Blutwerteuntersuchung mit Hauptziel Erhöhung von Testosteron

#1 von Pilki , 26.10.2016 17:46

Ziel:
Ich möchte grundsätzlich noch mehr Energie haben, mein Muskelwachstum steigern und schlicht optimieren was geht.

Meine Werte:
Hab nur tatsächlich interessante Werte angeführt. Hämatologische Befunde habe ich großteils weggekürzt, kann ich aber gerne nachreichen.

Blutsenkung:
Im unteren Referenzbereich.

Hämatologische Befunde:
Fast alles im Referenzbereich.
Nur Neutrophile leicht erniedrigt und Lymphozyten leicht erhöht:

Neutrophile (rel.) 43 rel% (Referenzbereich 50-75)
Leukozyten bei 5.1 G/I (Referenzbereich 4.0-10.0)

Lymphozyten (rel.) 46 rel% (Referenzbereich 25-40)
Lymphozyten (abs.) 2.4 G/I (Referenzbereich 1.0-4.0)

Chemische Befunde:
Glukose (nüchtern): 72 mg/dl (Referenzbereich <100)
Triglyceride: 77 mg/dl (Referenzbereich 0-150)
Cholesterin: 171 mg/dl (Referenzbereich 0-200)
HDL-Cholesterin: 70 mg/dl (Referenzbereich >40)
LDL-Cholesterin: 86 mg/dl (Referenzbereich "Atheroskleroserisiko gering" beginnt bei 100)
Cholesterinquotient (Chol/HDL): 2.4 (Referenzbereich <5.0)

Eisen: 100 mikrog/dl (Referenzbereich 59-158)
Ferritin: 79 ng/ml (Referenzbereich 30-400)
BUN (Harnstoff-N): 16 mg/dl (Referenzbereich 6-20)
Kreatinin: 1.0 mg/dl (Referenzbereich 0.5 - 1.2)
berechnete GFR (MDRD Formel): >60 ml/min (Referenzbereich >60)
Harnsäure: 5.4 mg/dl (Referenzbereich 3.4-7.0)
Chloride: 102 mmol/l (Referenzbereich 95-110)
Kalium: 5.2 mmol/l (Referenzbereich 3.5-5.5)
Natrium: 144 mmol/l (Referenzbereich 135-146)
CRP: <0.3 mg/dl (Referenzbereich <0.5)

Harnbefunde:
Spezifisches Gewicht: 1.022 (Referenzbereich 1.001-1.035)
pH-Wert Harn: 6.5 (Referenzbereich 4.5-8.0)
Nitrit im Harn: negativ
Eiweiß im Harn: 0 mg/dl (Referenzbereich <30)
Zucker im Harn: 0 mg/dl (Referenzbereich <50)
Ketonkörper im Harn: negativ
Urobilinogen im Harn: negativ
Bilirubin im Harn: negativ
Blut im Harn: negativ
Leukozyten im Harn: negativ

Spurenelemente, Vitamine:
Magnesium im Serum: 0.9 mmol/l (Referenzbereich 0.7-1.1)
Zink im Serum: 12.3 mikromol/l (Referenzbereich 7.0-23.0)

Hormone:
Schilddrüssenhormone:

FT3: 3.12 pg/ml (Referenzbereich 2.15-4.12)
FT4: 1.32 ng/dl (Referenzbereich 0.70-1.70)
Hypophysenhormone:
TSH: 1.54 mikroU/ml (Referenzbereich 0.30-4.00)
Sexualhormone:
Gesamt-Testosteron: 5.890 ng/ml (Referenzbereich 2.490-8.360)

Mein Ernährungsverhalten reiche ich noch nach. Ich ärgere mich extrem darüber, dass ich nicht Vitamin D verlangt habe, da ich davon ausgegangen bin, dass das Standart ist.


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RE: Blutwerteuntersuchung mit Hauptziel Erhöhung von Testosteron

#2 von naklar! , 26.10.2016 22:03

Vielleicht kannst du - durch Gelassenheit - dein Testo steigern...
...indem du mit diesen Top-Werten zufrieden bist?

Zwinkernd,

Eric


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RE: Blutwerteuntersuchung mit Hauptziel Erhöhung von Testosteron

#3 von H_D , 27.10.2016 09:18

Liest sich für mich wie: "Wir haben die Lösung (wissen, wie wir Testo erhöhen können) und suchen dafür ein Problem"

Würde töten für solche Werte..


