RE: Ernährungs-, Supplement- und Trainingslog

#91 von Zwiebeljunge ( gelöscht ) , 16.09.2016 12:15

5. Tag nofap:
Ich habe richtig Schmerzen; keine Ahnung, ob das gesund ist? Ist ein Schmerz, der von den Krohnjuwelen ausgeht und sich bis in den Unterbauch zieht. Stimmt da was nicht bei mir? Hatte das auch so schon öfter, wenn ich Damenbesuch hatte und mal nicht zum Schuss gekommen bin.
Mal sehn, wie es sich noch entwickelt. Bin über Erfahrungen dankbar


Zwiebeljunge

RE: Ernährungs-, Supplement- und Trainingslog

#92 von southpaw , 17.09.2016 10:46

Ist normal in den von dir beschriebenen Situationen. Dass es jetzt einfach so kommt zeigt, dass viel Kopfkino o. ä. bei dir stattfindet - es ist jedenfalls ein großer “Drang“ vorhanden. Das ist gut. ;)

Stichwort: Kavalliersschmerzen


 
southpaw
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RE: Ernährungs-, Supplement- und Trainingslog

#93 von Zwiebeljunge ( gelöscht ) , 17.09.2016 12:22

Beruhigend :D

hab dem ganzen aber gestern ein Ende gesetzt, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe :D

Heute mach ich wieder weiter, werde aber erstmal, um mich zu gewöhnen, nicht ganz abstinent bleiben, sondern erstmal reduzieren. Pornos guck ich sowieso quasi nie.


Zwiebeljunge

RE: Ernährungs-, Supplement- und Trainingslog

#94 von Axel , 21.09.2016 14:56

Zitat von kurtextrem im Beitrag #84
Ich sehe das anders, ich würde Rippetoes Starting Strength, vor allem wenn man eher optische Ziele verfolgt, nicht empfehlen. Wenn es ähnlich zu Mark sein soll, dann bitte FEM nehmen. Dort steht auch genauer, was sie verändert haben.
Aber wie in Beiträgen oben erwähnt, geht mir selbst FEM nicht zu großartig in die Richtung Optik. MASS ist da schon deutlicher ausgeprägt in die Richtung (was aber nicht heißt, dass man nicht stärker wird! Es geht nur ggf. langsamer).


FEM kenne ich nicht. Hab's mal kurz überflogen, das scheint wirklich recht ähnlich zu sein.

Was mir auffällt: Wenn ichs richtig verstanden habe, deckt FEM den Anfänger- und Fortgeschrittenenbereich ab. Volumentraining und Assistenzübungen sind etwas, was nach Rippetoes Büchern erst jenseits des Anfängerniveaus sinnvoll wird. Er hat's aufgeteilt: Starting Strength zielt auf den Anfänger, für Fortgeschrittene gibts Practical Programming, das einem das Rüstzeug an die Hand geben soll, sich seinen eigenen, individuellen Trainingsplan zusammenzubauen. Da gibt's dann gar keine vorgefertigten Pläne mehr drin.

Weil das anscheinend auch sehr kontrovers ist, eine Anmerkung, was nach Rips Modell den Fortgeschrittenen vom Anfänger unterscheidet: Nach ihm ist man fortgeschritten, wenn die lineare Progression nicht mehr funktioniert und der Trainingsstand damit so hoch ist, dass man zu ausgefeilteren Reizen greifen muss. Erfahrungsgemäß soll das bei den meisten im Bereich von 1,5x Körpergewicht beim Beugen sein, was durchaus einige Zeit dauern kann.

Zitat von kurtextrem im Beitrag #87
Zitat von H_D im Beitrag #86
Zur Ausführung: schau mal auf den YT-Channel liftyouup

Kann ich so nur unterstützen. Johannes Kwella und Smartgains kann man auch noch empfehlen. Bei denen lernt man die richtige Ausführung.
SS ist zwar ein tolles Buch und Squats, DL etc. wird richtig gut erklärt, aber es hat auch einen Art faux pas dabei, nämlich Military Press. Mark beschreibt in der neusten Ausführung, dass du quasi einen Hüftschwung machen sollst, bevor du die Stange an deinem Kopf vorbei nach oben bekommst. Das ist so nicht unbedingt notwendig und sorgt für unnötig viel Schwung.


Kwella gefällt mir auch.

