Weizen-Restriktion und Erlebnisse

#1 von Chris (edubily) , 04.11.2016 11:35

Es geistern derzeit ja einige Studien zum Thema Gluten-Ergänzung und Fettleibigkeit in Studiendatenbanken herum. (Ratten-Studien.)

Mich würde mal interessieren, wer von euch genau das bestätigen kann.

Also, einfach: Weizen weg, Fett (ein bisschen?) runter.

Gerne können auch andere Erfahrungen diesbezüglich geschildert werden, aber der Fokus liegt auf Körperkomposition.

Wichtig: Bitte sei ehrlich zu dir selbst. Wer Gluten (und Weizenprodukte) streicht, der hat erstmal eine große Kalorienlücke, die gefüllt werden muss, das ist ein großer Störfaktor und verfälscht oft viele Ergebnisse. Ergo: Nicht der Weizen ist dann schuld, sondern die Kalorienrestriktion bzw. der Kalorienüberfluss. (Auch hierzu gibt es eine Studie, dort wurde eine low-gluten paleo diet an Schweinen getestet, die prompt viel gesünder waren. Aber: Die haben auch rund 20 % weniger Kalorien gegessen, schlicht weil die Füller wegfallen.)

Bin gespannt.

LG, Chris


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RE: Weizen-Restriktion und Erlebnisse

#2 von Sven90 , 04.11.2016 11:47

Interessantes Thema!

Gibt ja auch viele Bücher zu diesem Thema (z. B. Weizenwampe).

Dabei frage ich mich immer, geht es speziell um Weizen oder Gluten?

Im Buch Weizenwampe wird zwar ausführlich berichtet wie "schlecht" Weizen ist, fortschreitend wird aber das Thema ausgeweitet und allgemein über Getreide und sogar Stärke (Kartoffeln, Reis, etc.) geschrieben.

Liebe Grüße



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RE: Weizen-Restriktion und Erlebnisse

#3 von Chris (edubily) , 04.11.2016 12:01

Genau richtig.

Das ist das große "Problem" bei diesen Diskussionen. Es kann oftmals gar nicht mehr unterschieden werden zwischen postulierten Gluten/Weizen-Effekten, Kalorien-Effekten oder "Low-Carb-Effekten".

Daher diesen Thread. Vielleicht finden wir ja spannende Anhaltspunkte.


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RE: Weizen-Restriktion und Erlebnisse

#4 von EvPow , 04.11.2016 12:19

Ich denke, hier ist auch ein Problem, dass bspw. Glutenunverträglichkeit kaum direkt messbar ist, nur indirekt. Wenn jemand nun Effekte bemerkt, aber unbemerkt unverträglich ist (jedenfall iSv der o. g. Thematik), verzerrt auch das die Aussage stark. Ungeachtet dieser Effekte halte ich persönlich weder von Weizen noch von Gluten irgendetwas und meide das. Denn pos. Effekte hat beides definitiv nicht (best case Formulierung).


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RE: Weizen-Restriktion und Erlebnisse

#5 von Zopiclon , 04.11.2016 14:48

Ich meide seit knapp zwei Jahren Weizen und anderes Getreide, sowie kristallinen Zucker ( Saccharose) nach dem Pareto Prinzip. Dafür mehr Eiweiss durch Milchprodukte und Fisch, sowie mehr "gesunde" Fette anstatt "schlechter "Fette" einfach weil man weniger von stark verarbeiteten Lebensmittel ißt. Kalorienzufuhr nach Hunger, manchmal lasse ich eine Mahlzeit aus, wie schon immer seit ich denken kann.
Nach etwa einem Jahr hatte ich eine Kleidergröße zu genommen, das Körperfett ist in etwa gleich geblieben.
Kein Kraftsport, nur etwa 7-8k Schritte am Tag und Bürojob.
Seit einem Jahr deutlich weniger Schwankungen in der Körpermasse als noch vor 2 bis 2+x Jahren.

Gruss


"You need great passion, because everything you do with great pleasure, you do well." -Juan Manuel Fangio


 
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RE: Weizen-Restriktion und Erlebnisse

#6 von lamsen , 05.11.2016 19:46

Kann eigentlich das Gegenteil berichten....

