RE: Gefäßverengung / Plaque - was tun?

#31 von Chris (edubily) , 21.05.2017 18:51

Zitat
etzt mal der Reihe nach. NO-Produktion nach oben drehen durch diverse Maßnahmen ist sicherlich hilfreich, wenn es schon gesundheitliche Probleme durch die Verengung gibt.
Zu den hilfreichen Produkten gehört hier übrigens auch Sildenafil.
Allerdings hindert diese Maßnahme die Plaques und die Verkalkung nicht am Wachsen! Es macht nur das Leben damit einfacher.



Das ist nicht wahr. NO ist der Stoff, der Gefäße "sauber" halten soll - von Anfang an. Eine endotheliale Dysfunktion geht einer Arteriosklerose voraus bzw. einher. Niemand, ich jedenfalls nicht, hat behauptet, dass mit NO irgendwas umkehrbar ist. Es geht übrigens auch nicht um das "nach oben schrauben", sondern darum, überhaupt normale NO-Werte von Anfang an zu haben. Das schließt im Endeffekt zwar nicht aus, dass Arteriosklerose und Co. entstehen, hilft aber, dem entgegenzuwirken. Das war der Grund warum Herr Nobelpreisträger Ignarro darüber ein Buch geschrieben hat. Der hat u. a. in seinen Experimenten gezeigt.


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RE: Gefäßverengung / Plaque - was tun?

#32 von wmuees , 22.05.2017 12:02

@Chris: danke für Deine Korrektur. Sollte mich wieder mal mit dem NO beschäftigen....

Ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass ich mich bevorzugt mit der Ablagerung von Kalk beschäftigt habe, denn dies ist mein aktuelles Problem, und das verlangte nach einer kurzfristigen Lösung.
Und in diesem Bereich habe ich für mich das Fazit gezogen, dass ich z.Z. keinen Prozess kenne, die Verkalkung effektiv abzubauen. Vielleicht mal abgesehen von gefährlichen Interventionen wie Vitamin C intravenös.


 
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RE: Gefäßverengung / Plaque - was tun?

#33 von hans , 22.05.2017 13:27

Zitat von wmuees im Beitrag #32
Und in diesem Bereich habe ich für mich das Fazit gezogen, dass ich z.Z. keinen Prozess kenne, die Verkalkung effektiv abzubauen.


Hmmm... in dem Zusammenhang frage ich mich was aus dem Vitamin D3 'Hype' wird, weil sehr viele die K2-Vitaminthematik nicht bedenken. Chris sein Artikel: http://edubily.de/2016/01/vitamin-d-nachteile/ hatte mich damals das erste mal bewusst für den Prozess dahinter sensitiviert. Das K2 irgendwie wichtig ist wegen dem Kalzium, etc. pp. hatte ich mal gelesen - aber 'mal' Lesen oder ein bisschen mehr verstehen sind schon zwei andere paar Schuhe.

Nun zu Deinem Anliegen :-)

Masterjohn wurde ja schon verlinkt: https://chrismasterjohnphd.com/2016/12/0...in-k2-resource/ - der hat ja auch einen 2h Podcast dazu und verlinkt u.a. auch diese Studie: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25694037 und in 2018 solls Ergebnisse von dieser hier geben: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26516910 - zudem geht er ja auch auf viel zu den pharmazeutischen Dosierungen ein + sehr viele Kommentare zu seinem Post... habe mich da gestern zumindest mal übersichtshalber durchgelesen. Da geht Forschungsmäßig echt viel ab.... mein Stand zu K1/K2-MK4-MK7-MK-sonstwas war komplett 'veraltet' ;-)



 
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RE: Gefäßverengung / Plaque - was tun?

#34 von MGhell , 14.09.2017 15:04

Tocotrienole,insbesondere delta-Tocotrienole, scheinen gegen Plaquebildung wirksam zu sein.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15823271

