RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#136 von Chris (edubily) , 28.06.2016 18:58

banal, aber richtig gut erklärt marsch - immer vom einen ins andere springen

aber ich finde gut, dass trotz des allg. dogmas hier leser sind, die bewusst auch mal dagegen angehen und andere "wahrheiten" für sich entdecken.


Wir zeigen Möglichkeiten, nicht die Lösung.


 
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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#137 von Cluhtu , 28.06.2016 19:00

Zitat
Erst wird Low Carbs gehyped und wenn genügend mit latenten Unterzucker rumlaufen und sich Matt fühlen kommt Peat ins Spiel mit ab und zu mal frech sein und sich einfach mal ne große Portion Zucker in gesunder Fruchtform reinschmeißen.



lol, YMMD

Ich werd den 'Zug' mal überspringen. Vertrage Milch, Honig und Früchte null, also wird das eh nix.


 
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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#138 von MarSch , 28.06.2016 19:02

Entschuldige meine banale Ausdrucksweise;-) mit Fachbegriffen kann ich nur in der Anatomie auftrumpfem


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#139 von MarSch , 28.06.2016 19:15

@chris
Aber das gute ist doch, dass das nächste den Mangel des vorigen ersetzt so kann man gut Kasse machen.
Wobei ob meine Ansicht eine "Wahrheit" ist, weiß ich nicht. Würde ich mir auch nicht anfassen;-)


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#140 von ChristineH , 28.06.2016 19:15

Zitat von Chris (edubily) im Beitrag #136
aber ich finde gut, dass trotz des allg. dogmas hier leser sind, die bewusst auch mal dagegen angehen und andere "wahrheiten" für sich entdecken.


Es ist auch wichtig, dass jeder offen seine Erfahrungen berichten kann, egal, wie weit weg vom aktuellen Mainstream sie sich bewegen. Niemand hat den Gral des Allwissens bisher erlangt und jeder kann noch dazulernen.

Zwar habe ich Bedenken wegen der Extremversuche (literweise, kiloweise), aber natürlich darf jeder tun, was er/sie mag. Ich hol so lange das Popcorn raus


 
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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#141 von MarSch , 28.06.2016 19:17

Süß oder salzig;-)?


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#142 von MarSch , 28.06.2016 19:19

Huch anmassen nicht anfassen. Blödes Rechtschreibprogramm


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#143 von Chris (edubily) , 28.06.2016 20:16

Zitat
Wobei ob meine Ansicht eine "Wahrheit" ist, weiß ich nicht. Würde ich mir auch nicht anfassen;-)



Deshalb in "", weil jeder seine eigene Wahrheit lebt. :-)

@Christine: Ja, etwa so denke ich auch.


Wir zeigen Möglichkeiten, nicht die Lösung.


 
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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#144 von Chris (edubily) , 28.06.2016 20:30

Über eine Sache streiten sich die Peat-Geister ja und da ich selbst gerade am Ebook schreibe, hier mal eine nette Liste zu Nebeneffekten, die sich aus Laktose (zur Hälfte: Galaktose) ergeben können:

Zitat
A high intake of milk might, however, have undesirable effects, because milk is the main dietary source of D-galactose. Experimental evidence in several animal species indicates that chronic exposure to D-galactose is deleterious to health and the addition of D-galactose by injections or in the diet is an established animal model of aging.4 5 6 7 Even a low dose of D-galactose induces changes that resemble natural aging in animals, including shortened life span caused by oxidative stress damage, chronic inflammation, neurodegeneration, decreased immune response, and gene transcriptional changes.5 7 A subcutaneous dose of 100 mg/kg D-galactose accelerates senescence in mice.5 This is equivalent to 6-10 g in humans, corresponding to 1-2 glasses of milk. Based on a concentration of lactose in cow’s milk of approximately 5%, one glass of milk comprises about 5 g of D-galactose. The increase of oxidative stress with aging and chronic low grade inflammation is not only a pathogenetic mechanism of cardiovascular disease and cancer in humans8 9 but also a mechanism of age related bone loss and sarcopenia.9 10 The high amount of lactose and therefore D-galactose in milk with theoretical influences on processes such as oxidative stress and inflammation makes the recommendations to increase milk intake for prevention of fractures a conceivable contradiction.