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RE: Blutwerteuntersuchung mit Hauptziel Erhöhung von Testosteron

#4 von Pilki , 27.10.2016 11:47

Okay, danke, dann kann ich mir eine detaillierte Auflistung meiner Ernährung ja sparen. Ich nehme trotzdem gerade 90mg Zinkmonomethionin + 6mg Kupfer pro Tag für 2 Monate zusammen mit 200ml Granatapfeldirektsaft pro Tag. Mitte November messe ich nochmal nach, dann auch Vitamin D und schaue ob sich doch noch etwas getan hat.
Meine Blutfette waren schon immer gut, aber ich denke beim Testosteron und Zink ist noch etwas Spielraum. Wenn ich tippen sollte was bei mir am ehesten nicht stimmt, ist es auch sicher am ehesten das Verkopfen von Dingen/Perfektionismus - was aber schon besser wird, seit ich regelmäßig meditiere.


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RE: Blutwerteuntersuchung mit Hauptziel Erhöhung von Testosteron

#5 von H_D , 27.10.2016 12:28

wäre jetzt meine nächste Frage gewesen: was für Symptome hast du denn


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RE: Blutwerteuntersuchung mit Hauptziel Erhöhung von Testosteron

#6 von Pilki , 27.10.2016 13:09

Hauptsächlich einfach eine leider nicht sehr hohe Stresstoleranz. L-Theanin im Kaffee schlägt bei mir gut an um Nervosität vorzubeugen, genauso wirkt Magnesium sehr gut bei mir. Werde auch mal Ashgawanda ausprobieren.
Grundsätzlich ist mir aber schon selbst bewusst, dass es mir gesundheitlich sehr gut geht und ich versuche eher deswegen zu optimieren, weil ich Spaß am experimentieren habe.


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RE: Blutwerteuntersuchung mit Hauptziel Erhöhung von Testosteron

#7 von Tommy , 27.10.2016 13:19

Ob Spaß am experimentieren der richtige Treiber ist wage ich stark zu bezweifeln.

Warum bei so guten Werten experimentieren wollen und damit die Balance ggf negativ beeinflussen? So etwas verstehe ich nie.


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RE: Blutwerteuntersuchung mit Hauptziel Erhöhung von Testosteron

#8 von Bernd , 27.10.2016 13:55

Zitat von Pilki im Beitrag #4
Okay, danke, dann kann ich mir eine detaillierte Auflistung meiner Ernährung ja sparen. Ich nehme trotzdem gerade 90mg Zinkmonomethionin + 6mg Kupfer pro Tag für 2 Monate zusammen mit 200ml Granatapfeldirektsaft pro Tag. Mitte November messe ich nochmal nach, dann auch Vitamin D und schaue ob sich doch noch etwas getan hat.
Meine Blutfette waren schon immer gut, aber ich denke beim Testosteron und Zink ist noch etwas Spielraum. Wenn ich tippen sollte was bei mir am ehesten nicht stimmt, ist es auch sicher am ehesten das Verkopfen von Dingen/Perfektionismus - was aber schon besser wird, seit ich regelmäßig meditiere.


Hallo Pilki,

also ich denke, da nicht jeder solche guten Werte, insbesondere auch Blutfettwerte hat, wäre vielleicht doch für den einen oder anderen interessant, mit welcher Ernährung Du diese bekommst. Vielleicht hast Du ja doch noch Lust einfach interessehalber diese Auflistung zu posten. Möglicherweise kann ja der eine oder andere daraus einen Nutzen ziehen oder sich etwas abgucken etc.

Gruß Bernd



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RE: Blutwerteuntersuchung mit Hauptziel Erhöhung von Testosteron

#9 von Pilki , 27.10.2016 18:57

Wenn das gewünscht ist, reiche ich die natürlich gerne hier noch nach. Spätestens am Wochenende. Jetzt werde ich aber erst einmal etwas für eine Freundin posten, die ein tatsächliches Problem hat.


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RE: Blutwerteuntersuchung mit Hauptziel Erhöhung von Testosteron

#10 von Bernd , 28.10.2016 11:13

Hallo Pilki,

das soll kein Muß sein und nicht in Stress ausarten! ;-) Ich dachte nur, daß könnte durchaus interessant sein. Wir sind hier ja alle mehr oder weniger auf der Suche. ;-) Also nur wie Du Zeit und Lust hast.

