RE: Kälte. Erfahrungen, Rekorde, Anleitungen, Anekdoten, was auch immer

#46 von southpaw , 29.10.2016 16:45

Wim Hof war ürbigens schon zwei mal zu Gast bei Joe Rogan - ganz aktuell von vor ein paar Tagen:

https://youtu.be/1OppNik5nSM

und von vor ca. einem Jahr:

https://youtu.be/Np0jGp6442A

Interessanter Mensch. Hat mich jetzt auch neugierig gemacht.


 
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RE: Kälte. Erfahrungen, Rekorde, Anleitungen, Anekdoten, was auch immer

#47 von Bernd , 14.11.2016 16:40

Hallo,

dieser Mann dürfte dann wohl eher unter Anekdoten laufen, aber kälteresistent scheint der Norweger Tor Eckhoff auf jeden Fall zu sein. Oder es liegt am "Treibstoff"!

https://www.youtube.com/watch?v=kvqyAYN12QA&spfreload=10

https://www.youtube.com/watch?v=RyUf7r_9yNs&spfreload=10

https://www.youtube.com/watch?v=0XvQzUQGC_0&spfreload=10

Sein Channel und die Clips dort sind jedenfalls schon sehr "speziell", aber teils durchaus spektakulär.

https://www.youtube.com/channel/UCHnK83d...8A?spfreload=10

Gruß Bernd



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RE: Kälte. Erfahrungen, Rekorde, Anleitungen, Anekdoten, was auch immer

#48 von meise , 23.11.2016 12:50

was ist hiervon zu halten?

"At first, we thought that the cold activation of brown fat would only make the mice thinner and healthier," says Yihao Cao at the Department of Microbiology, Tumour and Cell Biology at Karolinska Institutet, and the Department of Medicine and Health at Linköping University. "Instead, we found that they ended up having more fat stored in the blood vessels. This came as a surprise and was the opposite of what we thought would happen."
It turned out that exposure to low temperatures accelerated the formation of atherosclerotic plaque in the mice, which can cause myocardial infarction and brain haemorrhaging. Moreover, the cold made the plaque less stable, and if such plaque ruptures, stored fat can leak into the blood, blocking vessels in the heart and brain. The cold-activated breakdown of fatty acids in the mice's brown fat led to the accumulation of low-density lipoproteins (LDL) in the blood and an increase in fat storage in the plaque."

http://medicalxpress.com/news/2013-07-br...se-related.html


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#49 von Wirbelwind , 23.11.2016 13:09

Die Datenlage zu "Kälte Exposition" ist nicht eindeutig. Das ist leider bei vielen gesundheitlichen Phänomenen so und daran muss man sich gewöhnen. Vermutlich spielen mehr Variablen eine Rolle, die man im Rahmen dieser Studien zur Kälte-Exposition untersuchen müsste (Alter, Geschlecht, Fettsäurestatus, bestimmte Krankheiten oder genetische Variablen). Es ist halt sehr schwer - bis unmöglich - letztlich "beweisende" Studien zu diesem Thema zu finden. Der Aufwand wird mit jeder zusätzlichen Variablen exponentiell höher.

Hier ist z. B. eine, die Kälte-Exposition positiv sieht:

http://www.nature.com/news/2006/061030/f...s061030-11.html


"Das Wissen von heute, ist der Irrtum von Morgen"


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RE: Kälte. Erfahrungen, Rekorde, Anleitungen, Anekdoten, was auch immer

#50 von Chris (edubily) , 23.11.2016 13:43

Manchmal wundert man sich ein bisschen über die Berichterstattung.

Die angehängte Human-"Studie" in der Studie ist der Witz und hat keine Aussagekraft. Das hätte man sich sparen können.

Darüber hinaus untersucht die Arbeit knockout-Modelle. Da sind ganze Funktionen deletiert.

Das resultiert dann in sowas:

Zitat
Since the sympathetic system is involved in activation of BAT- and BRITE-associated lipolysis (Xue et al., 2009), which subsequently regulates hepatic cholesterol synthesis, we treated ApoE−/− mice with a known β3-adrenergic receptor-selective blocker, SR-59230A. Interestingly, SR-59230A significantly inhibited the cold-induced hypercholesterolemia, plaque development, and instability (see below for description of measures of stability; Figures S3F–S3H).

