RE: Trockene Schleimhäute und Glukosestoffwechsel

#31 von MadRichie , 30.11.2016 00:25

Bei mir geht Kupferchelat auch nur runter wenn ich genug im Magen habe und am besten parallel noch was dazu esse... Hab schon 2x davon kotzen müssen... bei Nüchterneinnahme xD


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RE: Trockene Schleimhäute und Glukosestoffwechsel

#32 von Markus , 03.12.2016 19:23

Zitat von _alex_ im Beitrag #30
Seit März ist Ferritin bei mir ins Bodenlose gefallen: März: 137 --> Juni: 64 --> letzte Woche: 41 ng/ml (Ref.: 30-400). Zwischen den letzten beiden Werte habe ich 14mg Eisen von Warnke genommen, was offensichtlich keine gute Wahl war. Sollte ich jetzt höher dosieren? Die Ärztin hat nichts dazu gesagt, außer "Eisen ist erniedrigt, naja.". :o

Hallo,

hattest du im März eine Infektion/Entzündung am Laufen gehabt bzw. gleichzeitig einen CRP-Meßwert für das Datum? In solchen Fällen wäre dies an erhöhtem CRP zu erkennen und in Folge Ferritin falschhoch ausgewiesen- der Körper versucht bei akuten Infektionen das Eisen aus dem Umlauf zu ziehen und in die Speicher zu bringen damit Bakterien dieses nicht für ihre eigene Vermehrung "abzwacken" können. Anstatt Eisensulfat (Warnke) würde ich Eisenbisglycanat (etwa https://www.amazon.de/Eisen-Aktiv-aus-Ei...9/dp/B00TFWPFNQ ) probieren, 50mg (bezogen auf Eisen!) am Tag und nach etwa 2 Monaten nochmal messen lassen.

Wegen Schleimhäuten kann ich den Tipp mit tierischem Vitamin A nur wiederholen, dazu bitte im Wochenschnitt 100 Gramm KH/Tag (also 700 Gramm KH die Woche, die genaue Verteilung ist Wurst) als Minimum.


"Die größte Krankheit der Menschen ist aus der Bekämpfung ihrer Krankheiten entstanden, und die anscheinenden Heilmittel haben auf die Dauer Schlimmeres erzeugt, als Das war, was mit ihnen beseitigt werden sollte. Aus Unkenntnis hielt man die augenblicklich wirkenden, betäubenden und berauschenden Mittel, die sogenannten Tröstungen, für die eigentlichen Heilkräfte, ja, man merkte es nicht einmal, daß man diese sofortigen Erleichterungen oft mit der allgemeinen und tiefen Verschlechterung des Leidens bezahlte.“
(Friedrich Nietzsche)


 
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RE: Trockene Schleimhäute und Glukosestoffwechsel

#33 von _alex_ , 04.12.2016 16:59

@MadRichie, ich denke mir halt, wenn dem Körper von Kupfer (oder irgendetwas anderem) übel wird, dann ist er vielleicht gar nicht so heiß drauf. :)

@Markus, Danke für den Link. CRP war damals ok. Es gab aber eine DDFB, sowie eine Entzündung (Calprotectin 160) und Dysbiose im Darm. Daher könnte deine Erklärung passen. Da mir FODMAPs immer noch Probleme bereiten, sind die schlechten Bakterien vermutlich noch da.

Ich bin mir wirklich unsicher mit der Interpretation der Werte und ob eine Supplementierung richtig ist, weil Eisen ja auch Bakterien und Tumoren nützt. Aber ein geringer Ferritin Wert bedeutet ziemlich sicher, dass Eisen fehlt, oder? Wobei das Serum ok aussieht:

Eisen mit 127 mcg/dl
Ferritin 41 ng/ml
Hämoglobin 14,9 g/dl

Im März lag Ferritin bei 137 und Serum Eisen bei 139.


 
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RE: Trockene Schleimhäute und Glukosestoffwechsel

#34 von Layla86 , 01.08.2017 18:33

Hallo Alex

Wie geht es dir inzwischen? Ich kann mich sehr mit deinen Problemen identifizieren und hoffe, es geht dir mittlerweilen besser!