http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4212225/

Zitat
(1) chronic exposure to D-gal first results in specific muscular impairment in mice, rather than causing general, premature aging; (2) poor skeletal muscle strength induced by D-gal might be due to the mitochondrial dysfunction caused by complex I deficiency; and (3) the nutrient complexes applied in the study attenuated the skeletal muscle impairment, most likely by improving mitochondrial function.


http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3961779/

Zitat
These findings suggest that chronic D-galactose exposure induces neurodegeneration by enhancing caspase-mediated apoptosis and inhibiting neurogenesis and neuron migration, as well as increasing oxidative damage. In addition, D-galactose-induced toxicity in mice is a useful model for studying the mechanisms of neurodegeneration and neuroprotective drugs and agents.


http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16555301

Zitat
D-galactose induced inflammation lipid peroxidation and platelet activation in rats.


http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24907931

Hier also wieder einmal die Frage nach der Milch :-)


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#145 von MarSch , 28.06.2016 20:43

Hast schon recht da ich mich besser mit der Anatomie auskenne, habe ich mir dein Buch gekauft mit der Biochemie des Körpers um den Zusammenhang von Ernährung, Muskulatur und Körperorgane besser zu verstehen. Ist aber sehr komplex und ich genieße es mit Vorsicht irgendwelche Werte im Körper zu verändern da es ja auch wiederum andere Werte verändert wenn ich eins versuche zu"optimieren".


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#146 von Gelöschtes Mitglied , 28.06.2016 20:44

Die 2 Seiten der Medalie.
So und jetzt die Vorteile bitte?


Einen Scheiß muss ich



RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#147 von kempi , 28.06.2016 21:10

Zitat von Chris (edubily) im Beitrag #74
Also: Ich wiederhole mich da, aber Peat gab nie ein konkretes Konzept vor, sondern bespricht quasi die Einzelteile davon, die man für sich zusammensetzen muss.

Nicht alle sist schlüssig und wird auch nicht so funktionieren, wenn man eine reine Zucker-Ernährungsform praktiziert.

Denn: Zucker ist halb Fruktose und daraus macht der Körper sehr schnell Fettsäuren. Das ist schon gut, weil man sich dank Zucker quasi "dual" ernährt (mit Glukose und Fettsäuren), aber auch nicht so gut, weil man dadurch die Insulinsensitivität gefährdet und etwas herbeiführen kann, was Peat ja gerade nicht will: Ein dominanter Fettstoffwechsel bzw. zu viele freie Fettsäuren im Blutstrom.

Daher wird auch kein Weg daran vorbeiführen, Glukose in Form von guten Stärken zu essen, um nicht zu viele freie Fettsäuren im Blutstrom zu haben und die von Peat gewünschte Glukose-Oxidation nicht zu stark zu unterdrücken.

Insgesamt gelingt die Umsetzbarkeit des Geforderten nur sehr bedingt, denn: Stärke soll bzw. darf man nicht so viel essen, von Zucker kann man sich nicht ernähren (s. o.) und zu viele Fette machen das, was Peat nicht will.

Ich schreibe gerade ein Ebook, wo wir genau auf diese Dinge eingehen werden.


Kurze Verständnisfrage: Wäre es dann sinnvoll in einer Diät bspw. 2 Tage Stärke zu meiden (Fettstoffwechsel) und dann 1 Tag Stärke + Zucker, um die Insulinsensitivität aufrecht zu erhalten?



 
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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#148 von Chris (edubily) , 28.06.2016 21:17

Zitat
Kurze Verständnisfrage: Wäre es dann sinnvoll in einer Diät bspw. 2 Tage Stärke zu meiden (Fettstoffwechsel) und dann 1 Tag Stärke + Zucker, um die Insulinsensitivität aufrecht zu erhalten?



