RE: Was, wenn ich einfach nur ein mittelmäßiges Leben will?

#16 von Stockinger , 16.05.2017 12:33

sfast, ich glaube du verbindest da in unzulässiger Weise Egoismus/Nassauern mit der Absenz von ultimativer Leistungsmaximierung und Egoismus.

Natürlich kann man auch der Gesellschaft dienlich und nützlich sein ohne ständig nach (s)einem persönlichen Maximum zu streben. Und natürlich lebt man dann auch nicht notwendiger Weise auf Kosten der Gesellschaft.
Für sich selbst ein zufriedenes Dasein gefunden zu haben, hat nichts mit Egoismen ("sich nur um sich selbst kümmern") zu tun. Im Gegenteil. Sehr oft sind gerade Diejenigen ausgeprägt egoistisch, die die Maximierung ihrer eignen Zielen massivst vorantreiben; oft mals auch zum Nachteil und zu Lasten der Gesellschaft. Diese stellen dann die Befriedigung ihrer persönlichen, leitungsmaximierenden Lebensweise und Ziele über das Wohl der Allgemeinheit.

Mutter Theresa z.B war sicherlich nicht von einem Leistungsgedanken oder einer wie auch immer gearteten Leistungsmaximierung getrieben. Hat aber auf ihre Weise ein glückliches, zufriedenes und erfüllendes Leben gelebt; und sicher nicht zum Nachteil oder auf Kosten der Gesellschaft/Gemeinschaft. Auch von "sich nur sich selbst kümmern" kann keine Rede gewesen sein.

Zitat
Egoismus sollte keine akzeptierte Haltung in einer Gemeinschaft sein, wenn sie denn funktionieren will.


Volle Zustimmung, aber Egoismus hat erst mal nichts damit zu tun, mit einem submaximierten Lebensstil zufrieden und glücklich zu sein.

Live long and prosper,
Thorsten


-----------------------------------------------
Was bringt den Doktor um sein Brot?
a) Die Gesundheit, b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf dass er lebe,
uns zwischen beiden in der Schwebe.
(Eugen Roth)


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RE: Was, wenn ich einfach nur ein mittelmäßiges Leben will?

#17 von Sven , 16.05.2017 12:49

Zitat von sfast im Beitrag #14
Jeder bringt sich nach seinem Vermögen ein.


Absolut!
In unserer Gesellschaft ist das Einbringen nach den eigenen Möglichkeiten oft nicht mehr genug...darum ging es wohl...


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RE: Was, wenn ich einfach nur ein mittelmäßiges Leben will?

#18 von Bernd , 16.05.2017 16:34

Zitat von sfast im Beitrag #14

Daher kann man die Frage, ob ein buddhistischer Mönch soziale Last ist, schlicht bejahen (es sei denn, er oder seine Gemeinschaft sind Selbstversorger). Man könnte nun argumentieren, dass buddhistische Mönche sich besonders Expertenwissen erarbeiten, aber das muss man eben sozial aushandeln.



Hallo sfast,

also bei den sog. "Youtubestars" hätte ich das noch akzeptiert!

Aber im ernst, wenn ich das jetzt richtig verstehe, sind somit z. B. alle Geistesschaffenden, Dichter, Denker, Schriftsteller, Komponisten, Musiker, Schauspieler usw., ja selbst Sportler, die zwar ständig an ihren körperlichen Grenzen arbeiten, aber praktisch nichts für die Gemeinschaft erbringen, alles Egoisten an der Gemeinschaft und eine soziale Last? Nur weil sie keine materielle Komponente einbringen und, wie Sportler ganz eindeutig, durchaus allein ihre ganz pers. Ziele verfolgen? Außer sie sind Selbstversorger natürlich.

Findest Du das und Dein Bild einer Gemeinschaft nicht selbst ein wenig absurd? Wir leben nicht mehr in einer vorindustriellen Zeit, als sich alle Menschen allein zum reinen Überleben einbringen mußten. Diese Zeiten sind schon lange vorbei, nicht nur seit es die sog. Dienstleistungsgesellschaft gibt.

