RE: LEBENSMITTEL-LISTE

#16 von bio mind , 17.09.2016 23:18

Ich glaube kaum, dass sich Lebensmittel über den Kamm standardisieren lassen ... das hängt von zu vielen Faktoren (Sorte, ev. Züchtungen, landwitschaftliche Methode, Erntezeitpunkt, Klima, Boden, Lagerung, Zubereitung usw.) ab.

Äpfel enthalten z. B. alle essentiellen und ein paar mehr Aminos und Vieles andere ... sicher nicht genug für den Bedarf, aber gut zu wissen.


biologisches alter ist keine wachstumsgrenze - gut(gemeint)e ratschläge entbinden nicht von der eigenverantwortung!


 
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RE: LEBENSMITTEL-LISTE

#17 von EHST , 19.09.2016 05:13

Es geht doch bei dieser Liste um "Nährstoffbomben" bezüglich Stoff X. Lebensmittel A hat so und so viel von Stoff X. Die Betonung wird da wohl nicht auf der exakten Milligrammzahl liegen. Deshalb ist es, meiner Meinung nach, zu vernachlässigen, ob die Werte für jede Lebens- und Lagersituation 1 zu 1 passen. Hier weiß doch auch niemand, wieviel er nun genau von Stoff X in Milligramm benötigt.


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RE: LEBENSMITTEL-LISTE

#18 von alternativ , 19.09.2016 11:49

Hallo

das ist ein schwieriges Thema
z.B. bei Jod wäre es sicher die Braunalge (Kombu) allerdings bekommt man diese dann nicht mehr als Lebensmittel zu kaufen (eher als Badezusatz usw.)
es steht in meinem Jodbuch (Kyra Hoffmann) dass beim Kochen bis zu 75% Jod Verluste entstehen ,also muß man schauen in welcher Form man die Algen zubereitet, und ob man dann die Algen auch
in ausreichender Menge konsumieren kann (z.B. nur als Gewürzpulver wird zu wenig sein)

generell wäre hier eine maritime Ernährung in Bezug Jod günstig, vor allem der Hering wird hervorgehoben, er enthält überdurchschnittlich viel EPA, DHA, Selen und Jod, und auch B Vitamine und Vit. A, E und D, es ist hier einfach die gesamte Zusammensetzung günstig !

bei Vit.D ist es auch schwierig über die Ernährung (ein wenig bekommt man über bestimmte Pilze und Seefisch) hier ist aber die Sonne der Beste Lieferant, aber nur wenn sie steil genug steht (sonst kommt UVB nicht durch !) hier geht ohne NEM ab Oktober nichts !

mfG Manfred


 
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RE: LEBENSMITTEL-LISTE

#19 von Chris (edubily) , 19.09.2016 11:51

Liebe Leser,

schon mal vielen Dank für das große Interesse.

Der Plan war ... nicht jedes x-beliebige Nahrungsmittel bei "Vitamin C" eintragen, sondern beispielsweise die Acerola-Kirsche, die bei 100 g 1,5 g Vitamin C enthält. Ob die dann während Lagerung 20 mg verliert .... das ist doch dann völlig egal. Klar werden wir niemals die Liste bekommen, die uns die perfekten Werte vorgibt. Aber die Lebensmittel-Liste soll aufzeigen, welche Nahrungsmittel mit dem jeweiligen Mikronährstoff glänzen, um bessere Entscheidungen für den eigenen Speiseplan zu treffen.

Ich habe schon (gute) Quellen vorgegeben: Nutritiondata.com (via Google lässt sich auch nach Lebensmitteln suchen, die reich an Mikronährstoff XY sind) oder vitalstoff-lexikon.de.

Herzlichen Dank und bitte weiterhin fleißig (das Richtige) posten.

LG, Chris

Zitat
Es geht doch bei dieser Liste um "Nährstoffbomben" bezüglich Stoff X. Lebensmittel A hat so und so viel von Stoff X. Die Betonung wird da wohl nicht auf der exakten Milligrammzahl liegen. Deshalb ist es, meiner Meinung nach, zu vernachlässigen, ob die Werte für jede Lebens- und Lagersituation 1 zu 1 passen. Hier weiß doch auch niemand, wieviel er nun genau von Stoff X in Milligramm benötigt.




Wir zeigen Möglichkeiten, nicht die Lösung.


 
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RE: LEBENSMITTEL-LISTE

#20 von carpi_flexor_radialis , 19.09.2016 12:49

Vitamin B12 --> Steckmuscheln --> 144.0 µg
Vitamin K --> Grünkohl --> 817.0 µg
Vitamin B6 --> Hummer --> 1.18mg

Nährwerte auf 100g
Quelle: DocMedicus Vitalstofflexikon


 
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RE: LEBENSMITTEL-LISTE

#21 von alternativ , 19.09.2016 12:52

Hallo

na dann versuch ichs mal
Vitamin D
geräucherter Aal mit 90mcg/100g = 3600 IE (D3)/ 100g
Quelle vom Vitamin D Anteil
Quelle der Lebensmittelliste

oder ein Sonnenbad im Sommer mit 10.000-20.000 IE (unter 1 Std.) bzw. regelmässig Solariumbesuch (mit UVB Anteil) für Menschen welche Vit.D schlecht über die Ernährung aufnehmen können
Quelle

mfG Manfred



 
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RE: LEBENSMITTEL-LISTE

#22 von kurtextrem , 19.09.2016 17:29

Cool wären auch wie viel % von der DGE Empfehlung das dann jeweils sind :)


