OLE: Ein potentes Antibiotikum?

#1 von Chris (edubily) , 07.08.2014 10:44

Zitat
We investigated the antimicrobial effect of olive leaves against bacteria and fungi. The microorganisms tested were inoculated in various concentrations of olive leaf water extract. Olive leaf 0.6% (w/v) water extract killed almost all bacteria tested, within 3 h. Dermatophytes were inhibited by 1.25% (w/v) plant extract following a 3-day exposure whereas Candida albicans was killed following a 24 h incubation in the presence of 15% (w/v) plant extract. Olive leaf extract fractions, obtained by dialysis, that showed antimicrobial activity consisted of particles smaller than 1000 molecular rate cutoffs. Scanning electron microscopic observations of C. albicans, exposed to 40% (w/v) olive leaf extract, showed invaginated and amorphous cells. Escherichia coli cells, subjected to a similar treatment but exposed to only 0.6% (w/v) olive leaf extract showed complete destruction. These findings suggest an antimicrobial potential for olive leaves.


http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12870202

Mundspülungen mit Olivenblatt-Extrakt...?! Ich mach's.


 
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RE: OLE: Ein potentes Antibiotikum?

#2 von Markus , 07.08.2014 10:57

Du kannst dir auch einfach aus Oliven-Blättern einen Tee machen: 1 bis 2 EL mit einem Liter Wasser aufkochen und 10 Minuten ziehen lassen. Für eine Mundspülung wäre 1/4 Liter Wasser wahrscheinlich besser. Die Blätter gibt es als Kiloware für kleines Geld im Netz zu kaufen... Geheimtipp: ein EL Lapacho noch mit dazugeben, wirkt ebenfalls antiviral, antibakteriell und antifungizid.



 
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RE: OLE: Ein potentes Antibiotikum?

#3 von Pong , 08.08.2014 19:49

Welche Dosierung wäre sinnvoll um einen grippalen Infekt im Keim zu ersticken, bzw. den Verlauf deutlich abzumildern. Meine Kinder hatten letzte Woche die Seuche und nun spüre ich die ersten Anzeichen, Kopfschmerzen, Halsschmerzen.....und ich möchte nächstes Wochenende für 14 Tage mit dem Motorrad in Urlaub. Da muß ich fit sein und nicht völlig entkräftet

Wäre Olivenblattextrakt ein Möglichkeit? Ich habe 500mg Kapseln mit 15% Eleuropein. Habt ihr nen Dosierungsvorschlag oder weitere Tipps? An NEMs hab ich von Vit A bis Zink so ziemlich alles im Haus.
Burgerstein empfiehlt bei Erkältung:
Vit. A 50.000 IE
Vit.C 3-6 Gramm
Zink 100mg
Selen 400ug


LG
Corina


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RE: OLE: Ein potentes Antibiotikum?

#4 von Chris (edubily) , 08.08.2014 19:56

Hallo Corina,

Burgstein-Empfehlungen sind genau richtig.
Inklusive dann 3-6 Tabletten OLE über den Tag verteilt.

LG, Chris


 
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RE: OLE: Ein potentes Antibiotikum?

#5 von Pong , 08.08.2014 20:06

Danke Chris
Dann fang ich gleich damit an.


LG
Corina


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RE: OLE: Ein potentes Antibiotikum?

#6 von phil (edubily) , 09.08.2014 11:58

hey markus, olivenblatt-lapacho-tee hört sich gut an. lapacho habe ich noch angebrochen. hast du die olivenblätter im netz bestellt? die bekommt man doch bestimmt auch im reformhaus oder?

ist das gebräu geschmacklich ok?


 
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RE: OLE: Ein potentes Antibiotikum?

#7 von Markus , 09.08.2014 13:29

Hallo,

die Olivenblätter hatten meine Eltern mir aus dem Griechenland-Urlaub mitgebracht gehabt; icb bin aber schon des öfter im Netz über Angebote gestolpert. Geschmacklich ist der Tee OK, ich bin in dieser Hinsicht aber sicher kein allgemeingültiger Maßstab


 
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RE: OLE: Ein potentes Antibiotikum?

