Arterienverkalkung

#1 von wmuees , 10.02.2016 10:27

Ich war gerade die letzten Tage beim Angiologen und habe einen Ultraschall der Arterien hinter mir. Der dritte jetzt.
Und denke, ich teile mal meine Erfahrungen....

Vor 20 Monaten bin ich das erste Mal hin. Grund: ein Verwandter hatte eine Aorta-Erweiterung und dabei noch sehr, sehr viel Glück.
Und Mama sagt: lass mal checken.

Ergebnis: Ablagerungen in den hirnversorgenden Arterien, links und rechts am Hals. Auf der rechten Seite eine Wanddicke von 1,7mm (normal sind hier 0,9).
So ein Mist. Hatte mir vor 10 Jahren durch Krankheit ein metabolisches Syndrom eingefangen. Kaum damit fertig geworden, und jetzt das....

Was habe ich gemacht? Die nächsten 14 Monate habe ich das Protokoll der LEF durchgearbeitet und angewendet. Alles gemacht, was da drin steht. Dann der nächste Scan:
Aus den 1,7mm sind jetzt 2,6mm geworden. Deutliche Kalkablagerungen zu sehen, auch an der linken Halsseite. LEF-Protokoll taugt nicht viel. Angiologe sagt: kann im jetzigen Stadium kein wirksames Medikament empfehlen. Gegen den Kalk gibt es nix!

Die letzten 6 Monate habe ich folgendes Programm durchgezogen:
- jeden Tag 300mg Q10 (mit Bioperin), um das LDL zu reduzieren. Also: Ablagerung des LDLs in den Adern verhindern.
- jeden Tag 80.000 Einheiten Serrapeptase, um die Narbenbildung in den Adern zu stoppen.
und dann der Calzium-Stoffwechsel:
- genug Calzium in der Nahrung, damit der Blutspiegel niedrig bleibt
- Magnesium zur Unterstützung (2g Magnesiumcitrat/Tag)
- 2000 Einheiten Vitamin D3/Tag (extra nicht mehr, zuviel ist hier ungesund!)
- 3 x 15mg Vitamin K2 MK4, verteilt über den Tag
- 500ug Vitamin K2 MK7 für die Nacht.
Ergebnis nach 6 Monaten:
Die 2,6mm sind jetzt immer noch 2,6mm. Auf der linken Seite hat sich auch nichts getan, völlig unverändert.

Verkalkung ist erst einmal gestoppt. Ich werde so weitermachen und in 12 Monaten den nächsten Scan machen.
Nebenwirkung: die Zähne sind sehr hart und fest geworden. Auch nicht schlecht...

Echt mühsam, so eine Selbstmedikation...


 
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RE: Arterienverkalkung

#2 von bruno , 11.02.2016 09:32

Ich betreibe seit über 30 Jahren regelmäßig Sport (Kraft- und mäßig Ausdauersport, zusätzlich Bergwanderungen im Sommer und Skisport im Winter), rauche nicht, trinke nicht, habe immer auf meine Ernährung geachtet (nach den Erkenntnissen der jeweiligen Zeit)...und trotzdem konnte ich eine Verkalkung (70%) eines Nebenastes der Herzkranzgefäße nicht verhindern. Sämtliche Blutwerte waren über die Jahre hinweg immer in Ordnung. Das frustet dann schon ein wenig....



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RE: Arterienverkalkung

#3 von ChristineH , 11.02.2016 10:25

Zitat von wmuees im Beitrag #1
Die nächsten 14 Monate habe ich das Protokoll der LEF durchgearbeitet und angewendet. Alles gemacht, was da drin steht.


Bitte entschuldige, ich bin Anfängerin und da ich nicht weiß, was LEF bedeutet, weiß ich auch nicht, was Du gemacht hast. Musst nicht ausführlich werden, vielleicht hast Du einen Link und ich kann mich selbst belesen. Danke Dir!


 
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RE: Arterienverkalkung

#4 von Epe , 11.02.2016 10:28


 
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RE: Arterienverkalkung

#5 von Cluhtu , 11.02.2016 10:41


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RE: Arterienverkalkung

#6 von wmuees , 11.02.2016 19:59

Wobei - das Protokoll der LEF wird ständig angepasst. Da sind inzwischen schon neue Ergänzungen drin.

Als entscheidend betrachte ich das Vitamin K2 MK4 mit 3 x 15mg. Diese Dosis wird in Japan verwendet, um den Kalk in die Knochen zu leiten. An Tieren ist auch ein Rückgang der Verkalkung belegt, allerdings war da die richtig wirkungsvolle Dosis noch doppelt so groß... habe ich mich noch nicht ran getraut.


 
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RE: Arterienverkalkung

#7 von ChristineH , 11.02.2016 21:45

Zitat von wmuees im Beitrag #6
Als entscheidend betrachte ich das Vitamin K2 MK4 mit 3 x 15mg.