Und wenn es hier schon den Thread gibt "Was habe ich heute gegessen", weshalb dann nicht auch den Post, "Mit welcher Ernährung ich mir tolle Blutwerte machte"?! ;-)

Gruß Bernd



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RE: Blutwerteuntersuchung mit Hauptziel Erhöhung von Testosteron

#11 von naklar! , 28.10.2016 12:44

Hey, mich würde vor allem interessieren, welchen Granatapfeldirektsaft du trinkst?

Merci, Eric


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RE: Blutwerteuntersuchung mit Hauptziel Erhöhung von Testosteron

#12 von Thorsten70 , 28.10.2016 14:07

Ich finde auch, deine Werte sind sehr gut. Was Du machen könntest, wäre noch eine Bestimmung des freien Testosterons. Du kannst ja überlegen, das Mitte November mit bestimmen zu lassen.

Idealerweise lässt Du dazu nochmal Gesamt-Testosteron (morgens) bestimmen und das SHBG. Wenn Du ganz genau sein willst, auch das Albumin. Das kann man einzeln messen oder es wird in der Eiweiß-Elektrophorese mitbestimmt.

Aus diesen Werten lässt sich das freie Testosteron ja berechnen und da könnte es sein, dass bei einem hohen SHBG das freie Testosteron dann eher im unteren Referenzbereich ist und nicht mehr im guten mittleren wie dein Gesamt-T jetzt. (Glaub ich aber nicht.) Dann könntest Du mal eine Bor-Substitution ausprobieren und schauen, ob das freie T steigt.


Mach's Maul auf! Tritt fest auf! Hör bald auf! (Luther)


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RE: Blutwerteuntersuchung mit Hauptziel Erhöhung von Testosteron

#13 von Pilki , 18.01.2018 22:30

Zitat von Bernd im Beitrag #8

Hallo Pilki,

also ich denke, da nicht jeder solche guten Werte, insbesondere auch Blutfettwerte hat, wäre vielleicht doch für den einen oder anderen interessant, mit welcher Ernährung Du diese bekommst. Vielleicht hast Du ja doch noch Lust einfach interessehalber diese Auflistung zu posten. Möglicherweise kann ja der eine oder andere daraus einen Nutzen ziehen oder sich etwas abgucken etc.

Gruß Bernd


Zitat von Pilki im Beitrag #9
Wenn das gewünscht ist, reiche ich die natürlich gerne hier noch nach. Spätestens am Wochenende. Jetzt werde ich aber erst einmal etwas für eine Freundin posten, die ein tatsächliches Problem hat.

Zitat von Bernd im Beitrag #10
Hallo Pilki,

das soll kein Muß sein und nicht in Stress ausarten! ;-) Ich dachte nur, daß könnte durchaus interessant sein. Wir sind hier ja alle mehr oder weniger auf der Suche. ;-) Also nur wie Du Zeit und Lust hast.

Und wenn es hier schon den Thread gibt "Was habe ich heute gegessen", weshalb dann nicht auch den Post, "Mit welcher Ernährung ich mir tolle Blutwerte machte"?! ;-)

Gruß Bernd

"Spätestens am Wochenende" habe ich geschrieben. Jetzt ist 2018. Aber aus unerfindlichen Gründen nicht mehr in diesen Thread zu schauen hat hauptsächlich mir selbst geschadet, doch dazu später.

Also grundsätzlich habe ich mich schon sehr korrekt ernährt:
Null Junk-Food.
Keine schlechten Fette.
Nur Olivenöl, Leinöl von Rapunzel, das bereits im Bio-Markt gekühlt und Lichtgeschützt gelagert wird, natives Kokosfett. Sonst keine Fette außer Nüsse. Viele Nüsse. Sicher damals 500g Cashews/Woche.

