Tiefe Hocke/Squat als "Chillposition", Squatchallenge

#1 von MariKa , 08.03.2016 20:11

Liebes Forum,

Immer wieder ist mir auf Reisen aufgefallen(v.A. Asien, aber auch Südamerika..), dass viele Menschen "hocken", um sich zu entspannen, beim Arbeiten usw.. Teilweise stundenlang hocken sie da, in einer Position, in die - ich würde sagen 90% der Europäer- gar nicht mehr gelangen können.
Bei meiner google- Suche bin ich auf "Ido-Portal" und eine 30Tage Squat-Challenge gestoßen. Kennt ihn jemand?

https://m.youtube.com/watch?v=W0Wr7HsylE0
Ich finde den Ansatz insofern faszinierend, dass ich in meinem Freundeskreis immer wieder beobachte, dass zwar massenhaft Muskelberge "aufgepumpt" werden, sich viele dann aber kaum mehr bewegen können, also es an Dehnbarkeit und allgemeiner Mobiliät iwie fehlt, obwohl es erstmal alles sehr sportlich aussieht..
Ich selber bin in dieser Hinsicht ein absoluter Nixkönner und probiere mich seit einigen Tagen im 30 Tage 30 Minuten Hocken. Meine FErsen nähern sich langsam dem Boden:-)
Durchsucht man das www finden sich haufenweise Seiten, die positive Effekte des Hockens anpreisen..
Unsere modernen Toiletten und das nicht-mehr-squatten fürs "Geschäft" wird teilweise sogar als Ursache für Hämorrhoiden, Dünndarmfehlbesiedlungen und mehr verantwortlich gemacht.
Gibt's Erfahrungen?! Meinungen?
Liebe Grüße, Kristina


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RE: Tiefe Hocke/Squat als "Chillposition", Squatchallenge

#2 von Gelöschtes Mitglied , 09.03.2016 07:57

Hallo Marika,

Du kannst Dein WC auch "zurückpimpen":
http://www.amazon.de/HOCA-medizinischer-...g/dp/B00TQE5KDI

Habe das selbst zuhause und bin sehr angetan.
Alternativen wären a) günstig selbst bauen b) Plumpsklo im Garten :-)


Einen Scheiß muss ich



RE: Tiefe Hocke/Squat als "Chillposition", Squatchallenge

#3 von MariKa , 09.03.2016 08:49

Haha:D... Das is aber kein bsonders tiefe Hocke würd ich sagen!!!
- gute Idee :-)


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RE: Tiefe Hocke/Squat als "Chillposition", Squatchallenge

#4 von phil , 09.03.2016 16:00

Für die Klogeschichte gibts mit Sicherheit auch andere Hocker die wesentlich günstiger sind, welche man dann zweckentfremden kann. 40 € für das bisschen Plastik ist ja fast schon unverschämt

Ich glaube Sascha Fast befasst sich auch mit diesem Thema. Zumindest habe ich neulich ein Video gesehen bei dem er in der Hocke sein Mittagessen verputzt hat. Vielleicht findest du weitere Infos auf seinem YT-Kanal oder auf seinem Blog. (heisst Me Improved)


 
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RE: Tiefe Hocke/Squat als "Chillposition", Squatchallenge

#5 von Cluhtu , 09.03.2016 17:15

'n Wäschekorb aus Plastik oder ein umgedrehter Eimer tuts auch. Geht halt leider nur zu Hause.

Durch die heutige Sitzposition hatte ich damals zu 100% 'nen entzündeten Blinddarm. Jedes mal, wenn ich ein bisschen pressen muss, krieg ich noch mehr Schmerzen (hab ich leider durchgehend) im Bereich der Ileozökalklappe und des Blinddarms.


