RE: Fasten der falsche Weg?

#16 von Huppat , 29.11.2016 20:39

Ja, das mit dem Gewicht ist definitiv richtig. Das ist sicher nicht optimal. Noch ein Grund mehr leichter zu werden ;)

Muss aber dazu sagen das ich das mit dem laufen nicht explizit zum abnehmen mache. Ziel ist fit zu werden da ich nächstes Jahr mit paar Freunden an einem Amateur Lauf teilnehmen möchte.

Bezüglich IF, ich habe das nicht extra jetzt eingeführt sondern das ist im Prinzip die Art und weise wie ich mich mehr oder weniger schon immer ernähre.

Kann es denn eventuell sein das auch bei quasi Daueranwendung diese negativen Effekte bzgl Cortisol auftreten können?


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RE: Fasten der falsche Weg?

#17 von ChristineH , 29.11.2016 20:56

Mal abgesehen davon, dass eineinhalb Wochen einfach noch kein Zeitraum sind, in dem *echte* Erfolge feststellbar wären, ist die Waage sowieso ein denkbar schlechtes Mittel zur Messung eines Abnehm-Erfolgs. Knapp sitzende Kleidung ist da viel geeigneter. Denn Du könntest - nach mehreren Wochen - ja durchaus Muskeln auf- und Fett abgebaut haben, was sich auf der Waage nicht bemerkbar macht, weil Muskeln schwerer sind als Fett.

Gratulation dazu, dass Du mit Bewegung begonnen hast!


 
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RE: Fasten der falsche Weg?

#18 von H_D , 30.11.2016 07:02

Mit 2000kcal bei 110kg liegst du auch deutlich unter deinem Grundumsatz. Das, noch in Verbndung mit IF und Ausdauersport (was sehr viel Cortisol produziert), ist eben sehr viel (unnötiger) Stress für deinen Körper


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RE: Fasten der falsche Weg?

#19 von Taren , 30.11.2016 10:42

Zitat von H_D im Beitrag #18
... Ausdauersport (was sehr viel Cortisol produziert), ist eben...


Diese Aussage finde ich immer wieder, aber ich habe die Vermutung, dass das häufig nur "nachgebetet" wird. Ich betreibe recht viel und regelmäßig Ausdauersport und ich habe via Speicheltests immer wieder mal nachgemessen/ nachmessen lassen, auch Verläufe an den jeweiligen ganzen Tagen. Ergebnis war, dass der Cortisolwert definitv durch den Sport (der immer länger als 60min bei recht zackiger itensität dauerte) anstieg - aber bei weitem nicht in einem Maß, dass man von "sehr viel Cortisol" sprechen würde. Absolut in einem physiologischen Bereich. Zudem: Bereits kurze Zeit nach dem Sport war dieser sofort wieder abgeflacht.
Was vielleicht noch angemerkt sein sollte: an Tagen, an denen ich keinen Sport treibe, sind die Cortisolwerte auch absolut in Ordnung (wurde durch Tests bestätigt).

Just my two cents, aber das Thema kommt halt immer wieder ;-)


 
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RE: Fasten der falsche Weg?

#20 von alternativ , 30.11.2016 11:37

Hallo

das Thema Abnehmen beschäftigt mich auch schon sehr lange

bei mir war das überhaupt kein Probem , mehr Fett (tlw. MCT) und weniger KH und regelmässig etwas Sport (Fussball, Tennis) , das hat schon bei mir gereicht um gut abzunehmen

bei meiner Frau funktioniert das allerdings nicht, sie mag keinen intensiven Sport (ausser etwas Radfahren und Spaziergänge) und muß nebenbei laufend Insulin zuführen (Basisinsulin und zusätzlich Insulin zu jeder KH Mahlzeit) , das hemmt dann vermutlich nochmal zusätzlich die Fettverbrennung

nachdem ich das Stoffwechselbuch gelesen hab, versuche ich einiges davon umzusetzen

vor allem das Stoffwechseltrainig (8 Std. Essen und 16 Std. nicht Essen) kombiniert mit einigen Ergänzungen lt. Buch (Vit.A ,Mangan, Inositol) scheint jetzt gut anzusprechen
(Aktivität zunehmend, Gewicht 1,5 kg gesunken innerhalb 10 Tage)

