RE: Mein erstes Blutbild

#61 von carpi_flexor_radialis , 31.05.2017 10:18

Danke für eure Hilfe.
Nun ja, mit ärztlicher Begleitung habe ich auch schon schlechte Erfahrungen gesammelt ...

Ich habe jetzt ein Labor gefunden, das Jod im Urin testet, und ich bekomme sogar ein Testkit nach Hause:
http://www.naturspross.ch/praxis/labroanalysen
Was haltet ihr davon?

Vielleicht schaff ich die Analyse noch vor dem Abflug nach Deutschland, dann habe ich Anhaltspunkte wie viel %ige Lösung ich holen kann.
Die meisten Fläschchen sind ja 100ml, von Flüssigkeitsmenge her sollte das beim Zoll keine Probleme machen. Aber ob das Jod durchkommt?
Sonst stopf ich es mir halt in den BH.

Die Cofaktoren werde ich mir noch bestellen.
Ja, genau so mach ich das. Ich hoffe, das hilft! Ich will ja nicht zu lebenslänglicher Abhängigkeit von Thyroxin verdammt sein.

 
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RE: Mein erstes Blutbild

#62 von jfi , 31.05.2017 10:22

Zitat von Markus im Beitrag #60
Dass dies auch eine juristische Absicherung einer HP ist kommt dir nicht in den Sinn? Und zu der "professionelle (ärztliche) Begleitung "- nenne uns doch mal vier praktizierende Praktiker in D...das ist doch auch nur eine Absicherung, viel Spaß bei der Suche und konkreten Umsetzung, das ist doch nur- sorry- Gelaber, das einem nicht wirklich weiterhilft!

Japaner,Chineser und Koreaner, essen die ihre Algen und Misosuppen auch erst mit "professioneller (ärztlicher) Begleitung"?


Genau so sehe ich das auch!

Und von n=1 kann man hier auch nicht mehr sprechen, wenn in diesem Forum schon mehrere mit Jod-Dosen im mg-Bereich ihren Stoffwechsel únd allgemein ihre Lebensqualität verbessert haben ohne sich die SD zu zerschießen :)

LG Jens


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#63 von hans , 31.05.2017 11:33

Zitat von Markus im Beitrag #60
Nochmals: wenn die SD nachweislich gesund ist..was genau sollte denn passieren? Selen dazu setze ich voraus.


Dann ist das eine Möglichkeit - nur stellt sich ja meist für genau diese Menschen nicht die Frage nach einer Supplementation. Und wenn die Schilddrüsenwerte noch halbwegs o.k. sind - jedoch besser sein könnten - warum sollte dann eine Hochdosisvariante gefahren werden? Warum nicht einfach ein halbes Jahr oder dauerhaft 500ug-1mg / Tag? Langsam erhöhen, schauen was passiert und ggf. weiter erhöhen.... eventuell Blutwerte... etc.

Zitat von Markus im Beitrag #60
Dass dies auch eine juristische Absicherung einer HP ist kommt dir nicht in den Sinn?


Natürlich kommt mir das in den Sinn. Jedoch lieferst Du gleich ein Argument mit:

Zitat von Markus im Beitrag #60
Japaner,Chineser und Koreaner, essen die ihre Algen und Misosuppen auch erst mit "professioneller (ärztlicher) Begleitung"?


Genau wie viel Jod nun diese "Japaner, Chineser und Koreaner" mit Ihren Algen & Co am Tag aufnehmen.. dazu schreibt Sie zwar immer "1-13mg" - nennt aber nie Quellen oder macht mal eine eigene Überschlagsrechnung auf. Sorry.... das ist mir zu nebelhaft. Und ich zweifele mal an, das es täglich >5mg sein werden. Ggf. ist es 1mg im Schnitt. Zudem hatte ich auch den Artikel vom LPI zu Jod verlinkt.. und das LPI (und die Orthomonekularier) sind für mich nun nicht gerade der 'Hort der Zurückhaltung' im Bezug auf die Supplementation Und dort schreibt das LPI auch von Schilddrüsenproblemen bei >3mg/Tag dauerhaft.