Habe jahrelang Gluten/Weizen gemieden weils halt die neuste Sau im Dorf war, großer großer Fehler. Hatte nie Probleme damit, dann wie gesagt gemieden und beim ersten Bissen sofort aufs extremste reagiert. Jetzt ess ich wieder regelmäßig Weizen/Glutenhaltiges und meine Verdauung hat sich wieder dran gewöhnt.

Zum Thema: daher kann ich jetzt sagen, dass ich mit Weizen oftmals sogar "leaner" aufwache, als ob der Weizen irgendwie das Wasser aus den Fettzellen saugt (gefühlt)


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RE: Weizen-Restriktion und Erlebnisse

#7 von Simu , 06.11.2016 13:17

Ich hab ne Vermutung, dass das Hauptproblem beim Weizen die Gliamorphine sind, sie uns mehr essen lassen, als wir eigentlich Hunger hätten. Ich habe vor 3 Jahren mal ein spannendes Experiment gemacht. 20 Tag gabs zu jedem Abendessen 150g Carbs, an jedem Tag aus einer anderen Quelle. Bei allen Quellen war ich nach 150g satt, bei einzelnen Quellen hatte ich sogar Mühe, die 150g auf einmal zu essen. Einzige Ausnahme war Weizen. Nach 150g Carbs aus Weizen hatte ich 2h danach einen Mörderhunger und schob noch 2 Snickers nach, damit es einigermassen auszuhalten war. Meine Vermutung liegt hier beim gliamorpin, das reizt unser Belohnungssystem und somit wollen wir immer weiter essen, obschon der Körper eigentlich schon satt ist.


Jeder Mensch isst anders!


 
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RE: Weizen-Restriktion und Erlebnisse

#8 von Tine1 , 06.11.2016 21:33

Ich meide seit ca.6 Jahren Weizen, sowie jegliche Getreidesorten, als ich damit begann, habe ich innerhalb von 9 Monaten ca. 28 kg abgenommen, allerdings habe ich auch noch an ein paar anderen Stellschrauben gedreht ersetzt habe ich die Lücke mit Gemüse und Obst.
Einmal pro Woche esse ich ein Stück Pizzabrot, voll Genuss, würde ich mich nicht selbst am Riemen reißen, könnte ich davon essen, bis ich platze, das geht mir ebenso, wenn ich aus irgendwelchen Gründen nicht um Getreide herum komme, ich esse davon, fast suchtartig, bin kurz satt und habe kurze Zeit später wieder Hunger ,deckt sich also vollkommen mit Simus Aussage/Feststellung.
Am heutigen Weizen stört mich zum Einen die ganze degenerierte, überzüchtete Art, zum anderen wird Brot in den wenigsten Fällen, mit Bedacht und Zeit gebacken,ohne Vorteig über Nacht z.B. sondern es sind meistens Fertigmischungen, mit allem möglichen Zeug drin, das hat für mich einfach nichts mehr mit gesundem essen zu tun, sondern ist in meinen Augen nichts anderes als "Fastfood" das braucht kein Mensch, ich zumindest nicht, klar man stirbt nicht gleich davon, man kann auch Zeitungspapier essen ohne daran zu sterben, aber daran überfrisst man sich wenigstens nicht
Viele Grüße Tine


 
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RE: Weizen-Restriktion und Erlebnisse

#9 von Bernd , 07.11.2016 09:43

Zitat von Simu im Beitrag #7
Ich hab ne Vermutung, dass das Hauptproblem beim Weizen die Gliamorphine sind, sie uns mehr essen lassen, als wir eigentlich Hunger hätten. Ich habe vor 3 Jahren mal ein spannendes Experiment gemacht. 20 Tag gabs zu jedem Abendessen 150g Carbs, an jedem Tag aus einer anderen Quelle. Bei allen Quellen war ich nach 150g satt, bei einzelnen Quellen hatte ich sogar Mühe, die 150g auf einmal zu essen. Einzige Ausnahme war Weizen. Nach 150g Carbs aus Weizen hatte ich 2h danach einen Mörderhunger und schob noch 2 Snickers nach, damit es einigermassen auszuhalten war. Meine Vermutung liegt hier beim gliamorpin, das reizt unser Belohnungssystem und somit wollen wir immer weiter essen, obschon der Körper eigentlich schon satt ist.