Liebe Grüsse
Layla


 
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RE: Trockene Schleimhäute und Glukosestoffwechsel

#35 von Layla86 , 27.08.2017 11:07

Hallo Alex

Ich wäre dir sehr dankbar, von dir zu erfahren, ob du mittlerweilen die Ursache für deine Beschwerden gefunden hast?

Ich habe meine Ernährung an deiner angelehnt und gemerkt, dass sich meine trockenen Augen und der trockene Rachen deutlich bessert (in der Nacht habe ich das Problem immernoch leicht).
Ich habe leider auch diverse Mängel; Vitamin C, Vitamin D, Biotin und Magnesium. Bei den Spurenelementen warte ich noch auf die Blutwerte (sind diese verlässlich?). Bei mir haben die Beschwerden (Blähungen, Durchfall, Schwindel, Übelkeit, veränderter, voluminöser Stuhl) angefangen parallel zu der Einnahme von Pantoprazol, welches ich wegen eines dumpfen, brennenden Schmerzes unter dem linken Rippenbogen hochdosiert über 2 Wochen verschrieben bekommen habe. Mittlerweilen habe ich leider herausgefunden, dass ich ein 'low metabolizer' des Cytochrom p450 und somit überempfindlich auf Pantoprazol.
Seit dem (5 Monate) habe ich nun diese dumpfen, brennenden Schmerzen und der veränderte Stuhl, mittlerweilen renne ich nur noch den Mängeln nach... Die Ärzte sind bei mir ebenfalls ratlos.

Ich würde mich sehr freuen, von dir zu hören, da ich langsam nicht mehr weiter weiss... Ich freue mich natürlich auch, über Tipps, Idee'en und Anregungen.

Liebe Grüsse
Layla


 
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RE: Trockene Schleimhäute und Glukosestoffwechsel

#36 von Layla86 , 27.08.2017 11:07

Hallo Alex

Ich wäre dir sehr dankbar, von dir zu erfahren, ob du mittlerweilen die Ursache für deine Beschwerden gefunden hast?

Ich habe meine Ernährung an deiner angelehnt und gemerkt, dass sich meine trockenen Augen und der trockene Rachen deutlich bessert (in der Nacht habe ich das Problem immernoch leicht).
Ich habe leider auch diverse Mängel; Vitamin C, Vitamin D, Biotin und Magnesium. Bei den Spurenelementen warte ich noch auf die Blutwerte (sind diese verlässlich?). Bei mir haben die Beschwerden (Blähungen, Durchfall, Schwindel, Übelkeit, veränderter, voluminöser Stuhl) angefangen parallel zu der Einnahme von Pantoprazol, welches ich wegen eines dumpfen, brennenden Schmerzes unter dem linken Rippenbogen hochdosiert über 2 Wochen verschrieben bekommen habe. Mittlerweilen habe ich leider herausgefunden, dass ich ein 'low metabolizer' des Cytochrom p450 und somit überempfindlich auf Pantoprazol.
Seit dem (5 Monate) habe ich nun diese dumpfen, brennenden Schmerzen und der veränderte Stuhl, mittlerweilen renne ich nur noch den Mängeln nach... Die Ärzte sind bei mir ebenfalls ratlos.

Ich würde mich sehr freuen, von dir zu hören, da ich langsam nicht mehr weiter weiss... Ich freue mich natürlich auch, über Tipps, Idee'en und Anregungen.

Liebe Grüsse
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RE: Trockene Schleimhäute und Glukosestoffwechsel

#37 von alex123 , 27.08.2017 15:20

Also ich habe weiterhin das Durstgefühl und halte weiterhin an meiner Low Carb Ernährung fest. Ich vertrage etwas mehr KH, die ich für ein bisschen Obst und dunkle Schokolade nutze. :) Insbesondere schwefelhaltige Lebensmittel verstärken mein Durstgefühl - zuletzt gerade bei Medikamenten wieder bestätigt worden (novaminsulfon)...

