RE: Durch Lugolsche Lösung MAK provoziert?

#16 von Flexa , 09.11.2016 21:53

Hallo.

Ähm, mit einem Arzttermin am anderen Ende Deutschlands ist es sicher nicht getan. o.O
Das wäre doch so oder so eine langfristigere Geschichte mit einer Schilddrüsendiagnose und -behandlung, oder etwa nicht?

Mein aktuelles Blutbild bezüglich Blutzellen, Kreatinin, GFR, GOT, GPT ist in Ordnung.
Nieren und Leber scheinen Ernährung und NEMs vorerst gut weggesteckt zu haben. Hätte ich auch nicht anders erwartet, die Ernährung ist ja darauf ausgelegt, ausgewogen zu sein und von allen Makro- und Mikro-Nährstoffen genug zu beinhalten.
Und bei den NEMs war ich eigentlich bis auf Jod m.E. entweder in völlig unstrittig ungefährlichem Rahmen oder es waren NEMs, die der Körper bei zu viel wieder ausscheidet, also z.B. Vitamin C (natürliches).
Na ja, und Vitamin D, das lass ich auf eigene Rechnung kontrollieren, kommt wohl am Freitag, der Wert. (19 Euro für ein Vitamin ist schon mehr, als ich erwartet hatte.)
Ich habe auch sehr auf Zusatzstoffe geachtet bei den NEMs. (Teurer Spaß.)

Ich hab die Anzahl der Jodtropfen auch kleiner begonnen und gesteigert. Zugegeben recht schnell gesteigert im Rückblick. Aber: Die erste Zeit hab ich halt überhaupt gar nichts gemerkt, da dachte ich, es wäre ok. Im Buch steht sogar, es spräche nichts dagegen mit sehr viel höheren Dosen zu beginnen. Die Patienten vom Dr. Brownstein bekommen angeblich 25 Milligramm aufwärts pro Tag. Ich war mir vorsichtig vorgekommen.

Die Beschwerden kamen so verzögert, es scheint lange zu dauern, bis das Jod was auslöst. Und dafür scheint jetzt noch viel in meinem Körper rumzuschwimmen. Mehr als jetzt keines mehr zu mir nehmen kann ich wohl nicht. Wenn ich auf rotes Fleisch verzichte und mehr Fisch esse, nehme ich aber wieder mehr Jod auf.

Wegen Selen frag ich nur, ob mehr jetzt die Schilddrüse noch "retten" könnte. Meine Frauenärztin weiß von meinen aktuellen Problemen. Leider konnte sie mir keinen Schilddrüsenspezialisten nennen, weil es ihrer Meinung nach hier im Raum einfach keinen gibt. Immerhin nimmt sie selbst Lugolsche Lösung und hat mir empfohlen, das Selen morgens zu nehmen. (Mach ich eh.) Mehr wollte sie mich nicht beraten, ist ja nicht ihr Fachgebiet. Ich hab mir nämlich auch meinen Zyklus mit dem Jod total zerschossen. :-(

Ich frag mich, ob ich besser mit etwas mehr L-Thyroxin fahren würde. Mein Hausarzt hat gemeint, ich soll mich ruhig mehr nach meinem Körperempfinden als nach den Werten richten.
Wobei die Laborwerte ja auch größere Referenzbereiche haben, innerhalb derer es wohl liegen sollte.
Bei fT3 dümple ich eher so im unteren Referenzbereich, fT4 so in der Mitte. TSH basal ist mit 0,53 bei 0,40 - 2,50 schon recht niedrig.

Das finde ich aber noch besorgniserregender. Wieso zieht die Schilddrüse, wenn die Hirnanhangsdrüse sie gar nicht zum Wachstum anregt?
Hashimoto tut ja gar nicht "weh", also woher hab ich ab und zu Drücken und Schmerzen?


Ich habe kalte Knoten. Hab ich die zu heißen gemacht, ne, das geht nicht, oder? Tun kalte Knoten weh?

Ende November hab ich eh einen Schilddrüsen-Sonographie-Termin zur Kontrolle der kalten Knoten. Das ist "nur" ein Internist, letztes Mal hat er gar kein Blut abgenommen.
Aber fragen könnte ich ihn, welche Werte wären denn interessant? TAK, TRAK, Selen?
Im Zweifelsfall bezahl ich einzelne als IGEL, aber dann muss wenigstens nur einmal gezapft werden.
Mit meinen Venen muss ich langsam auch etwas haushalten.