Gruß Bernd



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RE: Was, wenn ich einfach nur ein mittelmäßiges Leben will?

#19 von EHST , 17.05.2017 05:20

Ob Dichter, Denker oder Sportler eine "gesellschaftliche Last" sind, entscheidet die Gesellschaft durch Zuwendungen. Eine Gesellschaft "leistet" sich ja ihren Spaß, wenn man so will. Künstler und "Geistesschaffende", welche nur durch ominöse (halb-) staatliche Fördertöpfchen halbwegs über die Runden kommen, sind definitiv Last, weil nicht benötigt. Deshalb kann man die Frage nach dem Mönch gar nicht so klar bejahen. Wenn sich die Gesellschaft solch Mönch leisten will, weil er Touristen anzieht oder was auch immer, dann ist er keine Last.

Zitat von Sven im Beitrag #11
@EHST

Stell Dir vor viele von uns geben bereits ihr Bestes und sind trotzdem (gesellschaftlich betrachtet) "nur" mittelmaß - ist das jetzt ein Grund unzufrieden zu sein, wie gerne suggeriert wird ? Genau - diese im Kern - ambitionierten Menschen sind dann oft sehr anfällig für noch höhere Ziele/Anforderungen und nie mit sich und der Welt im Einklang - schade.



Wer suggeriert es denn? Die Gesellschaft ja eigentlich nicht, wenn man genau hinschaut. Der größte Teil der Gesellschaft ist auch nur dieses "Mittelmaß". Man sollte sich von falschen Zielen und Idealen fern halten, welche in den heutigen Scheinwelten vermittelt werden, da gebe ich Dir recht. Ansonsten ist Leistungswille, täglicher Drang zur Verbesserung und der Einklang mit sich und der Welt nichts, was sich ausschließt. Man muss halt seinen Platz in der Gesellschaft/Leben kennen/finden. (Was nicht heißt, dass man sich nicht auch radikal verändern kann).


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RE: Was, wenn ich einfach nur ein mittelmäßiges Leben will?

#20 von saian , 17.05.2017 05:56

Zitat von Bernd im Beitrag #18
Zitat von sfast im Beitrag #14

Daher kann man die Frage, ob ein buddhistischer Mönch soziale Last ist, schlicht bejahen (es sei denn, er oder seine Gemeinschaft sind Selbstversorger). Man könnte nun argumentieren, dass buddhistische Mönche sich besonders Expertenwissen erarbeiten, aber das muss man eben sozial aushandeln.



Aber im ernst, wenn ich das jetzt richtig verstehe, sind somit z. B. alle Geistesschaffenden, Dichter, Denker, Schriftsteller, Komponisten, Musiker, Schauspieler usw., ja selbst Sportler, die zwar ständig an ihren körperlichen Grenzen arbeiten, aber praktisch nichts für die Gemeinschaft erbringen, alles Egoisten an der Gemeinschaft und eine soziale Last? Nur weil sie keine materielle Komponente einbringen und, wie Sportler ganz eindeutig, durchaus allein ihre ganz pers. Ziele verfolgen? Außer sie sind Selbstversorger natürlich.



Ein Sportler, der an einem Spieltag 10mio Menschen unterhält, hat sogar einen enorm hohen Nutzen.
Genauso wie all die Youtuber einen hohen Nutzen haben - sie unterhalten zig Millionen (Kinder und Jugendliche) täglich.

Wie viel ein Einzelner beitragen kann, hängt auch von seinem Selbstbild ab.
Da Eltern eine Erziehungsaufgabe haben, finde ich es für mich persönlich sehr schlimm, wenn ich "mittelmäßig" leben würde.
Dabei ist für mich "mittelmäßig" nicht das, was sich auf Materialismus bezieht, sondern auf die Ausnutzung des Potentials meiner Fertigkeiten.


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RE: Was, wenn ich einfach nur ein mittelmäßiges Leben will?

