RE: Kampfsport

#16 von Don90 , 31.03.2017 18:51

Ich habe einfach das Gefühl, dass Krav Maga ein Modesport ist.
Jeder möchte sich ohne viel dafür zu tun möglichst gut verteidigen können. Da klingt ein System wie Krav Maga erstmal ziemlich verlockend.

Was mich daran aber stört ist das fehlende Sparring. Du lernst kaum einzustecken bei den Trainings. Beim Boxen und BJJ hast du immer Sparring dabei. Nur so lernst du meiner Meinung nach richtig das Kämpfen.

Im Krav Maga hast du zwar "unfaire" Techniken dabei, die für eine Notwehrsituation sicher effektiv sein können aber wenn diese nicht erprobt sind, kann man diese im Kampf wahrscheinlich auch nicht einsetzen.

Wenn ich mit Krav Maga Leuten trainiere, bin ich im Stand und am Boden immer überlegen (mein Verein bietet beides an), mag aber vermutlich auch daran liegen, dass ich es intensiver betreibe als die meisten durchschnitts Krav-Maga Trainierenden.

Die Schlagtechniken (Jab, Cross, Haken) sind wie beim Boxen.
Lernst du aber jetzt ein System indem du Schlagen, Treten, werfen, Escapes, Griffe etc gleichzeitig lernst, wird alles irgendwie nur halbherzig und nicht so richtig erlernt.

In einer Notwehrsituation, in der es meistens in Faustdistanz beginnt, wird ein Boxer die Nase vorne haben. Das merkst du auch im Sparring, wenn ein Boxer gegen einen kämpft der Krav Maga macht. Den Haken eines geübten Boxers willst du einfach nicht fressen, egal was für Moves du drauf hast.


Krav Maga ist bestimmt besser als nichts, aber auf Grund vom fehlenden Sparring meiner Meinung nach für den durchschnittlichen Anwender nicht praxiserprobt. Gibt natürlich ausnahmen, ich habe bis jetzt noch keine gesehen.

Meiner Meinung nach bist du mit klassischem Boxen auf der Straße besser bedient als mit Boxen.

Wer dazu Literatur lesen will, dem kann ich "Geoff Thompson - Die Tür" empfehlen.

Ich stimme ihm weitestgehend zu mit dem was er darin schreibt.

Soviel zu meinen Erfahrungen. Im Endeffekt ist jeder Kampfsport immer nur so gut wie derjenige der ihn ausführt.
Wenn du 1 mal pro Woche boxen gehst, wirst du sicherlich leicht von einem Profiringer ausgeknockt werden, darum ist es relativ sinnfrei darüber zu diskutieren welcher Kampfsport der beste ist.

Noch ein Gedankenanstoß an alle Wing Tsun und Jiu Jitsu Fans:
Die UFC wirbt damit, dass MMA der realistischste Kampfsport der Welt ist. Wenn WIng Tsun etc so effektiv wäre wie alle sagen, warum nutzt kein namhafter MMA Kämpfer eine dieser Kampfsportarten?
Die Klassiker die man sieht sind Boxen, Muay Thai, Kickboxen, Ringen, BJJ, Luta Livre! Und eine gesunde Mischung aus Schlagen, treten und Grappling ist meiner Meinung auch das effeiktivste für einen Kampf. (Abgesehen davon wenn eine Gruppe von Leuten auf dich losgeht!)

Warum würde ich aber von Anfang an nicht MMA empfehlen? Ganz einfach, weil du schlagen, treten, ringen und werfen kombinieren musst. Das funktioniert meiner Meinung nach erst wenn du eines davon schon richtig gut kannst. Als Anfänger lernst du es nur schlampig und bist schnell überfordert. Die Verletzungsgefahr ist ebenfalls enorm hoch, gerade beim Ringen (bin angehender Physiotherapeut, spreche aus Erfahrung ;))

Da wie gesagt die meisten Kämpfe in Faustdistanz starten, würde ich mich in erster Linie auf das konzentrieren. Schnelle Fäuste sind immer gefürchtet, und einstecken lernst du im Sparring!