The migration of circulating monocytes into the subendothelial space occurs through the expressing of some adhesion molecules on endothelial cells. In the present study, using human aortic endothelial cells (HAECs), we investigated whether a model compound for oxysterols, 25-hydroxycholesterol, can enhance the monocyte adherence to HAECs exposed to 25-hydroxycholesterol via increasing expression of vascular cell adhesion molecule-1 (VCAM-1). We also aimed to determine the in vitro effects of tocotrienols on the enhanced interaction between monocytes and endothelial cells. We found that 25-hydroxycholesterol enhances surface expression determined by ELISA, induces VCAM-1 mRNA expression by real time-PCR, and stimulates adhesiveness of HAECs to U937 monocytic cells in a dose-dependent fashion. The combination treatment with anti-VCAM-1 and anti-CD11b monoclonal antibodies significantly reduced the monocyte adherence to 25-hydroxycholesterol-stimulated HAECs. Compared to alpha-tocopherol, tocotrienols displayed a more profound inhibitory effect on adhesion molecule expression and monocytic cell adherence. We observed that delta-tocotrienol exerted a most profound inhibitory action on monocytic cell adherence when compared to alpha-tocopherol and alpha-, beta-, and gamma-tocotrienols. Tocotrienols accumulated in HAECs to levels approximately 25-95-fold greater than that of alpha-tocopherol. In conclusion, these results indicate that a model compound 25-hydroxycholesterol can enhance the interaction between monocytes and HAECs, and that tocotrienols had a profound inhibitory effect on monocytic cell adherence to HAECs relative to alpha-tocopherol via inhibiting the VCAM-1 expression. These superior inhibitory effects of tocotrienols may be dependent on their intracellular accumulation.


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RE: Gefäßverengung / Plaque - was tun?

#35 von ginandjuice , 26.09.2017 16:57

Grüße euch,

ich klinke mich mal hier ein, weil ich denke das meine Problematik hier gut reinpasst. Nach lesen etlicher postings stellte ich fest, dass das Vorbeugen viel leichter ist, als die Therapie dh. den "Mist" aus den gefäßen rauszubekommen. Steigen wir hier mal ein: Ich hab ne genetische Prädisposition: von meinem Dad habe ich einen überirdisch hohen Cholesterinspiegel vererbt bekommen. Neben dem allgegenwärtigen Problem, habe ich überdies einen extrem schlechten Fettstoffwechsel: hab ich messbar in der Kalorimetrie festgestellt, die ich zweimal in der Uniklinik gemacht habe, und dass stelle ich auch fest, weil ich unabhängig von Sport-und Ernährungsveränderungen Nahrung schlecht vertrage, reagiere fast immer mit Völlegefühl. Der Fettabbau wurde bei mir mit den Jahren schlechter und schlechter. Mein GU ist messbar um 400 kcal gesunken, obwohl ich Gewicht zugenommen habe und mein Sportverhalten gleich blieb. Momentan versuche ich zu den Dingen, die ich eh schon weiß und umsetze - etwas anders zu machen.

Was ich seit Jahren mache:

- Kraft und Cardio
- Kaloriendefizit
- Sw-Training: Caloriecycling und oder Fasting

An meiner Fitness, der Optik (KFA) und meinen Blutwerten hat sich leider sehr wenig verändert. Wenn ich nun in die Richtung Gefäßverkalkung und Fettstoffwechsel denke, was kann ich hier noch deutlich besser machen:

- NO? (mehr Citrullin)
- Leberentfettung - Cholin etc? (wobei meine Leber funktionstüchtig ist, mMn)
- Thema Darm---> nur was? Kefirferment etc?

Wäre für Ratschläge dankbar.


Gin


 
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RE: Gefäßverengung / Plaque - was tun?

#36 von hans , 26.09.2017 17:16

Zitat von ginandjuice im Beitrag #35
Wäre für Ratschläge dankbar. Gin


Nach Dr. Gundry (sehr renommierter Herzchirurg & Co.) liegt das ganze nicht an Cholesterin & Co. sondern an Nahrungs-Lektinen die hormonelle Botschaften auslösen bzw. blockieren, etc. pp. Schau mal hier: 'Plant Paradox' Buchkritik - da sind dann auch noch zwei Interview von Selfhacked verlinkt. Fand ich mehr als Interessant, isnb. weil Gundry damit eine durchaus plausible Gegenthese zu Esselstyn & Co. in Bezug auf die Schädlichkeit eines hohen Fettkonsums aufstellt.

ich hatte das schon mehrfach verlinkt.. leider ist darauf nie eine Diskussion gestartet.. mich würde jedoch brennend interessieren so das plausibel ist. Dr. Greger von Nutritionfacts hat Gundry bzw. das Buch und die Lektin-These ziemlich runter gemacht - was ich jedoch am Kern des Buches vorbei uns sachlich-inhaltlich daneben fand.

LG
Hans


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RE: Gefäßverengung / Plaque - was tun?

