Kampfsport

#1 von jfi , 29.03.2017 14:56

Hey Leute,

wer von euch betreibt denn alles Kampfsport? Das Level ist dabei wurscht, ich überlege nur gerade auch mit einer Kampsportart anzufangen.

Ich finde, dass Kampfsport die ursprünglichste Art von Sport ist und so viele Dinge verbessert, die einem das Leben leichter machen können, in erster Linie das Selbstbewusstsein. Hab mich bei der Begründung bissl an den Ausführungen von Frank Grillo bedient, ich hoffe das stört hier niemand

Mein Ziel damit wäre es, zu lernen wie ich meine Kraft einsetzen kann um mich zu verteidigen, falls ich mal in eine bedrohliche Situation gerate.
Außerdem denke ich, dass man mit Kampfsport sehr viel für die allgemeine Fitness und das Herz-Kreislauf-System machen kann und das ist ja auch nie verkehrt.

Mir stellt sich nur die Frage was ein guter Einstieg in die Materie wäre...
Bei mir in der Nähe gibt es (so weit ich weiß) Judo, Taekwondo, Krav Maga, Boxen, BJJ, Kickboxen und Muay Thai glaube ich auch.

Hab halt echt keine Ahnung was da für meine genannten Ziele sinnvoll wäre, daher erhoffe ich mir in diesem Thread Erfahrungen und Tipps von den Forenmitglieder, die Kampfsport betreiben oder betrieben haben.

LG Jens


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RE: Kampfsport

#2 von Bernd , 29.03.2017 15:31

Hallo,

ich würde mal sagen, daß ist zum einen sicher "Geschmackssache" und zum anderen solltest Du die für Dich wirklich entscheidende Zielsetzung bestimmen. Gesundheitliche Vorteile und Aspekte der allg. und körperl. Fitness erfüllen alle Kampfsportarten. Geht es Dir aber vorrangig um das Thema Selbstverteidigung bedarf es nicht unbedingt "Exoten" und auch etwas philosophisch angehauchter Arten, die man eigentlich jahrelang intensiv trainieren müßte, um ein wirklich angemessenes Level zu erreichen, wie z. B. das von Dir genannte Judo oder auch das klassische Karate und dessen Ableger.

Da wären Krav Maga oder das russ. Systema sehr "einfache" und effektive Selbstverteidigungssysteme, die man auch spezifisch für diesen Zweck entwickelt hat.

Aber auch so ein Thema kann natürlich schnell zu einer Art "Glaubenskrieg" ausarten, weil jeder der Anhänger all dieser verschiedenen Systeme glaubt und meint, seines wäre das beste und optimale!

Gruß Bernd


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RE: Kampfsport

#3 von jfi , 29.03.2017 15:41

Hallo Bernd,

ja mir geht es vorrangig um das Thema Selbstverteidigung. Und dass alle Kampsportarten ein gutes "Fitnesstraining" bieten ist mir auch klar, bin nur relativ unbewandert bei den verschiedenen Arten.

Bei mir ist es allerdings so, dass für mich Boxen eine der Sportarten ist, die ich mir am liebsten im TV anschaue, andere Kampfsportarten finde ich da nicht so spannend.

Danke für deine Einschätzung!
Nach meiner Recherchere tendiere ich auch schon am ehesten Richtung Krav Maga (das gibts auch bei mir in der Nähe).

Mich interessieren halt die Meinungen derer, die in dem Gebiet bissl mehr Erfahrung haben als ich :)

LG Jens


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RE: Kampfsport

#4 von Taek , 29.03.2017 16:31

Hallo,

wichtigste ist das der Trainer passt und das Publikum. Raufbuden sind nicht gerade toll. Wenn es dir rein um Selbstverteidigung geht würde ich auch Krav Maga empfehlen. Wing Tsun ist auch reine Selbstverteidigung.

