RE: Warum sind Kinder so fit? Was können wir lernen

#16 von jfi , 04.04.2017 15:43

Zitat von Luna im Beitrag #4
Das was Sven beschreibt, kenn ich nur von KLEINEN Kindern. Damit meine ich die vor der Pubertät. Ich habe beruflich mit der nächsten Altersgruppe zu tun und erlebe da etwas anderes: Fast die Mehrheit ist müde, schlapp und verweigert sich ("will ich nicht, kann ich nicht") oder entzieht sich ("ich muss auf's Klo, kann ich was trinken" usw), sobald es darum geht sich anzustrengen. Beim Spiel geht es noch am ehesten. Aber auch stehen einige nur rum und lassen die anderen machen.


Meiner Meinung nach gibt es dafür eine ganz einfache Begründung und auch eine Lösung:
MEHR BEWEGUNG und nicht so viel sitzen!

Dazu mal von Kelly Starret "Deskbund" oder auf Deutsch "Sitzen ist das neue Rauchen" lesen, da beschreibt er das sehr genau.
Das Essentielle daraus: Kinder hören quasi in der 1. Klasse auf sich zu bewegen weil sie still sitzen MÜSSEN in der Schule und daraus entsteht dann die Lethargie und Unlust, denn Bewegung lässt Energie entstehen in Form von "piso-electricity" (Quelle hierfür: The Model Health Show 210: 4 reasons you're tired all the time)

Die Lösung von Starret ist ein Projekt, das für Schulen Stehtische finanziert für die Kids...meiner Meinung nach eines der GENIALSTEN Projekte aller Zeiten!!!!
Denn wenn Kinder stehen bewegen sie sich automatisch mehr und das könnte eine Lösung sein für ein ultra beschissenes Problem heute: (extremes) übergewicht bei Kindern.

LG Jens


"Don't ask what the world needs. Ask what makes you come alive. Because what the world needs most is more people who have come alive." - Howard Thurman


 
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RE: Warum sind Kinder so fit? Was können wir lernen

#17 von takko456 , 04.04.2017 18:34

Kinder machen NoPMO.


Sagt der Arzt zum Patienten: "Da sind Sie ja gerade noch rechtzeitig hergekommen. Morgen wäre es von allein geheilt."


 
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RE: Warum sind Kinder so fit? Was können wir lernen

#18 von donmarten , 05.04.2017 09:58

@jfi: Ich glaube nicht dass das Problem das Sitzen während dem Unterrichts ist, sondern danach. Vor 100 Jahren war der Schulalltag sicherlich länger, härter und disziplinierter. Ich glaube aber der Unterschied ist der Ausgleich, der damals durch Bewegung draußen stattfand, was heutzutage immer mehr nachlässt. Die Lösung mit Stehtischen ist trotzdem gut, um die Gesamtzeit die ein Kind sitzt zu reduzieren.

Ich persönlich glaube aber auch das neben der körperlichen Vitalität, die im Laufe des Lebens nachlässt (wie schnell das kann man sicherlich beeinflussen), die Unwissenheit eines Kindes ein entscheidender Faktor ist. Unwissenheit ist ein Segen. Sobald man sich Gedanken über Konsequenzen machen muss, wird man zurückhaltender, da je nach Persönlichkeit bereits eine negative Konsequenz ausreicht das man irgendwas eben nicht macht.


 
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RE: Warum sind Kinder so fit? Was können wir lernen

#19 von jfi , 05.04.2017 10:53

Zitat von donmarten im Beitrag #18
@jfi: Ich glaube nicht dass das Problem das Sitzen während dem Unterrichts ist, sondern danach. Vor 100 Jahren war der Schulalltag sicherlich länger, härter und disziplinierter. Ich glaube aber der Unterschied ist der Ausgleich, der damals durch Bewegung draußen stattfand, was heutzutage immer mehr nachlässt. Die Lösung mit Stehtischen ist trotzdem gut, um die Gesamtzeit die ein Kind sitzt zu reduzieren.

Ich persönlich glaube aber auch das neben der körperlichen Vitalität, die im Laufe des Lebens nachlässt (wie schnell das kann man sicherlich beeinflussen), die Unwissenheit eines Kindes ein entscheidender Faktor ist. Unwissenheit ist ein Segen. Sobald man sich Gedanken über Konsequenzen machen muss, wird man zurückhaltender, da je nach Persönlichkeit bereits eine negative Konsequenz ausreicht das man irgendwas eben nicht macht.


