RE: Lugolsche Lösung

#76 von hans , 16.10.2017 21:39

Zitat von Django im Beitrag #75
Mich würde da in dem Kontext noch interessieren, wie hoch die Aufnahme von Fluorid über Zahnpasta wirklich ist. Ok, in den Pasten ist Fluorid drin, aber wie viel wird durch die Mundschleimhäute aufgenommen?


Steht im Link vom letzten Beitrag von mir... da ist dann auch ein Link auf eine Studie (PubMed).

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RE: Lugolsche Lösung

#77 von gago , 18.10.2017 11:24

Immer hier dieses Bashing gegen vegane Ernährung ... der Typ aus dem Video ernährt sich rohköstlich vegan, das könnt ihr bashen :D

Ich denke, dass die Probleme mit den langen Hochdosen bei ihm unabhängig von der Ernährung aufgetreten wären oder schon vorher vorhanden waren. Man weiß nun auch nicht, ob es sich um einen kalten oder heißen Knoten handelt. Alles sehr ungenau.

Der 24-Stunden-Sammelurin-Test sagt am Ende auch nur aus, ob der Körper zu DIESEM Zeitpunkt ausreichend mit Jod versorgt ist oder nicht, genauso Messung im Serum.

Da sich Jod und Selen gegenseitig verbrauchen, findet sich vermutlich auch (nahezu) ein 1:1 Verhältnis in Multi-NEM.

@kempi Ich würde einfach ab und an ein paar Algen essen und die Finger von LL lassen. Es ist wie Chris immer schreibt: In der Natur wechseln sich Mangelzustände, Überschusszustände und Normalzustände ab. Und wir Perfektionisten streben nach dem Optimum, wobei es wohl immer ein Streben bleiben wird.



 
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RE: Lugolsche Lösung

#78 von gago , 18.10.2017 15:34

Zitat von Django im Beitrag #75
@hans und andere

Mich würde da in dem Kontext noch interessieren, wie hoch die Aufnahme von Fluorid über Zahnpasta wirklich ist. Ok, in den Pasten ist Fluorid drin, aber wie viel wird durch die Mundschleimhäute aufgenommen?
Mich würde noch viel mehr interessieren, wie hoch die Aufnahme von Fluor und Jod in den USA ist und bei uns in Deutschland oder Europa. Bei Cronometer habe ich Trinkwasser eingetragen und da komme ich auf 4 bis 5 mg Fluor am Tag, nur aus dem Wasser. Vielleicht funktionieren bei denen deshalb die Hochdosen an Jod besser, weil sonst einfach der Gegenspieler in ausreichender Menge zum Fluor fehlt.


 
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RE: Lugolsche Lösung

#79 von hans , 18.10.2017 15:55

Zitat von gago im Beitrag #78
Vielleicht funktionieren bei denen deshalb die Hochdosen an Jod besser, weil sonst einfach der Gegenspieler in ausreichender Menge zum Fluor fehlt.


Gute These! Auf jeden Fall wird in den USA in sehr vielen Gebieten Fluorodiert - deswegen ist auch Wasserflitration & Co. ein wichtiges Thema in den US-Blogs und faktisch allen Gesundheitsseiten. In DE gibts ja kaum Wahrnehmung für das Thema... und selbst Jod wird nicht verstanden.

Fluor wurde ja bis in die 70er als Mittel für SD-Überfunktion gegeben... im mg-Bereich... würde also wirklich, wirklich Sinn machen! Angenommen das es so ist - dann würden Menschen in DE sich mit den SD-Protokollen aus dem USA nicht unbedingt einen Gefallen tun.

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RE: Lugolsche Lösung

#80 von kempi , 18.10.2017 16:59

Zitat von gago im Beitrag #77
Da sich Jod und Selen gegenseitig verbrauchen, findet sich vermutlich auch (nahezu) ein 1:1 Verhältnis in Multi-NEM.


Das ... ist leider so nicht richtig. Ich habe sehr viele Fälle in der amerikanischen Jod-Gruppe gesehen, die plötzlich sehr hohe Selenwerte hatten - und das waren auch die, die sich täglich 50 mg Jod geben.


 
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RE: Lugolsche Lösung

#81 von jfi , 18.10.2017 17:07

Zitat von kempi im Beitrag #80
Das ... ist leider so nicht richtig. Ich habe sehr viele Fälle in der amerikanischen Jod-Gruppe gesehen, die plötzlich sehr hohe Selenwerte hatten - und das waren auch die, die sich täglich 50 mg Jod geben.