Gruß

Flexa


Flexa  
Flexa
Beiträge: 57
Registriert am: 23.09.2016


RE: Durch Lugolsche Lösung MAK provoziert?

#17 von Luna , 09.11.2016 23:00

Hallo Flexa
Hashimoto kann durchaus spürbar sein, v.a. wenn die SD verstärkt entzündet ist. Das Gefühl wird häufig als Globusgefühl oder Knödelgefühl bezeichnet. Oder es ist nur ein leichter Druck. Dieses Gefühl ist von der Größe der SD unabhängig, sondern kommt von verstärkter Durchblutung. Dadurch kommt es zu einer leichten Schwellung, sodass das Gewebe dann gegen die umgebende Kapsel drückt.
Ich selbst (ebenfalls Hashi) kenne dieses Gefühl auch wenn die SD verstärkt arbeiten muss, wenn z.B. die Dosis zu niedrig ist. Genauso aber auch wenn kurzfristig mal die Dosis zu hoch ist.
Vielleicht hilft dir das weiter.
LG Luna


 
Luna
Beiträge: 620
Registriert am: 28.05.2014


RE: Durch Lugolsche Lösung MAK provoziert?

#18 von Markus , 10.11.2016 08:42

Hallo Flexa,

aus welchem Landkreis kommst du denn?


"Wer sich stets viel geschont hat, der kränkelt zuletzt an seiner vielen Schonung. Gelobt sei, was hart macht.“
(Friedrich Nietzsche)


 
Markus
Beiträge: 2.717
Registriert am: 28.05.2014


Arztsuche

#19 von Flexa , 10.11.2016 10:45

Hallo Markus.
Nördliches Bayern, nicht allzuweit von Thüringen.


Flexa  
Flexa
Beiträge: 57
Registriert am: 23.09.2016


RE: Arztsuche

#20 von Markus , 10.11.2016 11:53

Also Coburg/Rhön?

Schau doch mal hier nach:

http://top-docs.de/include.php?minimap.x...&show_cities=on


"Die größte Krankheit der Menschen ist aus der Bekämpfung ihrer Krankheiten entstanden, und die anscheinenden Heilmittel haben auf die Dauer Schlimmeres erzeugt, als Das war, was mit ihnen beseitigt werden sollte. Aus Unkenntnis hielt man die augenblicklich wirkenden, betäubenden und berauschenden Mittel, die sogenannten Tröstungen, für die eigentlichen Heilkräfte, ja, man merkte es nicht einmal, daß man diese sofortigen Erleichterungen oft mit der allgemeinen und tiefen Verschlechterung des Leidens bezahlte.“
(Friedrich Nietzsche)


 
Markus
Beiträge: 2.717
Registriert am: 28.05.2014


RE: Arztsuche

#21 von Flexa , 12.11.2016 18:05

Hallo Markus,

danke für den Link. Ich hab jetzt einfach mal in einer erreichbaren Praxis einen Termin gemacht. Die Empfehlung einer Patient lag vor, besser als nichts.
Ist leider für mich als Kassenpatient selbst zu bezahlen, aber immerhin hab ich schon für Montag einen Termin bekommen.
Die Website macht einen ganz guten Eindruck. Das einzige "Negative" ,wenn man so will: Sie schreiben, für die Wirksamkeit von Selen bei Hashimoto gebe es keinen Beweis.

Gruß
Flexa


Flexa  
Flexa
Beiträge: 57
Registriert am: 23.09.2016


Laborwerte aus dem Juli gefunden

#22 von Flexa , 13.11.2016 17:55

Hallo,

Neuigkeiten:

In Vorbereitung auf den morgigen Schilddrüsen-Arzttermin hab ich in meinen Unterlagen Folgendes herausgefunden:

Juli 2016:
Vitamin D 54,7 µg/l (> 30)
fT4 11,5 (7.0 - 14,8)
MAK 52 (< 60)
TAK 13 (< 33)

Lugolsche Tropfen begonnen Oktober 2016

November 2016:
MAK 58 ( < 60 )

Insofern muss ich meine Aussage zurücknehmen, die MAKs wären bei mir immer mit 0 gemessen worden.
Die Lugloschen Tropfen haben das MAK also wohl nicht verändert.
Nichtsdestotrotz habe ich seitdem die leichte Vergrößerung und das Ziehen entwickelt.