We also analyzed blood lipid profiles in cold-exposed healthy mice. Similar to ApoE−/− mice, prolonged exposure to cold significantly decreased body weight and BMI in genetically nonmanipulated healthy mice (Figure S4A). Plasma levels of TG were significantly decreased (Figure S4B). However, plasma levels of total cholesterol, LDL cholesterol, and HDL cholesterol were all significantly decreased (Figure S4B). These findings opposed the high cholesterol levels seen in ApoE−/− mice. One possible explanation of these discrepant findings between healthy and ApoE−/− mice could be the high rate of cholesterol clearance in healthy mice. In support of this notion, hepatic Ldlr and ApoE levels were markedly increased in cold-exposed healthy mice (Figure S4C).



Konkret: Hier geht's nicht um Kälte per se, sondern um das durch Kälte freigesetzte Adrenalin oder Noradrenaliun, das via ß-adrenerge Rezeptoren wirkt. Also quasi ... wie Sport, Stress etc.

Darüber hinaus gelten die angeführten Ergebnisse für gesunde Mäuse wieder nicht.


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RE: Kälte. Erfahrungen, Rekorde, Anleitungen, Anekdoten, was auch immer

#51 von monumo , 25.11.2016 16:22

Hi Leute,

ich stelle mich der Gefahr dass mich die meisten für einen Spinner halten und teile meine Überlegungen zum Vergleich von Kaltduschen zu Kaltbädern:

In der Wärmeübertragung unterscheidet man drei Formen des Wärmetransports. Strömende Fluide begünstigen den Wärmetransport, deshalb gibt es im Wetterbericht zum Beispiel neben der Temperatur auch eine "gefühlte Temperatur". Der Gedanke hat mich dazu veranlasst eine Vergleichsrechnung anzustellen, die ein Kältebad bei 4°C und ruhendem Wasser und einer Kaltdusche bei 14°C (das ist die Minimaltemperatur meiner Dusche) und fließendem Wasser gegenüberstellt. Zum Vergleich habe ich den Wärmestrom berechnet, der den Körper im jeweiligen Setting verlässt (formal eine Leistung, also Energie pro Zeit).

Für einen 1,75m großen Mann komme ich näherungsweise auf das Ergebnis
Kaltbad: dQ/dt = 1881 W (natürliche Konvektion durch den Temperaturunterschied Körper <-> Wasser vernachlässigt)
Kaltdusche: dQ/dt = 17230 W (Strömungsgeschwindigkeit v=0,5 m/s, Körper völlig umströmt)

Selbst wenn man davon ausgeht, dass nur 10% des Körpers zu einem bestimmten Zeitpunkt umströmt werden, ist der Wärmestrom in beiden Verfahren etwa gleich groß. Das fand ich doch recht erstaunlich und erklärt mein Gefühl bei der ganzen Sache. Wenn ich mich im kalten See bewege, fühlt es sich gleich kälter an (umströmt) oder die Dusche bei 14°C fühlt sich deutlich kälter an als das Eisbad in der Sauna mit ähnlicher Temperatur.

Vielleicht ist ja jemand Nerd genug auch Gefallen daran zu finden


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RE: Kälte. Erfahrungen, Rekorde, Anleitungen, Anekdoten, was auch immer

#52 von MadRichie , 20.12.2016 18:18

Für die die nicht in der Facebookgruppe BBBB sind: https://docs.google.com/document/d/1ab5j...AO8/mobilebasic


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RE: Kälte. Erfahrungen, Rekorde, Anleitungen, Anekdoten, was auch immer

#53 von MadRichie , 23.12.2016 19:46

Hat eigentlich hier schon jemand das 10 Wochen Programm von Wim hof gemacht? Spiele gerade mit dem Gedanken da 35% Weihnachtsrabatt, aber ist natürlich immernoch recht teuer. Oder obs das neu übersetzte Buch für 10$ auch tut... Weiß halt nicht genau wie viel Kontent noch mehr kommt ausser dem bisher bekannten Breathing und Gradual Cold Exposition. Ich denke ich hab den Visualisierungspart noch nicht allzu sehr ausgebaut bisher, und soll ja wohl auch recht viel (Advanced) Yoga Posen dazukommen...