Ansonsten habe ich aber schon deutlich mehr Energie und meine Sensibilitätsstörungen sind zu 80% oder so besser. Könnten tatsächlich wieder verschwinden! :) Ich werde auch weiterhin versuchen wieder KH einzuführen.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mir mit der Jodtherapie, insb. Vit B2 & B3 meinen KH Stoffwechsel endgültig zerschossen hatte im Januar.... Und nehme eigentlich keine NEMs mehr. Nur noch Mg und Vit C sporadisch. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass ich aus Psychotherapie oder der inneren _Arbeit_ an meinem Emotionsleben/Vergangenheit/Expression/Ängsten/Zielen den wesentlich größeren Nutzen erfahren habe!!!! AUSRUFEZEICHEN!.... Menschen werden wahnsinnig kreativ, wenn es darum geht, sich nicht mit ihren inneren Problemen auseinanderzusetzen... Drogen, Workaholic, Sexsucht, Sportsucht, Ernährungstrends, Binge-Eating, Ängste, Krankheiten, Shoppingsucht, Facebook-Gesundheitsgruppen, ... Hauptsache man muss nicht seinen inneren Dämonen begegnen. ;)

So oder so habe ich durch Low Carb für meinen Teil jetzt eine Insulinresistenz - ob pathologisch oder physiologisch weiß der Teufel. Evtl. versuche ich der beizeiten mit der Methode aus einem der letzten Blogbeiträge zu begegnen: Mehrere Wochen nur 600kcal zum Großteil aus KH um den Stoffwechsel wieder umzustellen. We will see.

Die Mundtrockenheit wird hoffentlich besser, wenn der Darm wieder in die Gänge kommt und da sehe ich bei mir verhärtete Muskeln/Bänder am Sakrum, die die Innvervation behindern - hatte ich gerade letzte Woche bei einer KG Behandlung wieder deutlich gemerkt. Also der Körper hat auch seinen Anteil, aber der Psyche hatte ich Anfang des Jahres viel zu wenig Gewicht gegeben!



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RE: Trockene Schleimhäute und Glukosestoffwechsel

#38 von Layla86 , 10.09.2017 21:31

Hallo Alex

Erstmal herzlichen Dank, für deine ausführliche Antwort! Dein ganzer Thread diente mir die letzten Wochen als Leitfaden; habe auch bereits die Rezepte für das Brot ausprobiert. Meine Reaktion auf schwefelhaltige Lebensmittel werde ich noch austesten. :)
Ich versuche zur Zeit meinen Vitamin A Mangel mit Beta Carotin zu beseitigen. Ansonsten nehme ich auch 'nurnoch' Vitamin D, C und Magnesium. Probiotikum nehme ich auch eines regelmässig, ich habe bisher das Gefühl, es hilft.
Welche Kohlenhydrate verträgst du gut? Kartoffeln gehen bei mir prima (die trockenen Augen und der trockene Rachen bessert sich), bei Hirse bin ich mir noch nicht sicher.

Aufgrund deiner Antwort, habe ich mir nun einige Tage im Wellnesshotel gegönnt und bin intensiv auf der Suche nach einem Therapeuten der sich mit psychosomatischen Beschwerden auskennt. Da ich ebenfalls lange Zeit grossen Stress hatte, kann ich mir gut vorstellen, dass dies bei mir einen grossen Einfluss auf den Körper hat. Ich bin zwar bereits seit 3 Jahren wöchentlich in Therapie aufgrund meiner posttraumatischen Belastungsstörungen, hatte bis anhin jedoch nie körperliche Beschwerden und muss erst noch herausfinden, welche Themen ich verdrängt habe. Hast du bereits nach den ersten Sitzungen eine leichte, körperliche Besserung feststellen können?

Ich werde auf jedenfall psychisch so wie auch physisch weiter an mir arbeiten und hier schreiben, komme ich zu neuen Erkenntnissen.

Liebe Grüsse und nochmals grossen, herzlichen Dank!!!!!


 
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RE: Trockene Schleimhäute und Glukosestoffwechsel

#39 von Markus , 11.09.2017 08:45

Hallo,

"Ich versuche zur Zeit meinen Vitamin A Mangel mit Beta Carotin zu beseitigen. "

Woran machst du den Mangel fest und wie kommst du darauf, dass dir dabei Beta Carotin helfen könnte? Oder isst du kaum Mangold, Spinat, Karotten und Spßkartoffeln, Chicoree oder Feldsalat?