 
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RE: Tiefe Hocke/Squat als "Chillposition", Squatchallenge

#6 von MariKa , 09.03.2016 17:21

Hab grad gesehen, dass es auch so schicke Holzteile gibt das ist dann a richtige Hocke!!! Aber Halsabschneiderei;-)
Vielleicht muss es a mal wieder a Urlaub auf Korsika oder Asien sein
Cool Danke:-) bei me Improved hab ich mich scho ewig nimmer umgeschaut, hab grad bissl Zeit zum stöbern!
Kommt ihr denn KOMPLETT runter ohne hinten abzuheben? Und könnt in dieser Haltung BLEIBEN?


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RE: Tiefe Hocke/Squat als "Chillposition", Squatchallenge

#7 von MariKa , 09.03.2016 17:30

Oh Mann, Cluthu, Du bist auch so ein Darmwrack aber mit diesen ganzen Gerätschaften geht man ja trotzdem nicht komplett in die Hockposition.

Danke übrigens für den Bimuno- Tipp. Bin sehr zufrieden damit!!


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RE: Tiefe Hocke/Squat als "Chillposition", Squatchallenge

#8 von Pilki , 09.03.2016 22:36

Ido Portal hat ne Menge guten Content geliefert.
Seine "Squat Routine 2.0" gehört an Kniebeugetagen zu meinem Standardaufwärmprogramm.
Seine "Hanging-Challenge" ist ebenso zu empfehlen. Dehnt den Latissimus wunderbar auf - stärkt Willen und Unterarme. Die diversen Variationenhelfen dann auch dabei die Schulter "bulletproof" zu bekommen. Wirkt auch bei den meisten bestehenden Schulterproblemen therapeutisch.



 
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RE: Tiefe Hocke/Squat als "Chillposition", Squatchallenge

#9 von MadRichie , 10.03.2016 13:40

Hab die Challenge auch mal mitgemacht, hatte aber vorher schon keine Probleme die Position mal 20min am Stück zu halten, hab insofern keine Benefits gespürt.
Für solche Sachen kann ich auch die "Movement Culture"- Facebook Gruppe empfehlen, ist im Prinzip eine Ido-Portal-Movement Gruppe...


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RE: Tiefe Hocke/Squat als "Chillposition", Squatchallenge

#10 von Simu , 10.03.2016 14:45

Nach dem lesen des Buches "Darm mit Charme" warfür mich klar, dass Scheissen in der Hockposition besser sein muss als normales sitzen. Ich habe aber für mich rausgfunden, dass es am besten fluscht, wenn man eben mit einer leichten erhöhung und leicht vorgebeugt auf der Toilette sitzt. Eine zu tiefe Hockposition führt schon wieder zu pressen.

Es braucht aber keine Plastikdinger für 40.-, ich habe zwei kleine Kinder und habe somit sowieso im Badezimmer so einen kleinen Plastikhocker für 5.-. Dazu ein bisschen vorlehnen und die ideale Position ist erreicht. Auswärts reicht es meist auch schon, auf die Zehenspitzen zu gehen und sich stark nach vorne zu lehnen.

Und es geht sehr spürbar besser so, als wenn man aufrecht sitzt!


Jeder Mensch isst anders!


 
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RE: Tiefe Hocke/Squat als "Chillposition", Squatchallenge

#11 von Bernd , 10.03.2016 16:00

Zitat von Pilki im Beitrag #8

Seine "Hanging-Challenge" ist ebenso zu empfehlen. Dehnt den Latissimus wunderbar auf - stärkt Willen und Unterarme. Die diversen Variationenhelfen dann auch dabei die Schulter "bulletproof" zu bekommen. Wirkt auch bei den meisten bestehenden Schulterproblemen therapeutisch.


Hallo Pilki,

kannst Du bitte mal kurz zusammengefaßt sagen, was Du da konkret gemacht hast? Man hängt da ja sicher nicht nur einfach irgendwie eine weile rum. Was wäre da Dein Praxistip oder eine Empfehlung, wenn man damit einseitige Schulterprobleme kurieren möchte?