Wie das zu interpretieren ist, bin ich sehr unsicher.

Gruß

Flexa


Flexa  
Flexa
Beiträge: 57
Registriert am: 23.09.2016


RE: Laborwerte aus dem Juli gefunden

#23 von Zopiclon , 14.11.2016 09:34

Hey,
Es gilt, wie immer, wenn man sich nicht wohl fühlt dann sollte man etwas ändern, bedingt natürlich Ehrlichkeit zu sich selbst.

Gruß


"You need great passion, because everything you do with great pleasure, you do well." -Juan Manuel Fangio


 
Zopiclon
Beiträge: 480
Registriert am: 19.01.2016


RE: Laborwerte aus dem Juli gefunden

#24 von Flexa , 14.11.2016 11:01

Hallo Zopiclon,

klingt hübsch, aber keine Ahnung, was mir das konkret sagen soll. ;-)

Gru0


Flexa  
Flexa
Beiträge: 57
Registriert am: 23.09.2016


Fluorid Leitungswasser

#25 von Flexa , 14.11.2016 11:22

Der Fluorid-Wert meines Leitungswassers ist 1,50 mg/dl.

Ist das ok oder schon so viel, dass ich mit dem Wasser nicht mehr kochen sollte?


Flexa  
Flexa
Beiträge: 57
Registriert am: 23.09.2016


RE: Fluorid Leitungswasser

#26 von Zopiclon , 14.11.2016 15:08

Es scheint als empfindest du das Ziehen und die Vergrößerung als negativ.

Ich würde dann meine gemachten Interventionen pausieren und auf Besserung hoffen oder Andernfalls ärztlichen Rat einholen.
Aber s ist dein Körper, nur du entscheidest.


Gruß


"You need great passion, because everything you do with great pleasure, you do well." -Juan Manuel Fangio


 
Zopiclon
Beiträge: 480
Registriert am: 19.01.2016


RE: Fluorid Leitungswasser

#27 von Zopiclon , 14.11.2016 15:12

Es scheint als empfindest du das Ziehen und die Vergrößerung als negativ.

Ich würde dann meine gemachten Interventionen pausieren und auf Besserung hoffen oder Andernfalls ärztlichen Rat einholen.
Aber s ist dein Körper, nur du entscheidest.



Fluorid 0,25 mg/l (Grenzwert 1,5)

Der Fluorid-Wert meines Leitungswassers ist 1,50 mg/dl.

Merkst du denn Unterschied, oder stehe ich auf dem Schlauch?

Gruß


"You need great passion, because everything you do with great pleasure, you do well." -Juan Manuel Fangio


 
Zopiclon
Beiträge: 480
Registriert am: 19.01.2016


Ergebnis Arzttermin

#28 von Flexa , 14.11.2016 19:11

Hallo Zopiclon,

ja, der Einheiten-Unterschied ist mir auch schon aufgefallen. Ich musste allerdings vorhin sofort los zum Arzttermin und konnte nicht mehr korrigieren.
Ok, das dl statt l ist ein Abschreibefehler von mir. Den 1,50 mgl/l Wert entnahm ich der Homepage der Wasserwerke, den anderen aus den aktuellen Gesamtlaborwerten, die sie mir per E-Mail geschickt haben.
Wahrscheinlich sind die unteschiedlich aktuell, ist meine Vermutung.

Ja, war den ganzen Tag unterwegs.
Der Arzttermin hat mich Zeit und Geld gekostet und hat mir nicht sehr viel gebracht.
Obwohl der Arzt im Arbeitskreis Jod ist, ist er auf meine Beschwerden und Detailfragen nur mit Beschwichtigungen eingegangen.
Im Grunde hat er einen dritten Knoten gefunden, der im April beim anderen Arzt nicht gefunden wurde.
Dieser neue Knoten sitzt vorne auf der Schilddrüse, was das ganze wohl so unangenehm für mich macht.
Fluorid in der Zahncreme sei egal, ich solle ganz normal leben und essen.
40% der Bevölkerung hätten MAK-Antikörper. Das mache unser Immunsystem wohl manchmal.
Meine Schilddrüse erschien im Ultraschall klar abgegrenzt und homogen, aber ein klein wenig dunkler, als er erwartet hätte.
Knoten sehen unverdächtig aus, er nahm Blut zur Calcitonin-Bestimmung, also dass ich keinen Krebs habe.
TSH, fT3, fT4 fand er ok, ich soll die 75 L-Thyroxin weiternehmen.
Ein hohes THS sollte man bei mir vermeiden, weil dann wohl auch die Knoten wachsen würden.
Vielleicht hatte ich das vor einigen Wochen, denke ich mal.