Wenn alle "gleich" sein sollen und "gleichgestellt", funktioniert das nur auf dem niedrigsten Niveau. Denn wenn 10 Leute 100m laufen und alle zur gleichen Zeit am Ziel ankommen sollen, dürfen sie alle nur so schnell laufen wie der Langsamste. Nur warum soll der sich dann noch anstrengen, wenn die "Gleichheit" ihn sowieso mit den anderen auf die oberste Stufe des Siegertreppchens stellt? Und was soll das mit der Gesellschaft machen? Kann man sich in jedem (!) sozialistischen Staat anschauen.


 
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RE: Trockene Schleimhäute und Glukosestoffwechsel

#40 von Anna , 11.09.2017 10:52

Alex, mir verschaffen Xylit-Mundspülungen bei Mundtrockenheit Erleichterung, für meinen trockenen Hals nehme ich Emser Salztabletten. Aber das kennst bestimmt schon.

Neulich habe ich gelesen, dass Jodmangel/Bromvergiftung auch Trockenheit der Schleimhäute bewirken kann. Das ist mir neu.

Das ist alles war mir in den Sinn kommt.


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RE: Trockene Schleimhäute und Glukosestoffwechsel

#41 von Layla86 , 12.09.2017 20:13

Hallo Markus :)

Mein Hausarzt hat alle Vitamine testen lassen und dabei einen Vitamin A Mangel festgestellt. Mir wurde gesagt, dass Beta Carotin im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird und so ebenfalls ein Mangel behoben werden kann, ist das so nicht korrekt?
Ich konnte wegen der Darmbeschwerden lange Zeit nicht richtig essen, von dem her habe ich leider zu wenig von den von dir genannten Lebensmittel gegessen.

Liebe Grüsse


 
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RE: Trockene Schleimhäute und Glukosestoffwechsel

#42 von Layla86 , 12.09.2017 20:14

Liebe Anna

Gerne probiere ich deine Tipps auch :)

Liebe Grüsse
Layla


 
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RE: Trockene Schleimhäute und Glukosestoffwechsel

#43 von Markus , 12.09.2017 20:34

Hallo Layla,

ich habe auch so einen Vitamin-A-Mangel. Mein Leben lang erhöhte Infektanfälligkeit, Nachtblindheit, Kurzsichtigkeit und immer so verdammt trockene Augen (reiben bis dass der Arzt kommt und so dunkle Schatten unter den Augen...). Einige Wochen lang hochdosiert Vitamin A und bis auf die Kurzsichtigkeit war der Spuk bei mir weg gewesen. Sehr viele Menschen (bis zu 40%!) haben ein Problem damit, das pflanzliche Provitamin (vor allem Betacarotin) in das "echte" Prohormon Retinol ("Vitamin A") umzuwandeln, diese brauchen schon mal deutlich mehr Provitamin. Manche (knap 10%) wie ich können sogar praktisch gar nichts konvertieren, sind also zwingend auf tierisches Vitamin A angewiesen. Wenn du also keine Milchprodukte aus Heumilch/Weidenhaltung isst, keine Eier aus echter Freilandhaltung und ganz besonders keine Leber isst kriegst du das aber nicht ab. Dann hast du ein Problem.


Iss einfach mal jede Woche Leber oder wahlweise 10.000 IE (in Form von Kapseln) echtes Retinolpalmitat über Monate weg und berichte uns wie es dir ergangen ist.


Wenn alle "gleich" sein sollen und "gleichgestellt", funktioniert das nur auf dem niedrigsten Niveau. Denn wenn 10 Leute 100m laufen und alle zur gleichen Zeit am Ziel ankommen sollen, dürfen sie alle nur so schnell laufen wie der Langsamste. Nur warum soll der sich dann noch anstrengen, wenn die "Gleichheit" ihn sowieso mit den anderen auf die oberste Stufe des Siegertreppchens stellt? Und was soll das mit der Gesellschaft machen? Kann man sich in jedem (!) sozialistischen Staat anschauen.


