RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#61 von Gelöschtes Mitglied , 25.06.2016 08:59

Frisch gepresster Saft ist natürlich das Optimale :)
Fructose wirkt sich ja eben auch recht wenig auf das Insulin aus - das ist ja das Ding.

Habe gestern mal das "Kaffee- Experiment" gemacht
(http://www.functionalps.com/blog/2014/06...ee-intolerance/)

War ich vorher nach 1-2 Tassen Kaffee nüchtern getrunken ein Nervenbündel ist es jetzt einfach nur geil - Unterschied wie Tag und Nacht.
(Tasse Kaffee + EL Honig + ordentlich Milch).

Wer ähnlich unangenehm auf Kaffee reagiert, kann damit auf die Schnelle einen ersten Eindruck von Ray Peats Ansatz gewinnen. (Stress gemildert bzw. handelbar gemacht durch genug Blut-Zucker)


Einen Scheiß muss ich



RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#62 von justizia , 25.06.2016 09:11

Aber wenn ich Obst gegessen habe und dann meinen Blutzucker messe ist der bei 120 ! Beispielsweise 3 Äpfel.
Jetzt ist gerade Erdbeerzeit, esse ich Erdebeeren, dann kann ich drauf wetten, dass ich mich 1 Stunde später beim Bäcker vor der Auslage mit dem Mohnkuchen wiederfinde. Ist da bei mir was nicht normal?


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#63 von Tommy , 25.06.2016 09:50

Sven trinkst Du täglich Kaffee? Ich früher auch aber dort hatte ich dann keine Symptome mehr. Gewöhnungseffekt? Jetzt trinke ich aktuell nur noch 1-2 Tassen pro Woche als Trainingsbooster. Dort merke ich das Aufgeputschtsein und Herzklopfen wieder sehr deutlich. Sogar so, dass ich teilweise einschlafprobleme abends hatte obwohl der Kaffee 7 Uhr morgens war. Daher überlege ich das mit dem Kaffee ganz zu lassen.
Wie ist es bei dir?


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#64 von Markus , 25.06.2016 10:28

@Tommy kombiniere Kaffee doch mal mit L-Theanin (myprotein o.ä.) das Theanin nimmt als GABA-Agonist dem Koffein die "Spitzen"

http://jn.nutrition.org/content/138/8/1572S.full

100 bis 200mg am Tag zum Kaffee eingenommen.


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#65 von Gelöschtes Mitglied , 25.06.2016 11:03

Ne Trinke (Trank) wegen der überwiegend negative Folgen (für mich) keinen/kaum Kaffee.

@Bettina
Kann mich an einen Beitrag von Dir erinnern bei dem Du nach dem ausgiebiegenn Mahl immer noch "Hunger" hattest und was Süsses gebraucht hast. Wie wärs da mal mit nem Osaft oder Honig um dem Bedürfniss nachzukommen?


Einen Scheiß muss ich


zuletzt bearbeitet 25.06.2016 11:03 | Top

RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#66 von justizia , 25.06.2016 11:10

Hallo Sven, ja das stimmt. Das hab ich phasenweise. Ich habe dann immer Erdnüsse also Fett gegessen Werde das nächste Mal O-Saft versuchen.


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#67 von kempi , 25.06.2016 11:51

Also diesbezüglich kann ich sagen, seit dem ich vermehrt/viel Obst esse, habe ich kein Verlangen mehr nach Süßes und gerade die extreme Lust auf Schokolade war ein schwerer Klotz am Bein, den ich die letzten Jahre mit mir rumgeschleppt habe.


 
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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#68 von Markus , 25.06.2016 11:52

ein kleines Caveat bei hoher Fructose-Aufnahme: diese resuliert die Expression des Ctr1 Kupfertransportproteins nach unten und verringert so die Verfügbarkeit von Kupfer. Also beim nächsten Labortest einfach mal den 5 Euro-Test mitanhaken.


"Probleme, die geleugnet werden, müssen auch nicht gelöst werden. Offiziell nennt man das dann "political corrrectness"...
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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#69 von Tommy , 25.06.2016 13:03

Danke f den Tip mit Theanin Matkus. Werde ich mal in Erwägung ziehen


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#70 von Chris (edubily) , 25.06.2016 13:29

Zitat
ein kleines Caveat bei hoher Fructose-Aufnahme: diese resuliert die Expression des Ctr1 Kupfertransportproteins nach unten und verringert so die Verfügbarkeit von Kupfer. Also beim nächsten Labortest einfach mal den 5 Euro-Test mitanhaken.



