RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#241 von Gelöschtes Mitglied , 18.07.2016 15:32

Becoming A "Wild Sexual Animal": Testosterone and drugs vs food

http://50khormone.blogspot.com/2013/05/b...ual-animal.html


Einen Scheiß muss ich



RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#242 von Gelöschtes Mitglied , 18.07.2016 19:02

Möchte mal wieder ein paar Gedanken mit euch teilen:

Nehmen wir ZUVIEL Flüssigkeit zu uns -> Mineralstoffimbalancen selbst gemacht?

Wenn ich mal einen Tag persönlich revue passieren lasse, trinke ich zu 90% aus anderen Gründen (Nährstoffwahn, Genuss, Wachacher, Downer, PreWorkout, ect.) als Durst. Das ist nach gesundem "Menschenverstand" (besser ist wohl Tierverstand) wieder der Natur...und auch irgendwie dämlich

Tatsächlich habe ich nur "richtig" Durst am Morgen und nach/beim Sport.
Ein Indiz für zuviel Flüssigkeit ist heller Urin (merkt ihr, wenn ihr mal die Multivits weglasst, speziell die B-Vitamine :-) ).
Man sollte nur soviel trinken, wie es der Elektrolythaushalt zulässt. Und als Bürotiger braucht man dann tatsächlich nur sehr wenig extra Flüssigkeiten (Neben Nahrungsflüssigkeit/Obst ect. und Kaffee :))

Der aktuelle Mainstream, kommt ja mit Detox. Leber/Nierenstein ect. pp. um die Ecke - der Urin ist ja dann so schön hell und "sauber" -> damit schadet man sich glaube ich mehr als es nützt? (Salzverlust -> hallo Nebennierenschwäche ...)
Zuviel Flüssigkeit bedeutet verdünnen des Mineralhaushaltes und verdünnen der Magensäure was wieder unter Umständen bedeutet weniger Aufnahme durch den Nahrungsbrei (Säure PH Wert).

Ich weiß, das ist jetzt etwas konträr zum Ray Peat Ansatz - oder auch nicht -> Handhabungsache?
Aber ich verkaufe auch keine Wahrheit

Hier wird im Forum ja "alles mögliche" 24/7 runtergespült - was ist eure Meinung dazu?


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zuletzt bearbeitet 18.07.2016 19:07 | Top

RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#243 von Tommy , 18.07.2016 20:08

Wird nicht immer gesagt wenn das Durstgefühl Eintritt ist es eigentlich schon "zu spät"?

So zB auch die Aussage von Dr. Fereydoon Batmanghelidj... Ich kenne seine Bücher nicht aber wenn man sich mit Wasser, trinken und Salz beschäftigt stößt man zwangsläufig auf ihn. Seine Empfehlung lautet 30ml/kg Körpergewicht und zusätzlich Salz. Das könnte deine Theorie mit dem Salzverlust erklären.
Er sagt auch erste Amtstat morgens 2 Gläser Wasser trinken um den flüssigkeitsverlust der Nacht auszugleichen und zB nicht zum Essen trinken.

Ich für meinen Teil merke es schon, meist durch Kopfschmerz, wenn ich zu wenig getrunken habe. Ich komme bei 72kg insgesamt schätzungsweise auf 2,5 Liter/Tag. Muss es mir aber nicht reinquälen. Das läuft automatisch nebenher, allerdings stimmt schon dass ich auch oft trinke ohne Durstgefühl.


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#244 von Gelöschtes Mitglied , 19.07.2016 07:48

Moin Tommy,

Zitat
Wird nicht immer gesagt wenn das Durstgefühl Eintritt ist es eigentlich schon "zu spät"?



Das würde ja dann der Logik folgend auch für Hunger gelten? Keiner würde auf die Idee kommen das als Regel auszugeben (außer evtl. im Profisportbereich).
Tatsächlich essen aber auch die meisten ohne Hunger (zu viel). Denke ein Rückbesinnung und ein Vertrauen in die eigenen Körpersignale ist der richtige Weg?