Dito.
Das kann ja auch gar nicht sein, denn als ich mir zeitweise meine 8 Tropfen 5%iger LL reingehauen hab (50mg Jod und immer mit Cofaktoren), dann hätte ich ja auch 50 mg Selen reinhauen müssen (was ich natürlich nciht gemacht hab) um meinen Blutspiegel zu halten...und ich glaube bei der Selenmenge hätte ich eine Vergiftung erlitten mit heftigeren Symptomen als denen, die Chris mal im Blog beschrieben hatte :D

LG Jens


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RE: Lugolsche Lösung

#82 von kempi , 18.10.2017 17:12

Zitat von gago im Beitrag #77
@kempi Ich würde einfach ab und an ein paar Algen essen und die Finger von LL lassen. Es ist wie Chris immer schreibt: In der Natur wechseln sich Mangelzustände, Überschusszustände und Normalzustände ab. Und wir Perfektionisten streben nach dem Optimum, wobei es wohl immer ein Streben bleiben wird.


Kurzes Update zu mir:

Ich hatte ein paar Wochen lang besagte 1 mg pro Tag zugeführt und es war/ist wohl doch zu wenig.
Mein Schlaf wurde schlechter, die (gefühlte) Körpertemperatur sank, allgemeines Wohlbefinden und Energielevel war auch nicht mehr so das Wahre.

Aktuell bin ich wieder bei einem Tropfen LL und alles ist gut. Evtl. hat mir vorher das zusätzliche Salz gefehlt?!

Gehe ich jedoch auf zwei Tropfen hoch, ist 1-2 Tage auch noch alles in Ordnung (man könnte fast sagen, man fühlt sich noch besser), bis dann nach und nach ein Abwärtstrend zu sehen/merken ist.
Und genau das ist es, was mich stutzig macht. Wie kann es sein, dass zwischen 6 und 12 mg so ein Unterschied zu merken ist? Wirklich alles nur "Entgiftung"?


 
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RE: Lugolsche Lösung

#83 von gago , 18.10.2017 18:30

Das ist keine Entgiftung mehr. Das sind einfach Symptome einer Überfunktion. Vielleicht auch von den Nebennieren her.

Lass einfach mal einen Ultraschall machen, kostet nur 25€ und du hast Gewissheit, dass alles in Ordnung ist.

Das 1:1 Verhältnis von Jod zu Selen lässt sich natürlich nicht auf die Hochdosen übertragen. Doch bei 200 mcg jeweils scheint es Sinn zu machen.


 
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RE: Lugolsche Lösung

#84 von gago , 19.10.2017 06:05

Zitat von hans im Beitrag #79
Zitat von gago im Beitrag #78
Vielleicht funktionieren bei denen deshalb die Hochdosen an Jod besser, weil sonst einfach der Gegenspieler in ausreichender Menge zum Fluor fehlt.


Gute These! Auf jeden Fall wird in den USA in sehr vielen Gebieten Fluorodiert - deswegen ist auch Wasserflitration & Co. ein wichtiges Thema in den US-Blogs und faktisch allen Gesundheitsseiten. In DE gibts ja kaum Wahrnehmung für das Thema... und selbst Jod wird nicht verstanden.

Fluor wurde ja bis in die 70er als Mittel für SD-Überfunktion gegeben... im mg-Bereich... würde also wirklich, wirklich Sinn machen! Angenommen das es so ist - dann würden Menschen in DE sich mit den SD-Protokollen aus dem USA nicht unbedingt einen Gefallen tun.

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Mir ist noch eingefallen, dass Brom auch in Backwaren vorkommt, nicht in Europa, und Perchlorat als Pestizid bei Obst und Gemüse eingesetzt wird. Deshalb wird in den USA immer gepredigt, organic zu kaufen.


 
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RE: Lugolsche Lösung

#85 von kempi , 21.10.2017 17:29

Zitat von gago im Beitrag #83
Das ist keine Entgiftung mehr. Das sind einfach Symptome einer Überfunktion. Vielleicht auch von den Nebennieren her.

Lass einfach mal einen Ultraschall machen, kostet nur 25€ und du hast Gewissheit, dass alles in Ordnung ist.

Das 1:1 Verhältnis von Jod zu Selen lässt sich natürlich nicht auf die Hochdosen übertragen. Doch bei 200 mcg jeweils scheint es Sinn zu machen.


Nein, Überfunktion definitiv nicht. Eher müde und ein wenig geschwächt.