Das spiegelt nur meine Meinung und Erfahrungen, ich möchte hier keine Kampfsportart schlecht reden!


 
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RE: Kampfsport

#17 von upgrade ( gelöscht ) , 31.03.2017 20:52

Zitat von Don90 im Beitrag #16


Noch ein Gedankenanstoß an alle Wing Tsun und Jiu Jitsu Fans:
Die UFC wirbt damit, dass MMA der realistischste Kampfsport der Welt ist. Wenn WIng Tsun etc so effektiv wäre wie alle sagen, warum nutzt kein namhafter MMA Kämpfer eine dieser Kampfsportarten?
Die Klassiker die man sieht sind Boxen, Muay Thai, Kickboxen, Ringen, BJJ, Luta Livre! Und eine gesunde Mischung aus Schlagen, treten und Grappling ist meiner Meinung auch das effeiktivste für einen Kampf. (Abgesehen davon wenn eine Gruppe von Leuten auf dich losgeht!)




Wie sollte man mit Handschuhen so etwas wie Wing Tsun ausüben können? Beim WT wird ja auch in die Eier getreten und auf den Kehlkopf geschlagen.. alles Dinge die im MMA absolut verboten sind!! Kann man also nicht ganz vergleichen ;-)


Es sind nicht die Dinge selbst, die uns bewegen, sondern die Ansichten, die wir von Ihnen haben.


upgrade

RE: Kampfsport

#18 von Don90 , 01.04.2017 19:35

Stimmt, kann man wirklich nicht richtig vergleichen.
Richtiges Sparring kenne ich persönlich aber vom Wing Tsun auch nicht, was nicht heißen soll dass es das nicht gibt.

Wie gesagt war das meine persönliche Einschätzung, bleibt jedem selbst überlassen was er damit macht.


 
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RE: Kampfsport

#19 von Gurgl , 10.04.2017 16:29

Doch beim Wing Tsun kenne ich auch Sparring. Also ein Freund von mir betreibt es schon seit Jahren.
Weiß nun aber nicht ob es beim reinen Wing Tsun auch vorkommt oder es ist, weil er sich auch mit Kickboxen
beschäftigt.


Gurgl  
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RE: Kampfsport

#20 von Don90 , 18.04.2017 08:22

Kann durchaus sein, ich kenne es selbst aber nicht. War auch nur mein persönlicher Erfahrungsbericht.
Jemand anderer kann natürlich ganz andere Eindrücke haben.


 
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RE: Kampfsport

#21 von Pilki , 19.04.2017 11:51

Vorab: Ich habe von einem halben Jahr Kickboxen als Jugendlicher mal abgesehen keine Kampfsporterfahrungen und betreibe momentan nur täglich Krafttraining bzw. Stretching. Da ich aber selbst in den nächsten ein bis zwei Jahren mit einem Kampfsport anfangen möchte, unterhalte ich mich bei jeder Gelegenheit gerne mit erfahrenen Kampfsportlern und da waren nun schon viele verschiedene bis hin zum Bundeswehr Berufssoldaten und Einzelkämpfeausbilder dabei, die mir natürlich meist ihre praktizierte Sportart schmackhaft machen wollten.

Was ich für mich mitgenommen habe: Nachdem ich mich erst von jemandem habe überzeugen lassen, dass Effektivität und damit Wing Tsun oder Krav Maga Trumpf seien, hat für mich ein einzelner Satz diese Überzeugung beendet: "Du willst niemanden töten, du willst die Situation kontrollieren können!"
Nach allem was ich - wie gesagt vom Hörensagen - weiß, sind Wing Tsun und Krav Maga sehr dreckig (Finger in die Augen etc.), so dass ich mich fragen muss ob ich mich im Nachhinein mit einer unverhältnismäßigen Körperverletzung auseinandersetzen möchte - korrigiert mich wenn ich da einen Denkfehler drin habe.