Ich selbe mache Taekwondo schon seit 17Jahren im traditionellen Stil. Bin zwar nicht mehr aktiv, hat aber mit dem Sport selber nichts zu tun. Verteidigen kannst du dich im Taekwondo auch, sehr gut sogar. Du wirst ziemlich schnell und gelenkig. Es kommt natürlich auch darauf an wie alt du bist. Am besten ein paar Sachen durchprobieren. Aber meide bitte Schulen die alles auf einmal anbieten. Diese sind meistens nichts so gut.

Gruß
Taek


 
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RE: Kampfsport

#5 von Markus , 29.03.2017 16:34

Zitat
Mein Ziel damit wäre es, zu lernen wie ich meine Kraft einsetzen kann um mich zu verteidigen, falls ich mal in eine bedrohliche Situation gerate.
Außerdem denke ich, dass man mit Kampfsport sehr viel für die allgemeine Fitness und das Herz-Kreislauf-System machen kann und das ist ja auch nie verkehrt.



Für ersteres ganz klar Krav Maga. Das geht schnell und ohne überflüssiges Gedöns zu erlernen. Dazu HIIT für die Kondition, dazu brauchst du kein Gruppentraining, ein Kellerraum oder der Park reicht dafür.

Für zweiteres die ostasiatische Sportarten Judo oder Taekwondo. Kickboxen wäre so der Hybrid, dauert aber auch länger zu erlernen als Krav Maga.


Gruß,
Markus

(4 Jahre Judo)


"Who controls the past...controls the future; who controls the present controls the past.” And yet the past, though of its nature alterable, never had been altered. Whatever was true now was true from everlasting to everlasting. It was quite simple. All that was needed was an unending series of victories over your own memory. “Reality control,” they called it: in Newspeak, “doublethink.” “Doublethink is essentially a form of cognitive dissonance in which one holds contradictory ideas in their mind, and accepts both as reality. Doublethink is everywhere. Every human being compartmentalizes to some extent.” (Rob Knowles)


 
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RE: Kampfsport

#6 von Bernd , 29.03.2017 16:41

Hallo Jens,

ich verstehe schon gut, was Du meinst. Ich selbst habe in meinem Leben einige dieser Sportarten ambitioniert betrieben. Mir hat alles gefallen, Judo, Boxen, Karate und alles ist brauchbar, aber eben auch nicht. Was ist, wenn es mehrere Angreifer sind, was wenn sie bewaffnet sind, mit Messer etc. Dann limitieren sich einige der klassischen, sauberen und ethischen Kampfsportarten sehr schnell und sind die "schmutzigen" Systeme gefragt.

Aber wie gesagt, jeder wird behaupten, seine Sportart sei die Beste. Ich denke, Du wirst um Herausfinden, Selbstversuch und Probieren nicht herumkommen. Allein schon was Dir pers. und auch körperlich am besten liegt.

Ringen, Judo z. B. sind Sportarten, die tolle Körper und fitte Menschen "machen", aber eben nicht für jeden das Richtige. Kampfsportarten die mit viel Beintechniken arbeiten sind effektiv, liegen aber aber nicht jedem, weil die Beweglichkeit fehlt. Müßte man sich also erst antrainieren. Boxen können kann nie schaden, aber bei Fällen siehe oben kommt man ggf. gar nicht mehr dazu usw. usf.

Ich hoffe, Du erkennst, was ich sagen möchte. Aber vielleicht wird Dir dazu ja noch ein Danträger oder Meister ein paar Anregungen geben können!

Gruß Bernd


Bernd  
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RE: Kampfsport

#7 von saian , 30.03.2017 06:26

Zitat von jfi im Beitrag #1


wer von euch betreibt denn alles Kampfsport? Das Level ist dabei wurscht, ich überlege nur gerade auch mit einer Kampsportart anzufangen.

