Lebensspanne der Mitochondrien

#1 von Luna , 14.09.2016 21:00

Hallo
Anlässlich eines Triathlonwettkampfes fiel auf, dass die Sportler z. T. bis zum letzten Tag vor dem WK recht intensiv trainieren mit der Begründung, dass sich sonst die mühsam erarbeiteten Mitos verabschieden würden. Dahinter steckt die Annahme, dass die Lebensspanne der Mitochondrien nur ein paar Tage beträgt. Reduziert man demnach in der Taperingphase das Training, so würde das dann logischerweise bedeuten, dass deren Zahl abnimmt. Dabei geht es um den Erhalt einer möglichst hohen Zahl und nicht um die Zahl der Mitos, die Otto-Normalverbraucher auch hat.
Die Erfahrung der Sportler, die vor dem Wettkampf den Schwerpunkt auf Regeneration legen und deshalb die Belastung v.a. in der letzten Woche vor dem WK ganz gering halten, spricht eher gegen diese Theorie.
Gibt es dazu genauere Untersuchungen? Ein Thema, das v.a. die Ausdauersportler hier im Forum interessieren dürfte.
LG
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RE: Lebensspanne der Mitochondrien

#2 von Axel , 15.09.2016 09:56

In einem Beitrag auf Triathlon-Szene in Youtube wurde, wenn ich mich richtig erinnere, eine Halbwertszeit von einer Woche für Mitochondrien angegeben.

Der Beitrag hatte die "Winterpause" zum Thema, es ging darum, dass man sich seine Trainingserfolge durch lange Pausen zunichte machen kann. Den Link müsste ich heute Abend mal raussuchen, wenn's interessiert. Quellen haben sie aber keine angegeben.



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RE: Lebensspanne der Mitochondrien

#3 von Luna , 15.09.2016 14:14

Hallo
Von der Spanne von einer Woche habe ich auch gehört. Ich geh mal davon aus, dass sich das Ganze auf genau diesen Artikel bezieht. Bleibt die Frage, wie fundiert das ist.

Danke Dir erst mal. Der Link wäre nett. Vielleicht kann man dann an die Quellen gehen.
LG
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RE: Lebensspanne der Mitochondrien

#4 von Tommy , 15.09.2016 14:21

Finde das Thema auch spannend. Und hier nicht nur die Lebensspanne der Mitos, sondern auch wie lange dauert es diese in nennenswertem Umfang zu vermehren/vergrößern? Passiert das nach 1 Tag unterminierendem fasten bereits oder erst nach 10 oder 100? Wieviele Sporteinheiten, wie oft kalt duschen etc etc

Bevor jetzt wieder kommt, jeder Körper tickt anders.... Schon klar :-) aber was sagt hier die Studienlage/die durchschnittliche Praxis falls vorhanden?


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RE: Lebensspanne der Mitochondrien

#5 von naklar! , 15.09.2016 15:01

Unterminierendes Fasten.

Das ist gut!


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RE: Lebensspanne der Mitochondrien

#6 von Tommy , 15.09.2016 16:09

Sch... Rechtschreibprogramm 😊


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RE: Lebensspanne der Mitochondrien

#7 von Mr. Xu , 08.10.2016 11:35

Zitat von Luna im Beitrag #1
Anlässlich eines Triathlonwettkampfes fiel auf, dass die Sportler z. T. bis zum letzten Tag vor dem WK recht intensiv trainieren mit der Begründung, dass sich sonst die mühsam erarbeiteten Mitos verabschieden würden. Dahinter steckt die Annahme, dass die Lebensspanne der Mitochondrien nur ein paar Tage beträgt. Reduziert man demnach in der Taperingphase das Training, so würde das dann logischerweise bedeuten, dass deren Zahl abnimmt.


Das ist wieder so eine schöne Vereinfachung. Wenn die Mitochondrien sich so schnell in ihrer Anzahl adaptieren könnten, dann bräuchten wir gar keine Regenerationsphase. Mitos teilen sich meistens zwischen 3 und 5 Tagen. Ich setze z.B. Adaptionsreize, die über 7 Tage lang wirken. Ein Abbau findet nicht während des wenig Bewegens statt. Der schnelle Abbau findet während des Nichtbewegens statt. D.h. wenn der ganze Tag im Bett verbracht wird. Kein Wunder, dass bei so einer Denkweise der Athleten es nicht nur zum Übertraing, sondern auch so oft zum Herztod kommt.

LG Mr. Xu


 
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