Zitat
. Seine Empfehlung lautet 30ml/kg Körpergewicht


Ist damit auch Nahrungsflüssigkeit (Obst, Gemüse ect.) gemeint? Wenn man das nur auf EXTRA Trinken berechnet, schießt man wohl übers Ziel hinaus?


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#245 von Tommy , 19.07.2016 09:08

Moin Sven,
Ich glaube er meint Gesamtflüssigkeit aber genau kann ich es nicht sagen da ich wie gesagt die Bücher nicht kenne.
Aber ich werde jetzt auch mal versuchen meinem Wasser eine Prise Salz zuzufügen und schauen was passiert :-)


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#246 von Axel , 19.07.2016 11:39

Kleiner Erfahrungsbericht zum Thema: Ich bin letzte Woche Rennradtouren in Italien gefahren, meist so 90-100 km mit Alpenpässen drin. In der Sonne, bei schwülen 30°, mit sehr starkem Schwitzen. Das Oberrohr war immer gut bewässert...

Abends dann 2+ l getrunken, morgens kam: nichts. Durstig war ich morgens allerdings auch nicht. Die Menge, die mir mein Durstgefühl am Abend vorgegeben hat, scheint also ziemlich gut gepasst zu haben. Der Wasserverbrauch während der Touren lag meist bei 3-4 Trinkflaschen (je ca. 0,7 l), mit allem drum und dran dürfte ich grob im Bereich 5 l Flüssigkeit pro Tag gelegen haben. Ohne Salzzugabe. Morgens Cappucino, auf der Runde auch einen, abends ein Bier.

Vertrauen in mein Durstgefühl hatte ich schon vorher, bin aber jetzt doch überrascht, wie präzise es zu funktionieren scheint.


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#247 von Gelöschtes Mitglied , 19.07.2016 13:38

Hi Axel,

respekt - ordentliche Touren :-)
Habe mal einen Alpencross mit dem MTB gemacht und hatte abends dann einen "unstillbaren Hunger" und so einen komischen Durst (Trockener Mund trotz Wasser).
Rückblickend meine ich ein paar ordentliche Prisen Salz (und/oder Zucker) hätten die Körpersignale besser/zielgerichteter befriedigt.


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#248 von tomilla , 19.07.2016 14:14

Einen trockenen Mund habe ich gestern auch gehabt auf dem Rad - aber schon von Beginn an. Ich sollte auch mal salzen, vermutlich.


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#249 von Gelöschtes Mitglied , 19.07.2016 19:31

Erste Laborergebnisse sind da!
(Meine Frau ist Arzthelferin. Zahlen muss ich aber trotzdem)

Mein Sorgenkind Prolaktin ist um 50% gefallen und somit jetzt im unteren Mittelfeld!
-> Hohes Prolaktin=Stress-Entzündungen-Serotonin-Östrogen Problem

Somit geht das Konzept schonmal gut auf bei mir!
Werde die Monate noch mein anderes Sorgenkind SHBG testen, das hat unter Umständen auch eine starke Verknüpfung mit Blutzucker/Insulin Problematiken (Metabolisches Syndrom). Habe das starke Gefühl, das müsste jetzt auch besser sein.

So ganz nebenbei und in kürzester Zeit habe ich jetzt gefühlt meine "Nebennierenschwäche", rumkränkeln ect. in den Griff bekommen.
Echt zu krass.


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#250 von Gelöschtes Mitglied , 20.07.2016 07:24

Zitat
"Fructose, sucrose and glucose decrease SHBG by 80, 50 and 40% respectively. a low level of SHBG allows free testosterone to rise ..."



http://anabolicapex.com/2016/03/26/how-to-lower-shbg/

Kann es so einfach sein? Fructose hat mit 80% den meisten Impact. Boron ect hat bei mir nix gebracht.

Damen mit PCOS und zuwenig SHBG sollten "Zucker" dann auch tatsächlich verringern.

