RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#46 von Squatosaurus , 23.06.2016 08:55

Ok kann ich verstehen :) Schade, ich lese sowas immer gerne, aber auch ohne genauge Kcal-Angaben usw. Reichen nur die Lebensmittel ;)


Viel Glück für dein Vorhaben und ich lese gespannt mit.



 
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zuletzt bearbeitet 23.06.2016 | Top

RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#47 von Tommy , 23.06.2016 08:59

Sven verteilst Du den Liter O-Saft auf den Tag? Ebenso die Milch? Oder alles morgens auf einmal? Auch frage ich mich ob wohl ziegenprodukte (Milch, Joghurt etc) auch funktionieren oder ob es von der Kuh sein muss?

Ein komplettes Ernährungslog ist vielleicht etwas viel, aber wenn du mal 3 aufeinander folgende Tagen Posten könntest wäre das schon sehr spannend :-)


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#48 von H_D , 23.06.2016 09:21

[quote="Sven"|p28099
Vor knapp 4 Wochen hatte ich einen Termin beim Endokrinologen mit Hormonwerten.
Werde in 3 Monaten mal eine Gegenprobe machen.[/quote]

Super!

Ich denke gerade du mit einer NNS kannst von einem gefüllten Leberglykogen profitieren, da hier ja die Gluconeogenese recht schnell eintritt (was wiederum Stress für den Körper ist).

Hast du vorher NEMs genommen und welche nimmst du jetzt noch? Du warst zum Schluß ja eher geben zuviele NEMs oder?

Wie sieht denn dein Alltag die letzten Wochen aus vom Stress-/Belastungslevel?


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#49 von Gelöschtes Mitglied , 23.06.2016 11:49

Hallo zusammen,

verteile das auf den Tag - eine ordentlich Bulle gibt es aber schon am Morgen - siehe meinen "Shake-Post".
Aus organisatorischen Gründen: Mittags mal 750g Osaft und den Bergkäse aus dem Supermarkt. Abends (oder auch mal zwischendurch) dann nach belieben
Die Art des Mildproduktes ist - glaube ich - weitestgehend egal. Milch wirkt halt einen Zacken besser bzgl. Blutzucker. Versuche erstmal so hochwertige Produkte wie möglich zu finden. (Ob das aber auch mit günstiger H-Milch geht - kann gut sein.). Mach mich aber auch nicht verrückt. Wenn es nicht anders geht - und ich das Bedürfnis spüre!!!- auch mal einen EL Zucker in den Tee mit H-Milch.
Ein wichtiger Punkt laut Ray ist jedes Protein mit min 1 "schnellem" KH zu "kompensieren" (Stress, Verbrennung, Insulinwirkung ...???)

Gluten/Brot/Samen meide ich weiterhin weitestgehend.

Oh Wunder: Mein Bedürfnis nach Salz ist jetzt deutlich spürbar - dem komme ich natürlich auch nach. Kann jetzt sehr gut fühlen, ob ich Salz oder Zucker brauche.

NEMs aktuell Zero. Viele NEMs wirken sich auch den BZ aus - bzw. "provozieren?" einen Insulinsausstoss (Whey, Kreatin) - evtl. hat deshalb vieles bei mir nicht angeschlagen?
Jetzt wo der BZ stabil ist spiele ich mit dem Gedanken Chrom und Biotin reinzunehmen und dadurch dann evtl. den Zucker wieder runterzufahren - mal schauen.
Aktuell gibt es keinen Grund was zu nehmen - besser geht es echt nicht.

Werde noch die Temperatur wie von Ray beschrieben beobachten.

Viele in den Peat Foren die irgendwann schimpfen, haben es dann meist hedonistisch richtig Krachen lassen: Kaffe, Cola, Zucker, Eiscreme ohne Ende und die Nährstoffzufuhr eher vernachlässigt. Das ist natürlich auch kein Weg.


Einen Scheiß muss ich


zuletzt bearbeitet 23.06.2016 11:51 | Top

RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#50 von Gelöschtes Mitglied , 24.06.2016 07:33

Moin zusammen,

ich möchte gerne ein paar Gedanken/Erkenntnisse mit euch teilen:

> Die Lust auf Süsses schwindet langsam. Kann mir gut vorstellen, dass sich die Balance wieder von ganz allein verschiebt
> Lebe aktuell ganz automatisch unterkalorisch, keine Fressflashes mehr.
> Ich verstehe endlich Heißhunger als etwas Positives: Mein Körper sagt mir ganz einfach:

Zitat

"Obacht Leberglykogen geht alle. Bitte schnell und einfach verwertbar nachtanken oder es wird halt auf eine etwas mühsame (Stress) Variante auf Cortisol/Adrenalin umgestellt und so der BZ stabil gehalten."