Der neue Knoten k*tzt mich an und wenn ich das mit den MAK richtig einordne, hab ich ja mehr oder weniger Hashimoto, wenn auch unterhalb einer diagnostizierbaren Schwelle. :-(

Ich soll noch mal zu dem Arzt kommen, um die Ergebnisse zu besprechen, außerdem hat er irgendwas gemurmelt, man müsse dann sehen, ob man noch was mache wegen Kinderwunsch.
Aber da will er selbst wohl auch abwarten was die Kinderwunsch-Ärzte sagen.

Nicht mal eine Empfehlung, wieviel Jodeinnahme langfristig sinnvoll ist. Nur, dass mit den normalen Lebensmitteln die meisten Leute ja keine dicken Hälse bekommen würden.

Tja, frustrierend. Aber jetzt zum Heilpraktiker, der die Gegenrichtung fährt, alles dramatisiert und an Hundert Schräubchen dreht, das möchte ich jetzt auch nicht, wo die Schilddrüsenwerte grad einem Kinderwunsch eigentlich nicht entgegenstehen.
Aus der Traum vom Wiederauferstehen der Schilddrüse und der Befreiung vom L-Thyroxin.
Der neue Knoten reicht mir schon als Quittung für meinen Versuch. :-(

Gruß

Flexa


Flexa  
Flexa
Beiträge: 57
Registriert am: 23.09.2016


drei Ärzte/Heilpraktiker hab ich durch

#29 von Flexa , 08.12.2016 17:13

Hallo.
Ich war inzwischen bei einem privaten Schilddrüsenarzt, bei der Heilpraktikerin Kyra Hoffmann und meinem Internisten.
Zeit, Geld und Benzin sind geflossen. Viel schlauer bin ich nicht geworden.

_____________________________________________________________________________________________________________________________________
Den Arzt nenne ich nicht namentlich, war aber diese Praxis http://hormone-nbg.de
Er kannte sich mit dem Hochdosis Jod gar nicht aus, und meinte auch, die Jodversorgung in Deutschland sei ja aufgrund der Jodanreicherungen in Ordnung, so dass die meisten Leute keinen dicken Hals hätten. (Dass ab einem gewissen Alter die meisten Hormone nehmen müssen, unterschlug er dabei.)
Er meinte schließlich sogar, so viel Jod könne das aus der Lugolschen Lösung nicht gewesen sein und meine Beschwerden hätten damit nichts zu tun. (Meine Schilddrüsenschmerzen könnten von Verspannungen im Halsbereich kommen. Das kann ich wirklich nicht ernst nehmen.)
Das interessanteste war mein Wert an dem Tag ohne die L-Thyroxin-Einnahme:
D3 50 U/ml <- Ist ok, oder?
TSH 1,9 TSH <- Gerne Kommentare dazu!
Er fand ein drittes Knötchen, das mir noch unbekannt war.
Zu den MAKs (unter Referenzbereich) sagte er nur vage, das Immunsystem mache manchmal solche Sachen... Keine klare Aussage, ob ich Hashimoto haben könne. Echt schwer, Ärzte festzunageln.

_____________________________________________________________________________________________________________________________________
Mein Internist bestätigte den neuen Knoten, da er ja von drei Monate vorher noch ein Bild hatte, auf dem der Knoten noch nicht da war.
Er war total verblüfft, dass man mit Jod so etwas provozieren können soll. Er hat mich sehr interessiert untersucht, aber zugegeben, dass er dazu nichts sagen kann.
Zu dem Zeitpunkt hatte ich auch noch regelmäßig Schmerzen und fühlbaren Puls in der Drüse.
Er machte mir lediglich Hoffnungen, dass der Knoten wieder etwas kleiner werden könnte. Ist das plausibel?
Zu NEMs konnte er mir nichts sagen, nicht mal wieviel Selen ich einnehmen sollte.

_____________________________________________________________________________________________________________________________________
Vor dem nächsten Termin hatte meine Schilddrüse von selbst wieder einen ruhigeren Zustand erreicht, meistens ohne Schmerzen. Der neue Knoten stört mich allerdings sehr im Alltag.