Ich für meinen Teil versuche Dinge für mich zu plausibilisieren - bevor ich etwas schlucke - oder sogar noch anderen Menschen empfehle. Das die 200ug/Tag meist nicht erreicht werden und auch meiner Ansicht nach bei weitem nicht optimal sind - das sehen wir beide ja identisch. Gar keine Diskussion nötig.

Zudem gehe ich davon aus, das ein großer Teil der Probleme auf eine (sehr) ungünstige Ernährung zurückzuführen ist - und weniger auf die Umweltfaktoren auf die die meisten schlielen. Dr. Bruce Ames und auch Dr. T. Campbel folgern gleiches. Ist der Metabolismus durch jahrelange Fehlernährung und (Mikro-)närstoffmangel aus dem Gleichgewicht, dann gibts auf einmal tolle Ergebnisse wenn mal eine Baustelle mit Supps (und Megadosing) angegangen wird. Meiner aktuellen Ansicht vernebelt das aber den Blick auf den Körper als Ganzes und die Rolle der Ernährung als Fundament. Naja... das ist zumindest meine Sicht der Dinge.


 
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RE: Mein erstes Blutbild

#64 von carpi_flexor_radialis , 31.05.2017 13:14

Zitat von hans im Beitrag #63
[...]Und wenn die Schilddrüsenwerte noch halbwegs o.k. sind - jedoch besser sein könnten - warum sollte dann eine Hochdosisvariante gefahren werden? Warum nicht einfach ein halbes Jahr oder dauerhaft 500ug-1mg / Tag? Langsam erhöhen, schauen was passiert und ggf. weiter erhöhen.... eventuell Blutwerte... etc.[...]


Schilddrüse ist gesund, Antikörper alle negativ - doch T3 Werte sind nicht mal annähernd "halbwegs o.k." Die sind bei mir im Keller. Ich denke, da spricht wirklich nichts mehr gegen eine hohe Jodgabe.
Ich möchte lieber rasch auffüllen und dann die Erhaltungsdosis nehmen, anstatt weiterhin jahrelang mit diesen Werten herumschleichen.
Vielleicht erlebe ich so das Gefühl, wie einige hier beschreiben, dass einem sprichwörtlich "die Sonne im Kopf aufgeht".

Zitat von hans im Beitrag #63

Zudem gehe ich davon aus, das ein großer Teil der Probleme auf eine (sehr) ungünstige Ernährung zurückzuführen ist - und weniger auf die Umweltfaktoren auf die die meisten schlielen. Dr. Bruce Ames und auch Dr. T. Campbel folgern gleiches. Ist der Metabolismus durch jahrelange Fehlernährung und (Mikro-)närstoffmangel aus dem Gleichgewicht, dann gibts auf einmal tolle Ergebnisse wenn mal eine Baustelle mit Supps (und Megadosing) angegangen wird. Meiner aktuellen Ansicht vernebelt das aber den Blick auf den Körper als Ganzes und die Rolle der Ernährung als Fundament. Naja... das ist zumindest meine Sicht der Dinge.


Eine sehr ungünstige Ernährung schließe ich bei mir definitiv aus. Ich esse sehr viel Gemüse (im Durchnitt 1Kg pro Tag), Fleisch, Innereien, Fisch fast jeden Tag, Muscheln, Eier, Beeren, Kartoffeln, Reis, Pseudo-Getreide, Schafs- und Ziegenkäse, Nüsse, schwarze Schokolade und andere Fette und nehme NEMS (Mineralien usw)


 
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RE: Mein erstes Blutbild

#65 von ChristineH , 31.05.2017 16:02

Zitat von carpi_flexor_radialis im Beitrag #61

Die meisten Fläschchen sind ja 100ml, von Flüssigkeitsmenge her sollte das beim Zoll keine Probleme machen. Aber ob das Jod durchkommt?
Sonst stopf ich es mir halt in den BH.