#8 von Nora , 02.12.2014 22:17

Oregano-Öl wirkt auch richtig gut gegen Bakterien und Pilze- sogar gegen Staphylococcus aureus!


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RE: OLE: Ein potentes Antibiotikum?

#9 von Jens ( Gast ) , 02.12.2014 23:29

Auch mal bei aller Euphorie dran denken, dass eine Grippe von VIREN verursacht wird. Hier aber geht es um antibiotische Wirkungen. Gegen Grippe helfen Antibiotika (auch pflanzliche) NICHT.
Es gibt aber pflanzliche Mittel, die auch gegen beides helfen (z. B. Knoblauch, Zwiebeln).

Übrigens mein Geheimrezept bei Grippe:
Massiv DHEA und Zink kombiniert zuführen. Da kriege ich die Grippe im Anfangsstadium klein und sie ist am 2. Tag verschwunden.


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RE: OLE: Ein potentes Antibiotikum?

#10 von Markus , 03.12.2014 06:56

Hallo Nora,

klar, Oreganoöl ist eines der stärksten Abwehrstoffe aus dem Pflanzenreich und wird sogar gerne von der Lebensmittelindustrie zum Konservieren benutzt. Wenn diese, die fast jede Chemikalie dafür verwenden darf, sowas verwendet, ist das für mich eine deutliche Ansage!

Hallo Jens,

Oreganoöl HAT antivirale EIgenschaften:

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.11....12453/abstract
http://www.scientificamerican.com/podcas...viral-but-weak/

Zink habe ich auc letzthin genommenm 2x 150mg. Plus 3 Beutel liposoales Vitamin C. Die beginnenden Halsschmerzen waren damit weg, 3 Tage Schnupfen kamen noch. Wenn es das Virus gewesen sein sollte, das all meine Kollegen bereits niedergemeuchelt hatte, bin ich damit echt happy ;) Übrgens der erste Infekt seit fast 2 Jahren (damals fing ich mit der massiver Einnahme von NEM an).


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RE: OLE: Ein potentes Antibiotikum?

#11 von Markus , 03.12.2014 08:42

Und weil es ja eigentlich um OLE ging, dieses Paper hatte mit 126 Zitierungen eine relativ hohen Impact::

A commercial plant extract derived from olive tree leaf (Olea europaea) (LExt) and its major compound, oleuropein (Ole), inhibited the in vitro infectivity of the viral haemorrhagic septicaemia virus (VHSV), a salmonid rhabdovirus. Incubation of virus with LExt or Ole before infection reduced the viral infectivity to 10 and 30%, respectively. Furthermore, LExt drastically decreased VHSV titers and viral protein accumulation (virucidal effect) in a dose dependent manner when added to cell monolayers 36 h post-infection. On the other hand, both the LExt and Ole were able to inhibit cell-to-cell membrane fusion induced by VHSV in uninfected cells, suggesting interactions with viral envelope. Therefore, we propose that O. europaea could be used as a potential source of promising natural antivirals, which have demonstrated to lack impact on health and environment. In addition, Ole could be used to design other related antiviral agents.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15869811


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RE: OLE: Ein potentes Antibiotikum?

#12 von Luna , 03.12.2014 09:59

Hallo
Weil es gerade dazu passt:
Ich habe bei Sinoplasan nachgefragt bzgl des Gehalts an Oleuropein im Olivenblattextrakt natural (flüssig) und die Antwort bekommen, dass ein TL mit ca 5 g Extrakt etwa 0,15g Oleuropein enthält. Sie empfehlen die Kombination von Kapseln mit einem Oleuropeingehalt von 20-40% und dem flüssigen Extrakt. Der flüssige Extrakt enthält noch deutlich mehr andere Wirkstoffe aus dem Olivenblatt, was dann die Aufnahme und Wirksamkeit vom konzentrierten Extrakt verbessern soll.
Was erst mal zu beweisen wäre. Ist ja die Frage bei allen isolierten Konzentraten. Und auch eine Frage des Geldes.
LG
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RE: OLE: Ein potentes Antibiotikum?