Ich finde, dass Kampfsport die ursprünglichste Art von Sport ist und so viele Dinge verbessert, die einem das Leben leichter machen können, in erster Linie das Selbstbewusstsein. Hab mich bei der Begründung bissl an den Ausführungen von Frank Grillo bedient, ich hoffe das stört hier niemand

Mein Ziel damit wäre es, zu lernen wie ich meine Kraft einsetzen kann um mich zu verteidigen, falls ich mal in eine bedrohliche Situation gerate.
Außerdem denke ich, dass man mit Kampfsport sehr viel für die allgemeine Fitness und das Herz-Kreislauf-System machen kann und das ist ja auch nie verkehrt.

Mir stellt sich nur die Frage was ein guter Einstieg in die Materie wäre...
Bei mir in der Nähe gibt es (so weit ich weiß) Judo, Taekwondo, Krav Maga, Boxen, BJJ, Kickboxen und Muay Thai glaube ich auch.





Ich habe Muay Thai an der Uni gemacht und bin dann nach ein paar Jahren auf BJJ gewechselt.

Ich habe deshalb damit angefangen, da ich wirklich 99% "im Kampf" sein wollte (BJJ) und nicht nur 20% wie beim Muay Thai, wo man oft Distanzen sucht und sich abtastet.
Abgesehen davon wollte ich richtigen Vollkontakt und nicht nur hin und wieder ein paar Schläge und Tritte.

Die ersten Wochen BJJ haben mich psychisch mehr gefordert und gefördert als alles in Muay Thai.
Allein wenn ein 90kg Klotz auf deinem Oberkörper sitzt, während du auf dem Boden liegst und deine Hände festgehalten werden, ist ein anderes Level an psychischer Belastung.
Atmen, entspannen, die Situation kontrollieren, fokussieren, das ist dadurch sehr viel besser geworden.

Dazu lernst du eine Menge Demut. Wenn du merkst, dass du simple, lebensnahe Bewegungen wie eine Rolle über die Schulter kaum flüssig kannst.
Oder wenn du als 90kg Mann keine Chance gegen eine 60kg Frau hast.

Die beste Selbstverteidigung für eine bedrohliche Situation ist eine gute 100m Zeit.


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RE: Kampfsport

#8 von Taek , 30.03.2017 08:37

Die beste Selbstverteidigung für eine bedrohliche Situation ist eine gute 100m Zeit.

Der war gut


 
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RE: Kampfsport

#9 von jfi , 30.03.2017 10:33

Vielen Dank für eure Antworten!!!!

Ich denke, ich muss mir das mal genauer überlegen und dann einige Sachen ausprobieren.

Ich bin 25, 1,85 m groß und wiege ca 85 kg bei ca. 15 % KFA.
Kraft (160 kg Kreuzheben, 150 kg Kniebeuge, 110 kg Bankdrücken) und Ausdauer, sowie eine passable 100 m Zeit steht durch Krafttraining mit Langhantel, Kettlebell und glegentliche Sprints
Daher auch das vornehmliche Ziel zu lernen, wie man diese Kraft einsetzen kann zur Selbstverteidigung.

An meiner Beweglichkeit arbeite ich gerade mit Vehemenz, aber da es mir - zunächst einmal - hauptsächlich um Selbstverteidigung geht wirds wahrscheinlich erstmal auf Krav Maga herauslaufen und wenn ich dann merke dass ich Blut gelekt habe evtl. Judo oder Taekwondo.

Übrigens:
Über diese Demut-lehrenden Erfahrungen oder auf Englich "humbling experiences" im BJJ habe ich bereits viel gehört im MindPumpRadio-Podcast, da einer der Hosts (Sal di Stefano) als 210 Pfund (ca. 95 kg) schwerer Bodybuilder mit 15 Jahren Trainingserfahrung und einem 600 Pfund 1RM im Kreuzheben (ca. 272 kg), erzählt hat dass in seiner ersten BJJ-Stunde eine 40 Jährige, zierliche Dame mit ca. 50-60 kg Gewicht ihn eingeschläfert hat. Sie hat ihn in einem Rear Naked Choke gefangen und er wollte raus...
Das war wohl ein Fehler der nicht nur ihm passiert ist bis jetzt

LG Jens


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RE: Kampfsport

#10 von saian , 30.03.2017 11:42

Zitat von jfi im Beitrag #9


An meiner Beweglichkeit arbeite ich gerade mit Vehemenz, aber da es mir - zunächst einmal - hauptsächlich um Selbstverteidigung geht wirds wahrscheinlich erstmal auf Krav Maga herauslaufen und wenn ich dann merke dass ich Blut gelekt habe evtl. Judo oder Taekwondo.

