RE: Histamin - das Übel vieler Beschwerden?

#16 von chris1000 , 09.04.2016 02:27

Zitat von Tommy im Beitrag #6
Ne knochenmarksbiopsie finde ich für den ersten Schritt etwas radikal

Aussage­kräftigste Diagnose­ und daher notwendig.


Zitat von Kontra im Beitrag #7
Zitat von chris1000 im Beitrag #5
Bluttest, Stuhltest, IGE kannst du vergessen.
1. Geh zum Arzt. Keine Selbstdiagnose machen.



Und was sollte dann Deiner Meinung nach ein Arzt machen. Mir ist leider noch keiner begegnet, der wirklich in der Lage ist solche Symptome zu behandeln.
Wenn Du einen kennst, wäre ich über eine Info dankbar.

Bluttest, Stuhltest, IGE haben sich als wenig aussagekräftig erwiesen.

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RE: Histamin - das Übel vieler Beschwerden?

#17 von Tommy , 09.04.2016 06:37

Marika wie haben sich bei dir die Symptome der HIT bemerkbar gemacht?
Und wie genau hast du deinen Darm saniert? Ich bin hier auch schon länger dran, allerdings bisher mit wenig Erfolg. Vielleicht aber noch nicht konsequent genug. Habe zB vor ein paar Tagen das probiotikum abgesetzt da ich hier starke HIT Symptome nach dem Verzehr hatte. Ansonsten war noch glutamin, mehr Ballaststoffe, Verdauungsenzyme und Beta glucan dabei. Fermentierte Lebensmittel gehen aktuell kaum. Hatte ich getestet. Hast noch weitere Ideen? Gruß Tommy

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RE: Histamin - das Übel vieler Beschwerden?

#18 von ChristineH , 09.04.2016 10:32

Tommy, Du hast nun von einigen Leuten den Hinweis bekommen, dass Du Deinen Darm heilen solltest. Ich halte das für einen guten Ansatz, bevor ich beim Arzt viel Geld aufwende und Dinge wie eine Knochenmarksbiopsie in Erwägung ziehe.

Mein Vorschlag: Kauf Dir das Buch (es ist eher ein Wälzer und als Nachschlagewerk auch bestens geeignet) von Sarah Ballantyne "Die Paläo-Therapie". Lies es und mach mal 6 Monate lang Ernst. Das heißt: Nicht nur das weglassen, was sie für die Startphase empfiehlt, sondern auch das essen, was sie rät (bspw. vier- bis fünfmal pro Woche Innereien und anderes Nicht-Muskelfleisch.

Ihr Ansatz erfordert Hingabe, da ist es leider nicht bequem mit Pülverchen getan. Aber ich bin davon überzeugt, dass Du auf diese Weise Lebensqualität zurückerhältst. Weitere Jahre mit diesem und jenem Supermittelchen und dem einen oder anderen Arztbesuch kosten mehr Geld, die Ballantyne-Herangehensweise kostet mehr Zeitaufwand (fürs Einkaufen und Kochen).

 
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RE: Histamin - das Übel vieler Beschwerden?

#19 von geraldxx , 09.04.2016 12:09

Versuchs mal mit B12 und Folat. HIT ist oft einfach eine schlechte Methylisierung. B12 und Folat sind die Hauptakteure dabei. Besserung kommt schleichend, nicht von heute auf morgen.

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RE: Histamin - das Übel vieler Beschwerden?

#20 von Tommy , 09.04.2016 12:43

Christine, das ich denke dass die Darmgesundheit das A und O ist habe ich schon erkannt und bin ja auch schon wie geschrieben seit längerer Zeit am sanieren... Mit Sicherheit ist das AIP Protokoll ein sinnvoller Weg nur ich bezweifle, dass es zB Sinn macht im Rahmen dessen Nahrungsmittel zu konsumieren die nachweislich HIT problematisch sein können und gerade bei mir einige Symptome auslösen. Mir ist schon klar, dass die Ursache woanders liegt und die HIT lediglich das Symptom
Ist... Dennoch stelle ich es mir nicht förderlich vor zB Fermente zu verzehren in dem Wissen das es mir danach höchstwahrscheinlich schlechter geht?! Auch wenn es vielleicht nur eine Frage der Zeit ist bis histaminhaltige Lebensmittel wieder vertragen werden... Macht es vor dem Hintergrund nicht Sinn sich gezielt um die HIT zu kümmern, auch wenn hierfür eine pülverchen und Mittelchen notwendig sind?

Nochzu dem Buch: gibt es darin auch einen Rezeptteil? Die Infos welche Nahrungsmittel förderlich sind ist toll, aber für mich nur sinnvoll wenn hiermit konkrete Rezepte und Ideen verbunden sind. Sonst befürchte ich, dass aufgrund mangelnder Kreativität es nach 1-2 Wochen eintönig und langweilig wird.