Hallo,

das kann ich auch für mich voll bestätigen. IF, längere Fastenmoden oder eine einzige fett-und eiweißreiche Mahlzeit am Tag, alles kein Problem und lange danach kein Hungergefühl. Mal eine meiner seltenen Schokofressattacken im Jahr, mit Snickers, Nußschokolade oder Nougat bis zum "Platzen", kein Problem, danach wieder monatelang Ruhe und keinerlei Verlangen, mal eine schöne leckere Pizza oder Mamma Miracoli satt, alles kein Problem. Mal ordentlich Schlemmen und gut ist.

Bei Weizen völlig anders. Gibt´s bei mir mal einer der ebenfalls sehr seltenen Sonntagsbrötchenfrühstücks, egal ob süß oder deftig, nach 2-3h ebenfalls heftigste Hunger-und Appetitattacken, die kaum auszuhalten sind. So würde ich Entzugserscheinungen definieren. Noch Tage danach totales Verlangen und Heißhungeranfälle, die nur schwer abzuwehren sind. Das braucht eine ganze weile, bis sich das dann wieder eingepegelt hat, gerade wenn man dann am Montag mit IF etc. normal weitermacht.

Ich bin auch immer wieder erstaunt, was das ausmacht und bewirkt und beschränke allein schon deshalb diese Sonntage auf eine Handvoll im Jahr. Sehr schade eigentlich, weil ich ein schönes, frisches warmes Brot oder ebensolche Brötchen vom Geschmack und allein vom Duft her sehr mag, aber die Auswirkungen finde ich schon etwas irritierend und erschreckend. Vor allem, wenn man bedenkt, daß diese Effekte nicht einmal bei einer puren Zuckerorgie (Schokofressattacke) auftreten, sondern nur bei Weizenprodukten! Zumindest bei mir.

Gruß Bernd



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RE: Weizen-Restriktion und Erlebnisse

#10 von carpi_flexor_radialis , 07.11.2016 13:00

Hallo,

ich merke bezüglich Fett runter bei Weizen-Restriktion (bei gleichbleibender KH-Aufnahme und Kcal-verbrauch) in der Praxis keine Unterschiede.
Auch das mit dem fehlendem Sättigungsgefühl hab ich noch nie beobachten können. Ich fühle mich nach dem Essen von Weizenprodukten eigentlich eher satt.

Meine Ernährung ist trotzdem arm an Weizenprodukten. Und wenn, dann als Sauerteig-Brot, Pasta mit Hartweizengriess oder Couscous.


 
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RE: Weizen-Restriktion und Erlebnisse

#11 von tomilla , 07.11.2016 14:10

Zitat von carpi_flexor_radialis im Beitrag #10
Meine Ernährung ist trotzdem arm an Weizenprodukten. Und wenn, dann als Sauerteig-Brot, Pasta mit Hartweizengriess oder Couscous.

Wieso ist es für dich wichtig, dass Pasta aus Hartweizengrieß ist?


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RE: Weizen-Restriktion und Erlebnisse

#12 von carpi_flexor_radialis , 07.11.2016 19:50

Zitat von tomilla im Beitrag #11
Wieso ist es für dich wichtig, dass Pasta aus Hartweizengrieß ist?


Das ist für mich nicht wichtig. Wenn ich eingeladen bin oder es sich sonst halt so ergibt, lehne ich nicht ab.
Wenn ich die Wahl habe, ziehe ich "Pasta" ohne Weizen (mit z.B. Reismehl, Dinkelmehl, Kastanienmehl, usw) vor. Das gibts bei mir sowieso nicht oft... ;)
Ich sehe kein Problem darin, Weizenprodukte ganz zu streichen. Nun, solange ich keinen Einfluss auf Körpergewicht / Figur feststelle, wüsste ich nicht wieso...


