Sucralose

#1 von Tiger , 14.03.2016 20:55

Hallo Zusammen,

Mir macht das Thema Süssstoffe in letzter Zeit etwas bedenken, genauer gesagt geht es mir um Sucralose.

Ich hab es im whey, ich benutze die flav-drops vanille von myprotein im magerquark....

Benutzt Ihr Sucralose als Süssungsmittel? welche Alternativen gibt es?

Welche Nachteile hat Sucralose ausser darmgesundheit und heisshunger attacken?

Was haut ihr so in euer Neutrales wehy rein bzw. in den magerquark?


 
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RE: Sucralose

#2 von Cluhtu , 14.03.2016 21:10

Allein der Nachteil, dass die Darmflora drunter leidet reicht mir persönlich, das Zeug nicht anzurühren.

Ich würd Honig, Glukose oder Reissirup zum Süßen verwenden. Haushaltszucker in Maßen tut es aber auch.


 
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RE: Sucralose

#3 von Tiger , 14.03.2016 21:16

ok wie sieht es mit xucker und erythrit aus?


 
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RE: Sucralose

#4 von southpaw , 14.03.2016 21:34

Beides "ok", aber dennoch von den üblichen Nachteilen betroffen:

Zuviel begünstigt eine Überpopulation bestimmter Bakterien im Darm und die "vorgegaukelte" Süße führt zu Problemen mit dem Blutzucker (Heißhunger, Brainfog usw.). Menschen die Probleme mit FODMAPS haben (sollten diese wenn möglich beheben), sollten Abstand von den beiden Stoffen halten.

Bleibt der Konsum jedoch im Rahmen, so sollte es ok sein. Nimm noch wo es geht Inulin und Glycin dazu, dann kannst du etwas alternieren bzw. die Dosen der einzelnen Stoffe reduzieren.


 
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RE: Sucralose

#5 von naklar! , 14.03.2016 21:49

Hast du - was Erythrit betrifft - Quellen?
Ich nutze es recht häufig und deshalb schon ein wenig recherchiert und nix gefunden, außer daß es eben überhaupt keine Reaktion des Darmbioms gäbe....

Gruß, Eric


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RE: Sucralose

#6 von ChristineH , 14.03.2016 22:26

Zitat von naklar! im Beitrag #5
Hast du - was Erythrit betrifft - Quellen?
Ich nutze es recht häufig und deshalb schon ein wenig recherchiert und nix gefunden, außer daß es eben überhaupt keine Reaktion des Darmbioms gäbe....


Ich zitiere aus Sarah Ballantynes Buch Die Paläo-Therapie. Sarah recherchiert sehr wissenschaftlich-gründlich, ich könnte jetzt wahrscheinlich auch den gigantischen Quellen-Teil durchforsten, aber das spare ich mir.

"Zuckeralkohole werden mit Ausnahme von Erythritol im Darm passiv und unvollständig absorbiert. Es handelt sich um fermentierbare Zuckerarten, was bedeutet, dass sie als Nahrungsgrundlage für Darmbakterien dienen. Die häufigsten Nebenwirkungen von Zuckeralkoholen sind schwere gastrointestinale Beschwerden wie wässriger Stuhl, Durchfall, Übelkeit, Blähbauch, Flatulenz und Borborygmus (die grummelnden Geräusche durch Gase im Darm). Ab welcher Dosis Nebenwirkungen entstehen, hängt vom jeweiligen Zuckeralkohol und von der individuellen Empfindlichkeit ab. Es konnte nachgewiesen werden, dass Zuckeralkohole gram-negative Bakterien unverhältnismäßig stark nähren, was zu Darmdysbiose beitragen kann. Darüber hinaus konnte (in einer Zellkultur) gezeigt werden, dass die Zuckeralkohole Xylitol und Mannitol die Permeabilität der Epithelzellen erhöhen, indem sie auf direktem Weg die Tight Junctions öffnen. Eine weitere Studie belegt, dass Erythritol einen ähnlichen Effekt hat und eine erhöhte Durchlässigkeit der Epithelbarriere bewirkt. Erythritol steigert die Virulenz von Bakterien der Gattung Brucella, darunter auch pathogene Bakterien, die sich in kontaminierter unpasteurisierter Milch befinden. Die Auswirkungen von Zuckeralkoholen auf die intestinale Permeabilität des Menschen muss noch weiter erforscht werden, doch die Datenlage sollte jetzt schon ausreichend sein, um Zuckeralkohole in verarbeiteter Form zu meiden."