Daher arbeite ich gerade täglich im Training daran meine Kraft-(x-faches Körpergewicht bewegen in Grundübung xyz) und Beweglichkeitsziele (Seitspagat, Frontspagat, Spreizsitz, Head2Toe aka Pike) zu erreichen und dann habe ich für mich beschlossen entweder mit Muay Thai oder mit BJJ anzufangen. Nach allem was Don90 bisher geschrieben hat macht Muay Thai als Start wohl mehr Sinn.


"Long term consistency trumps short term intensity"


 
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RE: Kampfsport

#22 von Markus , 19.04.2017 11:58

Zitat von Pilki im Beitrag #21
Du willst niemanden töten, du willst die Situation kontrollieren können!"
Nach allem was ich - wie gesagt vom Hörensagen - weiß, sind Wing Tsun und Krav Maga sehr dreckig (Finger in die Augen etc.), so dass ich mich fragen muss ob ich mich im Nachhinein mit einer unverhältnismäßigen Körperverletzung auseinandersetzen möchte - korrigiert mich wenn ich da einen Denkfehler drin


Da unsere Straßen von Tag zu Tag gefährlicher werden würde ich mich an diesen Spruch halten:

I'd rather be judged by twelve than carried by six! (Spielt auf die 12 Geschworene vor Gericht vs. 6 Erdmöbelträger an)

Die Einsatzmittel und den Einsatz bestimmst immer noch du- und eine Risikoabwägung gehört bei Krav-Maga eh dazu.


"Who controls the past...controls the future; who controls the present controls the past.” And yet the past, though of its nature alterable, never had been altered. Whatever was true now was true from everlasting to everlasting. It was quite simple. All that was needed was an unending series of victories over your own memory. “Reality control,” they called it: in Newspeak, “doublethink.” “Doublethink is essentially a form of cognitive dissonance in which one holds contradictory ideas in their mind, and accepts both as reality. Doublethink is everywhere. Every human being compartmentalizes to some extent.” (Rob Knowles)


 
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RE: Kampfsport

#23 von Pilki , 19.04.2017 12:17

Damit hast du natürlich auch recht - leider.


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RE: Kampfsport

#24 von jfi , 19.04.2017 13:45

Zitat von Pilki im Beitrag #21
Daher arbeite ich gerade täglich im Training daran meine Kraft-(x-faches Körpergewicht bewegen in Grundübung xyz) und Beweglichkeitsziele (Seitspagat, Frontspagat, Spreizsitz, Head2Toe aka Pike) zu erreichen und dann habe ich für mich beschlossen entweder mit Muay Thai oder mit BJJ anzufangen. Nach allem was Don90 bisher geschrieben hat macht Muay Thai als Start wohl mehr Sinn.


Hi Pilki,
wie arbeitest du denn an deinen Beweglichkeitszielen? Also hast du da irgendwelche Bücher/Programme gekauft und kannst was empfehlen?

Danke vorab für deine Antwort und LG
Jens


"Don't ask what the world needs. Ask what makes you come alive. Because what the world needs most is more people who have come alive." - Howard Thurman


 
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RE: Kampfsport

#25 von gordon , 19.04.2017 14:28

Zitat von upgrade im Beitrag #17
Zitat von Don90 im Beitrag #16


Noch ein Gedankenanstoß an alle Wing Tsun und Jiu Jitsu Fans:
Die UFC wirbt damit, dass MMA der realistischste Kampfsport der Welt ist. Wenn WIng Tsun etc so effektiv wäre wie alle sagen, warum nutzt kein namhafter MMA Kämpfer eine dieser Kampfsportarten?
Die Klassiker die man sieht sind Boxen, Muay Thai, Kickboxen, Ringen, BJJ, Luta Livre! Und eine gesunde Mischung aus Schlagen, treten und Grappling ist meiner Meinung auch das effeiktivste für einen Kampf. (Abgesehen davon wenn eine Gruppe von Leuten auf dich losgeht!)