Nein, da muss ich dir zum Teil widersprechen, denn früher gab es noch so Dinge wie Morgengymnastik und regelmäßigen Sportunterricht in Schulen, der jetzt mehr und mehr abgebaut wird aufgrund irgendwelcher idiotischer Offensiven und Reformen.
Und vor 100 Jahren war der Schultag auch kürzer, da man zuhause auf dem Feld oder in der Werkstatt der Family/dem Vater geholfen hat. Und was auch dazu zählt: früher mussten Kinder noch aufstehen wenn der Lehrer den Raum betritt und wenn sie aufegrufen wurden um eine Antwort zu geben. Das hört sich zwar nicht nach viel an, aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.

Der Rest zur "Nachmittagesbewegung" stimmt natürlich absolut, da früher Kinder zur Bestrafung Hausrrest hatten und du sie heute zur Bestrafung ja óhne Handy aus dem Haus jagen musst, den Hausrrest mit Smartphone, PC, Konsole oder Tablet ist ja genau das was die kleinen heute leider den ganzen Tag machen wollen.
Ich (Jahrgang 1992, also noch nicht sooo lange her) war noch die ganze Zeit draußen und Hausarrest war für mich (trotz Gameboy) das schlimmste überhaupt!

Und mit deinem 2. Punkt hast du natürlich absolut recht!! Ignorance is a bliss!

LG Jens


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RE: Warum sind Kinder so fit? Was können wir lernen

#20 von kempi , 05.04.2017 10:57

Zitat von takko456 im Beitrag #17
Kinder machen NoPMO.


Made my day :D

Zum Thema, was wir von Kindern lernen können:

Weniger denken - einfach machen!

Wir Erwachsenen sind ständig damit beschäftigt, uns mit der Vergangenheit zu beschäftigen, oder uns Sorgen um die Zukunft zu machen. Das belastet und wir verlernen zunehmend voll und ganz im Moment zu leben.


 
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RE: Warum sind Kinder so fit? Was können wir lernen

#21 von Kirby , 05.04.2017 23:57

Kinder interressieren sich auch nicht wirklich dafür, was andere von ihnen denken (können). Alleine dieser gedanke lässt viele leute vor sachen zurückschrecken, die zwar spaß machen (ein bisschen kind bleibt man immer - zumindest ich), man sich aber gehen lassen muss und andere personen dabei die stirn runzeln könnten.
Da verpasst man viel, wenn man in so eine denkweise fällt.


 
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RE: Warum sind Kinder so fit? Was können wir lernen

#22 von Sven , 06.04.2017 07:54

Danke euch für die tollen Beiträge!

Die Idee mit den Stehtischen finde ich schonmal genial - werde für die Kinderzimmer entsprechende Tische anschaffen (flexibel zum Sitzen und Stehen verstellbar).

Kann mir noch jemand Bio-Chemisch auf die Sprünge helfen? Wie eingangs gefragt, haben doch kleine Buben so gut wie keine(?) Androgene und auch kein sexuelles Interesse.
"Trotzdem" haben die Spass, Lachen und fetzen durch die Gegend. So.... hier wird ja oft attestiert: Wenig Testosteron = ein trauriges und letharges Leben.
Ich weiß ein Erwachsener hat eine anderes Rollenverständnis von sich - oder meint das zumindest. Ganz einfach gedacht von mir, kann man doch auch "anscheinend" mit wenig Androgenen ein super Leben haben bzw. das ist nicht der Hauptgrund warum es manchen mental so schlecht geht?

Bin ich da auf dem Holzweg?


"Free your mind and your ass will follow!"


 
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RE: Warum sind Kinder so fit? Was können wir lernen

#23 von saian , 06.04.2017 08:30

Zitat von Sven im Beitrag #22

"Trotzdem" haben die Spass, Lachen und fetzen durch die Gegend. So.... hier wird ja oft attestiert: Wenig Testosteron = ein trauriges und letharges Leben.
Ich weiß ein Erwachsener hat eine anderes Rollenverständnis von sich - oder meint das zumindest. Ganz einfach gedacht von mir, kann man doch auch "anscheinend" mit wenig Androgenen ein super Leben haben bzw. das ist nicht der Hauptgrund warum es manchen mental so schlecht geht?



Ja, man kann mit wenig Androgenen ein super Leben haben. So wie das viele Frauen machen.

http://www.psy-journal.com/article/S0165...0396-4/abstract

"It is suggested that high fetal/circulating testosterone interactively influence the maturation and functionality of mesolimbic dopaminergic circuitry, right orbitofrontal cortex, and cortico-subcortical connectivity, resulting in a strong reward motivation, low social sensitivity, and dampened regulation of strong motivational/emotional processes."

Mehr Antrieb, um Ziele zu erreichen.
Das heißt nun nicht, dass es schwarz-weiß ist. 10% mehr Antrieb ist auch mehr Antrieb.
Vielleicht setzen sich Kinder auch weniger Ziele oder überhaupt keine.
Oder soziale Kontexte lassen viele Erwachsene scheitern.