 
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RE: Sucralose

#7 von Tiger , 14.03.2016 23:14

na gut dann bleibt nur noch der normale xucker wenn man den in maasen konsumiert...

mich würde aber noch was anderes brennend interessieren....

wie mischt ihr eure pre-workout-drinks?

ich hab bis jetzt immer das berry-flav von MP genommen aber da ist ja auch Sucralose drin..

sonst hau ich rein..citrulin malat, bcaa, taurin, l.thyrosin und creatin


 
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RE: Sucralose

#8 von naklar! , 15.03.2016 11:07

Mist - danke.

Ich würde ja eher mit Dextrose süßen, habe aber davon auch schon Durchfälle bekommen. Zu viel Honig meide ich eben wegen Fruktose.
Wahrscheinlich muß ich einfach einen verträglichen Mix aus allem finden - von keinem zu viel halt :-)

Gruß, Eric


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RE: Sucralose

#9 von phil , 15.03.2016 12:30

Ich finde die Sauermolke von MP geht ganz gut runter. Mit weiteren Aminosäuren kann das allerdings auch ganz schnell nicht mehr so lecker sein. Mein bequemster Lösungsansatz war hier bisher die weniger gut schmeckenden Aminosäuren in einem Saft-Wasser-Gemisch zu trinken(bei mir meist Grapefruit) oder halt Süßmolke mit Süßstoff.

Trinke ansonsten aber auch oft noch EW-Shakes mit Süßstoffen. Interessant zu lesen das diese verarbeiteten Zuckeralkohole die Tight Junctions anscheinend öffnen. Das Thema wurde hier ja auch des öfteren schon angesprochen und bisher war man sich meist relativ uneins darüber ob diese Süßstoffe denn wirklich großartig negative Effekte haben. Zumindest klang es immer als ob es noch nicht klar bewiesen werden konnte. Gluten sollen ja auch generell bei jedem die Tight Junctions öffnen bzw. generell die "Darmbarrierefunktion etwas verringern".
Für mich ist bisher unklar inwiefern das wirklich für Jederman schädlich ist, oder ob das sogar manchmal vom Körper gewollt ist. Viele scheinen ja wirklich keine Probleme damit zu haben.


 
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RE: Sucralose

#10 von carpi_flexor_radialis , 15.03.2016 13:00

Mein abendliches Magerquark Rezept:

- 200g Magerquark
- 3-5g Glycine
- 5g Xylith
- 5g Bio Kakaopulver entölt

Alles gut mischen, bis die Masse etwas glänzt.
Nach Belieben noch ergänzen mit z.B. Wheyprotein, Macadamias, Kakaonibs, Leinöl, Zimt, usw...

Schmeckt echt gut! :-)

Vor dem Training trinke ich 5-7g Citrullinmalat, etwas Tyrosin oder/und ALCAR.
Eine halbe Stunde vorher gibts 20g Whey mit 5-7g Sojalecithin.


 
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RE: Sucralose

#11 von Gelöschtes Mitglied , 16.03.2016 13:08

Ich hatte auch das Problem, dass mir manche Dinge ohne einen Hauch Süße einfach nicht schmecken und lange zeit (zu) viel Sucralose und Erythrit verwendet habe, was mir zum einen immer einen ordentlichen Blähbauch verursacht hat und zum anderen auch dazu geführt hat, dass ich wirklich alles "übersüßt" habe.

Habe es dann so gemacht, dass ich zunächst mal komplett darauf verzichtet habe, um mein Geschmacksempfinden für Süße wieder zu sensibilisieren. Das war überaus wichtig.
Dann habe ich auch angefangen Glycin (5-10 gr) oder Beerenobst in die Shakes, Quark etc. zu geben. Inzwischen nutze ich auch wieder Stevia (mit hohem Anteil von Reb-A). Alles davon bekommt mir um einiges besser und nach der Entwöhnungsphase empfinde ich es auch in geringen Dosierungen als ausreichend süß. Meinen Kaffee trinke ich mittlerweile sogar lieber nur mit (Kokos-)milch und Tee komplett ohne Zugabe von irgendwas..



RE: Sucralose

#12 von ChristineH , 16.03.2016 14:42

Was spricht denn gegen ein kleines Stück Banane zum Süßen von wasauchimmer?


 
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RE: Sucralose

#13 von Tommy , 16.03.2016 21:48

Einige geschmackssorten gibt es bei den flavedrops auch mit Stevia gesüsst


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RE: Sucralose

#14 von Tiger , 16.03.2016 22:20

ja wo bei myprotein?

ist stevia echt ne gute alternative?


 
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RE: Sucralose

#15 von Tommy , 16.03.2016 23:00

Ja bei MP.


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