Gruß Bernd


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RE: Tiefe Hocke/Squat als "Chillposition", Squatchallenge

#12 von Cluhtu , 10.03.2016 16:03


 
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RE: Tiefe Hocke/Squat als "Chillposition", Squatchallenge

#13 von MariKa , 10.03.2016 16:43

Cool Danke:-)
Hanging Challenge- da hab ich gleich ein neues Projekt!!!

So einen Schemel hab ich auch.. Bisher nur genutzt, um die fehlenden 20 cmfür die Küchenschränke, auszugleichen:D


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RE: Tiefe Hocke/Squat als "Chillposition", Squatchallenge

#14 von Bernd , 10.03.2016 21:20

Zitat von Cluhtu im Beitrag #12
Guck mal hier: https://m.youtube.com/watch?v=cciIfU7AgxA


Ja, super! Danke, Cluthu!

Gruß Bernd


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RE: Tiefe Hocke/Squat als "Chillposition", Squatchallenge

#15 von Pilki , 12.03.2016 12:56

Zitat von Bernd im Beitrag #11
Zitat von Pilki im Beitrag #8

Seine "Hanging-Challenge" ist ebenso zu empfehlen. Dehnt den Latissimus wunderbar auf - stärkt Willen und Unterarme. Die diversen Variationenhelfen dann auch dabei die Schulter "bulletproof" zu bekommen. Wirkt auch bei den meisten bestehenden Schulterproblemen therapeutisch.


Hallo Pilki,

kannst Du bitte mal kurz zusammengefaßt sagen, was Du da konkret gemacht hast? Man hängt da ja sicher nicht nur einfach irgendwie eine weile rum. Was wäre da Dein Praxistip oder eine Empfehlung, wenn man damit einseitige Schulterprobleme kurieren möchte?

Gruß Bernd



Es ist in der Tat genau das. Einfach hängen. 7min insgesamt (nicht am Stück) am Tag ist die Challenge. Mehr ist natürlich besser. Aber laut Ido Portal und seinen Leuten reicht das um nach einem Monat die Erfolge zu spüren.
Ich persönlich habe auch hauptsächlich mit der linken Schulter Probleme.
Trotzdem hängst du erstmal zweiarmig.
Wenn du das passiv so 2min am Stück halten kannst, gehst du zum einarmigen über, und fängst da, wie bei allen unilateralen Übungen, erstmal mit der schwächeren Seite an.
Ich persönlich bin gerade dabei drauf zu trainieren auch ohne Magnesium einarmig für 45 Sekunden hängen zu können. (Mit Mg geht es schon). Habe mal die Movement Culture Gruppe danach durchsucht und dort ist die Empfehlung eben, mindestens 45 Sek einarmig passiv hängen zu können bevor man zum active hang übergeht. Wenn das dann irgendwann möglich ist hast du dann deine Schulter soweit bulletproof! ;)
Aber auch beim beidarmigen Hängen würde ich nicht zu schnell zum lateral swing oder auch nicht mal sofort zum active hang übergehen, wenn du bereits Schulterprobleme hast, sondern einfach erstmal zumindest ein paar Wochen die Schwerkraft wirken lassen.
Was in dem oben verlinkten Video nur kurz gestreift ("Brustkorb nach unten") aber nicht wirklich erklärt wurde, ist, dass man um den benefit vom Latissimusstretch zu bekommen, möglichst während des Hängens den Bauch anspannt. Das muss keine höchstmögliche Kontraktion sein, aber doch eine gewisse Grundspannung. Wenn man es dann mal ausprobiert und den erhöhten Zug im Latissimus spürt, weiß man meist sofort was gemeint ist.

Wie in den Alltag implementieren:
Es macht Sinn zu Hause eine Klimmzugstange im Türrrahmen zu haben, damit man einfach jedes Mal beim durch die Tür gehen ein bisschen abhängen kann. Ringe aufhängen wäre noch toller, aber da hat wohl nicht jeder die Gelegenheit zu. Ich habe mir auch angewöhnt meist nach dem Krafttraining noch ein bisschen zu hängen.


 
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