#13 von Karsten , 03.12.2014 10:26

Danke Luna, für diese Information!

Das heißt das flüssige Extrakt hat gerade mal 3% Oleuropein Gehalt!? Und das man das mit Kapseln zusammen nehmen soll, habe ich auch nirgends gelesen. Das sind ja monatlich nochmals ~30€ "on top", um eine sinnvolle Wirkung zu erreichen :(

Ich habe mir 2x100ml bestellt um meine heute begonnene SD-Kur zu unterstützen (wurde hier irgendwo empfohlen). Vielleicht laß ich die erstmal zu, und schaue ob OLE in ausschließlich flüssiger Form wirklich sinnvoll ist. Schärft vielleicht auch den Blick, wie Jod+Selen bei mir anschlagen.

Nimmst Du aktuell schon OLE, in welcher Form?


Grüsse
Karsten


 
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RE: OLE: Ein potentes Antibiotikum?

#14 von Luna , 03.12.2014 18:15

Hi Karsten,
Auf 3% bin ich auch gekommen. Ich hatte mich schon gewundert, warum sie bei ihren ganzen gekapselten Produkten den Oleurpeingehalt in % angeben und bei der flüssigen Form nicht. Der flüssige Extrakt ist mit Sicherheit die traditionellere Form, die mehr sekundäre Pflanzenstoffe enthält als die isolierte Form. Aber der Unterschied ist schon gewaltig. Dass durch die Anwesenheit der sek. Pfl. Stoffe noch andere oder bessere Wirkungen erzielt werden, mag ja sein. Auich Bitterstoffe, von denen ja genug drin sind, sind mich Sicherheit wichtig. Aber der Preisunterschied ist doch gewaltig.

Ich habe vor 2-3 Jahren schon mal eine 1/2 L Flasche vom fl. Extrakt leer gemacht, um damit meinen immer noch hohen EBV-Titer ruinter zu bekommen. Dosis: 3 TL/Tag. Geschadet hat es mit Sicherheit nicht, aber anscheinend dem EBV auch nicht. Momentan bin ich an der 2. Flasche, die aber auch meine letzte sein wird. In Kapselform habe ich OLE schon hier und werde es vorläufig mal mit dem fl. Extrakt kombinieren. Schau 'mer mal,was rauskommt.
LG


 
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RE: OLE: Ein potentes Antibiotikum?

#15 von Karsten , 03.12.2014 20:34

Hi Luna,

dann verhalte ich mich jetzt wie Gentleman, sage "Ladies first", und schaue mal welche Erfahrungen Du machst bevor ich mir noch Kapseln dazukaufe und am Ende alles eine Fehlinvestition war ;-)

Sorry an alle, wenn es jetzt etwas OT wird:

Was EBV angeht, wußte ich vor 4 Wochen noch nicht einmal was das ist. Nach dem Dr. Strunz Termin weiß ich daß ich eine chronische EBV-Infektion haben könnte (könnte lt. Doc aber auch etwas anderes sein). Bei meiner Frau ist es definitiv EBV, abgelaufene Infektion. Der Resttiter ist aber so hoch, daß Dr. Strunz einen klaren Zusammenhang sieht zu ihrer "Depression" die seit ihrem Beginn vor über 5 Jahren kein Arzt hat in den Griff kriegen können.

Wie hat sich der EBV bei Dir entwickelt? Hast Du den durch die Stärkung deines Immunsystems (mehr Zink, Eiweiß, Vitamine) zurückdrängen können? Das ist der Rat von Dr. Strunz.

Weißt Du evtl. ob es ein EBV-Forum / Selbsthilfegruppe gibt? Konnte bislang nichts derartiges finden.


Grüsse
Karsten


 
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