Trinkverhalten und die Auswikungen daraus...

#1 von neL0r , 22.01.2016 08:37

Guten Morgen alle zusammen,

mich beschäftigt immer wieder das Thema Trinkverhalten, deshalb dachte ich stoße ich einfach mal eine Diskussion an hier.

Und zwar liest man ja seit Jahren/Jahrzehnten von täglichen Trinkempfehlungen von 2-3 Liter usw.
Auf der anderen Seite habe ich schon gelesen dass auch ein zu viel an Flüssigkeit dem Körper schaden kann, was ja auch eigentlich sin macht wenn man sich überlegt dass in diesem Fall Mikronährstoffe unnötig ausgeschwemmt werden.

Ich wollt euch einfach mal Fragen, wie handhabt ihr das mit dem Trinken bzw. gibt es Studien oder Versuche die sich mit dem Thema übermäßiges Trinken und Mikronährstoffe beschäftigen?

Ich trinke zum Beispiel täglich ca. 2-3 Liter Mineralwasser aus Gewöhnung. Zusätzlich kommen aber ca. 2-3 Tassen Kaffee mit Süßstoff und im Durchschnitt bestimmt auch noch 1 - 1,5 Liter Light Getränke(Cola Light, Sprite Zero,...). Dazu kommt an vereinzelten Tagen(nicht regelmäßig) ein Monster Energy Zero< pure Chemiebombe für den Körper oder?

Mein Gefühl sagt mir immer wieder es ist zu viel aber irgendwie ist weniger Trinken auch schwer für mich.

Naja bin auf eure Antworten gespannt
Viele Grüße und schönen Freitag
Nelson


 
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RE: Trinkverhalten und die Auswikungen daraus...

#2 von H_D , 22.01.2016 09:03

Die Faustformeln die ich kenne:
- pro angefangene 20kg Körpergewicht 1 Liter
- pro Stunde Sport 1 Liter
- Wasservergiftung tritt erst bei >10 Liter ein


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#3 von MadRichie , 22.01.2016 09:37

Ich habe letztens diese Studie gefunden, da ging es aber mehr um die Stimmung.


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RE: Trinkverhalten und die Auswikungen daraus...

#4 von Simu , 22.01.2016 10:07

Trinken ohne Durst ist genau so sinnvoll, wie Essen ohne Hunger. Ausser dass man seine Mineralien verdünnt, passiert nix sinnvolles! Wenn ich am morgen ein Glas Wasser trinke, dann ist das ca 30min später wieder vollständig aus meinem Körper verschwunde, es wird einfach ausgespült.
Möchte man z.b. in einer Fastenphase dem Körper Wasser liefern, dann geht das nur, indem man im dazu auch etwas Salz gibt!


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RE: Trinkverhalten und die Auswikungen daraus...

#5 von neL0r , 22.01.2016 10:51

Im großen und ganzen sagt die Studie ja aus, dass es besser ist mehr zu trinken als zu wenig im Bezug auf die Stimmung usw. Ich stöbere mal ein bisschen ob ich noch etwas finde auf der Homepage.

@Simu: Den Spruch finde ich echt gut und muss man sich eigentlich vor Augen führen. ;)


gruß Nelson


 
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RE: Trinkverhalten und die Auswikungen daraus...

#6 von Luna , 22.01.2016 12:58

Hallo
Auch Batmanghlidj beschäftigt sich mit dem Thema und ist inzwischen schon fast ein Klassiker. In seinem Buch " Sie sind nicht krank, sie sind durstig" empfiehlt er 30ml/kg Körpergewicht /Tag. Wenn durch Schwitzen beim Sport viel Wasser verloren geht, so muss das zusätzlich einkalkuliert werden. Dazu kommt Salz. Da habe ich die Angabe aber nicht mehr im Kopf.
Von der Menge her passt es bei mir. Ich komm mit meinen ~45kg auf 1,5 L, was bei mir eine gute Menge ist. Trinke ich mehr, v.a. am Abend, so bleibt das Wasser im Körper, warum auch immer. Bei zu wenig Salz, was bei mir öfter vorkommt, habe ich dann ständig einen trockenen Mund, obwohl ich im Verhältnis dann meist auch mehr trinke, ohne dass ich durstig wäre. Es ist nur der trockene Mund, der mich stört. Bringt aber nichts. So gesehen, kann ich die Empfehlungen von Batman.... nachvollziehen.
LG Luna


 
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RE: Trinkverhalten und die Auswikungen daraus...

#7 von Dogmeat , 22.01.2016 13:50

Trinken wenn durst. Funktioniert gut bei mir.