 
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RE: Weizen-Restriktion und Erlebnisse

#13 von Ludwig , 10.11.2016 23:18

Also mit nur Weizen weg kann ich leider nicht dienen. Wer diesen Schritt geht, der erst mal schwierig aussieht, macht sich ja in der Regel Gedanken um seine Ernährung und wird dann wohl auch meist noch weitere Änderungen vornehmen. Also hier eine kurze Beschreibung meines Weges in die Getreidefreiheit. Die zwei mit mir im Haus lebenden Personen sind diesen Weg mit vergleichbaren Ergebnissen (Gewichtsverlust hin zum Idealgewicht, besseres Wohlbefinden) komplett mitgegangen, was die ganze Umstellung natürlich sehr erleichert. Da ich mich seit einiger Zeit mit NEMs beschäftige, bin ich natürlich auf euere vorzügliche Seite geraten und dachte so ein Weizenfaden wäre mal eine gute Gelegenheit sich im Forum anzumelden.

Alter: 52 männlich
Gewicht aktuell: 76 Kg Größe: 1,83m
Körperfettanteil: 21%
Krafttraining: 1 x pro Woche (Kieser Training) seit 12 Jahren
Sport: nur Spazieren gehen Schnitt 40.000 – 60.000 Schritte in der Woche

Im März 2015 habe ich begonnen meine Ernährung, entsprechend der Empfehlungen des Buches Weizenwampe von William Davis, umzustellen. Seit diesem Zeitpunkt, habe ich ziemlich konsequent alles Getreide vermieden und auch sonstige Kohlehydrate konsequent reduziert. Das habe ich auch problemlos bis heute so beibehalten können. Meine Richtschnur ist pro Mahlzeit möglichst 15g Kohlehydrate nicht zu überschreiten, ich protokolliere und wiege die Lebensmittel aber nicht, obwohl ich das tageweise schon gemacht habe, um ein Gefühl für die Mengen zu entwickeln. Ziel ist es, einen sehr hohen Fettanteil bis zu 80 % erreichen, wobei ich wohl in der Regel eher leicht darunter liege. Ich esse mich immer satt, ggf. wird einfach mit Nüssen oder hochprozentiger Schokolade >=84% mit Butter oder Kokusfett ergänzt.
Insgesamt hat sich ein vorher nie gekannte Zufriedenheit mit dem Essen eingestellt. Die Lust etwas zwischen den Mahlzeiten zu essen tritt praktisch nie auf. Eine Mahlzeit zu überspringen ist überhaupt kein Problem.

Mein Gewicht hat sich von anfänglich etwa 89 Kg innerhalb der ersten 6 Monaten auf 75 kg reduziert und dann in den nächsten Monaten auf ziemlich stabile 76-77 Kg eingependelt.



Mahlzeiten typische Beispiele:
Frühstück:
Eier (hartgekochtes Ei oder manchmal Spiegeleier selten auch mit Biospeck)
Nüsse (meist Walnüsse, Pistazien, Pekannüsse, Mandeln)
Käse (alle Sorten)
kleine Mengen Obst (Kiwi/Orange/Apfel)
selten Mandelbrot

Mittagessen:
Fisch (Lachs, Thumfisch), Avocados
Alle Gemüsesorten mit wenig Stärke (z.B. Blumenkohl, Zucchini, Broccoli, Krautsorten)
Sauerkraut / Rotkraut
Selten Biofleisch, Biowurst, Bioleber
Grüne Salate (mit z.B. Tomaten, Zwiebeln, Paprika, Käse, Pilze), Salatgurken
Oliven / Olivenöl

Abendessen:
Alle Sorten Gemüse mit Käse überbacken
Grüne Bohnen mit Walnüssem und Parmesan

Snacks (bei Bedarf)
Nüsse
85-90% Schokolade mit Weidebutter/Kokusfett
selbstgemachtes Eis (Kokusfett, Butter, Birkenzucker, Eier)