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#54 von Cluhtu , 24.12.2016 11:23


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RE: Kälte. Erfahrungen, Rekorde, Anleitungen, Anekdoten, was auch immer

#55 von MadRichie , 26.12.2016 17:10

Bin ja immer nur im T-Shirt draußen und hab in letzter Zeit bemerkt, dass wenn ich recht lange draußen bin der Ulnarisnerv oder so ziemlich sensibel wird und wenn ich in die Ellenbogeninnenseite drücke, kribbelt die gesamte Handinnenseite entlang dieses Nervs. Ist dann die Zeit draußen zu lang gewesen und man nach Justin Rosales Einteilung in Stage 3 oder ist das einfach ein individuelles Nervübersensibilitätsding...?!


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#56 von phil , 29.12.2016 15:38

Ich habe bisher von anderen Richtlinien bzgl. des Kältetrainings gehört. Zum Beispiel sollte man unbedingt das Kältetraining abbrechen wenn man ins Zittern gerät. Das Zittern selber kann man allerdings mental bis zu einem gewissen Punkt verhindern.

Nach Jack Kruse:
Hauttemperatur darf nicht unter 10-12 °C fallen (https://www.amazon.de/BROADCARE-Bem%C3%B...rot+thermometer )
Kälte-Allergie /"cold urticaria" ist auch ein Zeichen für "zu viel" und dafür das man ein schlechtes Omega 6 zu Omega 3 Fettsäurenverhältnis hat.

Persönliche Erfahrung:
Ich habe auch schon eine niedrigere Hauttemperatur gehabt ohne größere spürbare negative Nachwirkungen.
Je nach Stresssituation kann das Kältetraining auch mental zehrend sein. Da ist weniger manchmal mehr. Da muss man seine Grenzen denke ich ausloten.

Noch eine kleine Anekdote weil ich gerade dabei bin:
Ich gehe seit einer kurzen Weile gelegentlich einige Teilstrecken beim Spazieren barfuß. Das war bei den aktuellen Temperaturen teilweise auch schon recht interessant. Ich gehe dann immer auf einer Rasenfläche. Auf Beton ist das irgendwie zu unangenehm.
Neulich, bei einem etwas längeren Barfußausflug, ca. 30 Minuten, wurden meine Füße schon etwas taub und es fühlte sich unangenehm an. Dann habe ich mich trotzdem durchgebissen und noch während des Gangs wurden sie wieder warm. Finde das immer sensationell wenn sich in der Kälte was tut.
So kann man Grounding und CT verbinden. On top gibt es noch ein paar verwirrte oder lachende Gesichter von anderen Spaziergängern

@MadRichie
Hast du die Info aus dem Buch? Ein kleines Review zu dem Schinken würde mich sehr interessieren. Entsprechenden Thread gibt es ja schon



 
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RE: Kälte. Erfahrungen, Rekorde, Anleitungen, Anekdoten, was auch immer

#57 von Kirby , 29.12.2016 22:14

Zitat von phil im Beitrag #56
Kälte-Allergie /"cold urticaria" ist auch ein Zeichen für "zu viel" und dafür das man ein schlechtes Omega 6 zu Omega 3 Fettsäurenverhältnis hat.

Ich hab' hier im Forum auch mal gelesen, dass wenn man ein Glas Eiswasser trinkt und den typischen Gehirnfrost bekommt, das Omega 3/6 Verhältnis nicht stimmt.

Habt ihr da vielleicht ein bisschen Lesestoff für mich?

Wenn man ergänzt und regelmäßig testet, der Grhirnfrost langfristig besser wird, kann man davon ausgehen, dass das Verhältnis passt, oder hilft da wirklich nur eine Blutanalyse?


