HGH-Mangel ausschließen?

#1 von ginandjuice , 24.08.2016 10:57

anbei erstmal das aktuelle Blutbild vom Endokrinologen.






Guten Morgen,

Im Vorfeld wurde bereits ein Tumor an der Hypophyse ausgeschlossen und die Funktion geprüft. Das LH/FSH ist aufgrund der Testotherapie gesunken, das werde ich dann in Absprache mit meinem Arzt (ich hab schon heute Abend ein Telefonat) ausschleichen bzw. reduzieren. Meine Schilddrüse arbeitet eigentlich normal, da das TSH bei 1,83 liegt (letzte Woche bei meiner Hausärztin geprüft), allerdings hab ich low-t3 (ft4 hoch), und möchte deshalb mit Lugollsche Lösung und Selen arbeiten.

Der offene Punkt ist hier allerdings mein niedriger Wachstumshormonspiegel. Schon im März und in den Vorjahren war dieser immer extrem niedrig (März sogar nur 0,1), trotz relativ hohen IGF-1, was bei Übergewicht allerdings nicht ausschlaggebend sein soll. Nun habe ich mich etwas informiert und gelesen, dass es für Wachstumshormonmangel bei Erwachsenen mehrere Ursachen gäbe, wovon Hypophyse nun ausgeschlossen wurde, nämlich:

1. Schädel-Hirn-Trauma (hatte 3 Unfälle gehabt)
2. Störung im Hypotalamus (wurde nicht gecheckt)
und andere unwahrscheinlichere Ursachen.

Zum Ausschluss des HGH-Mangels gäbe es zwei Funktionstest, die aber sehr aufwändig sind. Ich möchte hier meinen Arzt fragen, ob er die macht um sicher zu gehen. Denn ich hab auch einige Beschwerden, die klar für einen HGH-Mangel sprechen könnten:

1. Schlafstörungen
2. Regenrationprobleme
3. exorbitant hohe Cholesterinspiegel
4. Gelenkprobleme
5. ungünstige Fettverteilung

Ich möchte gern von euch wissen, ob euch noch etwas einfällt, ob es sich lohnt, und wie ich mein Anliegen begründen kann?
Wenn möglich bis heute abend, da ja das Gespräch ansteht. Herzlichen Dank ;)


Ginandjuice.


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RE: HGH-Mangel ausschließen?

#2 von Gelöschtes Mitglied , 24.08.2016 11:08

Hallo Mr. Gina,

finde es erstaunlich, dass Du diese Probleme hast mit Testowerten von denen die meisten nur träumen....*grübel


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RE: HGH-Mangel ausschließen?

#3 von Chris (edubily) , 24.08.2016 11:23

Sven,

was hat denn jetzt eine Testo-Therapie (besser gesagt: ein durch Testo-Therapie angehobener T-Wert) mit einem HGH-Mangel zu tun? :-P


Wir zeigen Möglichkeiten, nicht die Lösung.


 
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RE: HGH-Mangel ausschließen?

#4 von ginandjuice , 24.08.2016 11:26

"Sven"

Ich hatte (!) ein Problem mit dem T-Spiegel und habe mir aber mehr von einer Therapie versprochen (subjektiv). Inzwischen sehe ich aber kein Testoproblem mehr, und ich hatte auch geschrieben, dass ich das Gel gern ausschleichen möchte & auf natürlichen Wege einen "normalen" testospiegel bekommen.....


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RE: HGH-Mangel ausschließen?

#5 von Chris (edubily) , 24.08.2016 11:32

Hast du fastend Blut abgenommen? Wie schwer oder wie leicht fällt es dir denn zu fasten? Ohne Probleme 24 Stunden? Oder Katastrophe und nicht mal 10 Stunden möglich?


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RE: HGH-Mangel ausschließen?

#6 von ginandjuice , 24.08.2016 11:32

selbstverständlich.

In der Tat habe ich sogar das Gel zwei Tage vorher abgesetzt/ raus genommen.

Fasten - 18 h ohne Probleme. Ab 20 h schwer, aber machbar. 24 h (nach kurzer Gewöhnung) aber irgendwie spielend leicht....

PS: Triglyceride haben sich halbiert, Cholesterin von 360 auf 299 gesunken, Leberwerte wieder normal (BE letzte Woche)


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RE: HGH-Mangel ausschließen?

#7 von ginandjuice , 24.08.2016 11:42

Nachfolgend nochmal die Blutwerte von meiner Hausärztin/letzte Woche:









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RE: HGH-Mangel ausschließen?

#8 von Chris (edubily) , 24.08.2016 11:52

Ich sag einfach mal so: Wenn du "spielend leicht" auch über größere Zeiträume fasten kannst, halte ich einen HGH-Mangel für ausgeschlossen. Faste doch mal drei Tage und lass dann messen. Die Werte steigen ja pulsartig über die ersten Tage des Fastens.


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RE: HGH-Mangel ausschließen?

#9 von ginandjuice , 24.08.2016 12:02

Ok, das war mir so nicht bekannt, danke für den Hinweis :-). 3 Tage sind aber mega hart, tatsächlich hab ich bei meinem letzten ESE-Versuch die 24h eigentlich gerade noch so geschafft. Das spielend leicht bezog sich eher auf das Hungergefühl, jedoch fühlte ich mich schon sehr schwach und "ausgemergelt" und konnte die 24 h nicht auf 36 h (über Nacht) ausdehnen. Aber vielleicht ist auch das eine Sache der Gewöhnung. Glaubst du es macht trotzdem Sinn den Punkt beim telefonat anzusprechen, oder siehst du außer der Reduktion des Gels keine anderen Themen, die man einbringen könnte? vielen Dank :)


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RE: HGH-Mangel ausschließen?

