RE: Blasenkarzinom?

#31 von Brynhildr , 17.05.2017 10:17

Zitat von Tommy im Beitrag #29
Aber die Frage ist doch wieviel Wahrheitsgehalt steckt in den Aussagen deiner genannten Quellen?

Hallo Tommy,
sowas ist schwer zu beurteilen .... Dein Schwiegervater wird das selber beurteilen müssen, auch die Mutter von MGhell.
Ich habe damals mit mehren Ärzten gesprochen, ehe ich in eine Behandlung startete.

Auf jeden Fall bin ich kein guter Kunde mehr ;) , weil ich nun schon viele Jahre nach meiner Krebserkrankung keine Medikamente deswegen mehr nehme und bekomme :) - und die Ärzte kreuzen seit einigen Jahren Vollremission :) auf ihren Nachsorgebögen bei mir an. Möge es so bleiben.
Und die Neben- und Nachwirkungen sind vorhanden, aber nun gut in mein Leben zu integrieren.

Ich nehme stark an, daß Vit. C-Infusionen sinnvoll sein können - aber wenn, dann nur in Absprache mit dem jeweiligen Onkologen.
Ich bekam damals eine Chemo, welche mit freien Radikalen gegen die schnell wachsenenden Krebszellen vorging -
Dann einen Fänger für freie Radikale (vit. C) einzubringen wäre kontraproduktiv gewesen....

Klar ist es immer sinnvoll das Immun-System zu stärken....
Aber es wäre auch sinnvoll gewesen, sich nicht mit einer High-Risk-Variante von HPV anzustecken... :( ,
also z.b. keinen Sex zu haben....
oder, - hab ich mich vielleicht mit einer LowRisk-Variante angesteckt, und die ist später mutiert?! .... Wer weiss....

Gruß
Bruni



 
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RE: Blasenkarzinom?

#32 von MGhell , 17.05.2017 10:30

@Stockinger:

http://www.dr-puttich.de/forschung.htm

siehe erster Link auf der Seite

Max


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RE: Blasenkarzinom?

#33 von Luna , 17.05.2017 16:47

@ Bruni
Hochdosiertes Vit. C per Infusion gegeben wirkt PRO-oxidativ, ohne die gesunden Zellen zu schädigen. Und verstärkt so die Wirkung einer Chemo.
LG Luna


Pilki hat sich bedankt!
 
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RE: Blasenkarzinom?

#34 von jfi , 17.05.2017 16:55

Zitat von Luna im Beitrag #33
@ Bruni
Hochdosiertes Vit. C per Infusion gegeben wirkt PRO-oxidativ, ohne die gesunden Zellen zu schädigen. Und verstärkt so die Wirkung einer Chemo.
LG Luna


Genau so siehts aus Luna.
Danke für den Beitrag und die Erklärung!

LG Jens


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RE: Blasenkarzinom?

#35 von frank , 17.05.2017 18:03

Hallo,

hab mich auch mal mit der Thematik beschäftigt und kann dir das angehängte PDF nur empfehlen zu lesen und natürlich auch den verstorbenen Krebsspezialisten Dr. Seeger mal zu googeln. Das gilt meines Erachtens immer noch und mehr denn je.

[[File:ONKOfit_Handbuch.pdf]]



Alles Gute Frank

Dateianlage:
ONKOfit_Handbuch.pdf

 
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RE: Blasenkarzinom?

#36 von Brynhildr , 17.05.2017 19:53

ah, danke für die Info, - das Vit C per Infusion auch anders wirkt als verzehrtes war mir nicht klar.
Gruß!

ujuijui 251 Seiten pdf....



 
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RE: Blasenkarzinom?

#37 von Stockinger , 18.05.2017 09:17

Sorry, aber dieses PDF ist doch (stellenweise) reichlich Zweifelhaft.

Zitat
Die ketogene Ernährung bildet die Grundlage einer erfolg-reichen Therapie. Für diejenigen, welche medizinische oder biologische Methoden zur Tumorreduktion einsetzen, ist diese Ernährungform ein Muss. Denn nur so können die Krebsstammzellen, die dadurch unter Umständen freigelegt werden, im Zaun gehalten werden.


Als ob Krebszellen nicht auch andere Energie-Substrate verwenden können. Keine Differenzierung.
Als ob auch bei Keto nicht der Blutzuckerspiegel in einem physiologisch verträglichen Bereich gehalten werden müsste und ein "Aushungern" des Krebses somit durchaus fraglich wäre.

