RE: Testosteron

#211 von Salamander , 12.02.2017 17:48

Vielleicht heißt auch "Ei, Ei - Sir" dann übersetzt "Ja, du Herr der beiden EIER" - Avocado bedeutet ja auch "Hoden":) .Der Avocadomann wäre der Hodenmann, während der Kapitän also der Eiermann waere? - cheers


 
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RE: Testosteron

#212 von gago , 12.02.2017 18:43

Ich finde mein Leben recht stressfrei. Derzeit 4 bis 5x Krafttraining pro Woche. Arbeit ist die meiste Zeit auch entspannt.

Ich werde mal ganz langsam von Monat zu Monat das Fett erhöhen. Das ist ein Ansatz. Ich esse meine ganzen zusätzlichen Fette am Abend, 20 g Leinsaat frisch geschrotet, 10 g Paranüsse, 10 g Kokosmus, jetzt ein paar Tagen 14 g Lecithin. Ich werde da mal 5 g Kokosöl am Morgen hinzufügen und damit Vitamin A, D und E einnehmen.
Verteilt ihr eure Fette auf die drei Hauptmahlzeiten? Ich praktiziere diese Trennung wegen der Verdauung und unerwünschter Fetteinlagerung.
Vielleicht war ich früher auch einfach nur fett wegen meiner Schilddrüsenunterfunktion. Die Libido war damals auf jeden Fall noch da.

Cholesterin lag bei 139 mg/dl. Vielleicht ist noch zu erwähnen, dass ich vor der Messung Kohlenhydrate und Eiweiß gefrühstückt habe. Insulin ist nur kein Gegenspieler von Testosteron, nur von Cortisol und Cortisol lag bei 87 ng/ml.


 
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RE: Testosteron

#213 von Salamander , 12.02.2017 19:04

Das hört sich doch vielversprechend an. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Quark/ Lein(samen)öl gemacht - ( Budwig). Bin kein Messtyp, lese das gerne von meinem Leistungszuwachs ab:) Kokosfett nehme ich zu jedem Kaffee. Somit verteile ich das Fett schon sehr gut.


 
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RE: Testosteron

#214 von kurtextrem , 12.02.2017 19:09

Zitat von gago im Beitrag #212
Ich finde mein Leben recht stressfrei. Derzeit 4 bis 5x Krafttraining pro Woche. Arbeit ist die meiste Zeit auch entspannt.

Ich werde mal ganz langsam von Monat zu Monat das Fett erhöhen. Das ist ein Ansatz. Ich esse meine ganzen zusätzlichen Fette am Abend, 20 g Leinsaat frisch geschrotet, 10 g Paranüsse, 10 g Kokosmus, jetzt ein paar Tagen 14 g Lecithin. Ich werde da mal 5 g Kokosöl am Morgen hinzufügen und damit Vitamin A, D und E einnehmen.
Verteilt ihr eure Fette auf die drei Hauptmahlzeiten? Ich praktiziere diese Trennung wegen der Verdauung und unerwünschter Fetteinlagerung.

Ich denke nicht, dass das große praktische Relevanz hat. Das mit dem Fett langsam erhöhen ist gut. Ob es von Monat zu Monat sein muss? Naja. Am Ende zählen die Kalorien, nicht wie viel Fett du zusätzlich isst (daher Carbs reduzieren, falls schon Überschuss vorhanden).

Dein geplantes zusätzliches Fett bringt auch Omega-6 mit, ich weiß nicht wie oft du Fisch isst, aber eine O-3 Ergänzung könnte dann Sinn machen.


 
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RE: Testosteron

#215 von gago , 12.02.2017 19:17

Ok, da muss ich ggf. paar Kohlenhydrate reduzieren, 700 g Nettokohlenhydrate am Tag. Omega 3 nehme ich mit den Leinsamen und als Algenölkapsel zu mir.


 
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RE: Testosteron

#216 von gago , 12.02.2017 19:47

Mir ist noch eingefallen, dass ich mich die fünf bis sechs Wochen vor der Messung eher bei 50 bis 60 g Fett bewegt habe, meistens eher 50 g.


 
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RE: Testosteron

#217 von gago , 20.02.2017 12:41

Dr. Strunz hat mir geschrieben, dass niedriges Testosteron mit niedrigem Gesamteiweiß zusammenhängt. Kann mir das jemand so bestätigen? Es hat laut ihm nichts mit meinem geringen Fettkonsum zu tun. Ich werde das jetzt mit zwei Shakes zusätzlich am Tag probieren, ob sich das Gesamteiweiß bei mir dadurch überhaupt erhöht. 250 g Eiweiß am Tag bei 100 kg. Fett ist erst mal bei 70 g am Tag.


