Polyphasischer vs Biphasischer Schlaf

#1 von MadRichie , 06.02.2016 17:26

Hallo Leute,

ich wollte mal eure Meinungen hören zu obigem Thema. Ich denke die meisten Menschen praktizieren biphasischen Schlaf, aber ich finde es auch mal ganz angenehm, ne Stunde Mittagsschlaf zu halten, dafür sinkt dann eben die benötigte Zeit des Nachtschlafs.
Was mich interessiert: wie praktiziert ihr Schlaf? Gibt es Nachteile dadurch, dass man Tagsüber Schläft im Circadianischen Sinne?


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RE: Polyphasischer vs Biphasischer Schlaf

#2 von sVensationell , 15.02.2016 19:05

Die Thematik würde mich auch interessieren, habe jedoch dazu nichts einzubringen, auch würde ich gerne mal einen Klartraum haben.


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RE: Polyphasischer vs Biphasischer Schlaf

#3 von Axel , 16.02.2016 10:13

Ich gewinne langsam den Eindruck, dass ich irgendwie komisch schlafe...

Ich lege mich nachts auf meine Schlafunterlage, bin innerhalb weniger Minuten weg und wache morgens per Lichtwecker auf, ohne mich an Träume zu erinnern. Habe ich am Wochenende mal mehr Zeit, schlafe ich durchaus auch 10+ Stunden auf die gleiche Art durch.

Lege ich mich mal tagsüber hin, was sehr selten vorkommt, schlafe ich nachts immer noch solide und ununterbrochene 8 Stunden.

Nicht falsch verstehen, ich bin sehr zufrieden damit und akzeptiere meinen anscheinend umfangreichen Schlafbedarf. Nur träumen würde ich doch ganz gerne mal. (Nein, auch resistente Stärke hat nichts daran geändert.)


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RE: Polyphasischer vs Biphasischer Schlaf

#4 von carpi_flexor_radialis , 16.02.2016 13:06

Ich kann mich nahezu jeden Morgen an meine Träume erinnern. Das geht mir schon seit Kind so. Damals war ich jedoch oft von starken Albträumen geplagt. Heute zum Glück nicht mehr. Und wenn, dann weiss ich wie ich damit umzgehen muss. In meiner Jugend hatte ich öfters luzide Träume (Klarträume) und bin auch schon während Schlafparalysen aufgewacht.
Früher machte es mir grosse Angst, da ich noch nichts über Klarträume etc. wusste und mir noch nicht klar war, dass das etwas vom natürlichsten auf der Welt sein kann. Das gab mir den Imput, mich näher damit zu beschäftigen und sogar mit "Schlafzuständen" für mich spielerisch zu experimentieren, auszuprobieren und zu entdecken. Heute habe ich immer noch intensive Träume, typische 'luzide' Träume aber höchstens noch 1-2x pro Monat.

Ob jemand besser mit poly- oder biphasischem Schlaf zurechtkommt ist höchst Individuell. Vergessen wird oft, dass es neben der Schlafdauer auch Schlafqualität von grosser Bedeutung ist. Auch hier würde ich mich an das Grundsätzliche halten: Auf den Körper hören. Spüren lernen, wenn man müde ist, es zulassen. Und dann schlafen. Ich habe schon mehreres ausprobiert und mich für 8-9h Schlaf pro Nacht entschieden. So geht es mir am besten. Mit zb. 2x4h Schlaf oder 6h Nachts plus 1-2h Mittags komme ich nicht so gut klar.

Edit:
Circadianische Rhythmen können sich anpassen (auch durch Gabe von Melatonin, zb bei Jetlag). Die Aktivität endokriner Achsen, wie z.B. des somatotropen Systems (Wachstumshormone), werden primär über den Schlaf-Wach-Wechsel reguliert. Wie lange die Anpassungszeiten einzelner Systeme von biphasischem- zu polyphasischem Schlaf ist, ist mir nicht bekannt.



 
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zuletzt bearbeitet 16.02.2016 | Top

   

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