RE: Weniger Auswahl in der Ernährung = größere Vielfalt in der Darmflora?

#16 von Tommy , 08.07.2016 07:15

Cluthu. Absolut korrekt. Und doch es ist Wissenschaft, denn jeder Organismus tickt eben doch anders. Was für den einen der heilige Gral zu sein scheint kann beim anderen genau das Gegenteil bewirken. Daher kann ich wie Aussagen "hör auf Deinen Körper, deinen Hunger und Durst" nicht wirklich als gewinnbringend sehen. Ja wenn's so einfach wäre...


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RE: Weniger Auswahl in der Ernährung = größere Vielfalt in der Darmflora?

#17 von Bernd , 08.07.2016 10:38

Zitat von Cluhtu im Beitrag #15
Es ist der Kontext, wie immer. Wer keine Probleme hat, der braucht vieles, was wir hier so ansprechen nicht.

Wer jahrelang mit Schmerzen oder gesundheitlichen Problemen rumrennt, der greift nun mal jeden Strohhalm und macht aus allem, wovon er sich etwas erhofft, ne Wissenschaft.


Hallo,

das ist sicher richtig, Cluthu. Vergißt man immer schnell als Nichtbetroffener, so wie ich!

Zitat von Tommy im Beitrag #16
Und doch es ist Wissenschaft, denn jeder Organismus tickt eben doch anders.


Natürlich tickt jeder Organismus anders, aber das ist keine Wissenschaft, das ist Natur, Evolution usw.!

Auch bei den Massei, Aborigines etc. tickt jeder Organismus anders, die machen dennoch keine Pseudowissenschaft aus der Ernährung. Das gibt es nur in unserer westlichen Konsumgesellschaft, nebst den Pseudowissenschaften zu Diäten als Umkehrung usw..

Letztlich hat es Doc Strunz auf einen Nenner gebracht, wenn er sagt, jeder Organismus, egal wie er tickt, braucht zum Überleben eigentlich nur 24? Stoffe aus Proteinen, etwas Fetten und ein paar KH. That´s it.

Gruß Bernd



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RE: Weniger Auswahl in der Ernährung = größere Vielfalt in der Darmflora?

#18 von Tommy , 08.07.2016 12:51

Und nochmal... Wenn's so einfach wäre?!

Das mag in Strunz seiner Idealwelt wohl so aussehen aber in der Realität ist es doch ganz anders oder wie erklärst Du Dir sonst, dass es genügend Menschen gibt die sich kiloweise Eiweiss reinschaufeln, genügend Fettsäuren konsumieren und fast gänzlich auf KH verzichten und es denen trotzdem nicht besser geht? Für dich mag Ernährung zwar keine Wissenschaft sein aber so banal wie du es hier darstellst ist es garantiert nicht.

Erzähl doch mal einem Milcheiweissallergiker wie toll und gut doch Magerquark, Joghurt und Milch ist um genügend Proteine aufzunehmen... Der wird sich über den Tip sicherlich ungemein freuen 😊 Das meine ich mit "jeder Organismus tickt anders". Natürlich SOLLTE jeder diese Lebensmittel mehr oder minder vertragen. Aber viele tun es einfach nicht. Da stellt man sich die Frage nach dem warum? So und einen Körper heilst Du garantiert nicht indem du ihm weiterhin oder sogar vermehrt Stoffe zufügst welche er aber nicht verträgt.

Und wenn du immer noch der Meinung bist, dass bestimmte Ernährungsformen in gewissen Situationen besser Helfen können als jedes Medikament, dann hast Du Dich mit der Thematik nie wirklich beschäftigt.

Und hier im Forum wird u.A über Ernährungsformen, neuen Erkenntnissen, Möglichkeiten von Heilung oder Minderung der Beschwerden diverser Krankheitsbilder etc diskutiert.

Ja mei, wenn Du das eh alles für Pseudowissenschaft und nonsense hälst, dann beteilige Dich doch erst gar nicht an solchen Diskussionen.


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RE: Weniger Auswahl in der Ernährung = größere Vielfalt in der Darmflora?

