Schlafstörung durch Magnesiumauffüllung

#1 von Eskel , 30.01.2016 12:47

Hallo an alle,

ich hab einen neuerlichen Versuch gestartet, mein Magnesium aufzufüllen. Leider ereilt mich das gleiche Schicksal wie beim letzten Mal: Ich kann nicht mehr durchschlafen. Die "Auffüllung" läuft so:

- über längere Zeit hatte ich nur alle paar Tage Magnesium genommen. Es sollte also (grade bei mir) Auffüllbedarf bestehen.
- Ich starte die Auffüllung mit 2x 220mg elementares/reines Magnesium in Citratverbindung. Dazu hab ich mir nen Tipp von diesem Blog hier zu Herzen genommen und kurz vorher Ballaststoffe in Form von ner Scheibe Roggenbrot zugeführt (und hoffe mal dass das durch die Phytine am Ende nicht mehr geschadet als genutzt hat).
- Der Effekt in der ersten Nacht war profund. Ich war um meine übliche Einschlafzeit rum extrem müde und habe gerazzt wie ein Bär im Winter. 9h oder etwas mehr durchgeschlafen. Beim Aufwachen war ich auf eine Art angenehm entspannt. Aber auch irgendwie gerädert und hab ne viertelstunde gebraucht um hochzukommen. Hatte aber den ganzen Tag über Energie. Alles gut.
- Tag/Nacht Nr. 2 lief genauso.
- Ab Tag 3 geht es los: Ich kann zwar einschlafen, aber nicht mehr durchschlafen. Ich geh um 24 Uhr rum ins Bett und merke, wie ich - wahrscheinlich ab 4 rum - aus dem Schlaf in so ne Zwielicht-Zone reinrutsche, zwischendurch immer wieder so halb wach bin (glaube ich). Ab 6:30 oder so wach ich dann mal richtig auf. Bleibe noch 1-3h liegen, döse manchmal weg, aber erholsam war der Schlaf nicht. Ab Vormittag/Mittag kämpfe ich mit Abgeschlagenheit wegen der Nacht.
- Das geht seit 5 Tagen so.

Um mal die erste Frage auszuräumen: mit 440-500mg reinem Magnesium /Tag kann man sich doch keine Überdosierung eingehandelt haben oder?! Da nehmen viele Leute doch ganz andere Mengen.
Außerdem merke ich in meherer Hinsicht, dass mir das Magnesium gut tut! Es wird nur leider durch die Unausgeschlafenheit konterkarriert.
Kann es sein, dass man Citrat nicht verträgt?

Ich hab danach schon länger gegooglet, aber es scheint außer mir keiner solche Probs bei der Auffüllung zu haben...

Ich hab mir selber ne unausgegorene Theorie aus den Fingern gesaugt, nach der ich momentan handle: Von wegen, dass das Mag zwar ins Blut kommt, aber nur sehr unausreichend in die Zellen, sodass viel im Blut bleibt und von der Niere rausgefischt werden muss, wodurch die Niere gestresst wird und mehr Stresshormone provoziert, die ja unter anderem auch fürs Aufwachen verantwortlich sind
Daher probier ich grad alles zu nehmen, was die Aufnahme angebl. fördern soll: B6, B1, Selen (ist grad erst angekommen), Kalium und nehm das Mag nur noch vor dem Essen, damit Insulin drüber ausgeschüttet werden kann.

Alles ziemlich wacklig, aber besser als nix tun.

Vielleicht hat hier ja jemand ne Idee, falls das auch in den nächsten Tagen nicht besser wird. Denn ewig so weiter machen kann ich auch nicht.

Ansonsten nehme ich an NEMs grad eig nur Vit D, nen B Komplex aus dem Drogeriemarkt.

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RE: Schlafstörung durch Magnesiumauffüllung

#2 von Luna , 30.01.2016 13:51

Hallo
Eine völlig anders wirkende Art Magnesium aufzufüllen ist ja die transdermale Aufnahme unter der Verwendung von Magnesiumchlorid. Marc Sircus hat darüber ein ganzes Buch geschrieben, das hochinteressant ist. Da transdermales Magnesium den Magen-Darm-Trakt umgeht, gibt es diesbezüglich keine Probleme. Außerdem soll Mg so besser in den Zellen ankommen als bei oraler Einnahme. Magnsiumöl als Ergänzung zu den fußbädern ist sicherlich nicht schlecht.
LG Luna

 
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RE: Schlafstörung durch Magnesiumauffüllung

#3 von Eskel , 30.01.2016 14:06

Hi Luna,

ich hab schon nen Ausflug in die wundersame Welt der transdermalen Magnesiumaufnahme hinter mir. Ich war davon aber nicht so überzeugt. Jedenfalls habe ich da nicht so viel gespürt bei ~35g pro 4-5l Fußbad. Weder die positiven noch die negativen Folgen, die ich jetzt erlebe.
Vielleicht starte ich nochmal nen Versuch mit Fußbädern. Aber angesichts der (Neben)Wirkung, die ich durch die orale Einnahme habe, ist das Resorbieren/ ins Blut bringen glaube ich kein Problem.

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