Meine Ernährung war bis Mai 2016 Ovo-Lacto-Vegetarisch obwohl ich spätestens seit ich bei edubily im Forum aktiv bin (direkt ab 2014) schon nicht mehr von dieser Ernährungsweise überzeugt war. Der erste Schritt weg vom Vegetarismus waren für mich Fischölkapseln - Mega EPA/DHA von LEF. Bis auf die Kapseln stehen meine Blutwerte von 2016, auf die ich mich jetzt hier noch beziehe ganz im Fokus von Ovo-Lakto vegetarischer Ernährung. Und zwar viel OVO und viel Lakto. :)

In den zwei Wochen vor der Blutabnahme habe ich sicher 100 Eier gegessen (ca. 50% Freiland, 50% Bio-Freiland). Ernsthaft. Das war mehr ein Selbsttest um zu sehen, ob es meine Blutwerte negativ beeinflusst. Das Gegenteil war der Fall. Zudem auch große Mengen an Magertopfen. Sicher 2-3 Kilo pro Woche. Ich hatte damals immer wenn ich getracked habe (nun schon lange nicht mehr) einen Umsatz von 4000 kcal am Tag.
Ich habe aber nicht mehr als eine handvoll Tage getracked. Kein Zucker, aber viele Früchte, vor allem Bananen. Mein Kaffeekonsum war damals sicher etwas bedenklich, habe zu der Zeit auch mal 4 doppelte Espresso am Tag getrunken. Bedenklich deswegen, weil es mir nicht gut tat - meine Nervosität erhöht hat. Dopamine made me do it.

Ich schreibe dem Krafttraining auch einen großen positiven Einfluss auf meine Blutwerte zu. Damals 5-6 Einheiten Ganzkörpersplit mit entweder Kreuzheben oder Kniebeugen + Push/Pull pro Woche.
Mein Gemüsekonsum hielt sich damals sicher noch etwas in Grenzen - zumindest nach edubily-Maßstäbden - da esse ich heute doch deutlich mehr oder habe zumindest ein Auge drauf/die Absicht. Damals waren das im Schnitt sicher nicht mehr als 30g Ballaststoffe am Tag. Aber immer mal wieder eine Packung Kaisergemüse. Eintönig war es auch. Ich war Single und es gab fast jeden Abend eine Art von Omelett. Aber ich fand das gut so. Heute lebe ich mit meiner Freundin zusammen und die Dinge sind etwas abwechslungsreicher.
Gesupped habe ich auch damals schon recht viel. Angefangen mit Whey in Halbfettmilch, so dass ich täglich zumindest auf meine 2g Protein/KG Körpergewicht gekommen bin. Täglich Magnesiumcitrat, öfter auch Glyzin. Aber hier ist die Erinnerung schon einigermaßen verschwommen. Das kriege ich leider nicht mehr genau hin.

Zitat von naklar! im Beitrag #11
Hey, mich würde vor allem interessieren, welchen Granatapfeldirektsaft du trinkst?

Merci, Eric

Auch hier noch einmal sorry für die um über ein Jahr ausgebliebene Antwort:
Habe gerade nochmal in meinen Amazon-Bestellungen nachgeschaut. Es war dieser hier:
https://www.amazon.de/gp/product/B00IBEE...0?ie=UTF8&psc=1


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RE: Blutwerteuntersuchung mit Hauptziel Erhöhung von Testosteron

#14 von Pilki , 19.01.2018 00:24

Der Grund warum ich im vorherigen Post geschrieben habe, dass meinen eigenen Thread ignorieren nur mir selbst geschadet hat:

Zitat von Thorsten70 im Beitrag #12
Ich finde auch, deine Werte sind sehr gut. Was Du machen könntest, wäre noch eine Bestimmung des freien Testosterons. Du kannst ja überlegen, das Mitte November mit bestimmen zu lassen.

Idealerweise lässt Du dazu nochmal Gesamt-Testosteron (morgens) bestimmen und das SHBG. Wenn Du ganz genau sein willst, auch das Albumin. Das kann man einzeln messen oder es wird in der Eiweiß-Elektrophorese mitbestimmt.

Aus diesen Werten lässt sich das freie Testosteron ja berechnen und da könnte es sein, dass bei einem hohen SHBG das freie Testosteron dann eher im unteren Referenzbereich ist und nicht mehr im guten mittleren wie dein Gesamt-T jetzt. (Glaub ich aber nicht.) Dann könntest Du mal eine Bor-Substitution ausprobieren und schauen, ob das freie T steigt.


