RE: Fasten und Krebs?

#16 von MadRichie , 20.01.2017 18:30

Ich denke da immer an das System was wohl mal in China praktiziert wurde: der Arzt wird solange bezahlt wie man gesund ist, wenn man krank ist nicht, denn dann hat er seinen Job (wohlmöglich) nicht gut gemacht. Find zumindest den Ansatz bedenkenswert, wird aber wohl nie zur Umsetzung kommen...


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RE: Fasten und Krebs?

#17 von Bernd , 20.01.2017 19:18

Zitat von MadRichie im Beitrag #16
Ich denke da immer an das System was wohl mal in China praktiziert wurde: der Arzt wird solange bezahlt wie man gesund ist, wenn man krank ist nicht, denn dann hat er seinen Job (wohlmöglich) nicht gut gemacht. Find zumindest den Ansatz bedenkenswert, wird aber wohl nie zur Umsetzung kommen...


Bei uns ganz sicher nicht. Krankenhäuser sind Profitcenter und Ärzte sind Unternehmer. Den Rest macht die Pharmaindustrie, die hierzulande die Preise selbst bestimmen darf und alle schmiert und korrumpiert, der einen weißen Kittel an hat. Und den Rest des Systems natürlich auch noch.

Da Kranksein hoch lukrativ ist müssen möglichst viele Menschen krank gehalten werden und werden sogar Krankheiten erfunden. Wie heißt das so schön im KKH unter Insidern, ein Bett darf nicht kalt werden. Das System muß eben laufen.

Gruß Bernd


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RE: Fasten und Krebs?

#18 von Tommy , 20.01.2017 22:36

Bernd dem ist (leider) absolut nichts mehr dazu zu fügen. Traurig aber wahr. Ich selbst bin Banker, da heißt es öffentlich oft wie korrupt und intransparent das Finanzsystem ist. Ist es sicherlich auch, aber das ganze Gesundheitssystem (oder besser Krankheits?) toppt das um Längen. Nur wird hier jemand öffentlich kritisiert und an den Pranger gestellt? Never! Und das aller traurigste ist, dass 90% der Menschen das nicht checken (wollen) und felsenfest der Meinung sind das Ärzteschaft und Pharma das Hauptziel haben zu helfen und zu heilen. Und wenn man mit denen diskutiert wirst als Verschwörungstheoretiker hingestellt. Für diese Menschen bete ich dann, dass sie niemals ernsthaft erkranken und nicht aus ihrer Traumwelt gerissen werden


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RE: Fasten und Krebs?

#19 von marcolino , 20.01.2017 23:13

Wer von euch hat schon eine Chemotherapie über sich ergehen lassen müssen?


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RE: Fasten und Krebs?

#20 von Bernd , 21.01.2017 12:35

Zitat von Tommy im Beitrag #18
Bernd dem ist (leider) absolut nichts mehr dazu zu fügen. Traurig aber wahr. Ich selbst bin Banker, da heißt es öffentlich oft wie korrupt und intransparent das Finanzsystem ist. Ist es sicherlich auch, aber das ganze Gesundheitssystem (oder besser Krankheits?) toppt das um Längen. Nur wird hier jemand öffentlich kritisiert und an den Pranger gestellt? Never! Und das aller traurigste ist, dass 90% der Menschen das nicht checken (wollen) und felsenfest der Meinung sind das Ärzteschaft und Pharma das Hauptziel haben zu helfen und zu heilen. Und wenn man mit denen diskutiert wirst als Verschwörungstheoretiker hingestellt. Für diese Menschen bete ich dann, dass sie niemals ernsthaft erkranken und nicht aus ihrer Traumwelt gerissen werden


So ist es, Tommy. Insbesondere bei der älteren Generation ist ja jegliche Skepsis gegen die bei ihnen immer noch herrschende Meinung gegenüber den "Göttern in Weiß" praktisch nicht vorhanden. Da wird weiter blind geglaubt, geschluckt und devot gelitten. Die Schwarzwaldklinik als Synonym für Ärztekuschelromantik.