Ich halte diese Testosteron-Geschichte in vielen Fällen für eine self-fulfilling prophecy.
"Oh, ich bin im unteren Testosteron-Bereich, ich kann ja gar nichts leisten."
Und dann sind da auch noch die 99% der Frauen, die weniger Testosteron haben als jeder Mann am unteren Ende der Testosteron-Skala, und die trotzdem die Welt erobern.


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RE: Warum sind Kinder so fit? Was können wir lernen

#24 von Stockinger , 06.04.2017 09:03

Zitat von Sven im Beitrag #22
Kann mir noch jemand Bio-Chemisch auf die Sprünge helfen? Wie eingangs gefragt, haben doch kleine Buben so gut wie keine(?) Androgene und auch kein sexuelles Interesse.
"Trotzdem" haben die Spass, Lachen und fetzen durch die Gegend. So.... hier wird ja oft attestiert: Wenig Testosteron = ein trauriges und letharges Leben.



Bei Kindern sind diverse Stoffwechselpfade noch deutlich aktiver, als bei Erwachsenen. Die sind auch ohne Testosteron von auf Anabolismus gepolt; schließlich stecken die mitten in der (körperlichen) Entwicklung/Aufbau. Der Körper ist einfach "heiß" darauf alles zu verwerten, was er zugeführt bekommt und sich in Richtung Geschlechtsreife zu entwickeln. Der Umstand, dass die Pubertät in den letzten Dekaden immer früher einsetzt mag das andeuten.
Wenn Kinder Energie (z.B. in Form von Süßigkeiten) aufnehmen, kommt es idealer Weise zu einem sogenannten "Suggar-High", einem starken Bewegungsdrang. Kann diesem Nachgegeben werden, ist alles gut und die Kinder sind energiegeladen, aktiv, fit und quirlig. Kann diesem Bewegungsdrang nicht nachgegeben werden (z.B. Schokohörnchen auf dem Weg zur Schule und dann lange still sitzen müssen oder abends vorm Schlafengehen beim Fernsehen die Tüte Haribo) startet der Teufelskreis: Energieaufnahme aber keine Möglichkeit sie los zu werden. Also wird sie in die Speicher eingelagert (Fett). Das führt dann zu geringerer Bewegungsbereitschaft und so schließt sich der (Teufels)Kreis.
Nach meiner Wahrnehmung werden die Kinder nicht Fett und Träge wenn sie in die Schule kommen, sondern sind es schon zur Einschulung und legen dann höchstens weiter zu.
Besorgte Eltern (Mütter?) meinen oftmals ihre Kinder vor (körperlicher) Überlastung schützen zu müssen und bremsen den eigentlich natürlichen Bewegungsdrang aus. Ich bin eher der Ansicht, dass man Kinder die toben, klettern und spielen nicht überlasten kann. Die haben natürliche Schutzfunktionen und idR ausgezeichnete Regenerationsfähigkeiten.
Leider sehe ich aber auch viele Kinder, die durch mangelnde Bewegung viele kindliche Fähigkeiten gar nicht mehr haben, bzw. nie erworben haben (balancieren auf der Bordsteinkante, eine Strickleiter hoch klettern, ein PKW Fenster ohne elektr. Fensterheber mit der Kurbel öffnen und schließen, mit Ende der Grundschulzeit sicher Radfahren können, etc.)

So gesehen würde ich nicht verallgemeinern und Kindern eine grundsätzliche Fitness attestieren. Es gibt solche und solche. Und leider, so nehme ich es wahr, geht auch hier die Schere immer deutlicher auseinander. Viele dicke, träge Kinder auf der einen Seite (Tendenz eher steigend) und aktive, fitte, schlanke Kinder auf der anderen Seite; nur sehr wenige Kinder in einer "Übergangsgruppe" dazwischen.

LG,
Thorsten


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Drum hält der Arzt, auf dass er lebe,
uns zwischen beiden in der Schwebe.
(Eugen Roth)


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RE: Warum sind Kinder so fit? Was können wir lernen

#25 von terrarianer , 08.04.2017 14:55

Arbeite jetzt schon knapps 18 Jahre mit 2-10 jährigen Kindern. Was mir auffällt ist, das Kinder immer dicker und unbweglicher werden. Mehr Tablets und Smartphones schon im KIga Alter konsumiert wird. Wochenende wird kaum noch genutzt um mit den Eltern etwas zu unternehmen. Die Motorik nimmt stark ab oder ist sehr schlecht ausgeprägt. Kinder werden immer mehr mit Regeln zugeschnürt und dürfen sich nicht mehr ausprobieren. Könnte ja etwas schlimmes passieren wenn sie auf Bäume klettern ;) Ernährung zu Hause ist mies und im Kiga ganz übel. DGE konform eben ;)


Was absolut faszinierend ist, dass Kinder im Hier und Jetzt leben und sich ganz auf das Jetzt einlassen können. Nach dem Mittagessen wird da schon einmal ein Sprint eingelegt mit abwechselnden Klettereinheiten und Purzelbäume. Dehnen die sich oder verdauen ersteinmal? Nein die mache einfach und das ohne Verletzungen :) Können sich auch 30 Minuten mit einem Stock beschäftigen oder Käfer beobachten.