Was ist an der "Press 2.0" falsch? Richtig ausgeführt, wird kein Gelenk im Unterkörper gebeugt. Der Schwung kommt allein aus einer Verlagerung der Hüfte, ohne Beugen der Hüfte. Auch die Knie bleiben durchgedrückt.

Notwendig ist der Hüftschwung natürlich nicht. Der Gedanke dahinter folgt aber der gleichen Logik wie die Bevorzugung der low bar back squat gegenüber der high bar back squat: es kann mehr Gewicht bewegt werden, was einen stärkeren Trainingsreiz setzt und damit schnelleren Kraftzuwachs ermöglicht. SS ist konsequent darauf ausgerichtet, den schnellstmöglichen Übergang vom Anfänger zum Fortgeschrittenen zu erreichen.


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RE: Ernährungs-, Supplement- und Trainingslog

#95 von Zwiebeljunge ( gelöscht ) , 06.05.2017 09:43

Hi Leute,

Mich gibts auch noch. Bis auf ein paar Dinge gibt es nicht viel Positives zu berichten. Ich denke aber, dass es mich motivieren könnte, hier wieder öfter mal etwas zu schreiben.

Mein Kratom-Konsum hatte sich leider nochmal gesteigert (3x pro Tag Mengen genommen, die mich sediert haben), so dass ich mir irgendwann dachte, dass es so nicht mehr weitergeht. Um einen zu heftigen Entzug zu umgehen, habe ich mich für ein langsames Ausschleichen entschieden. Leider war selbst das beim ersten Versuch schon so heftig, dass ich abgebrochen habe, als ich bei der Hälfte meiner üblichen Dosis angekommen war (nach 2 Wochen Ausschleichen).
Der 2. Entzug lief vorbereiteter, sowohl mental als auch von den Ergänzungsmitteln her, die den Entzug erleichtern, hatte mir folgende besorgt:
Schwarzkümmelöl (dockt auch an den Opiatrezeptoren an und lindert daher die Entzugserscheinungen)
Ingwer (gegen die Gelenkschmerzen)
Tryptophan und Methylfolat (gegen die Depressionen)
Mulungu (ein sehr sedierend wirkender Tee gegen die Schlaflosigkeit)
Ashwaganda (um das viele Adrenalin etwas in den Griff zu bekommen)
Nach 2 Wochen Ausschleichen gings mir wieder so beschissen, dass ich kurz vorm Abbrechen war, aber irgendwas in mir wollte es dann doch wissen und ich bin innerhalb von 3 Tagen auf null gegangen und heute ist der 16. Tag ohne Kratom. Es war die Hölle, ich hatte Schüttelfrost, extreme Gliederschmerzen, heftigst restless leg, Depressionen wie ich sie noch nie hatte (völlige Gleichgültigkeit), Husten und eine Antriebslosigkeit, bei der es schon eine riesige Überwindung war mich zu rasieren. Langsam geht es aber besser und ich bin froh, dass ich den Willen hatte, es durchzustehen. Wer weiß, wie schlimm es ohne die Hilfsmittel gewesen wäre.
Wenns gar nicht mehr ging, habe ich Ibuprofen genommen, das hat zumindest etwas gegen die Gliederschmerzen und das restless leg geholfen.

Naja, gerade fange ich wieder an zu trainieren und achte mehr auf meine Ernährung. Die Lebensfreude und Energie kommen allmählich zurück :) Auch ohne Kratom komme ich abends besser runter, als ohne Kratom zu früheren Zeiten.

Falls ich nochmal Kratom nehme, werde ich mich strikt an Vorgaben halten, die ich mir vorher gemacht habe, um nicht nochmal in so eine Abhängigkeit zu rutschen. Habe mich informiert und herausgefunden, dass Kratom je nach Einnahmemenge entweder die Delta-Opiatrezeptoren (anregend, nicht sedierend, aber dennoch beruhigend) oder die Mu-Opiatrezeptoren anspricht (sedierend, stark beruhigend). Eine wirkliche Sucht entsteht wohl nur, wenn man letztere zu stark beansprucht. Ich gucke mal, erstmal möchte ich, dass es mir ohne wieder völlig normal geht.

Falls diese gesamte Thematik hier im Forum fehl am Platz ist, kurz Bescheid sagen. Ich habe es unter anderem deshalb geschrieben, weil die NEM sicher einen großen Teil dazu beigetragen haben, dass ich es bis jetzt ohne geschafft habe.