#37 von Markus , 26.09.2017 17:28

LDL wird dir nur dann schaden wenn es oxidiert ist und in deinem Körper sich entzündliche Prozeße abspielen.

Gegen oxidtiertes LDL hilft erstmal, kein solches zu essen: also keine raffinierten (Saat-)Öle und vor allem nix Frittiertes! Zumindest keine MUFA-Fette auf diese Art!

Es gibt aber auch zahllose weitere Interventionen, die die Oxidation verhindern/erschweren. wie etwa Vitamin E oder Phytostoffe wie etwo Amla

http://www.lifeextension.com/Magazine/20...Disease/Page-01

oder auch Granatapfel.


"Also mir gefällt es, wie die Muslime ihre Frauen behandeln. Ich wähle auf keine Fall AfD. Ich finde es viel pikanter, das ganze Gleichstellungs- und Feminismus-Gedöns indirekt anzugreifen, indem ich SPD oder Grüne wähle.".


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RE: Gefäßverengung / Plaque - was tun?

#38 von ginandjuice , 26.09.2017 17:42


 
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RE: Gefäßverengung / Plaque - was tun?

#39 von hans , 27.09.2017 12:09

Zitat von Sven im Beitrag #15
@Hans, danke für die PM - Essestyn ist schon eine krasse Umstellung. Ob ich das vermitteln kann ?


Hallo Sven,

inzwischen würde ich sogar noch einen anderen Weg in Erwägung ziehen - oder kombinieren: Gundrys Plant-Paradox - also faktisch Lekinfreie Ernährung. Liess Dir mal die Buchkritik durch... Gundry geht auch auf Esselstyn ein und sagt warum das 'auch' wirkt - sein Programm nach Ihm jedoch noch deutlich besser sei.

Lektinfrei heißt im ersten Ansatz: Faktisch wie Esselstyn jedoch ohne Getreide, Hülsenfrüchte und Nachtschattengewächse (und noch ein paar Sachen) + nur wenig und saisonales Obst. Viele Öle & Fette, Huhn, Fisch und Eier sowie Schafs- und Ziegenkäse (letzteres in Maßen) sind jedoch o.k. - wenn die Bio, Antibiotikafrei und natürlich gefüttert (keine Mast, Weizen, Mais, Soja) aufgewachsen sind.... dann ggf. wieder einige Sachen hinzu - jedoch nur richtig zubereitet....

LG
Hans

P.S.: Sorry - da bin ich durcheinandergekommen und habe auf einen alten Beitrag geantwortet - ggf. ignorieren!



 
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RE: Gefäßverengung / Plaque - was tun?

#40 von Markus , 28.09.2017 07:37

Also zum Oxid.status deines LDLfinde ich nichts?

Aber selbiges ist ja nur ein Risikofaktor. Du kannst dir auch mal diese Checkliste anschauen und versuchen, sie mit der Zeit (so gut es geht) abzuhaken.


"Also mir gefällt es, wie die Muslime ihre Frauen behandeln. Ich wähle auf keine Fall AfD. Ich finde es viel pikanter, das ganze Gleichstellungs- und Feminismus-Gedöns indirekt anzugreifen, indem ich SPD oder Grüne wähle.".


 
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RE: Gefäßverengung / Plaque - was tun?

#41 von ginandjuice , 01.10.2017 14:35

Markus,

das liegt daran, dass ich die Ergebnisse nicht richtig (komplett) abfotografiert habe - aber ich hab es mir nochmal angesehen, tatsächlich wurde das nicht gemessen, nein. Aber man kann aus der Untersuchung prinzipiell ableiten wie das mit der Oxidation ist, oder nicht? Zumindest hat meine Kardiologin dringend zu dieser privaten Untersuchung geraten, und meinte, dass man dadurch besser rück-schließen kann wie das Risiko aussieht. Soll ich die Daten nochmal abfotografieren oder denkst Du, dass die Untersuchung nichts taugt?


Dann nochmal einige andere Fragen, die in dem Kontext wichtig erscheinen:


1. Hinsichtlich NO (Energie) wäre es ratsam, dass enos-system hinsichtlich Mikronährstoffe zu optimieren (also soweit ich verstanden habe Folsäure zu supplementieren und ggf. andere Mineralien wie Magnesium/ Zink) und mit Citrulin zu arbeiten?