Davon habe ich mir stets etwas bewahrt und versuche immer mehr im Alltag im Jetzt zu leben. Ist aber so schwierig :)


 
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RE: Warum sind Kinder so fit? Was können wir lernen

#26 von Gurgl , 10.04.2017 16:17

Ich finde es traurig was mit den Kindern momentan passiert. Tablets und Smartphones sind was tolles und gehören zu unserer
Zeit dazu, aber es ist echt zu viel. Kinder sollten Kinder sein und sich draußen bewegen.


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RE: Warum sind Kinder so fit? Was können wir lernen

#27 von Tommy , 21.04.2017 15:00

Ich schmeiße mal folgende Theorie rein. Was wenn Kinder deshalb so fit sind, weil sie deutlich mehr schlaf vor Mitternacht bekommen als die Eltern? Ich experimentiere seit einigen Tagen nicht mit der Schlafdauer sondern mit der Uhrzeit. Für mich ist es ein Riesen Unterschied ob ich 21.30 bis 5.30 oder 22.30 bis 6.30 Uhr schlafe. Die Dauer ist die Gleiche aber wenn ich früher ins Bett gehe ist mein Energielevel tagsüber deutlich besser und konstanter. Ebenso im Training. Ich binn mittlerweile felsenfest davon überzeugt das der zirkadiane Rhytmus mit allen Facetten (Licht, Schlaf etc) viel wichtiger ist als die meisten denken. Und mir zeigt es, dass eben doch der Schlaf vor Mitternacht der Entscheidende ist.vielleicht ist das zumindest ein Teilaspekt warum Kinder so fit sind?!


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RE: Warum sind Kinder so fit? Was können wir lernen

#28 von Chris (edubily) , 21.04.2017 18:02

Guter Input Tommy!


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RE: Warum sind Kinder so fit? Was können wir lernen

#29 von saian , 22.04.2017 13:36

Zitat von Tommy im Beitrag #27
Ich schmeiße mal folgende Theorie rein. Was wenn Kinder deshalb so fit sind, weil sie deutlich mehr schlaf vor Mitternacht bekommen als die Eltern? Ich experimentiere seit einigen Tagen nicht mit der Schlafdauer sondern mit der Uhrzeit. Für mich ist es ein Riesen Unterschied ob ich 21.30 bis 5.30 oder 22.30 bis 6.30 Uhr schlafe. Die Dauer ist die Gleiche aber wenn ich früher ins Bett gehe ist mein Energielevel tagsüber deutlich besser und konstanter. Ebenso im Training. Ich binn mittlerweile felsenfest davon überzeugt das der zirkadiane Rhytmus mit allen Facetten (Licht, Schlaf etc) viel wichtiger ist als die meisten denken. Und mir zeigt es, dass eben doch der Schlaf vor Mitternacht der Entscheidende ist.vielleicht ist das zumindest ein Teilaspekt warum Kinder so fit sind?!


Ich habe das auch getestet und teste es momentan wieder.
Ins Bett um 20 Uhr und aufwachen um ca. 4 Uhr ohne Wecker.
Benötige ein wenig Anlauf, da die Sonne erst gegen 6.15 aufgeht, aber mit meiner Tageslichtlampe geht das flott.
Eine Korrelation zwischen Schlafenszeit und Fitness kann ich erkennen .

Ein möglicher Erklärungsansatz könnte sein, dass bei mir dadurch abends die Zeit mit blauem Licht sinkt.
Ich verschiebe die TV-Zeit nicht, sondern sie sinkt.
Ein andere Erklärungsansatz könnte sein, dass meine digitale Kommunikation, die zu 90% bei mir abends stattfindet,
dadurch auch sinkt.


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RE: Warum sind Kinder so fit? Was können wir lernen

#30 von EHST , 24.04.2017 05:23

Ich schlafe wochentags immer (seit Jahren) nur von 21.00/21.30 Uhr bis 3.30 Uhr und kann zuumindest berichten, dass ich keine Schlafmangelerscheinungen habe und an und für sich sehr fit und ausgeruht bin. (Was mich stellenweise selbst etwas wundert) Es gibt am frühen Schlaf (konsequent meist auch am Wochenende so früh) aber einen Nachteil: Die Nachbarn gehen später schlafen...


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