Das mit den empfohlenen 200 mcg Selen aus dem Jodprotokoll ist meiner Meinung völlig daneben und sollte mal von den verantwortlichen abgeändert werden.
Ich hatte in der Studienabteilung letztens gepostet, dass man mit unter 100 mcg/Tag schon bestens versorgt ist.

"The present results indicate that SEPP1 concentration is the best plasma biomarker studied for assessing optimal expression of all selenoproteins, because its optimization required a larger intake of selenium than did GPX activity. On the basis of the selenium intake needed for SEPP1 optimization with adjustments for body weight and individual variation, ap 75 micro g Se/d as selenomethionine is postulated to allow full expression of selenoproteins in US residents."



 
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RE: Lugolsche Lösung

#86 von gago , 23.10.2017 08:36

Also demnach hätte der Typ von YouTube den Knoten schon vor seinem Experiment gehabt, weil er fleißig mit Paranüssen und Selenhefe ergänzt hat.

Ich lese übrigens gerade Iodine: Why you need it, why you can't live without it von Brownstein und er schreibt, dass die TPO-Antikörper bei der Umwandlung von Iodid zu Jod entstehen, wenn zu wenig Wasserstoffperoxid vorhanden ist und sie durch die Gabe von 100 mg Riboflavin und 500 mg Niacin jeweils zweimal täglich gesenkt werden. Dadurch wird die ATP Produktion angeregt und eine angemessene Menge an H2O2 für die Oxidation von Iodid bereitgestellt.


 
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RE: Lugolsche Lösung

#87 von EvPow , 23.10.2017 10:15

Es geht beim LL-Protokoll nach meinem Verständnis auch darum, den ganzen Körper/ jede Zelle mit Iod zu sättigen, also sämtliche Defizite zu beseitigen.

Die SD ist mit etwa 50mg Iod abgesättigt. Wie viel benötigt der Körper - wie ist hier die Größenordnung?


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RE: Lugolsche Lösung

#88 von hans , 23.10.2017 10:34

Zitat von EvPow im Beitrag #87
Wie viel benötigt der Körper - wie ist hier die Größenordnung?


Einer Präsentation von MD J. Flechas in Bezug auf Abraham, G.E. (‚The concept of orthoiodosupplementation and its clinical implications.‘ The Original Internist, 11:29-38, 2004 -> http://www.optimox.com/pdfs/IOD06.pdf) nach sieht es so aus folgend aus – 1500 mg verteilen sich auf folgende Organe:

35 % Jod für das Körperfett
32% Jod für die Muskeln
20% Jod für die Haut
2% Jod für die Schilddrüse!

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RE: Lugolsche Lösung

#89 von Sven , 23.10.2017 10:42

Kurzes Update von mir:

bei 50mg über mehrere Tage bekomme ich ein beängstigendes Herzstechen und ebenfalls leichte Hyper-Symptome.
Pausiere jetzt ein paar Wochen bzw. nutze nur noch Low-Dose Lebensmittel für Jod.

Interessant finde ich das mit den B-Vitaminen für ATP Support - jemand dazu konkrete Infos bzw. Erfahrungen?


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RE: Lugolsche Lösung

#90 von gago , 23.10.2017 10:55

Das Herzstechen und Überfunktionssymptome kenne ich zu gut. Ich habe die beiden Vitamine ergänzt, Unterschied trat keiner auf.

Wie schläfst du nachts? Damals lag ich nachts wach und jetzt ist es auch so. Nehme keine LL mehr, ich nehme Ashwagandha KSM-66 500 mg morgens und 5 g Wakame morgens. Wenn ich nachts wieder tief und fest schlafe, ist alles perfekt. Dafür suche ich die Lösung.

Die Schilddrüse sieht auf dem Ultraschall gesund aus, die Nebennieren arbeiten auch richtig (besonders dank Salz). Deshalb bin ich nun bei der Leber gelandet (bin gelb um den Mund von Beta Carotin, schlechte Entgiftung?), hängt alles miteinander zusammen. Thyroxin oder viel Jod können die Leber schädigen. Mein T4 ist seit LT immer im oberen Normbereich oder knapp darüber.

http://aesirsports.de/2015/02/leber-ersh...a-wundermittel/

Deshalb habe ich mir gestern Uni-Liver bestellt, 500 Stück bei After Workout für knapp 30€ inklusive Versand.

Ich habe mir auch mal die Multis von Optimox angeschaut, um mit LEF zu vergleichen.


 
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