 
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RE: Testosteron

#218 von Luna , 20.02.2017 14:31

Hallo gago
Auf Empfehlung von Dr. Strunz habe ich auch schon versucht mit Shakes (und MAP und Amino-Liquid + Zink) mein Gesamteiweiß höher zu bringen. Ich hatte bei den Messungen ähnliche Werte gehabt wie du. Ich habe die Eiweißaufnahme bis auf 4g/kg Körpergewicht gesteigert. Die Kofaktoren dürften auch gestimmt haben. Gebracht hat es mir nichts. Der Wert blieb konstant bei 6,xx. Sicherlich ist das wieder mal n= 1. Da es nichts gebracht hat, habe ich die Eiweißaufnahme wieder gesenkt.
Testosteron war bei mir (weiblich) auch immer deutlich unter der Norm gewesen. Auch da hat sich durch das viele Eiweiß nichts geändert. Bei Männern mag durchaus anders sein. Dazu kann ich nichts sagen. Wollte dir nur meine Erfahrungen mitteilen.
Wünsche dir, dass es bei dir trotzdem funktioniert.
Luna


 
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RE: Testosteron

#219 von Stockinger , 20.02.2017 16:10

Hm. Wenn Eiweißshakes und MAP nichts bringen, also NEM, könnte man es ja mal mit "echtem" Protein aus Lebensmitteln probieren.
4 Wochen mal wirklich jeden Tag mindestens 300-400g Fleisch (verschiedenste Sorten, nicht nur mager) und oder Fisch. Dazu Eier, Nüsse, viel Gemüse, Quark, Käse und ein paar Carbs.

Meinem Labrador-Mädchen hat es in jungen Jahren extrem gut getan, jeden Tag 1kg Fleisch (!) zu verputzen. Da war ich manches mal ganz schön neidisch...

LG und gutes gelingen,
Thorsten


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RE: Testosteron

#220 von marcolino , 20.02.2017 18:03

Evtl. liegt es ja am Säure-Basen-Haushalt,
wenn das Gesamteiweiß nicht steigt trotz erhöhtem Eiweißkonsum...?!



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RE: Testosteron

#221 von Luna , 20.02.2017 18:04

Hi Stockinger
Es ist gar nicht so einfach auf 4g Eiweiß/Kg Körpergewicht mit kompletten Lebensmitteln zu kommen. Konsum von stark eiweißhaltingen Lebensmitteln allein kann es ja auch nicht sein. Gemüse als Ausgleich ist zwingend notwendig im Hinblick auf den Basenlieferanten. Ich habe zwar nur 45kg, aber ich würde speckefett, wenn ich versuchen würde auf diese Menge Eiweiß zu kommen allein mit Lebensmitteln. Dazu kommt, dass ich Fleisch fast gar nicht mag, noch nie mochte. Aber klar, mein Eiweißanteil bestand nicht nur aus Shakes und Co.
Bei meiner Hundeomi schaut es anders aus: Sie bekommt heute noch eine gute Portion Fleisch (+ Gemüse) und hält sich damit recht gut. Allerdings hat sie auch einen etwas anderen Verdauungsapparat. ;-)
LG
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RE: Testosteron

#222 von gago , 21.02.2017 08:34

Zitat von Luna im Beitrag #218
Hallo gago
Auf Empfehlung von Dr. Strunz habe ich auch schon versucht mit Shakes (und MAP und Amino-Liquid + Zink) mein Gesamteiweiß höher zu bringen. Ich hatte bei den Messungen ähnliche Werte gehabt wie du. Ich habe die Eiweißaufnahme bis auf 4g/kg Körpergewicht gesteigert. Die Kofaktoren dürften auch gestimmt haben. Gebracht hat es mir nichts. Der Wert blieb konstant bei 6,xx. Sicherlich ist das wieder mal n= 1. Da es nichts gebracht hat, habe ich die Eiweißaufnahme wieder gesenkt.
Testosteron war bei mir (weiblich) auch immer deutlich unter der Norm gewesen. Auch da hat sich durch das viele Eiweiß nichts geändert. Bei Männern mag durchaus anders sein. Dazu kann ich nichts sagen. Wollte dir nur meine Erfahrungen mitteilen.
Wünsche dir, dass es bei dir trotzdem funktioniert.
Luna
Danke dir, Luna. Hattest du auch etwas erhöhte Leberwerte bei der damaligen Messung? Die Leber ist ja für die Umwandlung von Nahrungseiweiß in Körpereiweiß und für die Hormonsynthese zuständig. Des Weiteren ist mir aufgefallen, dass ich 2014 bei Ferritin 218,7 ng/ml und Hämoglobin 14 g/dl. Die Leberwerte waren damals auch noch nicht erhöht.
Ich habe mich über das niedrige Testosteron gestern auch noch mal mit dem Studioleiter unterhalten und er lag bei einer Messung auch im untersten Normbereich. Er ist auch ein eher ruhiger Mensch und trotz des Wertes hat er gut Muskeln und vor allem auch eine gute Form.

Habt ihr schon mal etwas vom erschöpften Cortisol durch Dauerstress gehört? Mein Cortisol war niedrig, ich habe davor auch Kohlenhydrate und Eiweiß gefrühstückt. Laut Strunz hat das nichts mit dem Frühstück zu tun. Insulin senkt doch Cortisol, soweit ich weiß.