Nicht ins Handgepäck, in den Koffer. Dann sollte es keine Probleme geben. Die treten regelmäßig nur beim Handgepäck und dem BH-Versteck auf.

 
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#66 von carpi_flexor_radialis , 01.06.2017 08:30

Weil ich nur für 3 Tage reise, habe ich den Flug ohne Gepäckaufgabe gebucht, so kommt es günstiger. Trotzdem danke für den Tipp...
Ich nehme jedenfalls 2 mit, eines noch als Backup.

 
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#67 von kempi , 09.06.2017 17:01

Zitat von hans im Beitrag #63
Dann ist das eine Möglichkeit - nur stellt sich ja meist für genau diese Menschen nicht die Frage nach einer Supplementation. Und wenn die Schilddrüsenwerte noch halbwegs o.k. sind - jedoch besser sein könnten - warum sollte dann eine Hochdosisvariante gefahren werden? Warum nicht einfach ein halbes Jahr oder dauerhaft 500ug-1mg / Tag? Langsam erhöhen, schauen was passiert und ggf. weiter erhöhen.... eventuell Blutwerte... etc.


Was du (heute) unter Hochdosis verstehst, hätten die früher wahrscheinlich belächelt:

"The literature search revealed that U.S. physicians over the past century used Lugol solution extensively in their practice for both hypo- and hyperthyroidism (1). The recommended daily amount for iodine supplementation, as previously mentioned, was from 2 to 6 drops containing 12.5 mg to 37.5 mg elemental iodine with 40% iodine and 60% iodide as the potassium salt. As late as 1995, it was still the recommended amount in the 19th Edition of Remington’s Science and Practice of Pharmacy. For hyperthyroidism, physicians then used Lugol solution in daily amounts ranging from 6 mg to 180 mg, with the most common dose of 90 mg, resulting in success rates as high as 90% (1). Radioiodide and goitrogens called antithyroid drugs were not available to U.S. physicians until the late 1940’s, after World War II.

With the advent of radioiodide and goitrogens as alternatives to Lugol solution in patients with hyperthyroidism, thyroidologists became very destructive, causing hypothyroidism in 90% of these unfortunate patients (1). It is of interest to mention that both radioiodide and goitrogens were introduced by the same group of investigators as a replacement to Lugol in the treatment of hyperthyroidism, at about the same time iodophobic misinformation started appearing in the medical literature again authored by the same investigators (1). How strange!"

 
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#68 von hans , 09.06.2017 19:36

Zitat von kempi im Beitrag #67
Was du (heute) unter Hochdosis verstehst, hätten die früher wahrscheinlich belächelt:



Danke für den Text - sehr interessant & werde dem nachgehen. Wenn das wirklich den Tatsachen entspricht und nicht vereinfacht/verzerrt dargestellt wurde, dann ist das ganze Jod-Thema immer obskurer.

Ich meine - die Zujodierung über Salz ist ja ein Scherz - davor wars aber noch übler!? Ohne Fisch & Algen kann man das ganze drehen wie man will - die Aufnahme ist dann nur sehr beschränkt möglich. Wie passt das zusammen?

 
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#69 von carpi_flexor_radialis , 09.06.2017 22:15

Zitat von hans im Beitrag #68
Ich meine - die Zujodierung über Salz ist ja ein Scherz - davor wars aber noch übler!?


Ein schlechter Scherz; da ja unser Salz noch oftmals mit Fluor versetzt ist, was Jod von den Rezeptoren verdrängt. In meinem Umfeld befasst sich niemand mit Mineralstoffmangel, weil jeder davon ausgeht, über die Ernährung ausreichend versorgt zu sein. An Jod denkt niemand mehr, stattdessen nimmt man Vitamin C Brausetabletten vor der nächsten Grippewelle.