Fertig.

Wer jetzt eh eher der nervöse Typ ist und eine niedrige Stresstoleranz bzw. sich gemacht hat (+Genetik/Mentalität?) - tja...
Anmerkung: Natürlich ist auch der Plan B vom Körper ok und mal sinnvoll - aber dafür sollte halt auch das Setting stimmen - relaxed, wenig externe Anstrengung. (-> passend für z. B. Winterschlaf ...aktuell ist aber Sommer )

Süssigkeit ist NICHT gleich Süssigkeit!
Das Nachfüllen mit M&M und Kinderriegel hat nie funktioniert - konnte nicht mehr aufhören und habe mich später mental und vom Magen her Elend gefühlt.
(Warsch. wurde in die Entwicklung von Süssigkeiten (Suchtfaktor) mehr Geld gepumpt als in die Raumfahrt und Krebsforschung zusammen...)

Dazu fällt mir noch ein wie der Strunz immer mal wieder erwähnte: Iss LC/Keto QUÄL dich am Berg, damit Du dann beim Wettkampf mit Carbs punkten kannst. Also 99% der Zeit sprichwörtlich quälen um dann mit ´ner Mediale heimzukommen - toll. Da bin ich lieber 100% meiner Zeit einfach gut drauf.


Einen Scheiß muss ich


zuletzt bearbeitet 24.06.2016 07:35 | Top

RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#51 von Gelöschtes Mitglied , 24.06.2016 07:59

paar harte Daten:

30 Min nach "dem Shake"

Körpertemperatur: 36,4 (Laut Peat optimal 36,5-37)
Blutzucker: 90

Also alles wunderbar.


Einen Scheiß muss ich



RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#52 von Gelöschtes Mitglied , 24.06.2016 13:06

Wow, klasse Sache!
und generell mega interessant das ganze!

Ich hab mir gestern auch direkt mal 1,5 %-Milch und nen Lite O-Direktsaft vom dm besorgt..und ich spüre heute am 2. Tagt dass mir das wirlich gut tut :)

Hab aber mal eine Frage: kann man den O-Saft auch mit anderen Säften mal abwechseln?
Also zb auch mal Grapefruit oder Kirschsaft trinken?

LG Jens


"Do or do not. There is no try." - Master Yoda



RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#53 von Gelöschtes Mitglied , 24.06.2016 13:12

Zitat
Peat was aske about grape juice in that weightloss interview. IIRC, he said it's fine, but higher sugar than OJ. If you are looking for higher sugar-density, then I guess that's a good thing.
I drink it occasionally.



Zitat

I found this study on grapefruits effect on estrogen
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23859031



Mit dem Osaft hat er sich schon was gedacht, aber sicher sind zig andere Säfte auch ok.
Wobei sich die Wirkung schon unterscheiden kann - aber das sind Spielerein :-)


Einen Scheiß muss ich



RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#54 von Gelöschtes Mitglied , 24.06.2016 13:43

Alles klar, danke!

Aber ob die Studie jetzt aussagt, dass Grapefruitsaft gut oder schlecht ist müsstest du mir noch kurz erklären wenns geht..steh grade etwas auf dem Schlauch^^

LG Jens


"Do or do not. There is no try." - Master Yoda



RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#55 von kempi , 24.06.2016 17:00

Ray Peat sagt generell, dass du ihn auch nehmen kannst. Ist halt nur etwas mehr Zucker drin.


 
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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#56 von EvPow , 24.06.2016 17:23

Wobei O-Saft auf 1l immerhin 250mg mehr Calcium enthält, was lt. meinem Verständnis (seines Ansatzes) ja nicht ganz unwichtig ist.


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#57 von kempi , 24.06.2016 19:06

Für Kalzium hat man ja in der Regel Milch bzw. ein Milchprodukt. Ich nehme hier bspw. Magerquark.