Angefügte Bilder:
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RE: Testosteron

#223 von Stockinger , 21.02.2017 08:52

Hi Luna,

ich würde auch nicht auf die 4g/kg KG zielen. Viel hilft nicht (immer) viel.
Der Vorteil von eiweißreichen Lebensmitteln ist, dass die Proteine (und viele weitere sinnvolle Begleitstoffe) in einer dem Körper bekannten biologischen Matrix vorliegen und (hoffentlich) eine bessere Aufnahme und Verwertung ermöglichen. Da kann die "Dosierung" dann geringer ausfallen. "viel Gemüse" hatte ich extra erwähnt.

Du stehst nicht so auf Fleisch? Schade, es wird ja vielfach berichtet, dass tierisches Protein vom menschlichen Körper besser aufgenommen und verwertet, als pflanzliches. Bleibt vermehrt Fisch, Eier, Quark, etc.
Bei 45kg KG (darf ich fragen, wie groß du bist?) wären 4g/kg KG 180g Protein. Die Hälfte davon sollte sich schon mit hochwertigen Lebensmitteln decken lassen (zumindest mal für eine Test-Phase) und dann liegst du immer noch vergleichsweise hoch mit der Proteinzufuhr.

LG,
Thorsten


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RE: Testosteron

#224 von H_D , 21.02.2017 10:41

Zitat von gago im Beitrag #222


Habt ihr schon mal etwas vom erschöpften Cortisol durch Dauerstress gehört? Mein Cortisol war niedrig, ich habe davor auch Kohlenhydrate und Eiweiß gefrühstückt. Laut Strunz hat das nichts mit dem Frühstück zu tun. Insulin senkt doch Cortisol, soweit ich weiß.

dazu findest du genug in meinem Log hier..

Cortisol im Blut ist nicht sehr aussagekräftig und nur eine Momentaufnahme


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RE: Testosteron

#225 von Luna , 21.02.2017 13:21

Zitat von Stockinger im Beitrag #223
Hi Luna,

ich würde auch nicht auf die 4g/kg KG zielen. Viel hilft nicht (immer) viel.
Der Vorteil von eiweißreichen Lebensmitteln ist, dass die Proteine (und viele weitere sinnvolle Begleitstoffe) in einer dem Körper bekannten biologischen Matrix vorliegen und (hoffentlich) eine bessere Aufnahme und Verwertung ermöglichen. Da kann die "Dosierung" dann geringer ausfallen. "viel Gemüse" hatte ich extra erwähnt.

Du stehst nicht so auf Fleisch? Schade, es wird ja vielfach berichtet, dass tierisches Protein vom menschlichen Körper besser aufgenommen und verwertet, als pflanzliches. Bleibt vermehrt Fisch, Eier, Quark, etc.
Bei 45kg KG (darf ich fragen, wie groß du bist?) wären 4g/kg KG 180g Protein. Die Hälfte davon sollte sich schon mit hochwertigen Lebensmitteln decken lassen (zumindest mal für eine Test-Phase) und dann liegst du immer noch vergleichsweise hoch mit der Proteinzufuhr.

LG,
Thorsten


Hallo Thorsten
Schon klar, dass komplette Nahrungsmittel besser sind als isolierte Konzentrate. Fleisch ist bei mir das eine, Fisch das andere, was ich nicht mag. Hackfleisch und ab und zu etwas Geflügel geht so mit ach und krach. Es schmeckt mir nicht wirklich. Damit bleiben an tierischen Quellen halt nur noch Eier und Milchprodukte, wobei gerade Trinkmilch ich auch nicht als so optimal ansehe, zumindest nicht in größerer Menge. Sauermilchprodukte ok, aber sie sind halt auch sehr viel Säure in den Stoffwechsel. Hülsenfrüchte mag ich auch nicht. Schmecken nicht únd blähen zudem. Nüsse dagegen liebe ich. Versuche ich damit auf eine hohe Eiweißaufnahme zu kommen, wird es automatisch ziemlich monoton. Daher damals der Rückgriff auf Shakes, da ich einfach wissen wollte, ob ich mein Gesamteiweiß nicht doch mal hochbringen kann.Geht aber anscheinend wirklich nicht. Deshalb habe ich es bleiben lassen.
Ich bin übrigens 1,58cm groß und leider immer schon ein guter Kostverwerter. Komme mit ca 1700Kcal/Tag bei 1-1,5 Std Sport/Tag locker aus. Leider ;-) Ohne Sport bin ich etwa bei einem Bedarf von 1300Kcal (NEAT), wenn ich nicht an Gewicht zulegen will. Dabei orientiere ich mich im Grunde ungern an Kalorien, da es mMn mehr darauf ankommt, was man isst. Es gibt aber halt keine andere Angabe für den Energiegehalt von Nahrung.
LG
Luna


 
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