Meine Dünndarmbiopsie von neulich ist gut verlaufen.
Die Proben sind alle negativ, Zotten sind da, alles sieht gesund aus. Jedenfalls im Darm. Im oberen Teil des Magens habe ich kleine Kratzer und eine Magenschleimhautenzündung.
Der Gastroenterologe hat auch noch einen Blick auf meine Blutwerte geworfen. Um Zöliakie definitiv auszuschließen, musste ich nochmals zur Blutabnahme für einen PCR (Gentest) und die erneute Prüfung aller pathologischen Werte vom letzten mal, um eine Tendenz zu erkennen. Ich bin so gespannt auf die neuen Werte! Am Montag sollten sie da sein.

Nächste Woche wird mein Bauch und die Schilddrüse mit Ultraschall untersucht.
Die Ärztin meinte, falls man so nicht rauskriegt was mir fehlt, muss ich evt. zu einem Spezialisten ins Unispital.

 
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#70 von hans , 09.06.2017 23:16

Zitat von carpi_flexor_radialis im Beitrag #69
Ein schlechter Scherz; da ja unser Salz noch oftmals mit Fluor versetzt ist, was Jod von den Rezeptoren verdrängt.


Ja, beide in der Gruppe der Halogene. Der Witz ist ja die Zahnpasta mit Fluor.. bis zu 500ppm erlaubt - also pro 1g Zahnpasta 500ug Flurverbindung.... und einiges wird definitiv runtergeschluckt bzw. über die Schleimhaut aufgenommen... nichts genaues weiss man nicht - insb. wie die verschiedenen Flourverbindungen in den Zahnpastas wirken...

Noch ein Argument für mich Flurzahnpastas zu meiden... hatte mal meinen Zahnarzt drauf angesprochen.. also in Bezug auf die Verdrängung von Jod weil beide in der Halogengruppe sind und die 200ug/Jod/Tag nach DGE so arge Konkurrenz bekommen... hat der gar nicht verstanden... also ich nicht mal 1mm vorgedrungen... "Flur gut für die Zähne.. blah...." - dann habe ich nach Studien zur toxikologischen Untersuchung/Bewertung von Aminflurid gefragt bzw. was denn der biochemische Unterschied sei.... Plonk.... "Flur ist gut für die Zähne....". Gerade bei den Zahnärzten habe ich das Gefühl das sehr wenig Verständnis für die Darm/Zahn-Verbindung haben. Also Paradontose als Fenster für Mikronährstoffmangel und Darmprobleme.

Aber jetzt werde ich gerade off-topic ;-)

LG
Hans

 
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#71 von kempi , 10.06.2017 17:11

Zitat von hans im Beitrag #70
Ja, beide in der Gruppe der Halogene. Der Witz ist ja die Zahnpasta mit Fluor.. bis zu 500ppm erlaubt - also pro 1g Zahnpasta 500ug Flurverbindung.... und einiges wird definitiv runtergeschluckt bzw. über die Schleimhaut aufgenommen... nichts genaues weiss man nicht - insb. wie die verschiedenen Flourverbindungen in den Zahnpastas wirken...


Dass es so viel ist/sein kann, wusste ich bisher gar nicht

Wen wundert's da noch, dass Dr. Brownstein mittlerweile sogar 50 (!) mg als Erhaltungsdosis empfiehlt ...

 
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RE: Mein erstes Blutbild

#72 von jfi , 12.06.2017 10:08

Zitat von kempi im Beitrag #71
Wen wundert's da noch, dass Dr. Brownstein mittlerweile sogar 50 (!) mg als Erhaltungsdosis empfiehlt ...


Sollte eigentlich niemanden wundern, der das Buch von Kyra Hoffmann oder das von Dr Farrow gelesen hat...ich meine, die haben ja die ganze historisch-wissenschaftliche Literatur rausgekramt und zusammengefasst mit Behandlungsbeispielen wie im obigen Text etc.