interessant daran ist auch, dass wir selbst nach der 16 Std. Pause, oft keinen übermässigen Hunger hatten, der Stoffwechsel scheint sich daran zu gewöhnen, und scheint sich dann mehr vom Fett zu versorgen (auch wenn ich Ketone nur bei mir nach intensiveren Sport am nächten Morgen messen konnte)

wir werden das jetzt mal so weiter machen, da meine Frau damit sehr gut zurecht kommt (und auch keine Kalorien zählen muß) und noch zusätzlich einiges in der Ernährung verbessern, ev. bringe ich sie auch mal ein wenig an meine kleine Kraftstation (Finnlo/Bio Force Extreme)

ich lese auch gerade ein Buch von Nicolai Worm, es scheint schon sehr wichtig zu sein, da Organe wie Leber und Bauchspeicheldrüse dann wieder richtig funktionieren

mfG Manfred



 
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RE: Fasten der falsche Weg?

#21 von H_D , 30.11.2016 13:20

Zitat von Taren im Beitrag #19
Zitat von H_D im Beitrag #18
... Ausdauersport (was sehr viel Cortisol produziert), ist eben...


Diese Aussage finde ich immer wieder, aber ich habe die Vermutung, dass das häufig nur "nachgebetet" wird. Ich betreibe recht viel und regelmäßig Ausdauersport und ich habe via Speicheltests immer wieder mal nachgemessen/ nachmessen lassen, auch Verläufe an den jeweiligen ganzen Tagen. Ergebnis war, dass der Cortisolwert definitv durch den Sport (der immer länger als 60min bei recht zackiger itensität dauerte) anstieg - aber bei weitem nicht in einem Maß, dass man von "sehr viel Cortisol" sprechen würde. Absolut in einem physiologischen Bereich. Zudem: Bereits kurze Zeit nach dem Sport war dieser sofort wieder abgeflacht.
Was vielleicht noch angemerkt sein sollte: an Tagen, an denen ich keinen Sport treibe, sind die Cortisolwerte auch absolut in Ordnung (wurde durch Tests bestätigt).

Just my two cents, aber das Thema kommt halt immer wieder ;-)


Kann ich definitiv nicht bestätigen. Schon vor meiner Diagnose hatte nach LISS-Einheiten extreme Erkältungserscheinungen etc.
Ist meines Wissens auch erwiesen. "Positiv" ist es eher wenn man daran gewohnt ist. Und sieht man den vielen Joggern an: da ist kaum einer definiert, sondern im allgemeinen schwammig (von deren sonstigen Umständen mal abgesehen)



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RE: Fasten der falsche Weg?

#22 von Axel , 30.11.2016 14:12

Bei dem Gewicht ist sicher Fahrradfahren eine gute Alternative. Und die aktuellen Temperaturen helfen dabei, zusätzliche Kalorien zu verbrennen.

Nebenbei ermöglicht es ein Rad auch, Sprints einzubauen (insbesondere bergauf), ohne die Gelenke zu überlasten.


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RE: Fasten der falsche Weg?

#23 von Huppat , 03.08.2017 13:49

Möchte hier gerne mal ein Update geben, vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen...

Mein Gewicht liegt derzeit zwischen 90 und 91kg (von ehemals 110kg Anfang Januar) und das seit Mitte Juni konstant mit kleineren Schwankungen nach oben und unten.

Das Laufen habe ich beibehalten und betreibe es nach wie vor. Nicht exzessiv aber halbwegs regelmäßig ca 2 mal die Woche
Dabei mache ich je nach Lust und Laune 5km Läufe in schnell oder bis zu 10km etwas langsamer. Ab und an mal ein Regenerationslauf, dann die 5km recht gemütlich.

Meine Rekordzeiten liegen für die 5km bei 27min32 und bei den 10km bei 1h3min46. Hier möchte ich noch gerne unter 1h kommen. Wenn man bedenkt das ich mit Intervallen a 1min laufen 2min Gehen gestartet bin finde ich das für mich echt Bombe! War in meinem ganzen Leben noch niemals vorher in der Lage 5km am Stück zu Laufen, jetzt sind es sicher 12-13 wenn es sein muss.