Wie sollte man mit Handschuhen so etwas wie Wing Tsun ausüben können? Beim WT wird ja auch in die Eier getreten und auf den Kehlkopf geschlagen.. alles Dinge die im MMA absolut verboten sind!! Kann man also nicht ganz vergleichen ;-)


Und dafür zahlt man dann eine Menge Geld. Ok, Kettenfauststöße lernt man auch noch. Weshalb sollte man die nicht mit MMA-Handschuhen ausführen können? Soweit ich mich erinnere, ähneln sie den WT-Handschützern. Mit denen kann man ja auch greifen.
Gibts denn mittlerweile sowas wie Bodenkampf im "WT"? Meiner Meinung nach, werden die allermeisten "WTler" im Käfig unterlegen sein. Und wer nicht den Mut hat, Kehlköpfe zu zerschmettern oder Rühreier zu produzieren, hat mit WT immer noch ein bissl Bewegungssport. :)


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RE: Kampfsport

#26 von Anten1982 , 31.05.2017 22:08

Ein Freund von mir hat selbst mal 4 Jahre WT gemacht ... aber ich behaupte, dass er gegen einen Muay Thai Kämpfer keine Chance hätte ...


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RE: Kampfsport

#27 von Tiger , 16.07.2017 05:06

Hi

Ich mache jetzt schon seit gut einem jahr Muay Thai und muss sagen es gefällt mir sehr gut.

Wenn wir Clinch-Sparring machen bist du auch 100% im Kampf und auch auf Distanz ist es so.

Ich denke eine Kombination aus BJJ und MT wäre das beste aber nicht für jeden möglich.

Das wichtigste es muss dir spass machen und du musst dich damit identifizieren können.

Alles Gute


 
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RE: Kampfsport

#28 von Pilki , 14.01.2018 10:43

Zitat von jfi im Beitrag #24
Zitat von Pilki im Beitrag #21
Daher arbeite ich gerade täglich im Training daran meine Kraft-(x-faches Körpergewicht bewegen in Grundübung xyz) und Beweglichkeitsziele (Seitspagat, Frontspagat, Spreizsitz, Head2Toe aka Pike) zu erreichen und dann habe ich für mich beschlossen entweder mit Muay Thai oder mit BJJ anzufangen. Nach allem was Don90 bisher geschrieben hat macht Muay Thai als Start wohl mehr Sinn.


Hi Pilki,
wie arbeitest du denn an deinen Beweglichkeitszielen? Also hast du da irgendwelche Bücher/Programme gekauft und kannst was empfehlen?

Danke vorab für deine Antwort und LG
Jens


Hallo Jens. Entschuldige, hatte hier länger nicht mehr reingeschaut.
Um erst einmal deine Frage zu beantworten:
Stretch Therapy!
Sie haben zahlreiche Mastery Programme (eben genau die: Pike, Splits etc.) für je 15€. Unfassbar günstig. Ein Programm beinhaltet 90-120 Min an Material aufgeteilt auf mehrere Einzelvideos zu jeder Übung. Ich glaube nicht, dass es etwas besseres am Markt gibt.
Ich war letzten August beim Into The Stretch Workshop in London und plane diesen August wieder hin zu fliegen und die komplette Stretch Teacher Ausbildung dort zu machen. Die Philosophie von Kit Laughlin mit Contract-Relax und mit psychologischen Tricks zu arbeiten, weil es nicht smart ist den Körper mechanisch zu zwingen beweglicher zu werden, sondern das Nervensystem zu überzeugen, dass eine gewisse Bewegungsamplitude gesund und sicher ist, war für mich einleuchtend und genial. Kit Laughlin hat dazu ein dutzend Podcasts die gratis abrufbar sind und die Philosophie toll erklären. Ich würde mit den Coffee Shop Conversations beginnen.
Wer aus dem Raum Mainz kommt kann ich nur empfehlen mal bei Markus Ott vorbeizuschauen, dem bisher einzigen zertifizierten StretchTherapy Lehrer in Deutschland.
Insbesondere für den Kampfsport halte ich es für genial, weil die Kontraktionen am Ende der Range of Motion dort Kraftzuwächse bringen und dadurch logischerweise besser Verletzungen vorbeugen als Komtraktionen in der Mitte. Falls das schwer verständlich ist: Wann verletzt man einen Muskel für gewöhnlich? Am Ende der Range of Motion, oder in der Mitte? Natürlich wenn man etwas zu weit gegangen ist. Für ein besseres Verständnis einfach mal die Podcasts hören.