Getränke:
fast immer Wasser, manchmal Wein


Festgestellte Änderungen:
Keinen Hunger mehr zwischendurch oder nach Abendessen
Kein Sodbrennen mehr
Keine Blähungen mehr
Man denkt eigentlich kaum noch an Mahlzeiten / Essen
Keine Kopfschmerzen mehr, die vorher gelegentlich vorkamen
Keine Nackenschmerzen mehr, die vorher gelegentlich vorkamen
Freieres Atmen durch die Nase


Nahrungsergänzungen (täglich):
Omega 3 (3 Fischölkapseln): seit ~15 Monaten
EPA 990mg
DHA 660mg
Andere Omega 3 300mg
Vitamin E 36mg
Vitamin D 5.000 – 10.000 I.E: (Sommer / Winter)
Vitamin K2 ( 1 Kapsel) seit ~10 Monaten
Vitmanin K2 MK7 200 µg
Magnesium (2 Kapseln) seit 3 Monaten (vorher Pulver)
Magnesium 600mg
OPC (2 Kapseln) seit 4 Wochen
Traubenkernextrakt 292mg
Vitamin C 60mg
Proanthocyanidine 190mg
MSM (4 Kapseln) seit 4 Wochen
Vitamin C 24mg
Selen 16,6 µg
Methylsulfonylmethan 1200 mg
Multivitamin (1 Kapsel) seit 3 Monaten[[File:Blood.pdf]]
1. Vitamin A 800 µg
2. Vitamin B1 3,3 mg
3. Vitamin B2 4,2 mg
4. Vitamin B6 4,2 mg
5. Vitamin B12 7,5 µg
6. Biotin 100 µg
7. Vitamin C 160 mg
8. Vitamin D3 20 µg
9. Vitamin E 32 mg
10. Folsäure 400 µg
11.Vitamin K1 75 µg
12.Vitamin K2 15 µg
13. Niacin 32 mg
14. Pantothensäure 12 mg
15. Eisen 4,2 mg
16. Zink 10 mg
17. Mangan 2 mg
18. Jod 100 µg
19. Selen 55 µg
20. Molybdän 50 µg
21. Chrom 60 µg
22. Kupfer 1000 µg
Algen-Extrakt 20 mg
23. α-Carotin 2,0 mg
27. Lutein 1,0 mg
28. Citrus-Bioflavonoide 30 mg
29. Traubenkern-OPC 10 mg
30. Grüntee-Catechine 30 mg
31. Resveratrol 2 mg
32. Oliven-Polyphenole 2 mg

Blutwerte im PDF


Dateianlage:
Blood.pdf

 
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RE: Weizen-Restriktion und Erlebnisse

#14 von Ludwig , 25.11.2016 16:14

So noch ein kleiner Nachtrag bezüglich meiner Blutwerte nach 21 Monaten getreidefreier Ernährung.

War echt mal neugierig auf die Detailanalyse des Cholesterins.
Erstaunt hat mich doch, dass die gleichzeitig vorgenommene normal einfache Diagnostik des Cholesterins doch teilweise ganz schön abweichend war:
Standard:
Gesamt 241
HDL 85
LDL 164,8
TriGly 49

Lipoprint:
Gesamt 237
HDL 92
LDL 136 (womit ich ja klar unter der Grenze 160 liege, ich vertraue hier der Detailanalyse).
TriGly 41

Erstaunlich auch die Information des Labors, dass die niedrigen Werte für die Triglyceride auf eine niedrige Fettzufuhr mit der Nahrung hinweisen, was nun mal ja ganz und gar nicht stimmt.
Versuche ja eher einen Anteil von 80% für Fett anzupeilen, was ich aber nicht schaffe, aber zu wenig Fett, das verblüfft mich jetzt doch.
Ich gehe mal eher davon aus, dass die das auf Grund der Vielzahl der Menschen, die sich ganz anders ernähren falsch interpretieren.




Gleichzeit vorgenommene übliche Bestimmungen im Serum-Blut:
Calcium 2,64 (2,15-2,58)
Eisen 86 (70-180)
Kalium 3,86 (3,5-5,1)
Magnesium 85,5 (80-96)
Natrium 136,2 (136-146)

Und hier die Vollblut Mineralanalyse:


Vorschlag vom Labor zur Oralen Therapie:
Kalium 20 mmol (Morgen)
Selen 50 mcg (Mittag)
Zink 25 mg (Morgen)

Da werde ich wohl noch tüfteln müssen, was ich da genau mache. Scheint kompliziert.