Zusätzlich mache ich ein Krafttraining und trainiere mit der Kettlebell. Das Ganze nach Lust und Laune. Je nachdem wie ich mich fühle habe ich dann Tage mit mehreren Einheiten nacheinander oder aber auch mal 3-4 Tage Pause.

Bei der Ernährung hat sich mittlerweile eine Art IF für mich etabliert
Auch hier nach Gefühl ohne feste Zeiten. So kann es sein das ich mal bis abends nichts esse, an anderen Tagen aber auch mal schön um 12 oder Sonntags auch mal Frühstücken mit der Frau

Hatte ich Anfangs die Kohlenhydrate komplett gestrichen (nur Gemüse und Eiweißquelle) habe ich jetzt auch wieder vermehrt Kohlenhydrate drin. Damit halte ich aktuell mein Gewicht Recht gut. Wenn es mal etwas aus dem Ruder läuft wegen Feier etc korrigiere ich dies in der Regel durch 1-2 Tage Low Carb und Low Calorie

Was sind meine Ziele!? Aktuell mal das Gewicht dauerhaft halten, dabei meine Körperkompensation durch das Training verbessern und die Zeiten beim Laufen noch etwas verringern. Außerdem meine Kraft wieder hoch bringen. Die hat doch etwas gelitten. Sichtbare Bauchmuskeln wären für mich der Hammer, auch wenn meine Frau dagegen ist. Eine oder zwei Reihe würde mir schon reichen, muss kein Sixpack werden ;) aber das dauert noch etwas...


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RE: Fasten der falsche Weg?

#24 von jfi , 03.08.2017 13:59

Super Huppat, das liest sich wirklich genial!!! Herzlichen Glückwunsch zu deinen Erfolgen bisher!!!

Ich würde dir dringenst empfehlen so weiter zu machen und an deinen Zielen dran zu bleiben, wqenn es offensichtlich so fut für dich läuft :-)

Da ich auch ein großer Kettlebell-Fan bin würde mich sehr interessieren, was genau du damit machst und ob du evtl schon das ein oder andere Buch von Pavel Tsatsouline gelesen hast?

LG Jens


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RE: Fasten der falsche Weg?

#25 von Huppat , 03.08.2017 14:26

Hey, danke ;)

Also mit der Kettlebell mache ich aktuell hauptsächlich Swings und Get Up's. Entweder an separaten Tagen nach dem Schema wie in Simple and Sinister oder vor dem Krafttraining Get Up's und danach Swings als Finisher.

Habe auch an einem RKC Enter the Kettlebell Seminar teilgenommen. Bücher von Pavel habe ich ebenfalls . Enter the Kettlebell und als Ebook Simple and Sinister.

Am Samstag nehme ich nun an dem Folgekurs Kettlebell Advanced Teil. Hier lernt man dann den Einarm Swing, Clean and Presse und den Snatch.
Wenn ich die drauf habe werde ich wahrscheinlich noch Ross Enamaits Infinite Intensity trainieren. Evtl sagt dir das ja auch etwas.


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RE: Fasten der falsche Weg?

#26 von jfi , 03.08.2017 17:15

Aber gerne :)

S&S ist der Hammer, das baue ich ähnlich wie du immer wieder in mein Training ein. Bin aktuell bei der 24er Kettle und schaffe damit die 100 Einarm-Swings und 5 Get-Ups pro Seite in der vorgeschriebenen Zeit und das hat mich enorm weiter gebracht in jedem Aspekt meines restlichen Trainigns ! :)

Ebenso beim Fettabbau ist das mega!
Wenn man Simple (oder noch besser Sinister) erreicht hat, zählt man auch egal wo man hin geht definitiv zu den athletischsten und stärksten Leuten :))

Das Infinite Intensity sagt mir nix, aber da infinite auf Deutsch endlos bedeutet, werde ich mir das auch nicht weiter anschauen. Intensität ist nämlich ein wichtiger Parameter aufrgund des FITT-Principles, aber nicht der wichtigste. Außerdem habe ich mich früher immer mit Intensität ohne Ende weg geschossen und das brachte mich nicht wirklich weiter^^

So einen Kettlebell-Kurs sollte ich glaub auch mal machen...hab meine Ausführung gelernt von Youtube^^
Wo machst du die wenn ich fragen darf?

LG Jens


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RE: Fasten der falsche Weg?