 
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RE: Trockene Schleimhäute und Glukosestoffwechsel

#44 von hans , 12.09.2017 21:03

Zitat von Markus im Beitrag #43
Sehr viele Menschen (bis zu 40%!) haben ein Problem damit, das pflanzliche Provitamin (vor allem Betacarotin) in das "echte" Prohormon Retinol ("Vitamin A") umzuwandeln, diese brauchen schon mal deutlich mehr Provitamin. Manche (knap 10%) wie ich können sogar praktisch gar nichts konvertieren, sind also zwingend auf tierisches Vitamin A angewiesen.


Ja, das ist ziemlich Krass. Frau Dr. Patrick schreibt: "There are a cluster of polymorphisms in the BCMO1 gene expressed in enterocytes of the gut. One polymorphism occurs in 42% and the other 24%. These SNPs reduce the ability of beta carotene to be converted into retinal (which is one of the many forms of vitamin A by between 30 to 70%."

Also 30-70% schlechtere Umwandlung bei 'potentiell' 24-42% des (zumindest europäischen) Genpools. Eine noch seltenere Mutation (T170M) hat wohl zur Folge, das die Umwandlungsrate wohl um 90% reduzieren zu können.

Auch der Umwandlungsfaktor (wenn alles gut läuft) wurde korrigiert....: ".. these data show that the conversion efficiency of dietary β-carotene to retinol is in the range of 3.6–28:1 by weight. There is a wide variation in conversion factors reported not only between different studies but also between individuals in a particular study."

Umso länger ich mich mit Ernährung & Co. beschäftige umso mehr bekomme ich mit wie mannigfaltig man sich selber ins Knie schießen kann.... wichtig mag noch sein, wenn man Vit A (hoch dosiert) Suppl. - das auch Vit K2 nicht vergessen wird... Antagonisten...



 
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RE: Trockene Schleimhäute und Glukosestoffwechsel

#45 von Markus , 13.09.2017 09:09

Zitat von hans im Beitrag #44
Auch der Umwandlungsfaktor (wenn alles gut läuft) wurde korrigiert....: ".. these data show that the conversion efficiency of dietary β-carotene to retinol is in the range of 3.6–28:1 by weight. There is a wide variation in conversion factors reported not only between different studies but also between individuals in a particular study."


Ja. und willst du noch einen traurigen Witz hören: Mit der DGE als quasi "gesetzlich" festgelegt liegt der Konversionfaktor bei 6 mg Betacarotin = 1mg Retinol.

http://www.dge.de/wissenschaft/referenzw...in-a-b-carotin/

Diesen Faktor müssen Etiketten von Lebensmitteln, und NEM aber auch Kantinen, Großküchen (Altersheime, Gefängnisse, Krankenhäuser) berücksichtigen...einfach nur noch zum Heulen!

Zitat

Umso länger ich mich mit Ernährung & Co. beschäftige umso mehr bekomme ich mit wie mannigfaltig man sich selber ins Knie schießen kann..



In der Tat. Dogmen wie der DGE oder verschiedener Ernährungsschulen tut nur immer so als ob sie Allgemeingültigkeit aufweisen würden. Die genetische Variabilität, der Zusammenhang verschiedener Nahrungsmittel (Kreuzblütler und Jod, Eisenaufnahme bei Vit-C-Mangel usw., Antinährstoffe), hormonelle Einflüsse (AB in Geflügel, Phytoestrogene in Soja) oder deren Qualität (Glyphosphat anyone? Intensivanbau, Lange Transportwege...) spielen da nur höchst selten eine Rolle.


Wenn alle "gleich" sein sollen und "gleichgestellt", funktioniert das nur auf dem niedrigsten Niveau. Denn wenn 10 Leute 100m laufen und alle zur gleichen Zeit am Ziel ankommen sollen, dürfen sie alle nur so schnell laufen wie der Langsamste. Nur warum soll der sich dann noch anstrengen, wenn die "Gleichheit" ihn sowieso mit den anderen auf die oberste Stufe des Siegertreppchens stellt? Und was soll das mit der Gesellschaft machen? Kann man sich in jedem (!) sozialistischen Staat anschauen.


 
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