Nachtrag:
Was mich auch noch erstaunt hat, Gesamteiweiß ist jetzt auf 8,25 von vor 2 Monaten 7,36 gestiegen. Wo ich das doch eher etwas nach meinem Gefühl vernachlässige.
Hatte nur gerade zufällig in einem älteren Beitrag von Chris (http://edubily.de/2014/12/gesamteiweiss-...ebensqualitaet/) gelesen, dass da ja gar nicht so einfach ist, auf Werte über 8 zu kommen.
Ja der Körper ist schon eine faszinierende und komplizierte Maschine.



 
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RE: Weizen-Restriktion und Erlebnisse

#15 von phil , 02.12.2016 11:17

Diese Fressattacken hatte ich auch als ich in letzter Zeit "mal wieder probiert habe". War dann aber auch gerne mal in Kombination mit Zucker und weiteren ungesunden Dingen die man als gebildeter Edubilianer versucht zu meiden.
Ich finde das extrem schwierig nur auf den Weizen zurück zu führen, meide Gluten aber auch weiterhin, weil ich einfach ein gutes Gefühl dabei habe.

Dinodiät war dieses Jahr auch glutenfrei und ziemlich zufriedenstellend. Aber da kommt ja eins zum anderen.

Danach habe ich mich eine Zeit lang von Sascha Fast unterstützen lassen und auch 99% glutenfrei und lowcarb gegessen.
Hier mal meine Richtlinie der letzten 2 Monate:

Zitat
3 Mahlzeiten am Tag

Basismahlzeit: Zwei Handteller voll Fleisch, Fisch oder Eier, zwei Hände voll Gemüse

Direkt nach dem Training: Eine Portion Obst (Banane, Ananas, Weintrauben)

In der Mahlzeit nach dem Training: Zwei Handteller voll Fleisch, zwei Hände voll Gemüse + Eine Portion Carbs (200g Kartoffeln oder 50g Reis)

Mindestens 2x/Woche fetten Fisch. Wenn das keine Option ist, solltest du über ein Fischölsupplement nachdenken.
Einmal pro Woche Leber oder Niere.
Wenn du mageres Fleisch nimmst, ergänze die Mahlzeit durch eine Handvoll Nüsse, 200g Oliven oder 1 Avocado.
Mindestens zwei Mal pro Woche solltest du deine Mahlzeit mit Eiern gestalten.
Mindestens 1x/Tag solltest du dunkelgrünes Gemüse essen. (Broccoli, Spinat o.Ä.)
Erhöh die Carbs nach deinem Ausdauertraining am Ende der Woche. Du kannst ruhig bis zu 150-200g gehen. Erlaubte Lebensmittel = Safe Starches und Beeren.
Du solltest mit Magnesium supplementieren. Magnesiumcitrat ist das einfachste und sicherste.


Ich meine das sich in der Zeit wirklich was getan hat in Sachen Körperkomposition. Da kommen aber leider auch wieder zig Veränderungen im Lebenswandel dazu, welche zu einem höheren Energieverbrauch führten.
Zuletzt bin ich mit dieser Ernährungsweise leider nicht mehr klar gekommen. Ich hatte ständig Energiekrisen und sogar keinen Bock mehr auf Sport, was für meine Verhältnisse schon eine Hausnummer war. Deshalb esse ich nun auch wieder mehr Carbs. Der "Reload" am Ende der Woche war auch neu gegen Ende.

Was wäre denn eine aussagekräftige Situation? Da müsste man ja schon gut darauf achten was man verbraucht und zuführt und auch weitere Cofaktoren beibehalten. Ich bin leider mittlerweile viel zu "gesundheitsgeil" und interveniere relativ viel und oft. Eigentlich müsste man Dingen mehr Zeit geben und nicht so sprunghaft Veränderungen vornehmen. Garnicht so einfach :)


 
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