#27 von Huppat , 03.08.2017 22:53

Den Kurs mache ich hier bei uns in Trier bei Falk Monzel. Der ist professioneller Thai Boxer, Personal Trainer und auch RKC Kettlebell Trainer.

Hast du Simple and Sinister mal so durchgezogen wie es im Buch steht, also nahezu täglich? Hatte das mal angefangen aber nach ner Woche wieder beendet. Hatte sich irgendwie nicht richtig angefühlt mit so wenig Regenerationszeit, gerade in der Schulter

Infinite Intensity ist wenn man so will ein allumfassendes Werk, ursprünglich für Kampfsportler von Ross Enamait. Kannst ihn ja mal googlen. Hat auch einige Videos auf YouTube. Echt brutaler Typ und ich halte ihn für sehr sehr kompetent.

Ist ein Mix aus Kraft, Intervall Läufen und verschiedenen GPP Trainingseinheiten. Ich halte sehr viel davon.

Die Swings kriege ich inzwischen auch hin mit der 24er, allerdings hapert es irgendwie bei den Get Up's. Würde sie hinbekommen. Aber irgendwas fühlt sich nicht richtig rund an, vorallem beim Weg zurück, letzter Teil. Daher feile ich aktuell noch mit der 16er an der Ausführung. Werde das am Samstag dann nochmal im Kurs überprüfen lassen.


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RE: Fasten der falsche Weg?

#28 von jfi , 04.08.2017 09:31

Das hört sich echt interessant an!

Ich sollte wohl auch mal einen RKC oder einen SFG aufsuchen bei mir in der Gegend^^

Ja, das habe ich für ca. 3 Wochen, seither mache ich S&S so 1-2 mal pro Woche, da ich einfach auch so super gerne mit der Langhantel trainiere :D

Regeneration war bei mir damals kein Problem, da ich viel dafür gemacht habe (ausschließlich kalt Duschen, viel Protein und gute Fette, viel Gemüse, Ergänzung mit Zink, Magnesium und 2perDay, Astaxanthin und täglich Ingwer- und Kurkuma-Pulver mit schwarzem Pfeffer in Wasser vorm Schlafen).

Ok, das hört sich dann doch wieder interessant an, da ich die Philisophie des Trainings für Kampfsportler gut nachvollziehen kann und auch daran interessiert bin, meine Kraft auch nutzen zu können sollte es mal drauf ankommen.

Berichte doch einfach mal darüber wies läuft wenn du das Infinite Intensity machst!

Und das ist ein guter Plan...wenn irgendwas nicht richtig läuft beim Get-Up kannst dich da auch brutal verletzen, vor allem auf dem Weg nach unten. Ich gehe aktuell bei der 24er auch sehr vorsichtig vor und achte darauf alle Details richtig zu machen und erstmal das Gewicht richtig zu "ownen" bevor ich mir ne 32er besorge ;)

LG und weiterhin viel Erfolg!
Jens


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RE: Fasten der falsche Weg?

#29 von sVensationell , 26.01.2018 02:35

@Huppat

Mich würde interessieren was sich bei dir weiter getan hat und wie der neuste Stand der Dinge ist.



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RE: Fasten der falsche Weg?

#30 von Huppat , 29.01.2018 18:38

Hey, ja klar. Gerne.

Also mein Gewicht hat sich bei plus minus 90kg eingependelt. Das halte ich so ohne groß etwas dafür zu tun. Oder besser gesagt dagegen trotz aktuell nicht der besten Ernährung ;)

Laufe aktuell nicht mehr ganz so viel, halte durch 1-2 lockere Läufe die Woche meinen Stand aktuell.

Leider habe ich mir meinen rechten Ellenbogen etwas lädiert. Denke durch zu viele Klimmzüge. Leichter Golfer Ellenbogen und die Ellenbogen Spitze schmerzt bei Druck wie eine Prellung. Das versuche ich aktuell wieder in den Griff zu kriegen.

Mache 3x die Woche Krafttraining mit Kurzhanteln und Klimmzügen etc. Nach Lust und Laune anschließend finisher mit Kettlebell Swings oder ähnliches.

Dies werde ich so erst einmal beibehalten und dann ab ca April nochmal eine kleine Diät starten für den Sommer. So 4-5kg sollten passen das es für mich optisch gut aussieht


Brynhildr hat sich bedankt!
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