Muskelzuckungen

#1 von Tommy , 21.02.2017 08:07

Mich plagen seit mittlerweile Jahren immer wieder auftretende Muskelzuckungen. Manchmal mal hier mal da und manchmal auch tagelang der gleiche Muskel. In beiden Waden habe ich seit langem ganz leichte Dauerkontraktionen bzw. kribbeln und auch hin und wieder Zuckungen. Beim Neurologen war ich schon mal würde aber glaube ich bald nochmal hin. Irgendwie habe ich schon schiss das es was ernstes sein könnte auch wenn es hierfür wohl viele Mögkichkeiten gibt.

Was wäre denn noch typisch f Muskelzuckungen außer

-Magnesium, Calcium oder B12 Mangel? Da sollte ich eigentlich gut versorgt sein

-Habe eine Spinalstenose im Bereich der HWS/BWS. Kann das eine Rolle spielen?

-verklebte Faszien können so was verursachen?

Was für Vitalstoffe sind noch wichtig f die Muskeln? Andere Ideen?

Dank euch


Tommy  
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zuletzt bearbeitet 21.02.2017 | Top

RE: Muskelzuckungen

#2 von Stockinger , 21.02.2017 08:36

Hallo Tommy.

ißt du, bewußt oder unbewußt, vergleichsweise salzarm (NaCl)?

Sind von den Zuckungen im Wesentlichen Muskeln der unteren Körperhälfte (bzw. unterhalb der Spinalstnose) betroffen?

Ich kenne gelegentliches Muskelzucken z.B. von den Schultern oder auch Augenlidern.
Da ich (vermeintlich) genug Mg und Ca und seit einiger Zeit auch K zu mir nehme, habe ich in solchen Situationen erfolgreich mit mehr NaCl intervenieren können. Treibst du (viel) schweißtreibenden Sport?

Eine allgemein gut gelockerte Muskulatur inkl. Faszien ist sicher nicht von Nachteil und kann die Ver- und Entsorgung bei Muskulatur und Nerven verbessern; speziell im Bereich der Wirbelsäule.
Ich könnte mir vorstellen, dass es bei Spinalstenose plus Verspannnungen (speziell im Bereich der Wirbelsäule) zusätzlich zu Problemen in der Reizleitung zur angeschlossenen Muskulatur kommen kann (Zuckungen, erhöhter Muskeltonus).

LG,
Thorsten


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RE: Muskelzuckungen

#3 von Tommy , 21.02.2017 08:46

Hey Thorsten,
Danke f deine Antwort.
Wo genau die Stenose ist weiß ich ad hoc nicht, aber ich meine im Bereich der HWS. Meistens sind die Ober und Unterschenkel von den Zuckungen betroffen aber hin und wieder auch der Bauchraum und seit ein paar Ragen ganz extrem der Latissimus. Sport ja aber wirklich schweißtreibend nur vielleicht 1mal die Woche beim Spinning.
Salzarm würde ich nicht sagen. Moderater Salzkonsum würde ich behaupten. Aber sicherlich weniger als jemand der bevorzugt Fertigprodukte konsumiert. Nutze dann aber idr Meersalz oder Steinsalz.


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RE: Muskelzuckungen

#4 von Stockinger , 21.02.2017 09:04

Hi Tommy,

Zitat
Moderater Salzkonsum würde ich behaupten. Aber sicherlich weniger als jemand der bevorzugt Fertigprodukte konsumiert. Nutze dann aber idr Meersalz oder Steinsalz.


Mit moderatem Salzkonsum bist du auf jeden Fall nicht in der Gefahr, dich zu "überasalzen".
Da könntest du ja mal den Test machen und beim nächsten Anzeichen von Muskelzuckungen mal gezielt 1-2g Salz zuführen. Ein Effekt sollte sich in spätestens 0,5-1,5h zeigen.

Ansonsten, Muskulatur zwischendurch gut lockern und gezielt dehnen (übermäßiges, starkes, statisches Dehnen vor (Kraft)Training vermeiden), Faszienrolle / Blackroll. Das verbessert zumindest die Durchblutung der Muskulatur. Ggf. ab und zu auch mal einen ordentlichen Smothie mit Roter Bete.

LG,
Thorsten


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RE: Muskelzuckungen

#5 von Tommy , 21.02.2017 09:29

Aktuell zuckt es eigentlich immer irgendwo leicht. Vielleicht versuche ich mal probeweise über den Tag verteilt ein paar Gramm Salz zu nehmen um zu schauen ob das hilft.

Ggf habe ich in letzter Zeit auch wieder etwas viel Histamin erwischt. Da habe ich immer mal wieder generell Probleme mit.


