RE: Quecksilber

#16 von MGhell , 04.10.2015 10:04

Interessante Dissertation bezüglich Korrelation Selen-/Quecksilberwerte im Blut:

https://edoc.ub.uni-muenchen.de/6056/1/Bosch_Martin.pdf


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RE: Quecksilber

#17 von Yeti , 25.05.2016 14:20

Ich krame diesen Beitrag mal wieder aus und würde mich über weitere Erfahrungsbereichte der Schwermetallausleitung freuen. Die Haarmineralanalyse hat im letzten Winter bei mir erhöhte Blei-, Cadmium- und Quecksilberwerte gezeigt.

Gibt es Erfahrungen, inwieweit Chlorella tatsächlich bei der Ausleitung hilft? Habe bei facebook gelesen, dass Phil das auch gerade zur Schwermetallausleitung nimmt. https://www.facebook.com/edubily/posts/1756822327888640

Wie sieht es aus mit Bentonit? http://www.zeolith-bentonit-versand.de/d...CFdZAGwodfNYNFw

Zum Thema Selen bin ich auf folgende Seite gestoßen. Allerdings fehlt mir das erforderliche Hintergrundwissen, diesen Artikel einzuordnen: http://www.homeopathy.at/selen-und-quecksilber/

Dort steht:

Zitat
Selen verbindet sich mit Quecksilber in einem 1:1 Verhältnis als "Quecksilber-Selenid". Dieser Komplex ist schwerlöslich und wird in Form kleiner "Körnchen" im Gewebe abgeschieden. Dies ist der Grund, wieso Fische nicht an QS-Vergiftung akut sterben, dort liegt das Quecksilber als Selenid neutralisiert im Gewebe herum.

Dadurch wird das Quecksilber zwar als toxisches Enzymgift relativ wirksam entfernt und es zeigen sich keine Vergiftungs-Symptome selbst bei höherer Quecksilber-Exposition.

Ja, Selen "entgiftet" selbst noch das hoch neurotoxische Methyl-Quecksilber, auch dieses wird mit Selen im Gewebe weg-komplexiert.

Allerdings wird der Selen-Quecksilber-Komplex schwerst löslich und kann nicht mehr "ausgeschieden werden".

Empirisch - ohne dass ich dafür Studien bis jetzt gefunden habe - zeigt die Erfahrung von Prof. Daunderer - dass dieser Quecksilber-Selen-Komplex längerfristig bevorzugt im Hirn abgelagert wird und dort auf längere Zeit betrachtet neurodegenerative Störungen auslöst, daher hat Daunderer letztlich Selengaben bei Quecksilberbelastung als Kunstfehler betrachtet.


Kann das jemand von euch bewerten? Gerade der letzte Absatz klingt ja sehr schwammig und wurde nicht durch Studien belegt, stellt aber eine Selengabe bei Quecksilberbelastung komplett in Frage, wenn das Quecksilber-Selenid letzendlich nicht besser ist als das Quecksilber.

Was haltet ihr von einer Unterstützung der Ausleitung durch Koriander- und Bärlauchöl?

Ich habe seit Februar regelmäßig Chlorella-Tabs genommen, dazu zweimal täglich Bentonit. Phasenweise habe ich Korianderöl genommen, max. 2-3 Tage am Stück und dann für mindestens die doppelte Zeit ausgesetzt. Ich weiß nicht, ob es Einbildung war, aber ich meine, dass sich nach der Einahme des Öls die Symptome der Schwermetallbelastung (Unkonzentriertheit, "Watte im Kopf") verstärkt haben und nach 1-2 Tagen wieder abgeklungen sind.

Und zuletzt: Wie lange dauert es wohl, bis sich die Werte nachweislich gesenkt haben?

Vielen Dank schonmal im Voraus für alle sachdienlichen Hinweise.
Yeti


 
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