PS: Mittlerweile bin ich in einem BJJ/Muay Thai Verein und gehe jetzt seit ein paar Wochen regelmäßig zum BJJ. Ich arbeite nebenbei als Personal Trainer und bin gewohnt, dass Menschen koordinative Schwierigkeiten haben, aber beim BJJ wird man nochmal ganz anders gefordert - es tut mir unheimlich gut meine eigenen koordinativen Fähigkeiten zu verbessern und meinen Horizont hier zu erweitern. Beim BJJ bin ich wieder blutiger Bewegungsanfänger und muss viele Dinge x-Mal sehen, bevor ich es begriffen habe. Ich denke nach wie vor, dass mir Muay Thai zur Selbstverteidigung wahrscheinlich schneller mehr bringen würde, aber beim BJJ habe ich einfach das Gefühl viel eher ein besserer "Mover" zu werden.


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RE: Kampfsport

#29 von Marny , 26.02.2018 12:06

Ich denke die Einschätzung, dass Krav Maga ein stückweit ein Modesport ist, stimmt schon. Ich würde aber sagen, es eignet sich gerade für Leute, die ansonsten wenig bzw. keinen Kampfsport betreiben, aber sich selbst verteidigen können wollen und sich sicherer fühlen wollen. Was daran auf jeden Fall positiv hervorzuheben ist, ist das Stresstraining, d.h. das üben von Situationen in denen man großem Stress ausgesetzt ist und trainiert seine Fähigkeiten trotzdem abzurufen.

Muay Thai ist auf jeden Fall auch eine gute Wahl, ist ja schon ein sehr heftiger Kampfsport, bei dem man lernt einiges auszuhalten.


Die meisten sind es nicht wert, sich über sie aufzuregen. Ärger ist verschwendete Energie an andere


 
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RE: Kampfsport

#30 von Mabe , 08.05.2018 18:41

Hey :)

also Kampfsport ist grundsätzlich immer gut!
Du sagst es geht dir um Selbstverteidigung.

Am besten schaue dir viele verschiedene Schulen an und achte dabei auf ein paar wesentliche Dinge:

- Kommt dir das Training realistisch vor bzw. anwendbar in der Realität? (Insofern du das als Anfänger beurteilen kannst)
- Wird regelmäßig Sparring gemacht? 1x die Woche wäre gut mMn.
- Geht der Trainer auf deine Fragen ein?
- Wie ist die Atmosphäre?
- Sind auch Frauen dabei? Das ist immer ein gutes Zeichen meiner Erfahrung nach.
- Wird auf allen Ebenen trainiert? Stand, Boden? Am besten wäre, wenn alles dabei ist. In der Selbstverteidigung kann ja quasi alles passieren.

Es gibt viele Schulen, die einfach nur hohe Beiträge für Prüfungen und Monatsbeiträge verlangen, aber im Endeffekt hat man das Gefühl man sei im Streichelzoo... natürlich sollte man auch nicht jeden Tag mit einem blauen Auge vom Training nach Hause kommen! ;)
Und meiner Meinung nach ist es auch egal ob Krav Maga, Kung Fu, MMA...usw. Es kommt darauf an wie trainiert wird.
Mach dir selbst ein Bild.

Viel Erfolg!



 
Mabe
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zuletzt bearbeitet 08.05.2018 | Top

   

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