Ich habe bereits 2016 tatsächlich noch freies Testosteron bestimmen lassen. Eine Freundin, die in einer Ordination arbeitet, hat mir zwei Monate später nochmal die Möglichkeit gegeben gratis Blut abzunehmen. Sie hat sich dann entschuldigt, dass sie nicht alle Werte bekommen haben, die ich wollte und ich Trottel kannte mich damals noch nicht so gut aus und habe freies Testosteron vermisst und gedacht es wäre halt nicht dabei. (Ich bekam die Werte nur als Scan geschickt und hatte kein Arzt-Gespräch.)
Angegeben waren aber Albumin, SHBG, Gesamt-Testosteron und bioverfügbares Testosteron. Das ist mir aber erst jetzt, Anfang 2018, beim nochmaligen Durchschauen meiner Werte aufgefallen.
Also hier nochmal
zum Vergleich
SEPT2016

1
 
5,89 ng/mL REF (2,49 - 8,36) 58% des Referenzbereichs.
 


Bei der Nachmessung war Serum-Testosteron niedriger als bei der ersten Messung.
Auch freies Testosteron war schon damals nicht sooogut:

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T im Serum 4,96 ng/mL REF (2,49 - 8,36) 39% des Referenzbereichs.
fT 0,099 µg/L REF (0,057 - 0,178) 35% des Referenzbereichs.
Errechnet aus:
Albumin 46,0 g/L
SHBG 31,6 nmol/L
 
Außerdem damals gemessen:
TSH 1,5 µU/mL REF (0,35 - 2) 72% des Referenzbereichs
fT3 3,12 pg/mL REF (2,0 - 4,6) 43% des Referenzbereichs
fT4 1,32 ng/dL REF (1,0 - 1,8) 40% des Referenzbereichs
 
weiters:
Blutzucker nüchtern 91 mg/dL REF (75 - 95)
Magnesium 0,97 mmol/L REF (0,9 - 1,1)
Die Blutfette waren bei der Nachmessung nicht ganz so gut
(Effekt von Fleisch auf einem Körper der 20 Jahre auf Vegetarismus gepolt war?):
Triglyzeride 55 mg/dL REF (<100)
Cholesterin 184 mg/dL REF (<200)
HDL-Cholesterin 75 mg/dL
LDL-Cholesterin 90 mg/dL
25-OH-Vit-D3 32 ng/mL
 
 



HDL möglicherweise mit 75 mg/dl sogar besser als die 86 mg/dL aus dem September 2016?
Nun interessant:
Ich habe in den vergangenen zwei Wochen nochmal nachmessen lassen. Was ist in der Zwischenzeit passiert?
Ich bin mit meiner Freundin zusammengezogen und esse wieder Fleisch, habe mich nach ersten Würgreflexen an Kalbsleber gewöhnt - trainiere weniger im Kraftsportbereich und stretche mehr und habe mit Kampfsport begonnen. Im November 2017 habe ich mal 4 Wochen Keto probiert.
(Was mir dabei gerade einfällt und ich im vorherigen Post zu meiner damaligen Ernährung (2016) vergessen habe zu erwähnen: Ich habe im Prinzip NIE (<10%) innerhalb einer Mahlzeit KH und Fette gemischt. Also jede Mahlzeit High Protein und entweder Low-/ oder High-Carb. Außerdem im vorherigen Beitrag nicht erwähnt: Ich esse seit mindesten 3 Jahren strikt Getreidefrei, bis auf Sauerteigbrot, das vertrage ich.)
Im gesamten Jahr 2017 habe ich, nicht nur aufgrund der Kommentare in diesem Thread, versucht weniger perfektionistisch zu sein und angefangen wirklich regelmäßig zu medizieren. Insgesamt über 40h in 2017.

Nun jedenfalls zu meinen neuen Werten:

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39
 

Holotranscobalamin 140,2 pmol/L REF(>50)
(musste nach 20 Jahren Vegetarismus einfach mal bestimmt werden. Wundert mich fast.)
 