2. Hinsichtlich meiner Fitness das vo2max zu verbessern, soweit es möglich ist (meine Kondition ist sehr schlecht - erst kürzlich beim Umzug gemerkt: Bruder hatte keine einzige Schweißperle, ich hab einen halben See ausgeschwitzt). mW also HIIT (wie Sprinten)


3. zu 2/ Mitochondrien: Glycogenarm, wie Chris es vor einigen Jahren in seinen Artikeln propagiert hat? <=> Auch wenn meine Regenerationsfähigkeit schlecht ist bzw. ich etliche Entzündungen habe (wie Gelenkprobleme u.ä.)?


4. I. Antioxidantien, sprich Kräuter und Gewürze und ggf. Supps wie Vitanin E + C usw.?


4. II. Darm:
Hier möchte ich direkt intervenieren und mich darmfreundlich ernähren, bestimmte Balaststoffe wie resistente Stärke und Inulin zuführen und gleichzeitig fermentieren (Kefir, Joghurt) und mich nach Fodmap richten. Allerdings ist mir die Vorgehensweise nicht klar: Darmreinigung usw. zuerst, und danach Aufbau, oder beides parallel? Hier wird ja beispielsweise empfohlen es zunächst mit einem natürlichem AB wie Oreganoöl zu probieren und/oder gleich ein Probiotikum wie Elixa zu testen. Ernährungssysteme wie SCD und GAPS propagieren aber soweit ich verstehe zunächst ein Aushungern der Darmflora über LC ("EInstiegsdiät) und gleichzeitig Probiotika über Joghurt. Dann gibt es noch das Problem leaky gut bzw. Darmschleimhautprobleme (könnte ich haben). Kurz: Ich bin orientierungslos gerade......


5. Diät und Stoffwechselverlangsamung:
Meine Grundumsatzmessungen in der Uniklinik von 2014 und 2015 haben ergeben, dass mein GU in dem Zeitraum um satte 400 kcal gesunken ist, obwohl ich in der Literatur gelesen habe, dass dies eigentlich nicht passieren dürfte, selbst wenn man eine Crashdiät wie PSMF betreibt. Allerdings habe ich erhebliches Übergewicht und werde/muss dieten. Ich möchte so wenig wie möglich Schaden anrichten und ernähre mich mittelfristig nach mcdoughall (aber mit tierischen Proteinen) ...


Sorry, falls der Text etwas überladen ist, aber es wäre schön, wenn ich da Hilfestellung bekäme . Cholesterin haben wir ja soweit geklärt, danke für die "Checkliste".



 
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RE: Gefäßverengung / Plaque - was tun?

#42 von MGhell , 03.10.2017 09:02

Ich nehme seit 1 Woche täglich ca. 25mg Lycopen(Passata+Tomatenpulver) sowie 12mg Astaxanthin zu mir basierend auf unten aufgeführter Studie. Nach 1 Monat werde ich ein Lipidprofil erstellen lassen. Danach werde ich zusätzlich noch einen Monat lang Tocotrienole ca. 120mg täglich (DMT3) zum Programm hinzufügen und nochmal messen lassen. Mein Ausgangsgesamtcholesterinwert liegt bei 260, OxLDL bei 40. Ich werde über die Ergebnisse berichten.

Zusätzlich nehme ich täglich:
- Q10(100mg)
- K2(200ug)
- 20ml Dr. Jacobs Granatapfelelixir
- 2mg Kupfer
- eine halbe 2PD
- Omega3 (Krillöl)


https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5424557/

This study shows that the antioxidants – lycopene and astaxanthin have antiatherogenic property which has been proved by decreased LDL-C cholesterol, increased HDL-C levels and by preventing the formation of atherosclerotic plaques in lycopene and astaxanthin-fed rats compared to the control rats. The study also confirms the antioxidant property of lycopene and astaxanthin by decreased TBARS level. Therefore, lycopene and astaxanthin have hypolipidemic and antiatherogenic potential to be included in the treatment of hypercholesterolemia and atherosclerosis. This warrants further study in this field before human use.


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RE: Gefäßverengung / Plaque - was tun?

#43 von wmuees , 06.10.2017 12:55

@ginandjuice
Cholesterin ist eine notwendige Bedingung für Plaques, aber keine hinreichende. Das Cholesterin lagert sich ja nicht grundlos in den Gefäßen ab!

