RE: Deutsches Ärzteblatt vs. DGE

#16 von Cleo , 14.11.2015 09:54

Zitat von Vlad im Beitrag #14
Ich bin hier im Forum um Neues zu erfahren und Erfahrungen auszutauschen und auch angeregt zu diskutieren ... an Streitigkeiten, dass ist jetzt eine allgemeine Aussage von mir und hat nicht nur mit diesem Thread was zu tun, habe ich kein Interesse, weil sie schon im realen Leben (vor allem beim Thema Ernährung) selten konstruktiv ist und im Web (speziell Foren) noch weniger zielführend ist.

Viele Grüße

Ich hab auch keine Lust auf Streitigkeiten und bin u.a. aus den gleichen Gründen hier.

Darüberhinaus möchte ich aber auch Zusammenhänge verstehen und die Dinge hinterfragen. Ich hab durch Yetis letzte 2 Postings verstanden, wie er das meint, was er gepostet hat und wie er da gedanklich hingekommen ist.
In den letzten Jahren habe ich so so viele Menschen gesehen, die sich aus irgendwelchen Gründen in ihrer Lebensmittelauswahl unnötig arg einschränken (mit unbekannten Folgen) und sich vor Dingen "fürchten", die so gar nicht gegeben sind. Ich hab mich immer weiterentwickelt durch Leute, die an meinen persönlichen Denkgebäuden gerüttelt haben. Sonst wäre ich z.B. hier nie angekommen.



 
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RE: Deutsches Ärzteblatt vs. DGE

#17 von saian , 14.11.2015 21:02

Zitat

Die 10 Punkte der DGE – das sehe ich ähnlich wie Cleo – hätte auch meine Urgroßmutter aufschreiben können (mit Ausnahme von Vollkorn), dafür bedarf es keinen Riesenapparat wie die DGE, die z.B. die Veranstalter zwingt bestimmte Redner auszuladen (wie z.B. bei Dr. Nicolai Worm -> LOGI).



Das ist das Problem bei der Wahrnehmung von Wissenschaft.
Wenn man Tausende Euro in eine Studie steckt, bei der herauskommt, dass alles gut so ist, wie es ist, dann wird von "Geldverschwendung", "Wusste meine Oma schon" etc. gesprochen.
Aber alles muss getestet werden. Der Großteil der Studien zeigt, dass es "nichts Neues" gibt. Das weiß man aber nicht davor.


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RE: Deutsches Ärzteblatt vs. DGE

#18 von Cleo , 15.11.2015 11:06

Soweit ich weiß ist es nicht Aufgabe der DGE eigene Studien durchzuführen, sondern vorhandenes Material zu sichten, auszuwerten und zu veröffentlichen. Im Allgemeinen bezieht sich DGE-Kritik m.E. grob umrissen auf die Auswahl, d.h. auf die Entscheidung, welche Veröffentlichungen überhaupt berücksichtigt werden (und welche nicht) und wie diese gewichtet werden.



 
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