#19 von southpaw , 08.07.2016 15:11

Naturvölker machen aus ihrer Ernährung keine Wissenschaft, weil denen gar nichts anderes übrig bleibt. Die essen instinktiv, gestützt auf Überlieferungen das was ihnen zur Verfügung steht.

Die westliche Welt macht eine Wissenschaft daraus, weil wir Supermärkte und nen Kühlschrank haben - das macht die Sache nämlich tatsächlich komplizierter.

Wenn man sich da erstmal ernährungstechnisch verfahren hat und gesundheitlich angeschlagen ist, dann muss man sich eben mit dem Thema auseinandersetzen.

Klar, einige übertreiben es, aber diesen Prozess pauschal-pessimistisch als “unnötige Wissenschaft“ abzustempeln ist genau so übertrieben. Vielleicht einfach weniger radikal sehen das Ganze. Schließlich ist hier jeder angemeldet, weil er aus irgendwas “eine Wissenschaft“ macht ...


 
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RE: Weniger Auswahl in der Ernährung = größere Vielfalt in der Darmflora?

#20 von Taek , 08.07.2016 17:25

Ich nenne das eine Wohlstandswissenschaft


 
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RE: Weniger Auswahl in der Ernährung = größere Vielfalt in der Darmflora?

#21 von Chris (edubily) , 08.07.2016 17:31

Das Gegenteil davon ist die Steinzeit-Romantik oder das "früher (ohne Wissenschaft) war alles besser". Das ist noch mal eine Nummer naiver. Meine Oma lebte auf dem Land und genau dieser Lebensstil inklusive Ernährung machte ihr 4/Herzinfarkte und 15 Jahre Siechtum. Glaube, meine Oma würde sich die Augen reiben bei den heutigen Möglichkeiten. Wir sind zu verwöhnt um das so zu sehen.


Wir zeigen Möglichkeiten, nicht die Lösung.


 
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RE: Weniger Auswahl in der Ernährung = größere Vielfalt in der Darmflora?

#22 von Taek , 08.07.2016 17:44

Wer weiß was deiner Oma diese Leiden ausgelöst hat, war aber bestimmt nicht nur die Ernährung oder?


 
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RE: Weniger Auswahl in der Ernährung = größere Vielfalt in der Darmflora?

#23 von Chris (edubily) , 08.07.2016 19:03

Ne, deshalb auch bewusst "Lebensstil" - die haben so hart früher gelebt, mit allem Drumherum, wir reden uns das Ganze auf dem Sessel sitzend schön und glauben, das war das Gelbe vom Ei.


Wir zeigen Möglichkeiten, nicht die Lösung.


 
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RE: Weniger Auswahl in der Ernährung = größere Vielfalt in der Darmflora?

#24 von Taek , 08.07.2016 19:46

Das Einzige was früher besser war, das noch vollwertiger und naturbelassner gekocht wurde.


 
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RE: Weniger Auswahl in der Ernährung = größere Vielfalt in der Darmflora?

#25 von Cluhtu , 09.07.2016 00:14

Da bin ich mir alles andere als sicher.

Licht-, Umwelt-, und Lärmverschmutzung sind nur ein kleiner Teil des Problems und die gabs vor 50 Generation sicherlich nicht in diesem Ausmaße.

Dauerhaft Internet, warmes Wasser, warme Wohnungen, keine Bewegung, wenig Schlaf, schlechtes (künstliches Licht), keine geräuschlose Umgebung mehr, zu viel Arbeit, zu viel Stress, zu viel Frust. Das alles schadet uns viel mehr, als wir uns erahnen können.


 
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RE: Weniger Auswahl in der Ernährung = größere Vielfalt in der Darmflora?

#26 von Gurgl , 13.07.2016 20:43

Wer gesund und vielfältig kochen möchte, kann das gerade heutzutage tun. Aber es geht natürlich auch immer das Gegenteil.


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RE: Weniger Auswahl in der Ernährung = größere Vielfalt in der Darmflora?

#27 von bio mind , 03.08.2016 12:03

grad in einem "parallel-forum" drauf gestoßen
http://www.besserlaengerleben.at/gesund-...zess-stark.html

vll. ist es ja für jemanden brauchbar ...


biologisches alter ist keine wachstumsgrenze - gut(gemeint)e ratschläge entbinden nicht von der eigenverantwortung!


 
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