Übrigens:
Über diese Demut-lehrenden Erfahrungen oder auf Englich "humbling experiences" im BJJ habe ich bereits viel gehört im MindPumpRadio-Podcast, da einer der Hosts (Sal di Stefano) als 210 Pfund (ca. 95 kg) schwerer Bodybuilder mit 15 Jahren Trainingserfahrung und einem 600 Pfund 1RM im Kreuzheben (ca. 272 kg), erzählt hat dass in seiner ersten BJJ-Stunde eine 40 Jährige, zierliche Dame mit ca. 50-60 kg Gewicht ihn eingeschläfert hat. Sie hat ihn in einem Rear Naked Choke gefangen und er wollte raus...
Das war wohl ein Fehler der nicht nur ihm passiert ist bis jetzt




Ja, Krav Maga ist für den Anfang sinnvoll.
Du lernst v.a. die psychische Komponente.
Die Massenübungen, bei denen dich eine Gruppe einkreist, fand ich am sinnvollsten.

Wenn überhaupt, dann bist es du und deine Begleitung gegen 5 andere.
Entweder sie sind betrunken, dann läufst du lieber weg,
oder es sind Banden mit trainierten, skrupellosen Leuten, dann läufst du auch lieber weg.

Im Endeffekt geht es meist eh nur um deine situative Aufmerksamkeit.
Gefahrensituationen frühzeitig erkennen und meiden.
Gegen einen Bierkrug im Gesicht hilft dir eh nicht viel.


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RE: Kampfsport

#11 von jfi , 30.03.2017 12:17

Zitat von saian im Beitrag #10
Ja, Krav Maga ist für den Anfang sinnvoll.
Du lernst v.a. die psychische Komponente.
Die Massenübungen, bei denen dich eine Gruppe einkreist, fand ich am sinnvollsten.



Danke für die Einschätzung, das hört sich wirklich gut an :)
Mir geht es ja auch nicht darum mich zu prügeln, sondern ich will in solche Situationen am liebsten nie geraten, aber wenn dann will ich wissen wie ich da am schnellsten und am gesündesten wieder raus komme.

Und ja, klar, mit deinen restlichen Aussagen hast du natürlich Recht.
Wobei ich auch schon die Erfahrung gemacht habe (das war gegen 4 Betrunkene) dass es reichen kann, einen von einer Gruppe um zu hauen.
Der Rest ist damals dann abgehauen...aber der Ansatz kann natürlich gewaltig nach hinten los gehen, das ist mir bewusst^^

Wenn ich an Selbstverteidigung denke, denke ich immer wieder an das 18-jährige Mädchen, das bei mir in der Nähe mal in einer Gleisunterführung von drei Typen angegriffen wurde, die sie wahrscheinlich vergewaltigen oder zumindest ausrauben wollten.
Ihr Pech war (wenn ich mich recht erinnere, ist eine Weile her), dass das Mädchen im Jugendnationalkader vom Judo war und die 3 Typen mit Würfen und Hebeln ausgeknockt hat. Auf jeden Fall stand damals in der Zeitung, dass sie ein paar blaue Flecke hatte und die Typen erst wieder wach wurden, als die Polizei schon da war

LG Jens


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RE: Kampfsport

#12 von Bernd , 30.03.2017 12:19

Im Endeffekt geht es meist eh nur um deine situative Aufmerksamkeit. Gefahrensituationen frühzeitig erkennen und meiden. Gegen einen Bierkrug im Gesicht hilft dir eh nicht viel.

