Antioxidantien

#1 von wmuees , 26.04.2017 22:01

Nachdem in letzter Zeit ja öfter die Rede davon war, dass Antioxidantien die körpereigene Reaktion auf Krafttraining schwächen und damit dem Muskelaufbau im Wege stehen,
habe ich beschlossen, meine Antioxidantien einfach mal wegzulassen und selbst zu überprüfen, was das bei mir ausmacht.

Ich bin nicht mehr der Jüngste, mache 3 Mal die Woche Krafttraining (seit 7 Jahren). Habe für mein Alter einen ganz guten Stand erreicht, und erlebe im wesentlichen Stillstand beim Muskelwachstum.

Antioxidantien, die ich weggelassen habe:
- 500mg OPC
- 3 x 1g Vitamin C
- 10.000 iE Vitamin A
- 6 mg Astaxanthin
- 200mg Q10
Die 2per Day nehme ich weiterhin, aber konzentriert 2 Stück morgens. Krafttraining ist abends.

Tja, was soll ich sagen.... von meinen Muskeln her habe ich keine Veränderung gespürt.
Aber das Weglassen der Antioxidantien hat sich sehr auf meinen allgemeinen Gesundheitszustand ausgewirkt!
All die kleinen Wehwehchen, die ich aus vergangenen Jahren her kannte (und die ich in den letzten Jahren
wirklich nicht vermisst habe!), sie kamen wieder. Da tut es in der Lende nach Belastungen wieder weh,
da wird die Regeneration langsamer, das Zahnfleisch macht Aua, und so weiter.

Fazit: bei mir ist die Wirkung der Antioxidantien deutlich spürbar, ich habe mit dieser Zufuhr eine deutlich höhere Lebensqualität.
Es tut mir nix weh, die Regeneration nach Belastungen ist schnell, es geht mir gut.

Ich habe den Versuch abgebrochen.


 
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RE: Antioxidantien

#2 von Django , 27.04.2017 01:35

Hallo wmuees,

interessante Selbststudie. Wie lange lief Dein Versuch?


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RE: Antioxidantien

#3 von wmuees , 27.04.2017 10:42

Gerade mal 1,5 Wochen. Die Auswirkung des Weglassens waren schon wenige Tage nach Beginn deutlich spürbar.
Hatte ich so nicht erwartet...


 
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RE: Antioxidantien

#4 von Markus , 27.04.2017 10:49

krass. Wobei in den 2PD ia auch u.a. noch 500 mg Vit C und 60 IE Vitamin E sowie 5000 IE Betacarotin vorhanden sind. Was für die meisten unserer Mitmenschen ja bereits außerordentlche Dosen darstellen.


"Who controls the past...controls the future; who controls the present controls the past.” And yet the past, though of its nature alterable, never had been altered. Whatever was true now was true from everlasting to everlasting. It was quite simple. All that was needed was an unending series of victories over your own memory. “Reality control,” they called it: in Newspeak, “doublethink.” “Doublethink is essentially a form of cognitive dissonance in which one holds contradictory ideas in their mind, and accepts both as reality. Doublethink is everywhere. Every human being compartmentalizes to some extent.” (Rob Knowles)


 
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RE: Antioxidantien

#5 von Taek , 27.04.2017 21:49

Ich finde das auch krass. Dann ist das ja nur Symptombehandlung. Hast du mal nach den Ursachen schauen lassen. Das kannst du doch nicht dein Leben lang nehmen.

Ernährung?

chronische Krankheiten?



 
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zuletzt bearbeitet 27.04.2017 | Top

RE: Antioxidantien

#6 von vera8555 , 29.04.2017 18:13

@taek
wenn du Ü70 bist, ist das vergleichbar mit "chronisch krank" und du mußt diverse Symtome ständig bekämpfen, behandeln.
Das habe ich seit ca. 5 Jahren begriffen und werde es mein restliches Leben beibehalten und optimieren.
Natürlich sieht das für einen z.B. 30/40 jährigen total anders aus solange er gesund ist. Trotzdem würde ich auch schon in diesem Alter sehr darauf achten, in keinerlei
Defizite zu rutschen.


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RE: Antioxidantien

#7 von Taek , 29.04.2017 19:23

Ich stehe anders zu diesem Thema. Ich bin zwar selber erst 39 hatte aber bis vor 2 Jahren noch die Diagnose Morbus Bechterew. Mein Vater hat die gleiche Diagnose vor 30 Jahren bekommen und hat auch nur Symptome bekämpft. Weil die Ärzte ihm gesagt haben das es leider keine Heilung dafür gibt. Heute ist seine Wirbelsäule so steif. Er hat eine ausgeprägte Kyphose, langsame Darmperistaltik, hypertonie...usw...
Ich hoffe ich bin hier niemandem zu nahe getreten...
Wenn dann entschuldige ich mich dafür...


 
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RE: Antioxidantien

#8 von wmuees , 29.04.2017 20:16

@taek

Ich denke nicht, das es eine versteckte Krankheit ist. Dazu finde ich die Symptome insgesamt zu harmlos. Es gibt aber Anzeichen dafür, dass bei mir die körpereigenen Antioxydantien nicht so richtig funktionieren. Das Gesamtbild ist schon ziemlich stimmig. Ich werde versuchen, das noch weiter zu konkretisieren.

Deine Überlegung, dass man dem nachgehen sollte, und nicht nur Symptome bekämpfen, finde ich gut und richtig.


 
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