Deutschland hat das teuerste Gesundheitssystrem der Welt, nicht das modernste und effizienteste. Die Kosten steigen aus den schon genannten Gründen immer weiter und die 2-Klassen-Medizin begünstigt Besserverdienende und staatlich Subventionierte (Beamte etc.) Und die Verschreibungswut und Operationsgeilheit der Ärzte als Rentabilitäts-und Profitoptimierung gibt dem ganzen kaputten System den Rest. Inzwischen hat man dann ja noch das Thema Vorsorge als lukrative Einnahmequelle entdeckt. Ach ja, auch die Apothekerkaste kämpft eisern um ihre jahrzehntelangen Pfründe (Internethandel etc.) und ist nach wie vor mit vollen Taschen dabei.

An sich ein Wahnsinn, der irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft zusammenbrechen muß, weil er einfach nicht mehr staatlich finanzierbar und von vielen Bürgern nicht mehr bezahlbar sein wird. Schon gar nicht von der kommenden Armutsrente der Masse der Bevölkerung. Aber he, keiner will es wahrhaben, Politik und Regierung verschweigen oder verharmlosen und alle glauben, Deutschland sei eine Insel der Glückseligkeit, losgelöst von allem, was so in der Welt passiert.

Den Todesstoß wird auch hier die Einwanderungswelle setzen, allein die Gesundheitskosten dafür explodieren schon jetzt, da reden wir noch gar nicht von Familiennachzug und von dem, was da noch so kommen wird. (Afrika etc.)

Ja, wir werden noch "spannende" Zeiten erleben!

Gruß Bernd


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RE: Fasten und Krebs?

#21 von Taek , 21.01.2017 16:31

Aber mal überlegen, warum holt Deutschland so viele Flüchtlinge ins Land.

Nicht weil es den Leuten schlecht geht sondern weil in dreißig Jahren die Volks-Demografie zusammenbricht. Die Geburtenrate sinkt und die Industrie braucht neue Sklaven.
Also muss Deutschland Arbeiter ins Land bringen. Es wird ja auch ziemlich aussortiert. Wir kriegen es ja in unserem Umfeld tagtäglich mit. Und noch ein anderes Thema...

Wer Waffen sät, erntet Flüchtlinge....


 
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RE: Fasten und Krebs?

#22 von Zopiclon , 21.01.2017 18:45

Ehrlich jetzt .... Politik hier ???


Gruss


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RE: Fasten und Krebs?

#23 von Taek , 21.01.2017 18:49

Sorry mich regt bloß immer diese Flüchtlingshetzte auf...


 
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RE: Fasten und Krebs?

#24 von Bernd , 21.01.2017 20:21

Zitat von Taek im Beitrag #23
Sorry mich regt bloß immer diese Flüchtlingshetzte auf...


Was hat das denn mit "Flüchtlingshetze" zu tun, wenn man ganz real Migration und auch deren Kosten benennt. Es sind nun mal 20 Milliarden pro Jahr, davon eben auch Milliarden im Bereich Gesundheitswesen! Komm´ mal aus Deinem rosaroten Wolkenkuckuksheim wieder runter!



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zuletzt bearbeitet 21.01.2017 | Top

RE: Fasten und Krebs?

#25 von naklar! , 21.01.2017 20:57

Es ist sicherlich keine Hetze, Bernd - das war sicher nur ungeschickt ausgedrückt. Was die Kosten betrifft:

Sicherlich existieren sie - wir sind aber ein sehr, sehr reiches Land. Nur leider ist der Reichtum auch sehr, sehr ungleich verteilt.

Und noch viel schlimmer:

Die, die wenig von diesem Reichtum abbekommen, neiden jetzt den noch ärmeren die Hilfeleistung - aus Angst hinten runterzufallen.
Das ist irgendwo auch verständlich - aber eben auch arm.

In jeder Hinsicht.


Eric


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RE: Fasten und Krebs?

#26 von Zopiclon , 22.01.2017 09:14

Ok, dann Politik:

Das ist nicht arm - das ist Angst!

Und es wird seitens der Elite wenig getan den Lohnarbeitern diese Angst zu nehmen.