 
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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#58 von Sonnensucher , 24.06.2016 23:06

Also erstmal; krass welche positiven Auswirkungen du erlebst nur durch Ernährungsumstellung. Das fällt mir aber hier im Forum sowieso bei vielen auf. Die Sensibilität. Konnte ich bei mir noch nie wahrnehmen, also dass sich meine Ernährung auch nur irgendwie auf meine Stimmung auswirkt. Klar Schokolade und so macht vielleicht ein bisschen glücklicher oder Zuckerflash, vielleicht ein wenig aufgedrehter. Ansonsten nö, vielleicht fehlt mir das nötige Körpergefühl dazu.

Jetzt wo der Sommer auch endlich mal Deutschland erreicht hat, habe ich bei 30grad viel mehr bock auf Obst, Beeren, kalte gezuckerte Getränke. Die sehen halt im Supermarkt super erfrsichend aus. Also kam ich die letzten Tage auch ca. 300g KH, 200-250g Zucker. Im anderen Thread wurde das glaub ich auch als "Voraussetzung" genannt. Flieg jetzt aber nicht gerade durch die Gegend. Wie gesagt, bei den Temperaturen hab ich nicht so bock auf fettiges. Was wollte ich jetzt eigentlich sagen? Nunja habe mich nie großartig mit irgendwelchen Ernährungskonzepten aufgehalten, ich schau das ich mein Protein reinbekomm und der rest ergibt sich aus dem Alltag und auf was ich lustig bin. Immer mit den Hintergedanken natürlich ganz allgemein ausgedrückt "gesund" (was nach meiner Meinung und Wissenstand eben ein ganz anderen Begriff ist, wie der z.B. von einem Veganer). Also hatte ich schon immer mal sehr KH lastige Tage, Datteln auch im Winter wie bekloppt gegessen. Und mir ist nie ein "High" aufgefallen. Lediglich, dass ich nicht die Finger lassen konnte von dem Süßkram.

Ok, ich probiers vielleicht jetzt aber mal richtig. Welcher O-Saft eignet sich? Und funktionier das ganze überhaupt wenn man auf Milchprodukte verzichtet ? (wg. Hautbild, dies das).


 
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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#59 von Gelöschtes Mitglied , 25.06.2016 08:30

Hi Sonnensucher,

wahrsch. hast Du schon einfach vVeles richtig gemacht und hast eine andere Ausgangssituation?
Persönlich habe ich einfach das Gefühl endlich mein Potential voll auszuschöpfen - daher das mentale "High"
(Vorher war zu viel Müdigkeit & Schwere für ein Alter im Spiel, das hat mich wahnsinnig gemacht)

VG


Einen Scheiß muss ich



RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#60 von justizia , 25.06.2016 08:45

Guten Morgen in die Runde,
auf der deutschen Seite dazu habe ich folgendes gefunden:

"5. Schokolade, Kaffee, Honig, Zucker und Wasser kann man je nach Belieben verzehren"

das klingt für mich komisch :-)

Was den O-Saft angeht, so beobachte ich vor allem in Südfrankreich, dass ALLE zu ihrem Croissant oder Rührei oder Baguette ein großes Glas O-Saft trinken. Der ist dann aber frisch gepresst. Es gibt dort kein Frühstück (- wobei ich jetzt von Uhrzeit um die 11 Uhr rede - also was bei uns Mittag ist) ohne O-Saft.
Ich habe mich dann immer gewundert, dass die Menschen trotz dieses Croissant - O -Saft Konsums trotzdem schlank sind. Vor allem die Frauen!

Ich habe immer einen großen Bogen um O-Saft gemacht - um Säfte überhaupt, weil ich bislang immer der Meinung war, mein BZ geht megahoch es kommt dann zu einem galaktischen Insulinausstoß und ich laufe den ganzen Tag mit Heißhunger durch die Gegend.

Ich bin gerade dabei diesen Thread nochmal ganz von vorne zu lesen, aber trotzdem schon jetzt meine Frage: Geht auch frisch gepresster O-Saft?
Abgesehen davon habe ich meinen Hunger im Sommer IMMER gut im Griff, was ich auf die Lichteinwirkung zurückführe, im Winter nehme ich deshalb auch immer mind 2-3 kg zu.
Das nur so mal als Anregung @Sven wegen des Hungermanagements.

Viele Grüße und vielen Dank für dieses spannende Thema !
Gruß
Bettina


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