 
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RE: LEBENSMITTEL-LISTE

#23 von alternativ , 19.09.2016 17:59

Zitat von kurtextrem im Beitrag #22
Cool wären auch wie viel % von der DGE Empfehlung das dann jeweils sind :)


ja, das wäre eine gute Idee , und dann noch gleich eine Spalte dazu was Vitamin D Experten empfehlen !

das müßte man dann aber anders aufbauen (z.B. wie eine Excelliste)

Beispiel

Vitamin D / Aal, geräuchert 3600 IE (D3) pro 100g / DGE Empfehlung 800 IE (tägl) / Exp. Empfehlung 3000-5000 IE tägl. (je nach Körpergewicht)

mfG Manfred


 
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RE: LEBENSMITTEL-LISTE

#24 von carpi_flexor_radialis , 19.09.2016 19:38

Zitat von kurtextrem im Beitrag #22
Cool wären auch wie viel % von der DGE Empfehlung das dann jeweils sind :)


Macht das wirklich Sinn? DGE-Empfehlungen sind doch reine Fantasierichtwerte? Auch unter Experten gehen die Empfehlungen auseinander.
Ich denke, es kommt auch auf die Kombinationen der Vitamine, Mengen- und Spurenelemente an und die unterscheiden sich individuell je nach Zielsetzung/Blutwerte, usw.
Vielleicht ist es einfacher, wenn Chris einfach mal die Liste so weiterführt wie anfangs gedacht. Das hat Hand und Fuss, ist pragmatisch und überschaubar.
In weiteren Schritten könnte man ja dann noch mehr daraus machen.


 
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RE: LEBENSMITTEL-LISTE

#25 von alternativ , 19.09.2016 20:16

Hallo

Zitat von carpi_flexor_radialis im Beitrag #24


Macht das wirklich Sinn? DGE-Empfehlungen sind doch reine Fantasierichtwerte? Auch unter Experten gehen die Empfehlungen auseinander.


aber macht ein Wert ohne dazugehörige Referenzwerte einen Sinn ?

sehr oft werden Referenzwerte angegeben, z.B. bei NEM % zu DGE , oder bei den Blutwerten Untergrenze und Obergrenze usw.
da hat man zumindest ein wenig Orientierung

mfG Manfred


 
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RE: LEBENSMITTEL-LISTE

#26 von ChristineH , 19.09.2016 21:00

So ist ja die Liste von Sarah Ballantyne, die ich eingangs verlinkt hatte, auch aufgebaut: Die Lebensmittel mit besonders hohem Gehalt an xy sind hervorgehoben. Sie nimmt die RDA als Referenzwert.


 
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RE: LEBENSMITTEL-LISTE

#27 von alternativ , 21.09.2016 21:08

Hallo

ich bin auch ein kleiner Listenfan
hab mal einige Werte von Burgerstein in eine einfache Excel Liste eingetragen
man hat dann mehr Möglichkeite (variable Mengen, Bemerkungen, Referenzen, mehrere Eintragungen)

mfG Manfred



 
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RE: LEBENSMITTEL-LISTE

#28 von H_D , 22.09.2016 13:15

Vielleicht könnte man noch auf Kombinationen eingehen die entweder positiv oder negativ sind wie

+
Kartoffeln + Ei auf Grund der biologischen Wertigkeit
eisenhaltige Lebensmittel + Obst auf Grund der verbesserten Resorbtion von Eisen mit Vi C

-
Leber + Rote Bete auf Grund der Oxalsäure


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RE: LEBENSMITTEL-LISTE

#29 von marcolino , 30.09.2016 09:33

Lebensmitteldatenbank
http://ironsport.de/lebensmittel/food.htm

Hat jemand die 8. Auflage vom Souci Fachmann Kraut?
http://www.sfk.online
bzw.
https://www.amazon.de/Food-Composition-N...+Fachmann+Kraut

LG marcolino


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RE: LEBENSMITTEL-LISTE

#30 von marcolino , 01.10.2016 10:04

Vorkommen von Chlorogensäure

Chlorogensäure ist zwar in der Natur in der Bohne des Grünen Kaffees am höchsten konzentriert, aber sie kommt auch in vielen anderen Früchten vor. Die Früchte mit höherer Konzentration an Chlorogensäure sind: Blaubeeren, Kiwis, Pflaumen, Kirschen und Äpfel. Hier variiert die Konzentration zwischen 0,5 und 2 Gramm pro Kilogramm.

http://www.dietcan.net/docs/Polifenoles%...ponibilidad.pdf
Polyphenols: food sources and bioavailability Claudine Manach, Augustin Scalbert, Christine Morand, Christian Rémésy, and Liliana Jimenez. Am J Clin Nutr 2004;79:727– 47

Weitere natürliche Vorkommen finden sich in: Ananas, Artischocken, Auberginen, Birnen, Karotten, Süße Kartoffeln, Tomaten, Weißdorn, sibirische Fichte, Brennessel. Daneben ist es auch in Echinacea und Johanniskraut zu finden. Chlorogensäure in Johanniskraut.

Die Konzentration und Vielfalt der Chlorogensäuren ist jedoch in Grünem Kaffee deutlich am höchsten, sie kann hier von 4 bis 14 Prozent variieren, das entspricht 40 bis 140 Gramm pro Kilogramm!
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23768188


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