Das ist schon eine gute Idee, aber ich würde es einfach so handhaben wies reinläuft. Ich bin ja immer noch der Meinung, dass ein Großteil der Leser hier schon einen gesunden Stoffwechsel hat. Wer sich ein bisschen Mühe gibt und ein paar Spielregeln einhält, der sollte wenig Probleme haben. Vor allem: Wer sich nichts verbietet, der lässt dem Körper auch den Spielraum, Entscheidungen selbst zu treffen.

Also: Wer morgen früh Bock hat auf ein Ei mit Speck... nur zu. Wenn der Körper abends nach Feigenmarmelde brüllt ... nur zu. Wer es mit einer Sache übertreibt, bekommt i. d. R. sowieso Aversion.

Ich stelle mir das immer so vor: Es ist schon cool, wirklich Bücher übers Surfen zu lesen, über Körperhaltung etc., aber das, was am Ende zählt, ist das Gefühl, nur so wird man auch Wellen reiten können. Mit Gefühl! Nicht mit dem Verstand, der hat nur so wenig Leistung im Vergleich zum ganzen Gehirn inkl. Körper. Das ist mein Appell, aber es hört niemand zu, weil wir alle zu verkopft sind und immer nach besseren Konzepten suchen :-(


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#149 von Mikki- , 28.06.2016 21:43

Zitat von Chris (edubily) im Beitrag #148

Zitat
Kurze Verständnisfrage: Wäre es dann sinnvoll in einer Diät bspw. 2 Tage Stärke zu meiden (Fettstoffwechsel) und dann 1 Tag Stärke + Zucker, um die Insulinsensitivität aufrecht zu erhalten?



Das ist schon eine gute Idee, aber ich würde es einfach so handhaben wies reinläuft. Ich bin ja immer noch der Meinung, dass ein Großteil der Leser hier schon einen gesunden Stoffwechsel hat. Wer sich ein bisschen Mühe gibt und ein paar Spielregeln einhält, der sollte wenig Probleme haben. Vor allem: Wer sich nichts verbietet, der lässt dem Körper auch den Spielraum, Entscheidungen selbst zu treffen.

Also: Wer morgen früh Bock hat auf ein Ei mit Speck... nur zu. Wenn der Körper abends nach Feigenmarmelde brüllt ... nur zu. Wer es mit einer Sache übertreibt, bekommt i. d. R. sowieso Aversion.

Ich stelle mir das immer so vor: Es ist schon cool, wirklich Bücher übers Surfen zu lesen, über Körperhaltung etc., aber das, was am Ende zählt, ist das Gefühl, nur so wird man auch Wellen reiten können. Mit Gefühl! Nicht mit dem Verstand, der hat nur so wenig Leistung im Vergleich zum ganzen Gehirn inkl. Körper. Das ist mein Appell, aber es hört niemand zu, weil wir alle zu verkopft sind und immer nach besseren Konzepten suchen :-(



Siehe die letzten 9 Seiten...


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#150 von MarSch , 28.06.2016 22:07

Hmm das stimmt. Ich bekomme immer ein besseres Gefühl dafür und für meinen Körper, wenn ich nach Pausen vom Training und fressorgien wieder mit dem Training anfange. Dann ernähre ich mich automatisch wieder bewusster. Habe natürlich auch schon einiges ausprobiert, aber jetzt nicht irgendwelchen Hypes nachgelaufen sondern nur getestet was mich evtl am abnehmen behindern könnte oder mich lethargisch macht. Und selbst in meiner Phase des mich gehen lassens was ja auch menschlich ist, konnte ich Dinge die mir nicht so gut bekommen auch weglassen dauerhaft.
Das ist auch mein Lebensziel. Ohne mir ständig einen Kopf machen zu müssen was gut oder schlecht für mich ist, möcht ich für mich eine Art automatischen Prozess aneignen. Dafür muss man halt an und ab ein bissel testen was sich gut anfühlt ohne gleich euphorisch zu werden um seine Gefühle besser verstehen zu lernen.
Natürlich sind hier auch einige die Probleme haben mit der Verdauung oder andere Geschichten wo es evtl mehr zum austesten gibt. Habe solche Probleme nicht und vielleicht ist es da etwas einfacher für mich. Wobei ich finde, dass mit solchen Problemen schneller reagiert und versucht ein besseres Körpergefühl zu entwickeln.


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