RE: Resistente Stärke

#271 von MaXopA , 10.06.2015 22:17

Zitat von Alex im Beitrag #270
Sind eine gute Quelle für RS Typ 3 evtl. Reiswaffeln wenn man sich deren Herstellung mal anschaut?

http://de.wikipedia.org/wiki/Puffreis

Ich würde ehrlich gesagt nicht zum regelmäßigen Verzehr von Reiswaffeln. So gut wie alle Produkte der verschiedensten Hersteller (auch vertrauenswürdige) weisen nicht gerade unbedenkliche Mengen an Arsen oder andere toxischen Stoffe auf. Für RS 3 gibt es nach meinem Ermessen zweifelsohne bessere Quellen, die in diesem Thread bereits besprochen wurden.


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RE: Resistente Stärke

#272 von southpaw , 14.06.2015 19:06

Hi,

um meinen diversen Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und weiteren Problemen die ich mit meinem Darm in Verbindung bringe (Nesselsucht, diverse Magenprobleme, Allergien) auf den Grund zu gehen, habe ich vor, das Protokoll von Markus einmal auszuprobieren. So wollte ich dabei vorgehen:

Folgende Präparate möchte ich 6 Wochen lang einsetzen:

Serrapeptase 160.000 IU (morgens), Nattokinase 2.000 IU (morgens), Interfase (morgens), NAC ~1g (mehrmals tägl.), Oregano-Öl 2x3 bis 2x10 steigern (morgens & später), Kokos-Öl 2 EL (morgens & später), Knoblauchextrakt (morgens), Olivenblattextrakt 500mg (mehrmals tägl.), NOW Foods Candida Clear 2x2 Caps/Tag (morgens & später).

Danach werde ich verschiedene Präbiotika einsetzen (Inulin, Kartoffelstärke, Kochbananenmehl, Glutamin, Flohsamenschalen etc.) in Verbindung mit einem (oder mehreren?) Probiotik-Produkt(en), evtl. diesem:

Garden of Life Primal Defense Ultra. Dieses wurde ja ebenfalls von Markus empfohlen und bei dem riesen Angebot an verschiedenen Präparaten ist es schwer sich auf ein anderes festzulegen, auch wenn dieses mit 90 Euro sehr teuer ist :/

Über den ganzen Zeitraum wird eine Low-FODMAP-Diät eingehalten.

Was meint ihr zu meinem ersten Plan-Entwurf? Passen die Dosierungen so? Sind irgendwo Redundanzen oder fehlt irgendwas Wichtiges? Einschleichen/Ausschleichen der Wirkstoffe generell sinnvoll?

Würde mich über euren Rat sehr freuen, da ich mir doch noch sehr unsicher bin bei der Aktion ;)



 
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RE: Resistente Stärke

#273 von Cluhtu , 30.06.2015 19:01

Kann mir jemand sagen, warum ich auf geschälte und frisch gekochte Kartoffeln extreme Blähungen bekomme, die über Stunden anhalten?

Mit Kartoffelstärke habe ich keine Probleme.

Unverträglichkeit auf Nachtschatten vielleicht? Kann man das testen?


 
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RE: Resistente Stärke

#274 von tomilla , 01.07.2015 07:04

Wie reagierst du auf andere Nachtschattengewächse?


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RE: Resistente Stärke

#275 von Cluhtu , 08.07.2015 22:24

Also auf Paprika und Kartoffeln reagiere ich mit starken Blähungen und auf Gurken mit Durchfall (eventuell weil sie gespritzt sind?). Mit Tomaten habe ich keine Probleme.


 
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RE: Resistente Stärke

#276 von Thorsten70 , 08.07.2015 22:36

Weil im Verdauungstrakt irgendwelche Enzyme fehlen, z. B. Laktase, werden die Kartoffeln im Dünndarm nicht metabolisiert und gelangen eher unverdaut in den Dickdarm, wo die Bakterien sich drüber hermachen. Und dabei entstehen die Gase. Denk ich mal so.

Schlaumeier-Ergänzung noch: Gurken sind Kürbise und keine Nachtschattengewächse.


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RE: Resistente Stärke

#277 von Cluhtu , 08.07.2015 23:50

Wie kann ich denn die Enzymproduktion der Bauchspeicheldrüse wiederherstellen, falls das mit den Enzymen stimmen sollte?
Das wäre ja dann ja eine Pankreasinsuffizienz..