Jetzt kannst Du zwei Dinge tun:
a) versuchen, Cholesterin so weit zu senken, dass kaum noch was da ist. Dann kann sich auch nichts mehr ablagern. Diese Methode hat leider
zwei Nachteile: erstens wirst Du es wahrscheinlich nicht schaffen, und zweitens steht dann nicht ausreichend Cholesterin für die Hormonproduktion zur Verfügung.

b) beseitige die Ursache der Ablagerung: die chronische Entzündung in den Arterienwänden.
- genug SOD? Zahnfleischentzündung? ==> Auf jeden Fall genug Kupfer supplementieren.
- EPA/DHA? Ich nehme 3g/Tag. 1g/Tag waren für mich zu wenig.
- Zink? Ich nehme jetzt 80mg/Tag. 30mg/Tag waren für mich zu wenig.
- MSM: 4g/Tag
- Astaxanthin: 6mg/Tag.
- Vitamin D Spiegel in Ordnung?
Eine weitere wirksame Methode, die Ablagerung von Cholesterin zu verhindern, ist Chondroitin-Sulfat. Ich nehme 1800mg/Tag.
(Vorsicht bei der Auswahl des NEMs. Es gibt auch welche, die nur wenige % Wirkstoff haben).

Den Abbau von Plaques und Kalk habe ich bis jetzt noch nicht hinbekommen. Ich gehe da auch nicht aggressiv ran, weil ich keine losen Plaques in meinem Blutkreislauf haben will....



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RE: Gefäßverengung / Plaque - was tun?

#44 von ginandjuice , 13.10.2017 13:58

@wmuees, danke,


zu a)

ein Grundverständnis hinsichtlich Cholesterin hatte ich mir schon vor einigen Jahren angeeignet (Buchtipp: Der große Cholesterinschwindel, von Athony Colpo).
Selbstverständlich hatte ich aber auch seitens der Schulmedizin (Kardiologe, Hausarzt, Endo) ausgeschlossen, dass es bei mir schon Ablagerungen gibt (sprich Ultraschall Halsschlagader usw.)!
Darüber hinaus hab ich auf eigene Kosten ein Lipidprofil erstellen lassen, was bei einer LDL-Fraktion ein mittleres, ansonsten ein niedriges Risiko ergab (blöd nur, dass ich nicht das "oxidierte" LDL direkt hab bestimmen lassen, aber seis drum)


zu b)

Das ist ein mega wichtiger Punkt, allerdings wird es bei der Umsetzung schwierig, da von den bekannten Substanzen, die in vivo antioxidativ wirken (auch bioverfügbar sind) gibt es so viele, unzählige. Da wäre die Frage, ob ich nicht gleich bei der Ernährung ansetze anstatt zu supplementieren (betrifft v.a. sowas wie Astaxanthin <- vorletztes Jahr hochdosiert keine Wirkung gehabt), aber o.k. Schadstoffarm ernähren bzw. leben, bedeutet derzeit für mich auf meine Darmflora zu achten, hin und wieder zu fasten oder glycogenarm zu trainieren (Sport an sich). Allerdings finde ich drei Punkte von dir interessant, der erste ist am wichtigsten:
Ich hab eine Paradontitis, erblich bedingt. Mit SOD hab ich mich überhaupt nicht beschäftigt, werde ich nachholen. Ist Kupfer wirklich so ein extrem kritischer Stoff (ich hatte nämlich noch ein dutzend anderer Substanzen im Auge und will mciht nicht mit Supps überhäufen). Zink, ok. Hab ich hier - könnte ich kurweise so hochdosieren. Vitamin D ist sehr hoch. Chondroitin-Sulfat finde ich interessant, hab allerdings nur dieses Produkt zur Verfügung: https://www.amazon.de/gp/product/B01AAKX...e?ie=UTF8&psc=1
Wirkt Glucosamin ähnlich gut? Danke für die Tipps und die hilfreiche Antwort :)


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PS: Markus :


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RE: Gefäßverengung / Plaque - was tun?

#45 von wmuees , 13.10.2017 16:01

Kupfer ist kritisch für die Produktion von SOD. Und SOD ist ein wichtiger Entzündungshemmer. Es gibt eine nachgewiesene Korrelation zwischen SOD und Arteriosklerose.
Chondroitin-Sulfat und Glukosamin sind zwei ganz verschiedene Dinge.
http://knowledgeofhealth.com/the-man-who...lesterol-drugs/
https://www.glucosamine.com/de/chondroitin-8


 
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