Wasserfasten

#1 von fährtvielfahrrad , 10.10.2016 01:07

Hallo zusammen,
ich denke in letzter Zeit über das Thema Wasserfasten nach, um Autophagieeffekte hervorzurufen. Angedacht wären 5 Tage Fasten. Zu meiner Situation: ich bin 22 Jahre alt, betreibe Radsport auf recht hohem Niveau und komme mit IF ganz gut klar.
Jetzt zu meinen Fragen. Für gewöhnlich sollte sich der Körper ja durch das hormonelle Millieu beim Fasten vor Muskelkatabolismus schützen. Sind Leistungseinbusen vorhanden und wenn ja groß? Könnte hier mein ohnehin schon nicht so hoher KFA (10%) evtl. einen Strich durch die Rechnung machen? Des weiteren habe ich mir überlegt, dass es evtl. clever sein könnte Resistente Stärke während des Fastens zu konsumieren um die Darmbakterien nicht verhungern zu lassen. Durch die Umwandlung in kurzkettige Fettsäuren sollten Autophagieeffekte nicht gehemmt werden oder sehe ich das falsch?
Falls jemand von euch schon Erfahrung damit hat und diese teilen möchte würde ich mich freuen

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RE: Wasserfasten

#2 von Tommy , 13.10.2016 14:39

Du bist 22 Jahre alt, betreibst schon IF und bist anscheinend topfit. Jetzt willst Du regelmäßig wasserfasten um die Autophagie zu erhöhen???Findest das nicht ein bisschen übertrieben? Mach so weiter wie bisher das scheint doch gut zu funktionieren


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RE: Wasserfasten

#3 von fährtvielfahrrad , 14.10.2016 00:06

Ja ich möchte so weit wie möglich optimieren :) daher das Fasten. Ich betreibe das jetzt seit Montag Mittag. Mein Fettstoffwechsel ist recht gut. Ich vermute daher hatte ich auch am ersten Tag nicht so übermäßge Schwierigkeiten. Die Ketostix zeigen mittlerweile auch Ketose an. Zudem habe ich eine Darmentleerung mithilfe von Bittersalz durchgeführt. Gestern habe ich nach 48h Abstinenz einen Espresso getrunken und der hat schon trotz der kurzen Pause volll angeschlage. Heißt die Laune war eh schon gut, ist dann aber voll durch die Decke gegangen. Ich bin zudem heute und gestern etwas kb (sehr locker) Rad gefahren. Der Puls ist allerdings 10-15 Schläge höher als gewöhnlich und allgemein fällt das Fahren schwerer als normal. Das ist bei normalem Nüchterntraining allerdings nie der Fall. Das geht immer easy. Ich bin gespannt ob sich das morgen nochmal ändert oder ob das so bleibt. Auf die Resistente Stärke habe ich jetzt mal verzichtet.


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RE: Wasserfasten

#4 von Tommy , 14.10.2016 08:28

Du bist 22 und brennst, das kann ich aus früheren Zeiten gut nachvollziehen. Lass Dir aber gesagt sein das eine Überoptimierung und der Versuch von 95% auf 101% zu kommen auch langfristig in die Hose gehen kann und Du damit genau das Gegenteil erreichst.

Es zu genießen dass Du gesund und topfit bist und damit zufrieden sein, DAS bringt dir letztendlich langfristig viel mehr.

Ich war früher auch so und habe mich dannirgendwann bewusster in der Gesellschaft umgesehen. Fettleibige Menschen, junge Menschen ohne Haare aufm Kopf (Krebs), behinderte Kinder etc. und dann merkst Du erst mal wie gut es Dir geht und wie sch... egal es ist ob Du jetzt auf der Bank 5kg mehr drückst oder auf 10km ne Minute schneller bist. Sei dankbar mit dem was Du hast 😊 Ansonsten natürlich viel Erfolg beim Fastenprojekt.


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RE: Wasserfasten

#5 von fährtvielfahrrad , 15.10.2016 18:45

Heute um 18:00 nach 121,5h fasten habe ich das Fasten gebrochen mit einem Apfel. Ich muss sagen eigentlich verlief das Experiment ganz in Ordnung. Während der Zeit hatte ich keinen Hunger, nur hin und wieder mal Appetit, wenn ich Leute um mich herum hatte, die gegessen haben. Energie hatte ich allerdings schon deutlich weniger. Das hat sich auch am 5. Tag (also heute) nicht geändert. Ich war während der Zeit 4 mal für 2:15h-3:15h locker Trainieren. Beim "lockeren" Training habe ich es heute etwas übertrieben. Seit gestern hatte ich nach dem Aufstehen immer das Problem, dass mir schwarz vor Augen wurde. Ich habe den Blutdruck zwar nicht gemessen, weil ich kein entsprechendes Gerät habe, allerdings habe ich grundsätzlich einen niedrigen Blutdruck. Nachdem ich heute nach dem Mittagsschlaf ganze 10s absolut nichts nach dem Aufstehen gesehen habe und sich auch der Hunge (echter Hunger) wieder gemeldet hat, habe ich mich dazu entschieden das Fasten zu brechen. Jetzt bin ich malgespannt wie sich der Aufbau gestaltet.


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RE: Wasserfasten

#6 von Simu , 17.10.2016 08:42

Sorry, aber da lebst schon vorher ziemlich optimal. Dir bringt meiner Meinung nach das zusätzliche Wasserfasten ix, ausser zusätzlichen Stress für den Körper. Schlimm ist sicher nicht, aber gross was optimiert hast du damit auch nicht!

Ich bin sogar der Meinung, dass für schlanke sportliche Menschen sogar jeden Tag IF schon zuviel Stress ist und nicht mehr optimal! Ich würde dir eher raten, IF auf 2-4 Tag in der Woche zu beschränken und Wasserfasten ganz sein zu lassen!


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RE: Wasserfasten

#7 von Tommy , 17.10.2016 12:53

Simu dann aber bewusst IF auf Trainingstage legen oder eher am freien Tagen?


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RE: Wasserfasten

#8 von Simu , 17.10.2016 16:44

Ist man noch Anfänger beim Thema IF, dann würde ich dazu raten, an Trainingstagen IF zu machen und am Tag nach dem Training zu schaufeln...macht man das längere Zeit, dann merkt man selber, an welchen Tagen Fasten problemlos möglich ist und wann dein Körper sehr gerne Nahrung hätte und brauchen könnte. Ich mache IF meist nach Gefühl, ich mach das aber schon ca 7-8 Jahre!


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RE: Wasserfasten

#9 von fährtvielfahrrad , 17.10.2016 19:21

Ich denke wenn man so Experimente macht, ist es immer sehr wichtig auf den Körper zu hören. Darum habe ich das Fasten auch 12 Stunden vor dem geplanten Ende beendet. Beim IF fällt mir immer wieder auf, dass es mir leicht fällt auf das Essen während dem Sport zu verzichten. An Ruhetagen bei Inaktivität, jedoch immer Appetit da ist (kein physischer Hunger). Das kostet aber immer Willenskraft da zu widerstehen. Ich trinke dann auch öfter mal ein Glas Wasser oder einen Kaffee anstatt was zu essen. Aber das resultiert natürlich dann auch darin, dass ich vlt etwas zu viel Wasser zu mir nehme. Habt ihr auch manchmal mit Appetit zu kämpfen? Falls ja, was macht ihr dagegen?


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RE: Wasserfasten

#10 von Taek , 17.10.2016 19:50

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