Kleines Blutbild unauffällig. Einzig die Thrombozyten scheinen mir etwas niedrig:
Thrombozyten 152 /nl REF (135,1 - 326,3)
 
[b]Hämatokritkorrelierte Vollblutmineralstoffanalyse[/b] (GANZIMMUN Diagnostics)
Natrium im Vollblut 1727 mg/L REF (1576 - 1888)
Kalium im Vollblut 1565 mg/L REF (1505 - 1870)
Calcium im Vollblut 52,6 mg/L REF (49,9 - 59,5)
Magnesium im Vollblut 31,9 mg/L REF (31,0 - 38,8)
Kupfer im Vollblut 0,71 mg/L REF (0,69 - 0,94)
Eisen im Vollblut 490 mg/L REF (445 - 563)
Zink im Vollblut 7,09 mg/L REF (5,1 - 7,0)
Selen im Vollblut 133 µg/L REF (92,0 - 149,8) Mein Zielwert: 150
 
Hämatokritkorrelierte Werte:
+10% laut Lab optimaler Versorgungsstatus:
 
Kalium -15%
Magnesium -9%
Kupfer -9%
Eisen -6%
Zink 10%
Selen 6%
 
Nun die für mich wirklich interessanten Werte:
Hormone
Vitamin D-25-OH 36,20 ng/mL REF (40-80) Mein Zielwert: 55
SHBG 33,6 nmol/L REF (11,4 - 52,3)
Bioverfügbares Testosteron 1,920 ng/mL REF (0,616 - 3,92)
Testosteron im Serum 4,96 ng/mL REF (2,49 - 8,36)
 
[b]Schilddrüse[/b]
TSH basal 2,18 µU/mL REF (0,35 - 2) 110% des Referenzbereichs
fT3 3,8 pg/mL REF (3,07 - 7,07) 68% des Referenzbereichs
fT4 1,0 ng/dL REF (1,0 - 1,8) 4% des Referenzbereichs
 
 



Also, ich habe es schon teilweise im Code kommentiert.
Dass Holo-TC in Ordnung ist wundert mich etwas, mir ist nach 20 Jahren Vegetarismus aber auch ein Stein vom Herzen gefallen.
Dass die Hämatokrikorrelierte Mineralstoffanalyse bei Magnesium einen derart niedrigen Wert ausspuckt - wow! Allein von September 2016 auf November 2016 ist mein Magnesiumwert von 0,9 mmol/L noch auf 0,97 mmol/L gestiegen. Daraufhin habe ich meine Magnesiumsupplementierung etwas heruntergefahren, aber sicher trotzdem noch jeden Tag 2-3g TriMagDiCitrat genommen.
Meine Schlüsse:
Kalium: Ich werde versuchen noch mehr Gemüse zu essen, auch wieder mehr Bananen-Whey-Shakes und Kartoffeln schmackofatzen.
Zink: Ich hatte eigentlich vorgehabt das edubily-Testosteron-Protokoll zu fahren, werde mich aber nach den neuesten Werten mit täglichen Mengen von 100 mg oder mehr zurückhalten.
Dazu möchte ich noch loswerden: Mein 2016er Zink-Wert war ja nicht gerade das Gelbe vom Ei.

1
 
12,3 µmol/L REF (15,3 - 22,95)Strunz
 


Kupfer Auf meinen Kupfer-Wert war ich wirklich gespannt. Dass dieser nun eher niedrig ist, wundert mich etwas. Ich esse doch nicht wenig dunkle Schokolade, mittlerweile auch öffentlich Leber und viel Nüsse. Zudem hatte ich bisher gedacht, dass das flaue Gefühl im Magen, wenn ich mal Kupfer ergänzt habe, darauf hindeuten könnte, dass ich kein Kupfer brauche. Ich kann wirklich kein Kupfer nehmen ohne 30-60 Min ein wirklich unangenehmes flaues Gefühl zu bekommen. Das Präparat ist 2mg Kupferglukonat von Warnke.
Magnesium Ich werde von Magnesiumcitrat, das ich eigentlich gut vertrage, auf das Kombipräparat von Edubily oder LEF wechseln, mein Magnesiumcitrat aber noch aufbrauchen.