Gerald, Folsäure und B12 nehme ich schon seit Jahren, wobei ich gelesen habe, dass Folsäure bei HIT eher problematisch sein kann?! Weißt Du das Gegenteil?

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RE: Histamin - das Übel vieler Beschwerden?

#21 von ChristineH , 09.04.2016 13:53

Zitat von Tommy im Beitrag #20
Mit Sicherheit ist das AIP Protokoll ein sinnvoller Weg nur ich bezweifle, dass es zB Sinn macht im Rahmen dessen Nahrungsmittel zu konsumieren die nachweislich HIT problematisch sein können und gerade bei mir einige Symptome auslösen. Mir ist schon klar, dass die Ursache woanders liegt und die HIT lediglich das Symptom
Ist... Dennoch stelle ich es mir nicht förderlich vor zB Fermente zu verzehren


Ich kann nicht mehr tun als das Buch zu empfehlen.
Ein Zitat daraus vielleicht noch: "Ernähren Sie sich ruhig mehrere Monate nach der Paläo-Methode, bevor Sie mit Probiotika beginnen."

Zitat von Tommy im Beitrag #20
Nochzu dem Buch: gibt es darin auch einen Rezeptteil? Die Infos welche Nahrungsmittel förderlich sind ist toll, aber für mich nur sinnvoll wenn hiermit konkrete Rezepte und Ideen verbunden sind. Sonst befürchte ich, dass aufgrund mangelnder Kreativität es nach 1-2 Wochen eintönig und langweilig wird.


Nein, es hat keinen Rezeptteil. Es klärt über die Hintergründe, Wirkungen und Wechselwirkungen auf und gibt generelle Anleitung, was man meiden/essen sollte und warum. Auf Englisch gibt es von der Autorin noch ein Kochbuch, ich brauche sowas nicht, weil ich mir Anregungen/Ideen aus diversen Blogs hole und dann sowieso nach eigenem Stil koche, ich hab mich noch nie an ein Rezept gehalten ;-) .
Sarah Ballantyne hat auf ihrer Internetseite http://www.thepaleomom.com/ viele, viele kostenlose Inhalte, auch Rezepte zu AIP http://www.thepaleomom.com/category/auto...es-autoimmunity

Wer Geld hinlegen möchte, kann auch einen speziellen Meal Plan kaufen, ich hab ihn nicht ausprobiert.

 
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RE: Histamin - das Übel vieler Beschwerden?

#22 von Tommy , 09.04.2016 16:03

Hast Du das Buch nur gelesen oder das Protokoll auch selbst angewendet? Wenn ja, welche Beschwerden konntest Du damit reduzieren oder eliminieren? Wann setzte die erste Besserung ein und wie lange hast Du das durchgezogen?

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RE: Histamin - das Übel vieler Beschwerden?

#23 von Tommy , 13.04.2016 09:54

Christine kannst Du mal noch was zu Deinen Erfolgen mit dem AIP posten? Wäre klasse.

Tommy  
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RE: Histamin - das Übel vieler Beschwerden?

#24 von ChristineH , 13.04.2016 18:05

Hallo Tommy,

da ich keine Histaminunverträglichkeit habe, wird Dir das nicht viel nützen. (Und selbst wenn ich sie hätte, wären die Erfahrung zweier Menschen auch nicht vergleichbar, da jeder Mensch anders lebt, isst, besiedelt ist usw.).

 
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RE: Histamin - das Übel vieler Beschwerden?

#25 von ChristineH , 17.04.2016 14:45

Zitat von Tommy im Beitrag #20
Nochzu dem Buch: gibt es darin auch einen Rezeptteil? Die Infos welche Nahrungsmittel förderlich sind ist toll, aber für mich nur sinnvoll wenn hiermit konkrete Rezepte und Ideen verbunden sind. Sonst befürchte ich, dass aufgrund mangelnder Kreativität es nach 1-2 Wochen eintönig und langweilig wird.


Neben den Rezepten, die Sarah Ballantyne auf ihrer eigenen Seite anbietet: http://www.thepaleomom.com/category/auto...es-autoimmunity
gibt es auch beispielsweise diese hier: http://healingfamilyeats.com/recipes/ (auch mit speziellen low-histamine-Rezepten) und viele, viele andere begabte Köchinnen/Fotografinnen mehr in der Foodblogger-Welt.

Ich finde, das gibt genügend Anregung. Könntest ja mal anfangen, Dich durch diese Rezepte durchzukochen und einfach mal zu testen, ob es für Dich machbar, essbar und wohltuend ist.


 
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RE: Histamin - das Übel vieler Beschwerden?

#26 von Tommy , 18.04.2016 09:01

Danke f die Tipps Christine

Tommy  
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