#21 von naklar! , 17.05.2017 10:35

Der Fehler ist:

Das Bewerten.


Es gibt kein Mittelmaß. Es gibt kein Herausragen. Alles IST einfach nur :-)


" Ich will mehr Leber, Vater! "


 
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RE: Was, wenn ich einfach nur ein mittelmäßiges Leben will?

#22 von Bernd , 17.05.2017 11:06

Zitat von naklar! im Beitrag #21
Der Fehler ist:

Das Bewerten.


Es gibt kein Mittelmaß. Es gibt kein Herausragen. Alles IST einfach nur :-)


So ist es, naklar! Könnte u. a. jeder Stoiker auch ganz kurz und glasklar erklären. Leider leben Seneca, Aurel und Epiktet nicht mehr!

Es sind nicht die Dinge selbst, die uns bewegen, sondern die Ansichten, die wir von Ihnen haben.

Weise ist der Mensch, der Dingen nicht nachtrauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat.

Nichts bringt uns mehr vom Weg zum Glück ab, als dass wir uns nach dem Gerede der Leute richten, statt nach unseren Überzeugungen.

Züchtige deine Leidenschaften, damit du nicht von ihnen gezüchtigt wirst.

Habe täglich den Tod vor Augen; das wird dich vor kleinlichen Gedanken und vor maßlosen Begierden bewahren.

Auch der Dalai Lama hat zu diesem Thema sicher eine differenzierte Meinung.

Denke daran, dass etwas, was Du nicht bekommst, manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann.

Verbringe jeden Tag einige Zeit mit Dir selbst.

Bewerte Deine Erfolge daran, was Du aufgeben musstest, um sie zu erzielen.

Jede gemeisterte Begierde entzündet eine neue Sonne.

Das Geschäftemachen und der Reichtum kann den Menschen nicht volle Zufriedenheit geben. Und jene, die in einem gewissen Lebensabschnitt ihre ganze Energie ins Geldmachen stecken, werden eines Tages merken, daß dies nicht die Antwort auf ihr Leben ist.


Und was hat Strunz vor kurzem gepostet?

„Gehe gelassen inmitten von Lärm und Hast und denke daran, welcher Friede in der Stille sein mag. Soweit wie möglich, versuche mit allen Mensch auszukommen, ohne Dich zu unterwerfen. Sprich Deine Wahrheit ruhig und klar und höre anderen zu, auch den Dummen und Unwissenden, auch sie haben ihre Gefühle.

Vermeide laute aggressive Menschen, sie sind eine Plage für die Seele.

Wenn Du Dich mit anderen vergleichst, dann magst Du eitel oder bitter werden, denn es gibt immer größere oder geringere Menschen als Dich.

Freue Dich über Deine Erfolge und Pläne. Nimm Deine Arbeit ernst, aber bleibe bescheiden, es ist ein wirklicher Besitz in den wechselnden Geschicken des Lebens…

Nähre die Stärke der Seele, um in plötzlichem Unglück nicht schutzlos zu sein. Aber beunruhige Dich nicht mit Grübeleien. Abgesehen von einer gesunden Disziplin, sei milde mit Dir selbst. Du bist ein Kind des Universums, nicht weniger als die Bäume und die Sterne. Du hast ein Recht, hier zu sein. Und ob es Dir klar ist oder nicht, kein Zweifel, das Universum entfaltet sich, wie es soll…

Mit all ihrem Schein, der Plackerei und den zerbrochenen Träumen, ist es doch eine schöne Welt. Sei achtsam und versuche, glücklich zu sein"

Gefunden in der St. Pauls-Kirche Baltimore 1692

Kann man natürlich, wenn man will, alles abtun, als "veralteten" philosophischen, religiösen oder gar esoterischen Quatsch. Vielleicht aber auch nicht...

Gruß Bernd



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RE: Was, wenn ich einfach nur ein mittelmäßiges Leben will?

#23 von naklar! , 17.05.2017 11:41

Bernd!