Frau Hoffmann legte Wert darauf klarzustellen, dass sie in dem Buch keine Eigentherapie empfiehlt. Jod sei sehr mächtig, ich hätte ja Vorerkrankungen.
Dass ich nach der Jodeinnahme einen kalten Knoten bekam, konnte sie nicht erklären, das war ihr wohl auch neu. Leider konnte sie auch nicht wirklich etwas dazu sagen, warum ich im selben Zeitraum eine Zyste und mein Zyklus durcheinanderkam. Meine größte Hoffnung auf ihre Beratung lag darin, dass ich dachte, andere Patientinnen von ihr hätten vielleicht ähnliche Nebenwirkungen gehabt.

Am Ende blieb der Verdacht auf eine Schwermetallbelastung. (Ich habe keinen Beruf, wo ich gegenüber Gefahrenstoffen exponiert wäre.)
Hier bin ich aktuell nicht bereit für Diagnose und Behandlung, weil die man während der Behandlung und eine Weile danach nicht schwanger werden darf.
(Außerdem schätze ich die Behandlung als durchaus riskant ein.)

Was ich zugelassen habe ist, dass ich auf KPU und Mitochondrienfunktion getestet werde. Über den Mitochondrientest kann ich nichts sagen, es wurde Blut abgenommen.
Das KPU wird von der Schulwissenschaft nicht anerkannt, sagt auch Wikipedia. Es ist seltsam, dass es dafür keinen wissenschaftlichen Nachweis geben soll, da Frau Hoffmann meinte, es könne ja physikalisch im Urin nachgewiesen werden. (Man schaut nach der Menge der Kryptopyrrole, sozusagen Reste von Häm.)
Hoffentlich lasse ich mich hier nicht sinnlos verrückt machen. Zumindest wird die KPU nicht riskant behandelt, im Grunde mit Zink und B6, die ich ohnehin nehme und für den Test absetzen muss.

Jod soll ich vorläufig nicht mehr nehmen. Evtl., wenn ich eine Metallausleitung hinter mir hätte. Die ich ja nicht möchte. Das ist mir wirklich zu umstritten, zu wenig belegt, zu riskant, auch für ein Wiederaufflackern meiner Autoimmunerkrankung.

Interessante Info: Frau Hoffmann sah überhaupt keine Mitursache für die Schilddrüse in Leitungswasser oder Fluoriden der Zahncreme, da hat sie abgewunken. Ich darf mir normal Zähneputzen und mein Leitungswasser zum Kochen verwenden.

Frau Hoffmann meinte, man hätte nie 0 bei den MAKs. 0 hatte ich aber einige Male laut Laborbericht in früheren Jahren. Die letzten beiden waren >0, aber unter dem Referenzwert, dazu meinte sie, dass ich wohl kein Hashimoto habe, vor allem, wenn die Sonographie da nichts zeigt.

Mein ft3 fand sie zu niedrig. Sie empfahl mir weiterhin L-Tyrosin zu nehmen, was ich schon aus eigenem Antrieb tat. (500 mg täglich ist das ok?) Hatte bisher ja leider auch keinen in Laborberichten sichtbaren Erfolg gehabt.

Momentan denke ich, der Stress und die finanzielle Belastung haben sich nicht wirklich gelohnt. Mit der Ernährung nach Ballantyne und den NEMs, die ich schon nehme, tue ich m.E. schon alles für die Mitochondrien, auch etwas für die Schilddrüse (viel Fisch und Selen) sogar für die mysteriöse KPU. Wahrscheinlich entgifte ich dadurch auch bereits langsam und schonend. (z.B. Selen)
Mein Zustand ist trotz der Schilddrüsenprobleme besser als seit Jahren, zu viel möchte ich da nicht riskieren durch Behandlungen.

Mit dem fT3 bin ich selbst nicht zufrieden, weil das auch für Kinderwunsch nicht optimal ist.
Letzter Wert: fT3 2,22 (1,70 - 3.70) ng/l

Viele Grüße

Flexa


Flexa  
Flexa
Beiträge: 57
Registriert am: 23.09.2016


   

Speicheltest Testosteron/Estradiol/Progestoron/Cortisol
Niacin Mangel trotz B-Komplex?

disconnected Foren-Chat Mitglieder Online 8
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen