habe ich kürzlich das hier gefunden:

"Du hast recht, es gibt Stoffe, die im Körper längst fehlen, im Blut aber noch "gut" sind. Mg gehört dazu. Ich glaube auch, dass der Doc deshalb auf einen hohen Mg-Spiegel drängt. Je höher, dest besser die Versorung im Rest des Körpers. Deswegen hatte ich dir in dem anderen Thread auch gesagt, ich würde mir ob des "hohen" Mg Spiegel keine Sorgen machen"


Danke Kempi!

Das hatte ich mir ehrlich gesagt erhofft, gottseidank war meine Hoffnung nicht komplett verkehrt :D

LG Jens


Ich muss hier doch nochmal zurückrudern.

Ich habe jetzt über längere Zeit (ca. 1 1/2 Jahre) täglich 1 g Magnesium (Dicitrat) genommen. In den letzten zwei Wochen ist mir dann aufgefallen, dass ich tagsüber ziemlich müde war, sich Muskelschwäche bemerkbar machte und ich ziemlich krassen Brainfog hatte.
Wie das zu Stande kommt, kann ich nicht sagen, da ich eigentlich davon ausging, dass ein zu viel an Magnesium problemlos wieder ausgeschieden wird.

Jedenfalls habe ich die Einnahme dann auf 500-600 mg gesetzt und seit dem geht es mir wieder gut.

Evtl. scheint es doch so etwas wie eine Überdosierung bei Magnesium zu geben?!


 
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