Deweiteren brauchen wir keine Zuwanderung, denn wir haben genug Erwerbslose, im arbeitsfähigem Alter, um unsere angeblich vorhandenen Probleme selbst zu lösen.
Im Sinne der wirtschaftlichen Ökonomie in Europa sollten deutsche Löhne angehoben werden, um unsere Handels- und Kapitalüberschüsse ab zu bauen - das schafft Sicherheit im Volk und lindert somit Angst.
Arbeit 4.0 steht vor der Tür mit allen offensichtlichen Problemen im Niedriglohnsektor - Ängste werden weiter geschürt.

Ich habe persöhnlich nichts gegen Zuwanderung, aber politisch muss die schwarze Null stehen, auch schon vor der großen Flüchtlingswelle, welche wir wirklich selbst zu verantworten haben, aber es kostet Milliarden - es denken sich viele, dass es auf dem Rücken der Steuerzahler ausgetragen wird und das erzeugt negative Gefühle mit den Auswirkungen, welche wir alle nicht wollen und leider gibt es dazu positive Evidenz! (zB Wohnraumverknappung und öffentliche Daseinsfürsorge)

Wollte Merkel nicht Ihre Politik dem Volk mehr erklären? hm, kommt so nicht an - schade

t.b.c.


Gruss


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RE: Fasten und Krebs?

#27 von naklar! , 22.01.2017 11:09

Du hast recht: Es ist Angst - deshalb hatte ich geschrieben: verständlich.
Arm finde ich einfach, daß nicht weiter gedacht wird. Daß man tatsächlich nach unten tritt, während da oben Steuervermeidung betrieben wird, unfaßbare "Löhne" ausgezahlt werden undundund.


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RE: Fasten und Krebs?

#28 von Zopiclon , 22.01.2017 12:24

ah, OK!


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RE: Fasten und Krebs?

#29 von saian , 24.01.2017 12:05

Zitat von Axel im Beitrag #10
Zum Thema Pech gehabt... Ich meine Gary Taubes war es, der Krebsraten von vor über hundert Jahren mit den heutigen vergleicht. Sicher finden sich auch andere Quellen für solche Zahlen.

Wenn man sich also anschaut, wie viele Krebserkrankungen pro 100.000 Individuen auftreten

- in 1. Welt-Zivilisationen
- in Urvölkern heutzutage
- in Urvölkern früher (z.B. in Nordamerika um 1900)
- unter Haustieren
- unter wild lebenden Tieren

dann würde ich doch stark annehmen, dass man die Sache mit dem "Pech gehabt" anders sieht.


Nun ja, wenn Medizin und Technik die Erkennungsrate erhöht, erhöhen sich die Fallzahlen.
Wenn Menschen durch bessere Früherkennung seltener im Alter von 50 Jahren sterben, sterben sie später eben mit einer höheren Wahrscheinlichkeit an etwas anderem, was öfter Krebs ist.


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RE: Fasten und Krebs?

#30 von Axel , 03.02.2017 10:36

Zur Früherkennung habe ich irgendwo eine Aussage aufgeschnappt, dass Krebs jetzt zwar deutlich öfter früher (meint: in früheren Stadien) diagnostiziert wird als noch vor 40 oder 50 Jahren, dass aber - ausgehend vom gleichen Stadium - weder die Überlebenszeit noch die Überlebenswahrscheinlichkeit signifikant nach oben gegangen sein soll in dieser Zeit. Demnach wäre der prozentual höhere Heilungserfolg, der beansprucht wird, also nur der Erkennung in einem früheren Stadium zu verdanken, nicht verbesserten Heilungsmethoden.

Ich habe dem nicht hinterher recherchiert, finde die AUssage aber bemerkenswert, weil sie schön verdeutlicht, wie man mit Statistiken Politik machen kann.


Zur Politik:

"The upper class: keeps all of the money, pays none of the taxes. The middle class: pays all of the taxes, does all of the work. The poor are there... just to scare the shit out of the middle class." (George Carlin)

http://www.dgp.toronto.edu/~jmwang/george_carlin.html


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