Wobei ich aber meine Problemchen immer noch eher bei der Darmflora und meinem Dünndarm sehe.

Oh, cool. Das mit den Gurken wusste ich nicht. Danke für die Info.


 
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RE: Resistente Stärke

#278 von Thorsten70 , 09.07.2015 00:23

Ich meinte als Beispiel-Verdauungsenzym für die Kartoffel natürlich nicht Laktase, sondern Amylasen. Das ist mir in einem Moment geistiger Umnachtung passiert. Kartoffeln sind ja gar keine Milchprodukte. Das hat keiner gesehen!


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RE: Resistente Stärke

#279 von Cluhtu , 09.07.2015 00:38

Wollt ich schon drauf hinweisen, habs dann aber gelassen, weils ja als Beispiel auch gepasst hätte. :)

Und was kann man dagegen machen, wenn die Bauchspeicheldrüse nicht mehr genug Enzyme produziert? Also Enzyme schlucken wäre eine Möglichkeit, aber was hilft denn noch?



 
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RE: Resistente Stärke

#280 von Cluhtu , 25.07.2015 16:04

Hier gibts mal wieder einen netten Bericht über resistente Stärke.

http://suppversity.blogspot.de/2015/07/b...starch.html?m=1



 
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RE: Resistente Stärke

#281 von Squatosaurus , 27.07.2015 14:08

Wie tracked ihr eure RS? Habe den kompletten Thread gelesen, aber ist schon ne weile her.

Da meinten einige, dass sie es nicht es Carb tracken, sondern als Fett. Andere wiederum tracken es gar nicht, weil Nahrung für die Damrbakterien.
Ich glaub einer hat sogar bei Myfitnesspal einen Eintrag gemacht und Fett angegeben hat, statt KH.


Wie sieht den die Lage bei euch aus?


 
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RE: Resistente Stärke

#282 von MaXopA , 27.07.2015 14:12

Zitat von Sqautosaurus im Beitrag #281
Wie tracked ihr eure RS? Habe den kompletten Thread gelesen, aber ist schon ne weile her.

Da meinten einige, dass sie es nicht es Carb tracken, sondern als Fett. Andere wiederum tracken es gar nicht, weil Nahrung für die Damrbakterien.
Ich glaub einer hat sogar bei Myfitnesspal einen Eintrag gemacht und Fett angegeben hat, statt KH.


Wie sieht den die Lage bei euch aus?

Ich habe mir auf MyFitnessPal einen Eintrag "Kartoffelstärke" angelegt und folgende Werte pro 100g angegeben:

225 Kcal
25g Fett


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RE: Resistente Stärke

#283 von nike21 , 27.07.2015 14:28

Wieso RS als Fett tracken? Ich hab gedacht, wenn man z.b. gekochte kalte Kartoffel isst, hat die weniger Carbs ?


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RE: Resistente Stärke

#284 von naklar! , 27.07.2015 14:55

Hallo Nike,

soweit ich weiß, stellen die Darmbakterien daraus kurzketige Fettsäuren her.

Gruß, Eric


 
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RE: Resistente Stärke

#285 von Markus , 27.07.2015 15:02

Wie bereits zigmal hier beschreiben:

25 Gramm RS=100 Kalorien aus RS: die eine Hälfte fressen die Bakterien, aus den anderen 50 Kalorien werden zu SCF (vor allem Butyrat) fermentiert, die dann vom Darm aufgenommen werden. Das meiste davon fressen aber bereits die Darmzellen, das landet also gar nicht erst groß im Blut. Wer's also unbedingt in den Makros unterbringen möchte: 50 Fettkalorien entsprechen in etwa 6 Gramm Fett. Genau gibt's nicht, weil das auch vom Biom abhängt, bei manchen Leuten wird etwa schlichtweg nicht weiter verwertbares Methan produziert, das einfach nur noch die Mitbewohner ausserhalb des Darm in die Flucht treibt.


„Wenn man sich die Methoden betrachtet mit denen die Pharmaindustrie die Entscheidungsträger unter Druck setzt, so gehören die eigentlich in die mafiösen Strukturen.“
Uwe Dolata (Kriminalhauptkommissar) in "Das Pharmakartell: Wie wir als Patienten betrogen werden", Frontal21, 2008.


 
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