Da wir duch den edubily-Blog ja auch wissen, dass sich die Entwicklung des Menschen hauptsächlich an Küsten abgespielt hat wird es auch klar weshalb Jod so wichtig ist. Meeresfrüchte, Fisch und Algen sind ja schließlich die Hauptquellen für "natürliches Jod" und waren wohl damals unsere Hauptnahrungsquellen...da wird sich diese extrem fähige Anpassungsmaschine die wir Körper nennen schon drauf eingestellt haben! :-)

LG Jens


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RE: Mein erstes Blutbild

#73 von hans , 12.06.2017 12:30

Zitat von jfi im Beitrag #72
[quote="kempi"|p36857]... wissen, dass sich die Entwicklung des Menschen hauptsächlich an Küsten abgespielt hat wird es auch klar weshalb Jod so wichtig ist. Meeresfrüchte, Fisch und Algen sind ja schließlich die Hauptquellen für "natürliches Jod" und waren wohl damals unsere Hauptnahrungsquellen...da wird sich diese extrem fähige Anpassungsmaschine die wir Körper nennen schon drauf eingestellt haben! :-)


Hallo Jens,

dennoch erscheinen mir 50mg/Tag deutlichst zu hoch. Das bekomme ich mit keinem Fisch dauerhaft rein - also für mich ist das keine physiologisch Dosis mehr. Auch in Bezug auf die Jodsättigung und den Gesamtjodgehalt des Körpers der im Jod-Buch von Hoffmann angegeben ist - ist das sehr, sehr hoch.

Was ich ja schon vorab geäussert hatte: Fluor-Zahnpasta, ggf. auch Fluor-Salz sowie alles was aus der Umwelt & dem Plastik so rauskommt (Brom & Co.) könnten die Jodaufnahme so behindern, das größere Dosen notwendig werden könnten.

Habe da bei Pubmed auch gleich was gruseliges zu gefunden: "A comparative study of fluoride ingestion levels, serum thyroid hormone & TSH level derangements, dental fluorosis status among school children from endemic and non-endemic fluorosis areas" -> https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3890436/ -

"Fluoride and iodine are both halogens. The fluoride, the negative ion of the element fluorine easily displaces iodine in the body because it is much lighter and therefore more reactive. In fact the activity of any one of the halogens is inversely proportion to its atomic weight. In other words, one halogen can displace another one of a higher atomic weight but cannot displace one of lower weight thereby, results fluoride- thyroid-iodine antagonism which in turn lead to interference with iodine uptake. The fluoride is a universal G-protein activator/inhibitor. The stimulation of certain G-proteins occurs due to the toxic effects of fluoride, which has the effects of switching off the uptake into the cell of the active thyroid hormone. The thyroid control mechanism is compromised. The TSH output from pituitary gland is inhibited by fluoride, thus reducing thyroid output from thyroid glands. Fluoride competes for the receptor sites on the thyroid gland which respond to TSH; so that this hormone reaches the thyroid gland and so fewer hormone is manufactured (Wilson and DeEds 1940; Susheela et al. 2005)."

Nun wird für mich "ein Schuh" draus - ggf. hilft ja das Absetzten der Fluor-Zahnpasta mit bis zu 500ug Fluor pro 1g Paste mehr als die 50mg Jod :-) Ggf. ist der Bezelbub der Neuzeit nicht der Jodmangel, sondern der Fluor-Überschuss durch Zahnpasta. Und selbst mein Zahn-DOc drängt mich jedes mal zur Benutzung von Fluorhaltiger Zahnpasta & Co.

LG
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RE: Mein erstes Blutbild

#74 von jfi , 12.06.2017 13:20

Zitat von hans im Beitrag #73

Was ich ja schon vorab geäussert hatte: Fluor-Zahnpasta, ggf. auch Fluor-Salz sowie alles was aus der Umwelt & dem Plastik so rauskommt (Brom & Co.) könnten die Jodaufnahme so behindern, das größere Dosen notwendig werden könnten.


Zitat von hans im Beitrag #73
Nun wird für mich "ein Schuh" draus - ggf. hilft ja das Absetzten der Fluor-Zahnpasta mit bis zu 500ug Fluor pro 1g Paste mehr als die 50mg Jod :-) Ggf. ist der Bezelbub der Neuzeit nicht der Jodmangel, sondern der Fluor-Überschuss durch Zahnpasta. Und selbst mein Zahn-DOc drängt mich jedes mal zur Benutzung von Fluorhaltiger Zahnpasta & Co.