Nun zu den Hormonwerten, den eigentlichen Knallern der neuen Untersuchung:
Vitamin D: Ich habe Ende 2016 ordentlich aufgefüllt und durchgängig, mit Unterbrechungen im Sommer, Vitamin D supplementiert. Trotzdem wieder so ein niedriger Wert. 36,2 ng/mL sind nicht katastrophal, aber ich hatte doch gehofft/erwartet deutlich näher am Zielwert von 55 ng/mL dran zu sein. Ich nutze nun seit einer Woche die OSRAM Vitalux und bin gespannt, ob Anja Leitz mit ihrer Hypothese, dass Vitamin D eigentlich nur wirklich gut mit UV-Licht angehoben werden kann, recht hat. In 2-3 Monaten werde ich berichten. (Dann wirklich! :) )

Serum-Testosteron ist sogar leicht gestiegen, SHBG aber auch und das errechnete freie Testosteron ist nun mit 0,035 µg/L deutlich unterhalb des Referenzbereichs. Mein LEF-Bor kommt morgen an, ich hoffe damit und nochmal mit einer "Kur" bestehend aus Ingwer (20 g/d), Acetyl-L-Carnitin (3 x 1g/d) und Bor (3 x 3g/d) (danke @ Thorsten70!), und wieder mehr Krafttraining gegenwirken zu können. Natürlich spielen hier auch Vitamin D (siehe oben - OSRAM Vitalux und die Schilddrüsenhormone (s. unten) eine Rolle. Bei der nächsten Messung werde ich versuchen auf LH und FSH messen zu lassen.

Schilddrüsenhormone:
Nicht zuletzt, nachdem mir die Wichtigkeit von Selen für die Krebsprävention bewusst geworden ist, habe ich begonnen massiv Paranüsse zu futtern. Jeden Tag mind. 2-3 im letzten halben Jahr ohne meine Werte zu kennen. Hatte aber vorher nie Selen gesupped, außer 2014/15 mal TwoPerDay. Dadurch erkläre ich mir, dass mein fT4 gefallen und fT3 gestiegen ist, denn ich habe seit 2016 kein Extra-Jod zu mir genommen. Deswegen nicht, weil ich doch Respekt davor habe und kein Jod suppen wollte ohne meinen Selen-Wert zu kennen. Da dies nun seit heute der Fall und mein Selen-Wert voll in Ordnung ist: Feuer frei. Werde morgen mit 1000mcg Meeres-Jod von LEF beginnen und das die nächsten zwei Monate so beibehalten und dann nachmessen. Nebenbei werde ich weiterhin 2 Paranüsse/d essen und auch die nächsten Wochen noch zusätzlich 200mcg Selen-Komplex nehmen, so dass mein Selen-Wert hoffentlich auf 150 ug/L ansteigt, wo ich ihn versuchen werde zu halten.

Bin für jegliche Kommentare/Anregungen dankbar! :)
Insbesondere was mein schlechtes freies Testosteron angeht, als auch die grundsätzliche Bewertung der Hämatokritkorrelierten Mineralstoffanalyse/Messung im Vollblut.
PS: Ich verstehe den Referenzbereich für freies Testosteron bei Strunz nicht.

1
 
Testosteron, freies 18 bis 39 J.: 10,0 – 27,0 pg/ml
 


Ich habe heute eine Stunde lang versucht zu checken wo mein Fehler liegt, es geht nicht in meinen Kopf rein. Wenn hier ein oberer Referenzbereich von 0,178 µg/L habe, dann ist das gleich ng/mL - logisch. Nur jetzt: Umgerechnet in die von Dr. Strunz benutze Einheit: 0,178 µg/ wären 178 pg/mL. Strunz gibt als Referenzbereich 10 - 27 pg/mL an. Wo liegt der Fehler? Wo habe ich mich verrechnet? Bzw. wer hat wo eine falsche Einheit angegeben?


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RE: Blutwerteuntersuchung mit Hauptziel Erhöhung von Testosteron

#15 von Tommy , 19.01.2018 06:29

Also ich kann Dir sagen, dass mein Vitaminwert im Oktober 2017 nach 3 Urlauben in diesem Jahr und so oft Mittagssonne wie möglich und an nicht sonnigen Tagen mit Osram Vitalux und 1.000IE Vitamin D aus 1 two per day Täglich bei 36ng lag. Hatte hier mit einem höheren Wert gerechnet. So einfach wie Anja Leitz immer sagt, “gehe in die Sonne, nutze die Kälte und iss kiloweise Fisch die Woche” isses dann wohl doch nicht. Zeigt für mich wieder einmal one fits to all gibt es nicht.

Ich nutze Licht weiterhin intensiv aber ergänze trotzdem Low Dose Vitamin D und strebe so um die 50ng damit an


Pilki hat sich bedankt!
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