Wechseljahre / Depression

#1 von Karsten , 06.03.2016 11:01

Meine Frau (51 J) leidet seit etwa 7 Jahren unter depressionsartigen Beschwerden. Nachdem die verordneten Antidepessiva ihr nur vorübergehend halfen, waren wir Ende 2014 bei Dr. Strunz. Die Ergebnisse der Laboruntersuchung waren unerwartet positiv. Außer einigen (dafür aber gravierenden) Baustellen wie Zink, Magnesium, Hämoglobin (->B12), Gesamteiweiß war der Rest gut bis sehr gut. Aminogramm bis auf zwei Löcher tip-top. Einige Wochen nach dem Strunzbesuch waren alle Löcher aufgefüllt, die Mangelwerte nachweislich gemessen wieder im Normalbereich, mit Luft nach oben weshalb meine Frau die entsprechenden NEMs in ihr tägliches Programm integriert hat.

Seit Mitte letzten Jahres geht es meiner Frau gesundheitlich so gut wie lange nicht mehr; mit einer Ausnahme. Etwa alle 4 Wochen kehren depressionsartige Verstimmungen wie Müdigkeit, Kraft- und Antriebslosigkeit zurück; für einige Tage bis zu einer ganzen Woche. Das wiederholt sich mit einer solchen Regelmäßigkeit daß ein Zusammenhang mit dem Menstruationszyklus mehr als nahe liegt. Ihr Frauenarzt hat ihr Progesteron und Östrogensalben verordnet. Damit sind die vorübergehenden Hitzewallungen zwar verschwunden, an den depressionsartigen Beschwerden hat es aber nichts merkliches geändert.

Wer hat Tipps oder Anregungen was sonst noch helfen könnte?

LG Karsten

 
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RE: Wechseljahre / Depression

#2 von naklar! , 06.03.2016 14:14

Hey, kennst du " Anti Aging und Prävention " vom Ehepaar Schmitt-Homm?
Dort wird ( unter anderem ) auch auf Wechseljahresbeschwrrden eingegangen...
...die Hormonsubstitution sollte beispielsweise möglichst individuell abgestimmt und aus den natürlichen Östrogenen bestehen, nicht aus irgendwelchen " Nachbauten ", denen -weil patentierbar- gerne der Vorzug gegeben wird.

Ist schon 'ne Weile her, daß ichs gelesen hab' - würde es euch sehr ans Herz legen.

Gruß, Eric


" Ich will mehr Leben, Vater! "

 
naklar!
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RE: Wechseljahre / Depression

#3 von Marianne , 06.03.2016 16:29

Ich würde deiner Frau mal einen Hormonspeicheltest empfehlen bezüglich der Sexualhormone. Z.B. bei www.hormonstress.de kriegst du so einen.
Hinterher kriegst du auch eine genaue Auswertung und eine Empfehlung ob evtl. irgendwelche NEMs oder vielleicht eine bioidentische HOrmoncreme für deine frau passen könnte.
Alles Gute für Deine Frau
Marianne

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RE: Wechseljahre / Depression

#4 von phil , 09.03.2016 17:14

Habe schon gelesen das Kälte-Anwendungen wie z.B. regelmäßiges kaltes Duschen bei Hitzewallungen helfen können.
Wenn man sich an die Regeln hält, mit Sicherheit ein Zugewinn.

In einer FB-Gruppe wo es hauptsächlich um "Biohacks nach Jack Kruse" geht hat ein Admin kürzlich davon berichtet das Sie sich gerade in den Wechseljahren befindet und Sie quasi Beschwerdefrei ist. Hier wurde aber nicht nur mit Kälte gearbeitet sondern auch mit verschiedenen Licht-Spektren und auch Ernährung nach Empfehlungen von Kruse. Das dürften die größten Unterschiede zum Leben eines "Normalen" sein.
Die Bluttests sollen wohl auch echt gut ausgesehen haben und das ganze auch ohne NEMs.

Damit will ich nicht sagen das das DER Weg ist, aber das Ergebnis sieht schon gut aus. Sonnenlicht war hier auf Edubily ja z.B. auch schon mal ein Thema. (http://edubily.de/2015/09/vitamin-d-licht/)
Gibt leider noch nicht viel zu dem Thema, aber es scheint echt vielversprechend zu sein.

Sich die ganzen Infos zu diesen Themen herauszusuchen erfordert auch einen nicht ganz unerheblichen Aufwand. Jack Kruse ist eine gute Quelle(englisch). Die deutsche FB-Gruppe ist mittlerweile leider nicht mehr öffentlich. Kälte wurde auch hier im Forum schon etwas beackert und erwähnt, da könnte man mit beginnen.

Mir haben kalte Duschen auch schon viel fürs Stimmungsbild gebracht.

 
phil
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RE: Wechseljahre / Depression

#5 von wmuees , 10.03.2016 14:51

Was die Anwendung von Hormonen angeht, lies mal

http://www.esciencecentral.org/journals/...1.php?aid=20496

 
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