Trainingstechnisch habe ich immer wieder ein bisschen was mit Eigengewichtsübungen gemacht, bin aber ziemlich aus der Form. Mein Ziel ist es jetzt erstmal, in den nächsten 3-4 Monaten meine alte Muskelmasse zurückzugewinnen. Danach ist der Plan, ins Fitnessstudio zu gehen. Ich bin guter Dinge, dass es diesmal wirklich dazu kommt ;)

Außerdem habe ich mit der Wim Hof Methode angefangen, zumindest mit der Atemübung. Gefällt mir bisher sehr gut! :)

Später oder morgen schreibe ich noch, wie ich mich aktuell ernähre, etc. Wollte nur erstmal wieder einen ersten Beitrag schreiben.


Zwiebeljunge

RE: Ernährungs-, Supplement- und Trainingslog

#96 von phil , 06.05.2017 10:29

Krasses Zeug anscheinend. Ist bestimmt gut etwas offen darüber zu reden. Denke auch nicht das jemand etwas dagegen hat.
Wenn du so unangenehme Zeiten wegen dem Entzug durchmachen musst, überlege dir doch mal ob du langfristig nicht besser ganz die Finger davon lassen solltest.
Kann mir gut vorstellen das es sehr schwer ist davon los zu kommen und ich ziehe meinen Hut davor das du am Ball bleibst.

Ich denke mit der Wim Hof Method bist du auf einem guten Weg. Das ganze kann man als eine Art Meditation ansehen und ist mittlerweile auch bei mir fester Bestandteil meiner Tagesroutine geworden.
Eine Meditationspraxis auszuüben, kann enorm viel bringen. Für mich war es in den letzten Jahren das geilste Tool was es gibt. Ich habe damit so viele Sachen unter Kontrolle bekommen. Ohne Nebenwirkungen... Hatte ja eine Herz-OP vor 3 Jahren und dann einen Haufen Probleme.
Z.B. Psychosomatische Empfindungsstörungen in der Herzregion bei denen mein Kardiologe, Hausarzt, Psychologe und Psychiater mit den Achseln gezuckt haben. Naja, es kamen ein paar Anregungen, aber im großen und ganzen war deren Hilfestellung sehr schwach. Meditation war da ein richtiger Durchbruch für mich. Meistens 15-30 Minuten täglich, auch mal eine Stunde. Hatte ein paar Sitzungen in denen ich die "falschen Empfindungen" in der Herzregion fühlen konnte und das Gefühl hatte dabei irgendwas zu verarbeiten.
Ich habe keine Ahnung was genau da passiert ist, aber Mediation ist der Shit! :D
Wenn man seinen Tag regelmäßig reflektiert(z.B. Tagebuch), lernt man zu erkennen wie groß der Benefit von Meditation sein kann.
Momentan würde ich am liebsten WHM und "klassische" Meditation machen, habe aber das Gefühl das mir die Zeit fehlt. Wahrscheinlich ist das aber auch nur eine Ausrede. Abends gibts eigentlich meistens immernoch 1-2 Stunden in denen ich rumeier und TV gucke oder so. Da könnte ich bestimmt auch sinnvoller meditieren oder früher schlafen gehen und dann am morgen meditieren.

Bleib dran. Weiterhin viel Erfolg beim Lebenswandel :)



 
phil
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zuletzt bearbeitet 06.05.2017 | Top

RE: Ernährungs-, Supplement- und Trainingslog

#97 von Zwiebeljunge ( gelöscht ) , 06.05.2017 13:37

Moin Phil,

Danke erstmal für dein Feedback.