Glaube ehrlich gesagt nicht, dass physiologische Zucker-Dosen so gravierende Probleme verursachen.

Gut, wenn das Verhalten gleich wieder in einem Extrem ausartet, auf die Art: Ich esse nur noch Obst und Honig, dann braucht man sich über Probleme nicht zu wundern - ich hoffe aber, dass das keiner so macht, das war ganz sicher auch nicht die Intention von Peat.


Wir zeigen Möglichkeiten, nicht die Lösung.


 
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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#71 von phil , 25.06.2016 13:29

Ich trinke momentan täglich morgens 1 L Grüntee. Kombiniert mit 2 bis 3 kleinen Kaffee(jeweils ~150ml) dazu. Mir ist da auch schon aufgefallen das die Kombination echt gut kommt. Weiss nicht wie viel Theanin in dem Liter ist, das macht sich aber bemerkbar.
Taurin soll die Kaffeeverträglichkeit auch verbessern. Konnte ich auch schon nachvollziehen.


 
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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#72 von kempi , 25.06.2016 13:53

@Chris: Du hast die Milch vergessen


 
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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#73 von naklar! , 25.06.2016 15:32

Mir ist irgendwie nicht ganz klar, wie man bei der Peatschen Ernährung die Muskelglykogenspeicher ordentlich auffüllt - oder habe ich was übersehen?

Ansonsten scheint mir in der Diät ein Peatday eine versuchenswerte Alternative zum Cheatday zu sein - eventuell die gleiche Zufriedenheit bei wniger Kalorien.

Kann mir oben stehendes jemand erklären?

Merci, Eric


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#74 von Chris (edubily) , 25.06.2016 15:44

Also: Ich wiederhole mich da, aber Peat gab nie ein konkretes Konzept vor, sondern bespricht quasi die Einzelteile davon, die man für sich zusammensetzen muss.

Nicht alle sist schlüssig und wird auch nicht so funktionieren, wenn man eine reine Zucker-Ernährungsform praktiziert.

Denn: Zucker ist halb Fruktose und daraus macht der Körper sehr schnell Fettsäuren. Das ist schon gut, weil man sich dank Zucker quasi "dual" ernährt (mit Glukose und Fettsäuren), aber auch nicht so gut, weil man dadurch die Insulinsensitivität gefährdet und etwas herbeiführen kann, was Peat ja gerade nicht will: Ein dominanter Fettstoffwechsel bzw. zu viele freie Fettsäuren im Blutstrom.

Daher wird auch kein Weg daran vorbeiführen, Glukose in Form von guten Stärken zu essen, um nicht zu viele freie Fettsäuren im Blutstrom zu haben und die von Peat gewünschte Glukose-Oxidation nicht zu stark zu unterdrücken.

Insgesamt gelingt die Umsetzbarkeit des Geforderten nur sehr bedingt, denn: Stärke soll bzw. darf man nicht so viel essen, von Zucker kann man sich nicht ernähren (s. o.) und zu viele Fette machen das, was Peat nicht will.

Ich schreibe gerade ein Ebook, wo wir genau auf diese Dinge eingehen werden.


Wir zeigen Möglichkeiten, nicht die Lösung.


 
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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#75 von H_D , 25.06.2016 16:35

Zitat von naklar! im Beitrag #73
Mir ist irgendwie nicht ganz klar, wie man bei der Peatschen Ernährung die Muskelglykogenspeicher ordentlich auffüllt - oder habe ich was übersehen?

Ansonsten scheint mir in der Diät ein Peatday eine versuchenswerte Alternative zum Cheatday zu sein - eventuell die gleiche Zufriedenheit bei wniger Kalorien.

Kann mir oben stehendes jemand erklären?

Merci, Eric


Muss man denn unbedingt die Speicher auffüllen, wenn man eh permanent Carbs zuführt?!

@Sven
Nimmst du noch Süßholzpulver oder andere von Peat empfohlene supps? Glaube ihm ist Vit E ja sehr wichtig


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