Ich dachte immer, die MK-7 sei die besser verfügbare Form? (Bspw http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3502319/ )


 
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RE: Arterienverkalkung

#8 von Eskel , 11.02.2016 22:12

Wundert mich, dass du deinen Homocysteinspiegel nicht hast bestimmen lassen und keinen B-Komplex nimmst oder hast du das nur nicht geschrieben?


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RE: Arterienverkalkung

#9 von wmuees , 12.02.2016 14:27

Zitat von ChristineH im Beitrag #7

Ich dachte immer, die MK-7 sei die besser verfügbare Form? (Bspw http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3502319/ )



Sagt man, ja. Aber: ich hatte vorher das Vitamin K von der LEF genommen, da ist auch schon viel MK-7 drin, und das hat bei mir NICHT dazu geführt, dass das Wachstum der Verkalkungen stoppte.

Und: die Versuche, mit Vitamin K die Verkalkung zu bremsen, wurden mit MK-4 gemacht.

Scheint was dran zu sein.... nur muss man MK-4 mehrfach am Tag nehmen, weil die Halbwertzeit so kurz ist.


 
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RE: Arterienverkalkung

#10 von wmuees , 12.02.2016 14:30

Zitat von Eskel im Beitrag #8
Wundert mich, dass du deinen Homocysteinspiegel nicht hast bestimmen lassen und keinen B-Komplex nimmst oder hast du das nur nicht geschrieben?


Ich nehme die 2perDay von der LEF, schon länger. Da ist ja einiges vom B-Komplex drin. Deswegen habe ich darauf verzichtet, meinen Homocysteinspiegel messen zu lassen. Nachgedacht habe ich aber schon darüber. Gibt es Umstände, die es ratsam erscheinen lassen, Homocystein unter Vitamin-B-Substitution zu messen?


 
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RE: Arterienverkalkung

#11 von Markus , 12.02.2016 14:43

Hallo Wolfgang,

erst seit November ist in den 2PD 5MTHF enthalten, wenn du also einen SNP im 5MTHFR-Gen haben solltest konnte dein Körper mit dem Folat in den "alten Versionen" nicht so viel anfangen. Heute habe ich auch in der Studienabteilung unter den B-Vitaminen ein Paper verlinkt, das auch B2 und B3 als Cofaktoren im Methyliserungszyklus erwähnt.
.


»Nicht weil es unerreichbar ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es unerreichbar«
(Lucius Annaeus Seneca d. J.)


 
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RE: Arterienverkalkung

#12 von wmuees , 12.02.2016 14:44

Zitat von bruno im Beitrag #2

...und trotzdem konnte ich eine Verkalkung (70%) eines Nebenastes der Herzkranzgefäße nicht verhindern.


Ich kenne eine Krankenschwester, die im OP arbeitet. Die sagt: wer einmal mit Verkalkungen auf dem Tisch liegt, der kommt wieder - weil es in den anderen Arterien meistens nicht besser aussieht. Deswegen bin ich so hinterher, nicht zu dieser Gruppe zu gehören. Sonst verschreiben sie Dir eines Tages Fango-Packungen "Damit Sie Sich schon mal an die feuchte Erde gewöhnen".


 
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RE: Arterienverkalkung

#13 von Eskel , 12.02.2016 17:43

Zitat von wmuees im Beitrag #10
Zitat von Eskel im Beitrag #8
Wundert mich, dass du deinen Homocysteinspiegel nicht hast bestimmen lassen und keinen B-Komplex nimmst oder hast du das nur nicht geschrieben?


Ich nehme die 2perDay von der LEF, schon länger. Da ist ja einiges vom B-Komplex drin. Deswegen habe ich darauf verzichtet, meinen Homocysteinspiegel messen zu lassen. Nachgedacht habe ich aber schon darüber. Gibt es Umstände, die es ratsam erscheinen lassen, Homocystein unter Vitamin-B-Substitution zu messen?



Ich bin da kein Experte, aber trotz B Vitaminen könnte das glaube ich auch durch eine kaputte Niere oder Schilddrüsenstörung verursacht werden.

PS: Markus Hinweismit dem Methylfolat ist natürlich auch nicht übel, falls du seinen Post nicht gesehen hast, da er erst ne Minute vor deinem letzten Post kam.



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RE: Arterienverkalkung

#14 von ChristineH , 12.02.2016 17:58

Zitat von wmuees im Beitrag #9
ich hatte vorher das Vitamin K von der LEF genommen, da ist auch schon viel MK-7 drin, und das hat bei mir NICHT dazu geführt, dass das Wachstum der Verkalkungen stoppte.

Und: die Versuche, mit Vitamin K die Verkalkung zu bremsen, wurden mit MK-4 gemacht.

Scheint was dran zu sein.... nur muss man MK-4 mehrfach am Tag nehmen, weil die Halbwertzeit so kurz ist.


Danke für die Erklärungen, bin schon wieder schlauer! :-)


 
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RE: Arterienverkalkung

#15 von Laborant , 07.03.2016 21:01

Hast du es msl mit 50-100 ml Granatspfelsaft versucht? http://www.ncbi.nlm.nih.gov/m/pubmed/15158307/


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