@Simu
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RE: Trinkverhalten und die Auswikungen daraus...

#8 von Simu , 22.01.2016 13:54

@ Luna

Das bei dir per Zufall die Angaben stimmen, macht sie leider nicht weniger falsch als sie sind! Es gibt Tag im Winter da komm ich auf 1.5l, es gibt Tag im Sommer da komm ich auf 5-6l...zum Glück habe ich ein Durstgefühl dass das wunderbar reguliert!

Wer allerdings fehlende Mineralien, insbesondere zuwenig Salz isst, der muss sich nicht wundern, wenn er kein funktionierendes Durstgefühl mehr hat. Der körper schützt seine wenigen Mineralien so davor, ausgespült zu werden.

Wer also kein funktionierendes Durstgefühl hat, sollte dringend seinen Mineralienhaushalt in Ordung bringen und ganz sicher nicht entgegen seinem Gefühl trinken!


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RE: Trinkverhalten und die Auswikungen daraus...

#9 von Sven90 , 22.01.2016 14:10

Wie viel Salz nimmst du denn ungefähr zu dir?
Mehr Salz bedeutet doch -> mehr Durst -> mehr trinken -> mehr ausschwemmen von wichtigen Nährstoffen?!

Habe ich einen Denkfehler...?!



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RE: Trinkverhalten und die Auswikungen daraus...

#10 von Simu , 22.01.2016 14:26

Wenn ich am morgen Faste, was nicht immer der Fall ist, dann nehm ich ca 2-4g Salz in wenig Wasser am morgen, so das ich dann während dem morgen noch Durst auf 1-2 Gläser Wasser habe. Lass ich das Salz komplett weg, dann kann ich auch den ganzen morgen nichts trinken.

Man muss ja auch nur soviel Salz nehmen, damit der Körper wieder etwas Wasser aufnehmen mag, und nicht soviel Salz, das der Körper das wieder loswerden muss. Somit spült man mit etwas Salz am morgen nix aus!


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RE: Trinkverhalten und die Auswikungen daraus...

#11 von neL0r , 22.01.2016 14:58

@Luna

bei zu wenig Salz hast du dann einen trockenen Mund? Aber dadurch hast du doch mehr Durst oder?


Was ist aber wenn das Durstgefühl durch äußere Umstände beeinflusst wird? Stress, Adrenalin oder so?
Oder wenn man einfach trinkt damit man beschäftigt ist :/ Ich weiß das hört sich doof an aber ich glaube das ist bei mir oft der Fall, kann natürlich daran liegen dass ich eventuell zu wenig Esse..


 
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RE: Trinkverhalten und die Auswikungen daraus...

#12 von Simu , 22.01.2016 15:01

Dann stell dir einfach mal dir Frage, ob irgend ein Tier, das dauerhaften Zugang zu Wasser hat, irgendwann trinken würde, wenn es keinen Durst hätte


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RE: Trinkverhalten und die Auswikungen daraus...

#13 von Herr Glücklich , 22.01.2016 15:07

Richtig. Man trinkt, wenn man durstig ist und damit hat sich das Thema erledigt. :)


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RE: Trinkverhalten und die Auswikungen daraus...

#14 von neL0r , 22.01.2016 15:39

Mit der Voraussetzung man hat sich sein Durstgefühl noch nicht versaut :D Okay werfe ich noch was in den Raum... wie ist das ganze bei Diabetikern? Bzw. Leuten die nicht wissen ob sie Diabetes haben...


 
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RE: Trinkverhalten und die Auswikungen daraus...

#15 von Simu , 22.01.2016 16:02

Das ist eine urbane Legende, das man sich sein Durstgefühl versaut. Das passiert bei dementen Menschen oder ganz alten Leuten wo das System nicht mehr funktioniert.

Bei gesunden jungen Leuten funktioniert das Durstgefühl hervorragend. Wenn da jemand nur wenig trinkt, dann nimmt derjenige auch wenige Mineralien zu sich und schwitzt praktisch nie. Dann hat man aber auch keinen grossen Bedarf an Wasser, also passt auch hier das Durstgefühl.

Bei Diabetikern ist das grössere Durstgefühl ja auch richtig, sonst hätten sie noch viel höhere Blutzuckerwerte und der Körper schützt sich durch vermehrten Durst vor Schaden.

Was übrig bleibt, sobald der Körper Bedarf an Wasser hat, signalisiert er das auch!

Die elende Empfehlung von 1.5-2l Wasser am Tag trinken, hat nun dafür gesorgt, das mittlerweile sehr viele Leute ihrem Durstgefühl nicht mehr vertrauen!


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