Die Zitate aus deinem Post werde ich allesammt in meine Sammlung kopieren - herrlich, danke!
Ich beschäftige mich derzeit mit den Sutren von Patanjali, auch dort ist mir eine gewisse Nähe zu den Stoikern aufgefallen.

Gruß, Eric


" Ich will mehr Leber, Vater! "


 
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RE: Was, wenn ich einfach nur ein mittelmäßiges Leben will?

#24 von Bernd , 17.05.2017 20:49

Zitat von naklar! im Beitrag #23
Bernd!
Ich beschäftige mich derzeit mit den Sutren von Patanjali, auch dort ist mir eine gewisse Nähe zu den Stoikern aufgefallen.

Gruß, Eric


Sehr interessant, Eric!

Gruß Bernd


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RE: Was, wenn ich einfach nur ein mittelmäßiges Leben will?

#25 von Yeti , 18.05.2017 16:11

Zitat von EHST im Beitrag #19
Ob Dichter, Denker oder Sportler eine "gesellschaftliche Last" sind, entscheidet die Gesellschaft durch Zuwendungen. Eine Gesellschaft "leistet" sich ja ihren Spaß, wenn man so will. Künstler und "Geistesschaffende", welche nur durch ominöse (halb-) staatliche Fördertöpfchen halbwegs über die Runden kommen, sind definitiv Last, weil nicht benötigt. Deshalb kann man die Frage nach dem Mönch gar nicht so klar bejahen. Wenn sich die Gesellschaft solch Mönch leisten will, weil er Touristen anzieht oder was auch immer, dann ist er keine Last.


Kann man alles nur darauf reduzieren, ob es sich finanziell rechnet? Und wenn: Auf welchen Zeitraum gesehen?

Und wo ist die Grenze einer Gesellschaft? Die Stadt, das Bundesland, der Staat, eine Staatengemeinschaft (z.B. EU) oder betrachten wir die gesamte Weltbevölkerung als Gesellschaft? je nachdem, wo man die Grenze zieht, wird man recht schnell merken, dass ein Nutzen für die kleinere Gesellschaft oft zum Schaden der größeren Gesellschaft ist, deren Teil sie aber ist (z.B. lokale Wirtschaftsinteressen vs. globalen Umweltschutz).


 
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RE: Was, wenn ich einfach nur ein mittelmäßiges Leben will?

#26 von EHST , 18.05.2017 17:24

Zitat von Yeti im Beitrag #25

Kann man alles nur darauf reduzieren, ob es sich finanziell rechnet? Und wenn: Auf welchen Zeitraum gesehen?



Finanzielle Zuwendungen sind ein Zeichen der Wertschätzung. Das einfachste.


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RE: Was, wenn ich einfach nur ein mittelmäßiges Leben will?

#27 von Yeti , 18.05.2017 20:50

Das ist mir zu eindimensional gedacht

Man kann sich auf vielerlei Arten in eine Gesellschaft einbringen. Das Berufliche/Geschäftliche ist nur ein kleiner Teil davon und alles nur am wirtschaftlichen Erfolg zu messen, zu kurz gedacht. Es geht los mit der gegenseitigen Fürsorge in der Familie, über ehrenamtliches Engagement im sozialen Berich, in der Politik, in Sportvereinen bis hin zu denjenigen, die mit ihren Gedanken und Ideen unsere Gesellschaft voran bringen. Man kann nicht in allen Bereichen gleichzeitig "Höchstleistungen" vollbringen, sondern unterschiedliche Zielsetzungen mögen sich auch gegenseitig im Wege stehen (fürsorgliche Eltern sein oder Karriere machen). Wer maßt sich an, darüber zu entscheiden, was für die Gesellschaft von höherem Wert ist?


 
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RE: Was, wenn ich einfach nur ein mittelmäßiges Leben will?