Ja, da ist sicherlich was dran.
Aber sage mir doch einmal, wie du ALLES wo Fluor und Brom drin ist in der HEUTIGEN WELT eliminieren willst?
Das fängt schon damit an dass Bromide in sehr vielen Medikamenten drin sind und in den USA zb dem Mehl hinzugefügt werden.

Allerdings bin ja auch nicht ich derjenige, der die 50 mg/Tag empfiehlt, sondern ein Dr. in den USA, der tagtäglich an Jod forscht, bei Menschen die Jodversorgung misst und versucht, deren Jodstatus wieder anzuheben.

Aber ich stimme dir zu, die 50 mg/Tag würde ich selbst auch nur unter fachkundiger Anleitung einnehmen und bei regelmäßigen Tests.

Allerdings kann ich deine Aussage zum Gesamtjodgehalt des Körpers, der 1928 als 52 mg beziffert wurde (steht so im Buch von Kyra Hoffmann), nicht ganz nachvollziehen.
Denn wenn man weiß, dass die meisten Menschen in D durch ihre Ernährung noch nichtmal ansatzweise die 200 mcg einnehmen, damit nichtmal den Bedarf der SD decken und man dann noch Fluoride und Bromide berücksichtigt, sowie andere Aufnahmeverluste die unterwegs (z.B. im (löchrigen?) Darm) entstehen können, dann liegt man mit den 50 mg/Tag wahrsch gar nicht so verkehrt, also zum Auffüllen.
Schließlich muss ja jedes Gewebe und jede Zelle erstmal abgesättigt werden und die anderen Halogene von den Rezeptoren verdrängt.

So das war jetzt viel Geblubber von mir, aber um es auf den Punkt zu bringen: mit weniger als 13 mg/TAg (das was Japaner ja so ca essen) kommt man höchstwahrscheinlich auf keinen grünen Zweig.
Außer man verwendet in seinem Leben nie wieder Plastik, geht nie wieder auswärts essen, meidet alle Jod-Aufnahme-hemmenden Goitrogene wie der Teufel das Weihwasser und nimmt nie wieder in seinem Leben ein Medikament ein.

Nur wo und wie das möglich sein soll ist hier die Frage aller Fragen...

LG Jens


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RE: Mein erstes Blutbild

#75 von hans , 12.06.2017 14:08

Zitat von jfi im Beitrag #74
Aber sage mir doch einmal, wie du ALLES wo Fluor und Brom drin ist in der HEUTIGEN WELT eliminieren willst?


Für mich geht es um die Identifizierung und Vermeidung der primären & bekannten unnatürlichen Quellen mit hoher Dosis.

Zitat von jfi im Beitrag #74
dann liegt man mit den 50 mg/Tag wahrsch gar nicht so verkehrt, also zum Auffüllen.Schließlich muss ja jedes Gewebe und jede Zelle erstmal abgesättigt werden und die anderen Halogene von den Rezeptoren verdrängt.So das war jetzt viel Geblubber von mir, aber um es auf den Punkt zu bringen: mit weniger als 13 mg/TAg (das was Japaner ja so ca essen) kommt man höchstwahrscheinlich auf keinen grünen Zweig.


Ich meine das die 50mg/Tag zu viel auf einmal sind - langsam steigern und auffüllen. Die 13mg/Tag sind zudem Maximalwerte aus JP - nicht tägliche Dauerdosen. Und das (Supplementierungsfreudige) LPI berichtet auch von vielen Problemen in JP durch Dauerzufuhr vom >3mg/Tag.

Ich denke das der Weg dazwischen liegt und das ganze mit einer ganz bewussten Vermeidung insb. der 'ungewünschten' Fluorzufuhr verbunden werden sollte. Dann klappts auch besser mit der Aufnahme des zugeführten Jods

LG
Hans

 
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