Livestyle vor Supps!


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zuletzt bearbeitet 20.07.2016 07:51 | Top

RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#251 von H_D , 20.07.2016 08:27

Zitat von Sven im Beitrag #249


So ganz nebenbei und in kürzester Zeit habe ich jetzt gefühlt meine "Nebennierenschwäche", rumkränkeln ect. in den Griff bekommen.
Echt zu krass.




Das wäre für mich auch der Grund damit zu beginnen... zumal bei der Jahreszeit.

Welchen Honig nutzt du denn, speziellen Raw bzw. Presshonig?


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#252 von Gelöschtes Mitglied , 20.07.2016 08:35

Hallo Holger,

einfachen klaren Honig aus dem Supermarkt :-)

Somit kristallisiert sich für mich Honig&Salz als die wirkungsvollsten Stellschrauben heraus.
(Kann kaum glauben wie lange ich mit Supps - ohne zufriedenstellende Wirkung, eher teils gegenteilig - rumgedödelt habe...)


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RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#253 von Sven90 , 20.07.2016 08:38

Super! Glückwunsch!

Wie viel Salz benutzt du ungefähr am Tag?

Seite einiger Zeit nutze ich Salz auch schon bewusst ein. Auch ab zu mal ins Wasser. Die Kälte verschwindet dann sofort, und mir wird warm :-)

Bin seit einer Woche angesteckt von deinem Vorhaben und ernähre mich auch mehr in Richtung peat. Geht mir sehr sehr sehr gut.

Evtl. Interesse an einem "Was hast du heute gegessen" im Peat Format?

Liebe Grüße



Sven90  
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zuletzt bearbeitet 20.07.2016 | Top

RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#254 von Gelöschtes Mitglied , 20.07.2016 08:44

Hallo Sven90 :-)

nehme soviel Salz wie es mir schmeckt - also mal ne ordentliche Prise in den Shake. Und 1-2 Streuer auf meine sonstigen Getränke/Mahlzeiten.
TIPP: Warme Milch mit Honig und einer Prise Salz schmeckt überraschend... sensationell GUT

Generell gebe ich lieber keine "was habe ich heute gegessen" Posts. Hört auf euer Bauchgefühl bzgl. süss, salzig, Durst und kombiniert das mit bisserl Hirn (real Food/Nährstoffhaltig). Diese ganzen dämlichen generellen Ratschläge und Protokolle...Du sollst (nicht) dies und das ist schlecht Gequatsche. Rückblickend echt unglaublich, dass ich das vor meine Körpersignale gestellt habe...

Heißhunger auf Süsskram-> Honig immer her damit!
Heißhunger auf Brezeln/Chips -> ordentlich salzen bis das befriedigt ist.

Bingo!

PS:
Habe gerade das Audiobook "Diet Recovery 2" vom "Infant Terribel" der Paleo Scene Matt Stone durch. Ein echter Eye-Opener bzgl. Gesundheitswahn und Metabolische Rate/Bauchgefühl.
(ACHTUNG: Nur was für selbstdenkende edubily Leser die den KERN seiner Aussagen richtig einzuschätzen wissen )


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zuletzt bearbeitet 20.07.2016 09:06 | Top

RE: Ray Peat und Blutzucker - Erfahrungen

#255 von kempi , 20.07.2016 10:34

Zitat von Sven im Beitrag #254

(ACHTUNG: Nur was für selbstdenkende edubily Leser die den KERN seiner Aussagen richtig einzuschätzen wissen )




Da kann ich nur zustimmen. Nicht nur speziell bei Matt Stone, sondern auch im Ray Peat-Forum.
Da werden manchmal Sachen verbreitet, bei denen man sich nur am Kopf fassen kann. Genau so wie Chris es bereits geschrieben hat.

Und beim Thema Salz würde ich auch auf jeden Fall auf ausreichende Kaliumzufuhr achten (Bananen, Karotten usw.), sonst seht ihr ganz schnell aus wie ein Michelin-Männchen


 
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