So ist es. Man muß erkennen und anerkennen können, wann Widerstand sinnvoll und zweckmäßig ist und wann es nicht feige ist, den Rückzug anzutreten, egal ob Überzahl oder ein klar überlegener Gegner. Man sollte sich da auch klar von den leider absurden Action-oder Martial-Art-Film-Klischees lösen, die sind nicht die Realität, selbst für gut trainierte und ausgebildete Kampfsportler nicht.

Wie schon gesagt, auch für mich sind Krav Maga, das russ. Systema oder vielleicht noch das WingTsun die geeignetsten Mittel im schmutzigen Straßenkampf oder zur Selbstverteidigung im Alltag. Das Idealbild des Kampfes Mann gegen Mann ohne Bewaffnung ist eben auch nur ein Klischee. Insbesondere die ersten beiden Systeme gehen daher auch konsequent auf den leider mittlerweile üblichen Gebrauch bzw. die Abwehr von Hieb,-Stich-und Schußwaffen ein.

Gruß Bernd



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zuletzt bearbeitet 30.03.2017 | Top

RE: Kampfsport

#13 von Don90 , 30.03.2017 20:01

Ich selbst betreibe Boxen und BJJ (no Gi!).

Ich arbeite neben meinem Studium auch an der Tür in einer Großdiscothek und kann dir beides als Selbstverteidigung sehr empfehlen, vorausgesetzt du machst es regelmäßig.
Von Krav Maga bin ich nicht so überzeugt, halte ich eher für einen Modesport.
Willst du dich selbst verteidigen, kommst du um regelmäßiges Sparring nicht herum, dazu musst du auf allen Ebenen etwas können, sprich schlagen, treten und am Boden ringen!

Um fit zu werden ist beides super. Müsste ich mich für eines entscheiden, würde ich boxen nehmen.
Warum? 90% der Kämpfe beginnen in Faustdistanz, sehr viele davon enden am Boden!

Soviel zu meiner Erfahrung. Es wird dir aber jeder sagen dass sein Kampfsport der beste ist, im Endeffekt musst du was draus machen und dein Ego zu Hause lassen.
Ich bin definitiv kein Profi und stehe auch nicht im Ring, am besten du bildest dir deine eigene Meinung!

Also hau rein :)


 
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RE: Kampfsport

#14 von Mikki- , 30.03.2017 20:20

Wieso hälst du nichts von krav maga? zu wenig fokus auf bodenkampf?


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RE: Kampfsport

#15 von jfi , 31.03.2017 09:46

Zitat von Don90 im Beitrag #13
Ich selbst betreibe Boxen und BJJ (no Gi!).

Ich arbeite neben meinem Studium auch an der Tür in einer Großdiscothek und kann dir beides als Selbstverteidigung sehr empfehlen, vorausgesetzt du machst es regelmäßig.
Von Krav Maga bin ich nicht so überzeugt, halte ich eher für einen Modesport.
Willst du dich selbst verteidigen, kommst du um regelmäßiges Sparring nicht herum, dazu musst du auf allen Ebenen etwas können, sprich schlagen, treten und am Boden ringen!

Um fit zu werden ist beides super. Müsste ich mich für eines entscheiden, würde ich boxen nehmen.
Warum? 90% der Kämpfe beginnen in Faustdistanz, sehr viele davon enden am Boden!

Soviel zu meiner Erfahrung. Es wird dir aber jeder sagen dass sein Kampfsport der beste ist, im Endeffekt musst du was draus machen und dein Ego zu Hause lassen.
Ich bin definitiv kein Profi und stehe auch nicht im Ring, am besten du bildest dir deine eigene Meinung!

Also hau rein :)


Danke dir für die Einschätzung!!
Von den richtigen Kampfsportarten interessieren mich auch Boxen und BJJ no Gi am meisten um ehrlich zu sein.

Wie gesagt, ich muss mir das noch genau überlegen und dann auch schauen wie es zeitlich passt, da ich am Montag eine neue Stelle antrete und ich noch nicht genau weiß wie da meine Arbeitszeiten aussehen werden.

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