 
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#58 von phil , 30.12.2016 12:58

Also die Empfehlung für den Test kam aus dem Buch Better Brain Better Body von Anja Leitz. Prinzipiell empfiehlt auch Anja immer regelmäßige Blutanalysen. Am besten ist es wohl beide Tests zu machen.
Wenn der Hirnfrost weniger wird oder ausbleibt, sollte das schon positiv zu deuten sein. In dem Buch steht auch generell etwas über Fettsäuren.
Könnte mir vorstellen das möglicherweise auf der Seite von Jack Kruse etwas zu finden ist.

Ich versuche momentan meinen O3/O6-Index über die Ernährung zu steuern und habe eigentlich ein gutes Gefühl dabei. Mittlerweile würde ich auch sagen das Fischkonsum die erste Wahl sein sollte. Z.B. min. 3x wöchentlich fetten Fisch wie Hering, Makrele oder Wildlachs essen.
Mein Geschmack für Meerestiere hat sich auch irgendwie total verändert. Gestern beim Italiener habe ich einen riesigen Haufen Muscheln verputzt. Dazu gab es Thunfischsalat und Schwenkkartoffeln. Muscheln waren vor einer Weile noch undenkbar.
Wenn Fisch garnicht geht, empfiehlt Anja Krill-Öl. LEF dürfte auch ganz gut sein. Oder Lamotte. Dazu findet man im Forum ja auch genug.

Fischöl oder Fisch scheint momentan nur kontrovers diskutierbar zu sein. Mit den Ansätzen der ganzen "Quantum-Health" Geschichte habe ich aber echt ein gutes Gefühl. Z.B. nutze ich nun auch eine Reptilienlampe statt Vitamin-D zu nehmen. Kommt schon noch vor das ich mir ein Multivitamin reinpfeiffe wo ein paar Einheiten Vitamin D dabei sind, aber es ist echt selten geworden. Wenn es irgendwie geht, macht die "größere Lösung" wohl i.d.R. mehr Sinn. Bsp.: Vitamin D vs. Sonne, Fischöl vs. Fisch, Eiweißpulver vs. Fleisch. Die Auswirkungen von Massentierhaltung und Schwermetallbelastung in diversen Fischen sollte man aber auch wohl auf dem Schirm haben. Ich schweife ab... scusi :D

Ich würde wenn mich momentan nur der Hirnfrost beim Eiswasser trinken stört, erstmal diesen Test weiter nutzen und bei irgendwelchen gesundheitlichen Problemen bei denen der O3/O6-Index vermutlich eine Rolle spielt und dann noch die Finanzen mitspielen einen Bluttest hinzu fügen.
Ein paar meiner Bookmarks zu Fisch:
http://articles.mercola.com/sites/articl...st-seafood.aspx
http://wize.life/themen/kategorie/gesund...a-und-organe-an
https://newstopaktuell.wordpress.com/201...-wissen-mussen/
https://jasonprall.com/blog/mercury-myth...pic-proportion/


 
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RE: Kälte. Erfahrungen, Rekorde, Anleitungen, Anekdoten, was auch immer

#59 von Zopiclon , 31.12.2016 10:45

Zitat

If you develop cold urticaria at this time, this is a sign you have high levels of tissue and serum omega six content. Stop the experiment and adjust your diet until you have a blood omega six to three ratio that is below 10 to 1


https://www.jackkruse.com/cold-thermogenesis-easy-start-guide/

Gibt es zur O3 Problematik und dem Histaminproblem der "cold urtikaria" eine bekannte Quellenangabe? Ich kann nicht finden ....

Gruss


"You need great passion, because everything you do with great pleasure, you do well." -Juan Manuel Fangio


 
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RE: Kälte. Erfahrungen, Rekorde, Anleitungen, Anekdoten, was auch immer

#60 von Sven , 04.01.2017 09:40

Hallo, anbei mein Erfahrungsbericht:

Nach der Vorstellung steige ich gleich mal ein in das Thema (den Mann/die Philosophie), der mir unglaublich viel gebracht hat.

Hatte mich seit Angang des Jahres nebenbei etwas mit Wim Hof beschäftigt und war zunächst - wie die meisten - nur auf das Kälte Thema fixiert.
Habe mich also mit kalten Duschen (übermäßig) strapaziert ohne so recht den tieferen Sinn zu verstehen und -> mega wichtig - auf mein Gefühl zu hören bzw. mich überhaupt damit (meinen Körper bzw. den Reaktionen) zu verbinden - viel hilft ja immer viel... Dazu gleich mehr.