#28 von EHST , 19.05.2017 05:16

Die Gesellschaft entscheidet darüber. Sei es im nahen Umfeld oder in der anonymen Masse. Das kann man nicht klar trennen, sollte man aber auch nicht einfach durcheinander wirbeln.
Ob etwas wertgeschätzt wird bzw. nützlich ist, muss nunmal am Grad der Wertschätzung gemessen werden. Ob das nun das Lächeln des Säuglings gegenüber seiner Mutter ist, oder der Millionenbetrag auf dem Konto des erfolgreichen Fußballspieler, ist dabei einerlei. (um es mal am krassen, nicht ganz passenden Vergleich, gegenüberzustellen). Wenn Du nützlich bist (diese Aussage wird immer gern negativ gesehen - damit sollte man vielleicht aufhören), wird Dir das auch gezeigt. Der Bauer ist nützlich, weil er Obst und Gemüse anbaut, der Jugend-Fußballtrainer ist nützlich, weil er den Heranwachsenden Fußball spielen beibringt, der Bäcker ist nützlich, weil er Nahrungsmittel aus Rohstoffen herstellt, der Fleischer, weil er Tiere schlachtet, zerlegt und verkauft. Die Verkäuferin ist nützlich, weil sie im Konsum/Supermarkt alle Preise zusammenrechnet und die Ware in die Regale räum, also erreichbar macht. Die Kindergärtnerin passt auf die Kinder auf, und ist deshalb nützlich. Jeder hat seine Aufgabe. Und dass nun nicht alle ihre Waren und Dienstleistungen direkt tauschen müssen(aber können), hat sich ein universelles Tauschmittel entwickelt: Geld. An Geld ist nichts eindimensional.
Wenn jemand nun also mit seinen Ideen die Gesellschaft voranbringen möchte, so muss die Gesellschaft (eine freie!) das auch hören wollen und ihm Wurst, Brot, Kinderbetreuung oder eben Geld dafür geben, dass er ihnen von seinen Ideen erzählt. Was hat das jetzt mit Mittelmaß zu tun? Nichts mehr. Abgeschweift...
Ich finde aber, als Schlussbemerkung für diesen Beitrag, dass man nicht immer so streng zwischen wirtschaftlichen/geschäftlichen(Karriere) und privaten Welten, zwischen Arbeit und Freizeit trennen sollte. Das alles ist man selbst!


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RE: Was, wenn ich einfach nur ein mittelmäßiges Leben will?

#29 von Markus , 19.05.2017 08:45

Zitat von Kirby im Beitrag Chondropathie nach Meniskusteilentfernung
Hab mich mal ein bisschen bei denen umgesehen. Genau bei solchen Leuten würde ich gern vorbeischauen á la Myodetox, Kelly Starrett, ...
Da kennt ihr nicht zufällig eine Anlaufstelle in Österreich? Oder sind Leute, die sich wirklich auskennen, immer nur in Amerika daheim?



In den USA sind (oftmals) Leute daheim, die sich auskennen UND die sich gleichzeitig gut vermarkten können In D und AUT sind es dagegen eher Leute, die sich auskennen ODER die sich gut vermarkten können.


«Immerhin hat das den Staat zur Hölle gemacht, dass ihn der Mensch zu seinem Himmel machen wollte.«” (Friedrich Hölderlin)


 
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RE: Was, wenn ich einfach nur ein mittelmäßiges Leben will?

#30 von Yeti , 19.05.2017 08:57

Wenn man Geld als den einzigen Maßstab heranzieht, um den Wert eines Beitrags zur Gesellschaft zu bemessen, dann würde das bedeuten, dass ein Immobilienmakler oder ein Investmentbanker einen "höherwertigen" Beitrag zu unserer Gesellschaft leistet als ein Altenpfleger oder eine Krankenschwester. Oder dass jemand, der im Berufsleben kürzer tritt, um Angehörige zu pflegen, für die Gesellschaft von geringerem Wert ist.

Um auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen: Wenn ich mich entscheide, ein guter Trainer der Junioren-Fußballmannschaft zu sein und darin viel Zeit und Herzblut investiere, aber dafür keine Ambitionen habe, im Beruf Karriere zu machen: Wäre mein Leben deswegen mittelmäßig?


 
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