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RE: Muskelzuckungen

#6 von Tommy , 22.02.2017 15:43

Welche Mikronährstiffmängel kommen denn bei Muskelzuckungen generell in Betracht? Magnesium, Calcium, was noch?


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RE: Muskelzuckungen

#7 von Markus , 24.02.2017 05:43

Kalium.


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RE: Muskelzuckungen

#8 von marcolino , 24.02.2017 06:12

Hallo Tommy,

habe ab und zu auch Muskelzuckungen und/oder leichte Muskelschmerzen im langen Rückenstrecker.
Bei mir liegt es am Kalium. Wenn ich zwei Tage lang Kalium zufüge, lassen die Muskelzuckungen/Muskelschmerzen deutlich nach.
Folgende Vorgehensweise meinerseits:
Zwei Beutel Kalium Verla pro Tag. Je einen Beutel in einem Liter Wasser aufgelöst über den Tag trinken.
Evtl. benötigst du auch drei Beutel!

Link Kalium Verla:
https://www.medizinfuchs.de/preisverglei...zn-7712896.html

Gute Besserung
marcolino


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RE: Muskelzuckungen

#9 von Tommy , 24.02.2017 09:32

Das ist der neueste Befund, war gestern beim Neurologen. Nix auffälliges oder? Kalium wurde nicht bestimmt, war aber bei der letzten Vollblutmineralanalyse im Dezember sogar leicht über der Norm... hmmmm und jetzt? :-(

Angefügte Bilder:
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RE: Muskelzuckungen

#10 von Tommy , 24.02.2017 09:41

Dezember 2016

Angefügte Bilder:
IMG_0440.PNG  

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RE: Muskelzuckungen

#11 von marcolino , 24.02.2017 11:02

Kalium Mangel Tommy,

schaue dir deinen adaptierten (=anpassen) Kalium Wert an! Der ist unterhalb des Referenzbereiches.
Deine Blutwerte wurden im Labor Biovis analysiert, dass erkenne ich.
Die haben mit Sicherheit eine Therapieempfehlung mit 20 mmol Kalium angegeben.
Lies doch mal nach. Ein Beutel Kalium Verla hat 20 mmol.

Gruß marcolino


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RE: Muskelzuckungen

#12 von Tommy , 24.02.2017 11:36

Marcolino... die adaptierten Werte hatte ich jetzt gar nicht auf dem Radar. Aber was bedeuten die adaptierten Werten im Vergleich zu den normalen Werten? Bei den normalen Werten normal und adaptiert ein Mangel? Da Steig ich nicht so durch :-(


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RE: Muskelzuckungen

#13 von Tommy , 06.03.2017 21:59

Nehme seit 1 Woche 2 Beutel Kalium verla und die Zuckungen sind deutlich besser aber noch nicht weg. Macht es Sinn ggf das Kalium noch zu erhöhen?

Was mir auffällt. Bei äußeren Reizen wie Atem- oder Kältetraining zuckt der Muskel wie verrückt. Nach der Übung leg sich das dann wieder. Woran kann das liegen?


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RE: Muskelzuckungen

#14 von Igel , 06.09.2017 20:05

Hallo Tommy

Ich habe genau das selbe Problem wie du. Bei mir hat es nach einer intensiven Trainingssession angefangen, vor welcher ich - zwei Tage zuvor - noch am Geburtstag eines Kollegen einen über den Durst getrunken hatte. Vermutlich massig Elektrolyte ausgeschwemmt. Zwei Tage darauf bekam ich Fieber und wurde total schlapp. So habe ich mich monatelang durchgekämpft, bis ein Arzt mir dann endlich EBV diagnostizieren konnte.

Item... jedenfalls sind die Auswirkungen des EBV langsam weg, die Muskelzuckungen jedoch noch geblieben. Kannst du es an bestimmten Situationen festmachen? Mir fällt beispielsweise auf, dass ich sie mit viel Wasser trinken oder mit einer NaCl-Lösung dämpfen kann. Warum auch immer. Ich erforsche gerade, wie verschiedene Lebensmittel Einfluss auf das Mass der Zuckungen (und der damit einhergehenden Müdigkeit) haben. Leider kann ich noch mit keiner statistischen Signifikanz aufwarten, aber irgendwie habe ich in dieser Zeit eine Unverträglichkeit für die verschiedensten Dinge (Soja, Casein, Molke etc.) entwickelt und einige Nahrungsmittel scheinen das Zucken noch zu befeuern. Hast du ähnliche Beobachtungen machen können?

Beste Grüsse

Tom


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