Jo, werde hier auch, solange sich niemand daran stört, kein Blatt vor den Mund nehmen, sonst macht das ja irgendwie keinen Sinn.
Klar, vernünftiger wärs, wenn ich da ganz die FInger von lasse, aber wenn man einmal von der verbotenen Frucht gekostet hat... außerdem neige ich halt zur Übertreibung. Beim Alkohol hab ich mich langsam gut eingependelt und trinke nicht mehr jeden Abend meine 2-3 Bier, sondern nur noch 1-2 mal pro Woche was. Ebenso habe ich mal sehr viel Kaffee getrunken, das habe ich auch gut im Griff. Ich denke, besser ich konsumiere mit Bedacht, als abstinent zu sein und irgendwann wieder anzufangen, gefolgt davon, dass ich wieder übertreibe, "weils dann eh egal ist". Willkommen in meiner verkorksten Psyche :D

An Meditation bin ich sehr interessiert, hatte schon ein paar echt geile Zustände beim atmen. Freut mich, wenn es dir so gut hilft.
Ich finde die Überwindung die Atemtechniken auch wirklich durchzuführten sehr groß, obwohl ich mich danach sehr gut fühle. Naja, da muss man den inneren Schweinehund besiegen.
Ich häng momentan viel mit meiner Freundin rum, dieses "Nichts-Tun" zu zweit bei ner Serie oder so (meistens essen wir dabei was, was wir gemeinsam gekocht haben) will ich auch nicht missen, aber irgendwo findet die Meditation schon ihren Platz. Normale Sitzmeditation interessiert mich auch, aber erstmal eine Sache ne Weile lang durchziehn :)

Bin auf jeden Fall froh, dass es mir gerade ohne Drogen ganz gut geht :)


Zwiebeljunge

RE: Ernährungs-, Supplement- und Trainingslog

#98 von Tommy , 09.05.2017 06:59

Mir hat rückblickend aktuell die Beachtung des zirkadianen Rhythmus am meisten gebracht. Richtiger Schlaf ist wahrscheinlich das Biohack Nr 1. Früh ins Bett und früh raus ist bei mir mittlerweile an der Tagesordnung. Wenig Blaulicht und viel Sonnenlicht unterstützt das Ganze. Wenn Du der Typ bist der bis nachts vor der Glotze hängt oder zockt und dann dazu noch spät was isst dann empfehle ich Dir mal 1-2 Wochen das genaue Gegenteil. Letzte Mahlzeit 17 Uhr und um 21.00/21.30 ins Bett. Dafür aber dann um 5 Uhr wieder raus. Das ganze mit einer konsequenten Blaulichtreduktion (Brille!) kombiniert am Abend. Und du wirst Dich wundern was das für einen Effekt haben wird auf Power, Laune und Ausgeglichenheit über den Tag. Probiers aus :-)


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RE: Ernährungs-, Supplement- und Trainingslog

#99 von Zwiebeljunge ( gelöscht ) , 25.05.2017 19:15

@Tommy:
Das ist interessant.
Ich weiß aber nicht, ob es mir dieses "Opfer" wert wäre. Ich grille gern abends, liebe es abends Serien zu gucken, geh gern mal am Wochenende weg, etc. Keine Ahnung, wie ich das machen soll, wenn ich so früh pennen geh. Ist halt die Frage, ob es meiner Gesundheit zuträglich wäre, wenn ich dann sozial gesehen darunter leiden würde. Aber trotzdem werde ich da bestimmt mal experimentieren.
Was ich wirklich merke, ist dass ich viel besser schlafe, wenn ich mich morgens Sonnenlicht aussetze und abends grille und Lagerfeuer mache. Danach bin ich meistens so müde, dass ich direkt schlafen gehe.


Kurzes Update:

Kratom:
Nehme ich wieder, aber viel weniger als vorher. Habs anfangs so gemacht wie auf der Seite empfohlen, die ich hier verlinkt hatte, aber irgendwie gefiel es mir nicht, den ganzen Tag was vom Kratom zu merken. Also nehme ich wieder nur abends was. Tagsüber gehts mir super, auch ohne. Vorher hatte ich 18-20 Gramm genommen, verteilt auf 3 Dosen über den Tag. Konnte keine davon auslassen, direkt Enzugserscheinungen bekommen. Jetzt sind es nur noch 4 Gramm abends. Für mich ein großer Erfolg, für euch wahrscheinlich verantwortungslos, es überhaupt wieder zu nehmen. Naja, mal schauen, wie es sich entwickelt. Habe jetzt auch mal Kava Kava (vllt. kennt das hier einer? wurde früher legal gegen Angststörungen eingesetzt, auch in Deutschland) ausprobiert, gefällt mir auch sehr gut.