Zitat
Ethanol (Alkohol), der durch Fermentationsprozesse entstanden ist, soll von Krebszellen nicht verwertet werden können. Das wäre als Kalorienlieferant bei schwachen Patienten eine Option und auch der Grund, wieso Dr. Budwig täglich ein Glas Sekt empfiehlt.


Als ob es für den Körper, die Leber, auch nur den geringsten Unterschied machen würde, wie das C2H6O Molekühl entstanden ist.

Zitat
Der Hydrologe Professor Louis-Claude Vincent von der Universität Paris stellte nach langjährigen Studien fest, dass die Neigung zu Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen in Regionen mit hartem, kalk- und salzreichen Wasser deutlich höher war, als in Regionen mit weichem Trinkwasser. Der optimale elektrische Leitwert des Wassers müsste unter 130 μS (Mikrosiemens) liegen. sehr gut entschlackende, entgiftende


Wie jetzt? Einfach nur nach Leitwert gehen? Keine weitere Differenzierung nach gelösten Ionen? Also idealer Weise destilliertes Wasser trinken? Was, wenn ich noch etwas dazu esse und spätestens im Magen eine Leitwerterhöhung
stattfindet?

Grundsätzlich ein durchaus interessantes Schriftstück, entbindet aber nicht von eigenem Nachdenken und Hinterfragen.


-----------------------------------------------
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a) Die Gesundheit, b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf dass er lebe,
uns zwischen beiden in der Schwebe.
(Eugen Roth)


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RE: Blasenkarzinom?

#38 von Brynhildr , 18.05.2017 11:53

Zitat von Stockinger im Beitrag #37
Sorry, aber dieses PDF ist doch (stellenweise) reichlich Zweifelhaft.


Das sehe ich auch so.
Gruß!


 
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RE: Blasenkarzinom?

#39 von Pilki , 08.03.2018 23:04

Zitat von Luna im Beitrag #33
@ Bruni
Hochdosiertes Vit. C per Infusion gegeben wirkt PRO-oxidativ, ohne die gesunden Zellen zu schädigen. Und verstärkt so die Wirkung einer Chemo.
LG Luna


Funktioniert das bei liposomalen Vitamin C genauso, oder gibt es hier Unterschiede?

Bei meinem Vater wurde ein muskelinvasives Blasenkarzinom (T2, aber ohne Metastasen) festgestellt bzw. bereits behandelt, aber es konnte nicht alles entfernt werden und die nächste OP steht in 6 Wochen an.

Ich habe bereits empfohlen: Massiv Knoblauch, Brokkolisprossen, 1L Grüntee/Tag, ca. 5g Kurkuma (laut LEF Protocol) um übermäßiger Angiogenese und Entzündungsreaktionen entgegenzuwirken um so die Wahrscheinlichkeit von Metastasen zu verringern (um wieviel % auch immer, ist ja wurscht, hat ja keine Nebenwirkungen das Ganze). Dann wurde noch Glutamin empfohlen. Hier im Thread jetzt auch mehrmals Vitamin C.
Was kann noch helfen? Welche Blutwerte sollten neben Vitamin D und Selen noch genommen werden? Die letzten Jahre war ich leider nie sehr erfolgreich darin meine Eltern von der Blutwertsanalyse zu überzeugen, daher haben wir noch keine alten/aktuellen.


"Long term consistency trumps short term intensity"


 
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RE: Blasenkarzinom?

#40 von wmuees , 09.03.2018 10:38

Coenzym Q10, 600mg/Tag, 3 x 200
Vitamin K2 MK7, 1000ug/Tag

Beides Stoffe, die dem Krebs das Leben sehr schwer machen. Und ungefährlich.
(Vitamin K2 nur, wenn er keine VItamin-K-Antagonisten nimmt)


Pilki hat sich bedankt!
 
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RE: Blasenkarzinom?

#41 von Pilki , 09.03.2018 11:18

Zitat von wmuees im Beitrag #40
Coenzym Q10, 600mg/Tag, 3 x 200
Vitamin K2 MK7, 1000ug/Tag

Beides Stoffe, die dem Krebs das Leben sehr schwer machen. Und ungefährlich.
(Vitamin K2 nur, wenn er keine VItamin-K-Antagonisten nimmt)


Ubiquinol entsprechend bloß 100-200mg/Tag, richtig?
Vielen Dank für deinen Beitrag!


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