#10 von Gelöschtes Mitglied , 24.08.2016 12:44

@Chris

wohl nix.

a) Wusste ich nichts über die Therapie und
b) scheint das Erreichen eines möglichst hohen Testowert nicht immer der Heilsbringer zu sein - was ja bei den beschrieben Problemen oft reflexartig empfohlen wird.
Hätte ich nur diese letzten Werte gesehen (ohne Problemschilderung), würde ich Gina als verwegenen Draufgänger typisieren dem die Muskeln und Frauen nur so zufliegen .
Aber dem ist nicht so - interessant für mich zu wissen und sich nicht diese Werte zu verbeißen ;-)


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RE: HGH-Mangel ausschließen?

#11 von Flaubert , 24.08.2016 13:11

Zitat von ginandjuice im Beitrag #9
3 Tage sind aber mega hart, tatsächlich hab ich bei meinem letzten ESE-Versuch die 24h eigentlich gerade noch so geschafft. Das spielend leicht bezog sich eher auf das Hungergefühl, jedoch fühlte ich mich schon sehr schwach und "ausgemergelt" und konnte die 24 h nicht auf 36 h (über Nacht) ausdehnen. Aber vielleicht ist auch das eine Sache der Gewöhnung.


Ja, definitiv Gewöhnung - völlig normal, daß man sich als Fasten-"Neuling" nach 24h schon relativ am Ende fühlt ;)

Ich glaube du verrennst dich da eher mit der HGH-Geschichte. Wachstumshormonmangel tritt ja in der Regel schon in Kindheit/Jugend auf. Die raren Ausnahmen davon hast du selbst aufgezählt und kommen ja offensichtlich nicht infrage bzw wurden ausgeschlossen (Schädel-Hirn-Trauma, Hypophyse...). Gut, theoretisch könnte noch was am Hypothalamus sein. In punkto Wahrscheinlichkeit bewegen wir uns da wohl schon im Bereich mehrerer Null vor dem Komma einer Promille. Zudem sagt die einmalige (oder auch zweimalige) Bestimmung des Wachstumshormons im Blut wenig aus, der Spiegel schwankt extrem. Also ich vermute, da du über 18 Jahre, größer als 1.40 Meter bist und dein Wert zudem ja auch innerhalb der offiziellen Referenz (0 bis 10 für Erwachsene) liegt, wird der Endokrinologe das nicht (allzu bereitwillig) zum Anlaß für weitere Tests nehmen.

Ich würde eher an der Schilddrüse ansetzen, die zwar nicht unbedingt pathologische Werte vermittelt, aber punkto Konversion t4/t3 natürlich noch zu optimieren wäre.


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RE: HGH-Mangel ausschließen?

#12 von wmuees , 24.08.2016 14:25

Mein Endokrinologe sagt, ein niedriger HGH-Wert ist normal, wenn man Testosteron extern zuführt. Das wäre zwar nicht so toll, aber es lohnt sich nicht, etwas dagegen zu tun, weil es sehr aufwändig wird.

Du hast jetzt schon mehr freies Testosteron im Körper als ich....


 
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RE: HGH-Mangel ausschließen?

#13 von ginandjuice , 24.08.2016 19:16

Danke, das Thema HGH ist nun vom Tisch, der Doc meinte, der HGH-Spiegel wäre im Normbereich... :-D ... Zwecks Testogel habe ich ihm einfach die Wahrheit gesagt, dass ich es 2 Tage vorher abgesetzt habe und ich meinen Wert irgendwie "zu" hoch finde und das Testo evtl. verringern will. Er meinte, ich soll es ganz normal weiter nehmen und in 2 Monaten müssten wir uns den Wert nochmal anschauen (diesmal nur am BE-Tag das Gel absetzen/nicht nehmen)... Also alles cool, denke ich.... Zwecks meine Cholesterinspiegels habe ich morgen einen Termin mit meiner Kardiologin. Sie hat mir schonmal vor circa 3 Jahren gesagt, dass ich mir eigentlich keine Sorgen zu machen brauche, da das Ultraschall (Halsschlagader, Herz) unauffällig war, und ich glaub auch das EKG. Aber sicherheitshalber gehe ich nochmal hin, weil meiner Hausärztin mich immer wg. dem Cholesterin anspricht. Ich denke ja, das ist genetisch bedingt so hoch. Mein Vater hat auch sehr hohes Cholesterin. Mal gucken, was bei rauskommt.


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RE: HGH-Mangel ausschließen?

#14 von ginandjuice , 25.08.2016 17:14

Rückmeldung (Kardiologe):

Gefäße Herz/Halsschlagader sind alle top. Leber ebenfalls. Ärztin meinte, dass das hohe Cholesterin wohl keine Probleme machen wird. Sicherheitshalber messen wir aber noch das oxidierte LDL (ich glaub die Partikelgr). Ist allerdings keine Kassenleistung und kostet ca. 50 €. Ihrer Meinung nach, kann man trotz extrem hohen Cholesterin und familiärer disposition (Vater hat auch hohes Cholesterin) auf Medikamente verzichten.


Wie seht ihr das so? :)


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RE: HGH-Mangel ausschließen?

#15 von Flaubert , 25.08.2016 18:14

Hört sich vernünftig an, ja. Zumal ich bei dir auch nicht (mehr) unbedingt von "extrem hohen" Cholesterinwerten sprechen würde. Bei genetisch bedingter Hypercholesterinämie hat man etwa typischerweise Gesamtcholesterin-Werte jenseits der 500 bis zu 1000 (!) mg/dl. Die Betroffenen haben dann oft schon im Kindesalter Herzinfarkte und völlig zugemüllte Arterien. Kannst dir eventuell alle 10 Jahre oder so die Halsschlagader schallen lassen, zur Sicherheit/Kontrolle.



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