Training und Ernährung:
Komme langsam wieder rein. Hatte erst GTG gemacht mit Chinups und Liegestützen auf Griffen, dazu kam 2x pro WOche ein Training bestehend aus einfachen Kniebeugen mit dem eigenen Körpergewicht, Plank, Sideplank und Schulterbrücke.
Jetzt mache ich wieder "richtige Workouts", 2x pro Woche Oberkörper und 2x pro Woche Unterkörper/Ausdauer (ich weiß, kein richtiges Krafttraining, aber ich baue dadurch auf und ist nur zum wieder reinkommen).

Das Fasten hab ich auch wieder für mich entdeckt, sehr angenehm und stimmungaufhellend.

Schreibe später wahrscheinlich noch was mehr und detaillierter.


Zwiebeljunge

RE: Ernährungs-, Supplement- und Trainingslog

#100 von DannyOcean , 25.06.2017 11:00

hi zwiebeljunge,

habe mich gerade mit großem interesse in deinen log eingelesen. ich habe auch schon erfahrungen mit kratom gemacht. ich habe es ca 1,5 jahre genommen aber nie über 10 g täglich. hatte allerdings doch etwas entzugserscheinungen als ich es vor einem jahr abgesetzt habe. ich spiele schon seit langem mit dem gedanken es wieder zu integrieren allerdings unter der regel es nur 2 mal die woche zu verwenden. abgesehen von den leichten entzugserscheinungen beim absetzten hatte kratom bei mir durchaus einige positive effekte. ich hatte eine bessere motivation, höhere konzentration, war ruhiger und bin damit sozialer gewesen. natürlich kann es sein, dass ich mir kratom auch nur schön reden will :P

hast du es geschafft deinen kratom konsum niedrig zu halten oder ist es wieder mehr geworden ? du kannst mir auch gerne eine pn schreiben um dich mit mir darüber auszutauschen.

gruß


DannyOcean  
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RE: Ernährungs-, Supplement- und Trainingslog

#101 von Zwiebeljunge ( gelöscht ) , 27.06.2017 20:40

Hi,

Ist ja interessant, tausche mich gern mit dir aus. Von mir aus auch gern öffentlich. Schreibe die Tage etwas dazu.

LG


Zwiebeljunge

RE: Ernährungs-, Supplement- und Trainingslog

#102 von Zwiebeljunge ( gelöscht ) , 27.07.2017 18:15

Hi Leute,

Erstmal was zum Kratom:
Hatte während einer Erkältung angefangen, auch tagsüber was zu nehmen, weil es die Symptome nahezu komplett auf Null reduziert (nicht unbedingt positiv, wenn man sich eigentlich ausruhen müsste). Danach etwa einen Monat wieder auch tagsüber was genommen, aber viel weniger insgesamt als zuvor und immer den Sortenwechsel gemacht und Schwarzkümmelöl genommen, sowie nie direkt morgens etwas genommen, sondern immer erst 5-6 Stunden nach dem Aufstehen.
Hat mich aber genervt, wieder tagsüber was "zu brauchen", um richtig fit und entspannt zu sein.
Also nochmal einen Entzug gemacht, vor dem ich nach dem letzten wirklich Angst hatte! Was soll ich sagen? Es fiel mir überhaupt nicht schwer, bis auf minimale Symptome habe ich nichts gemerkt. Insgesamt habe Ich 10 Tage verzichtet, in den ersten 3 Tagen habe ich etwas genommen, das sich "stem and vein" nennt, die Blattstiele und Blattvenen der Kratomblätter. Die sollen die Entzugssymptome lindern, aber ohne Kratomwirkung. Ich denke aber, es hat bei mir keinen großen Unterschied gemacht, da ich am 1. Tag ganz ohne keine Veränderung bemerkt habe.
Jetzt nehme ich wieder abends eine geringe Menge, durch die ich mich sehr gut entspanne.
Für mich funktioniert das so super und ich bin froh, dass ich aus der körperlichen Abhängigkeit raus bin.
Hiermit möchte ich Kratom nicht verherrlichen, man kann sich gehörig die Finger an dieser Droge verbrennen und ich habe jetzt 2 Jahre gebraucht, um einen verantwortungsvolleren Umgang zu erlernen. Aber man sollte Kratom auch nicht verteufeln; er reduziert Entzündung, hellt die Stimmung auf, reduziert Gedankenkreisen, entspannt die Muskulatur und hemmt die Ausschüttung von Stresshormonen.