Anfang Dezember hatte ich das Glück an einem Wintercamp mit the Man Wim Hof teilzunehmen - es war ein Durchbruch für mich.
Endlich kam ich mir nicht mehr vor wie ein wandelnde Mangelware (Blutwerte - irgendwas ist doch immer, gell ;-) & Strunzbesuch) sondern hatte den Glauben und die "Tools" für eine Beeinflussung meines Empfindens (Biochemie!) erlebt bzw. verstanden anzuwenden.

Was ich immer total vernachlässigt hatte - war Atmung (ja so banal). Im Camp haben wir verschiedenste Übungen/Variationen gemacht und mir wurde klar - ich kann mich also ohne Substanzen (oha!) energetisieren sowie auch entspannen - brauche also sonst nix um mich gut zu fühlen. Eine wahnsinnig tiefgreifende Erkenntnis für mich, die mein Denken und Handeln komplett verändert hat. Ich weiß jetzt ich habe Alternativen um Stress/energielosigkeit anders zu kompensieren als z. B. durch Coffein, Futtern, NEM, Sport(sucht) ect.
(Schließlich geht es uns allen hier mit unseren Konzepten und Maßnahmen ja letztendlich um irgendwie etwas Zufriendenheit und "Happiness" zu kosten. )

Gerade die berühmte Hof-Atmung haben wir im Camp teils eine Stunde gemacht mit echt krassen Auswirkungen - war mega happy . Zuhause hätte ich dieses Erlebnis wohl nie gemacht bzw. durchgezogen. (https://de.wikipedia.org/wiki/Holotropes_Atmen -> u. a. DMT)

Aktuell mache ich fast den ganzen Tag über immer wieder unterschiedliche, fokussierte Atmungen ohne etwas erzwingen zu wollen - das geht ganz dezent in der Bahn durch die Nase oder mal mega intensiv kurz vorm oder beim Sport. Ja nach Intensität und Fokus macht es mich fit oder entspannt. Gerade morgens, kann ich bei 2 einfachen Durchgängen im Bett liegend die Energie (Adrenalin/Cortisol) in meinen Adern spüren. Man kann mir also alles wegnehmen und mich ans Bett fesseln, so lange ich Luft zum Atmen habe geht es mir "gut" bzw. ich kann mich in einen entsprechenden Zustand versetzen. Krass "erleichterndes" Mindset, dass kann ich euch sagen.

Jetzt noch zum Thema Kälte. Tatsächlich ist es weitestgehend ein Proof-Of-Concept bzgl. ob man seine Stressreaktionen im Griff (Atmung<->Mindset) hat - wenn nicht ist es eher maximal kontraproduktiv. Es gibt nix zu gewinnen bzgl. wer am längsten im kältesten Wasser sitzt - im Gegenteil! Wichtiger ist es auf seine Gefühle/den Körper zu hören wann genug ist und ob man heute überhaupt reingehen "sollte/will", statt starr auf die Stoppuhr zu schauen! Da ist laut ihm der Mega-Fail. Das eigentliche Ziel ist Re-Connection -> Körpersignale verstehen und evtl. auch zu modulieren (...und wieder die Atmung). Ja, Kälte ist gesund und macht Spass (Adrenalin, Dopamin -> HELLO !), aber auch nur wenn man richtig damit umgeht - wie beim Sport halt auch.

Unteren Strich kann ich das Paket der Wim Hof Methode voll bestätigen bzgl. Stressreduktion/Selbstheilung ("alkalisch") und Mindetsettraing in der Kälte (und/oder Hitze->Sauna ect.) und JEDEM empfehlen sich etwas intensiver mit ihm (was er sagt, auch zwischen den Zeilen) und den Tools über die er spricht zu beschäftigen. Das bring zig mal mehr als irgendwelche NEM-, Sport- und Ernährungspläne.

@Chris: Wäre das Thema Atmung bzw. was da so alles im Körper basiert evtl mal einen Blogeintrag wert?

Happy Live
Sven



Pilki hat sich bedankt!
 
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