Generell kann ich auch sagen, dass sich meine innere Unruhe deutlich zurückgegangen ist, auch ohne Kratom, wie ich jetzt in den 10 Tagen ohne bemerkt habe. Das ist für mich ein großer Erfolg.

Anderes:

1.) Ich habe seit ein paar Monaten angefangen, jeden Morgen Atemübungen nach Wim Hof zu machen und kalt zu duschen, was mit EXTREM gut tut. Das ist wirklich eine Bereicherung in meinem Leben.
Meistens mache ich noch kurz etwas Sitzmeditation nach den Atemübungen und vor dem duschen.
Bei Spaziergängen halte ich öfter mal die Luft an oder mache einatmen/Luft anhalten/ausatmen/Luft anhalten, jeweils 5 Sekunden, wie im Atemthread beschrieben, dadurch werde ich sehr angenehm ruhig.

2.) Mein Blutdruck hat sich halbwegs stabilisiert, da gibt es keinen wirklichen Handlungsbedarf mehr, ich werde aber die Maßnahmen zur Senkung nach wie vor beibehalten.

3.) Ich trinke weniger Alkohol. Früher hatte ich ja jeden Abend 3 Bier getrunken, inzwischen ist es nur noch eins. Auch beim Feiern betrinke ich mich nicht mehr, mag das Gefühl einfach nicht mehr.

Ich schreibe später noch etwas, wenn es die Zeit zulässt.


Zwiebeljunge

RE: Ernährungs-, Supplement- und Trainingslog

#103 von kempi , 28.07.2017 13:50

Ich kannte Kratom bis dato gar nicht, aber wenn ich schon sowas bei Langzeitwirkungen lese:

"Bei häufigem Konsum kann sich schnell eine Abhängigkeit entwickeln. Es kann zu Gewichtsverlust und dunkler Pigmentierung im Gesicht kommen. Vereinzelt wurden bei Konsumenten psychische Veränderungen beobachtet.

Wird der Konsum abrupt beendet, treten sowohl psychische als auch körperliche Entzugserscheinungen auf wie z.B. Muskelschmerzen, Reizbarkeit, Weinen, Durchfall und Muskelzucken.
Insbesondere bei exzessivem Langzeitkonsum ähneln die Entzugssymptome Konsumentenberichten zufolge denen eines Opiat- bzw. Opioid-Entzugs. Es kommt zu starker Müdigkeit und Erschöpfung begleitet von Erkältungsbeschwerden (laufende Nase, häufiges Niesen) sowie innerer Unruhe, Nervosität und Schlaflosigkeit. Je nach Abhängigkeit klingen diese Symptome nach ca. 4 bis 7 Tagen vollständig ab.
Die gesundheitlichen Risiken und Langzeitfolgen von Kratom sind bislang kaum erforscht."

... dann sollte man eigentlich wissen, dass man davon lieber die Finger lässt.

Ich weiß nicht, auf welche Wirkung du genau aus bist, aber evtl. wäre "Noopept" etwas für dich?!
Es hat keine Nebenwirkungen, wenn man es normal dosiert und auch absolut kein Abhängigkeitspotenzial.


 
kempi
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RE: Ernährungs-, Supplement- und Trainingslog

#104 von Zwiebeljunge ( gelöscht ) , 02.08.2017 16:43

Moin kempi,

Kann dein Unverständnis schon verstehen.

Beim 2. Mal Absetzen (nachdem ich mich an diverse Regeln gehalten und mein Konsumverhalten angepasst habe) hatte ich nahezu gar keine Entzugserscheinungen. Im Gegensatz dazu, wenn ich Kaffee absetze.

Ich denke, bei Vielem macht halt die Menge das Gift und beim Kratom gibt es außerdem noch so viele verschiedene Sorten, dass dadurch die Rezeptoren nicht so sehr belastet werden und man keine schnelle Toleranz aufbaut (hatte früher immer nur eine Sorte genommen).

Ich denke, Alkohol hat weitaus schlimmere Auswirkungen. Trotzdem möchte ich auch darauf in geringen Mengen nicht verzichten. Vom Kratom erhoffe ich mir auch nicht nur gesundheitlich positive Auswirkungen, sondern ich steh auch auf den Zustand (was Anderes zu behaupten wär Selbstbetrug).

Falls es interessant ist, suche ich zu Kratom mal ein paar gute Websites und Studien raus.


Zwiebeljunge

RE: Ernährungs-, Supplement- und Trainingslog

#105 von Zwiebeljunge ( gelöscht ) , 14.12.2017 12:58

Kurzes Lebenszeichen von mir:

Training:
Ich tzrainiere jetzt seit fast 2 Monaten nach Mark Laurens Buch "Fit ohne Geräte" und bin ziemlich begeistert. Zwar ist das Training wirklich brutal hart und ich gehe fast immer an meine Grenzen, aber es macht auch wirklich Spaß und ich mache gute Fortschritte. Auch optisch, aber bei mir haben ja schon immer selkbst die leichten BWE´s gut angeschlagen, was das angeht.
Wenn mein KFA was runter ist, poste ich Bilder :P

Ernährung:
Ich tracke inzwischen meine Kalorien. Passt mir sehr gut. Zwar ist es teilweise etwas nervig, aber so kann ich ohne schlechtes Gewissen essen. Ich peile an, in den nächsten 2-3 Monaten etwa 3500 kcal pro Tag zu essen, um mein Gewicht zu halten. Mein KFA ist gerade geschätzt etwa 20-22%. Gewicht etwa 95 kg bei 1,83 cm.
Dann 4 Wochen Diät mit ca. 2500 kcal pro Tag. So müsste ich dann ja etwa 4 kg innerhalb eines Monats abnehmen.
Danach wieder für ne Weile 3500 und später nochmal 4 WOchen Diät. Irgendwie so in die Richtung. Vielleicht auch direkt 10 Wochen am Stück Diät, werde gucken, wie ich mich fühle.
Esse twa 80% unverarbeitete Nahrung und 20% Eis, Brot, etc.
Hat sich also eigentlich nichts verändert an der Ernährung, nur dass ich mir mehr Süßigkeiten erlaube und die Kalorien tracke. Und es findet eine wirkliche Unterscheidung zwischen Diät und "Aufbau" bzw. "Gewicht halten" statt.
Auf irgendwelche extremen Ernährungsformen habe ich auf jeden Fall keine Lust mehr. Ich esse grundsätzlich viel Eiweiss und Gemüse. Ob dazu jetzt mehr Kohlenhydrate oder Fett, darauf achte ich nicht, Hauptsache von den Kalorien her passts. Fühle mich damit sehr gut. Soll ja auch schmecken das Essen und ich koche leidenschaftlich gerne ;)

Supplemente:
Gerade nur Magnesium.
Will mich aber wieder eindecken mit:
d3
vitamin k
astaxanthin
lebertran
2 per day
fischöl
granatapfelkapseln
aswagandha
rote bete saft
tryptophan
kelp
ingwerpulver
olivenblattextrakt
kollagen
schwarzkümmelöl
Dazu gleich eine Frage.

Drogen:
Ich nehme nach wie vor Kratom, aber immer noch nach dem Einnahmeschema mit dem Sortenwechsel. Hab nochmal eine Woche pausiert und quasi keine Entzugserscheinungen gehabt. Für mich passt das so.
Bier trinke ich jeden Abend eins, statt wie rüher 3. Auch damit bin ich zufrieden.
Mein Kaffeekonsum hingegen ist zu hoch, vier Tassen pro Tag, muss das mal irgendwie runterdosieren. Fällt mir schwer.

Blutdruck:
Manchmal leicht erhöht, jetzt wo ich gerade keine Supplemente nehme. Aber viel niedriger als früher. Wenn ich wieder Rote Bete Saft und Granatapfelkapseln nehme, regelt der sich wieder nach unten.

Erkältungsanfälligkeit:
Immer noch nicht ideal, aber aus irgendwelchen Grünmden viel besser als früher.

Stressanfälligkeit:
Hier habe ich große Fortschritte gemacht.

Meditation/Wim Hof/Kälteanpassung:
Irgendwie wieder abgebrochen. Steige später nochmal ein, gerade ist es mir wichtig, mich voll und ganz auf das Training zu konzentrieren. Ich experimentiere aber ein bisschen mit dem Atmen rum.

Eine Frage:
In den 2 per day ist ja schon relativ viel Vitamin A enthalten. Gehe ich das Risiko einer Überdosierung ein, wenn ich zusätzlich noch Lebertran (statt Leber, kriege sie einfach nicht runter) zu mir nehme?


Zwiebeljunge

   

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