Phasenweise extreme nächtliche Schweißausbrüche und Schlafstörungen

#1 von Marco669 , 08.11.2015 20:00

Hallo zusammen.

nachdem ich hier lange Zeit interessiert mitgelesen habe, bitte ich nun auch wegen eines eigenen mehr oder weniger kleinen Problems um Rat.

Folgendes Problem wiederfährt mir seit diesem Jahr immer wieder phasenweise:

Ich wache mitten in der Nacht auf, bin extrem nassgeschwitzt, also wirklich so sehr, dass ich oft mein T-Shirt kaum ausbekomme, weil es so am Körper klebt. Wenn ich diese Phasen habe, dann wache ich meist zu sehr ähnlichen Zeiten auf. Nachdem ich schweißgebadet aufgewacht bin, meist zwischen 1-2 Uhr in der Nacht, kann ich nicht mehr vernünftig schlafen. Mir ist dann meistens sehr kalt, weil ich so nassgeschwitzt bin. Gleichzeitig höre ich aber auch nicht auf zu schwitzen.

Das Ganze geht meistens 1-2 Wochen, bisher zumindest. Der Schlafmangel, der daraus entsteht, macht mich aber wirklich fertig. Dieses Problem habe ich momentan jedenfalls auch wieder - zum dritten Mal dieses Jahr. Im Februar das erste Mal - da dauerte es eine Woche, bis das Problem verschwand. Vor 2-4 Monaten hatte ich es dann das zweite Mal, es dauerte 2 Wochen an, bis es verschwand.

Momentan bin ich bei Tag 13 und es passiert noch immer jede Nacht. Ich wache sehr zuverlässig zwischen 2:00 Uhr und 2:20 Uhr auf. Lediglich in der letzten der 2 Nächte, die ich bei meiner Freundin verbracht habe, ist das Problem nicht aufgetreten.

Zu mir:
Ich bin 189cm groß, wiege 80kg und betreibe Kraftsport. Ich trainiere jeden 2. Tag um 7 Uhr vor der Arbeit. Ich ernähre mich, sagen wir, "edubily-konform". Sehr selten Weizen, möglichst unverarbeitete Nahrungsmittel, keine "schlechten" Fette und so weiter - kennt ihr ja selbst. Lediglich Milch trinke ich immernoch regelmäßig.

NEM:
Regelmäßig nehme ich: Vitamin D3 zusammen mit Fischölkapseln und Magnesium Citrat am Morgen. Abends vor dem Zubettgehen nochmal Fischöl, Magnesium Citrat zusammen mit 50mg Zink-Gluconat und Vitamin B Komplex. Eher unregelmäßig nehme ich momentan Citrullin, Glycin, Kreatin und Taurin ein. Hab ich zwar alles da, aber weiß auch nicht. Habe auf jeden Fall vor, alles wieder regelmäßig zu nehmen.

Eine Blutentnahme strebe ich in Zukunft an. Einen Testosteron-Speicheltest habe ich hier auch noch herumliegen - den mache ich mal, wenn die Schlafprobleme wieder weg sind. Was bei einer jetzigen Messung herauskäme, wäre ja eh klar.

Meine Frage an euch: Hat jemand Ideen, was da bei mir schief laufen könnte? Und warum tritt dieses Problem alle paar Monate auf, dauert dann 1-2 Wochen und verschwindet? Die 1-2 Wochen, die ich mit so wenig erholsamem Schlaf auskommen muss, sind jedenfalls die Hölle. Todesmüde sein aber nicht schlafen können - das quält mich.

 
Marco669
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RE: Phasenweise extreme nächtliche Schweißausbrüche und Schlafstörungen

#2 von phil , 08.11.2015 21:43

Hey willkommen Marco,

warst du schon während so einer Phase mal bei einem Arzt?

Laut der traditionellen chinesischen Medizin und der Organuhr würde das auf eine Problematik mit der Leber hinweisen.
Habe noch nicht all zu viele Erfahrungen mit TCM gemacht, aber nach deinen Schilderungen kam mir sofort der Gedanke Organuhr.

Leberwerte sind im kleinen Blutbild immer mit dabei und dürften kostenlos prüfbar sein.

Viel mehr fällt mir dazu leider nicht ein.

 
phil
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RE: Phasenweise extreme nächtliche Schweißausbrüche und Schlafstörungen

#3 von Marco669 , 08.11.2015 22:14

Hey,

danke! Und auch danke für deine Antwort. Ich werde dem mit der Organuhr mal auf den Grund gehen.

Ich war ein Mal ganz kurz nach einer solchen Phase beim Arzt und habe sogar ein großes Blutbild machen lassen. Da war zumindest laut Arzt alles ok - wobei man ja nach vielen Erfahrungen vor allem hier im Forum nicht unbedingt an die Kompetenz des Arztes in dieser Hinsicht glauben sollte.

Ich versuche die Woche nochmal einen Termin zu bekommen, wenn das Ganze dann noch aktuell ist.

 
Marco669
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RE: Phasenweise extreme nächtliche Schweißausbrüche und Schlafstörungen

#4 von phil , 08.11.2015 23:24

Grundsätzlich schadet es nie die Werte die Chris im Buch empfiehlt zu checken.

Oder mal direkt zum Endokrinologen und da mal die Problematik schildern. Evtl. hat der eine Idee.

Das mit der Organuhr war nur ein Schuss ins Blaue. Dennoch könnte ein Blutbild wenn deine Beschwerden akut auftreten, möglicherweise aufschlussreicher sein.
Eigentlich sollte dein Arzt diese Symptome ernst nehmen und dich zumindest weiter überweisen wenn er ratlos ist.
Wenn möglich sonst einfach mal den Arzt wechseln.

Persönlich habe ich leider auch schon negative Erfahrungen mit Ärzten gemacht. Teilweise wird dort wirklich fahrlässig gehandelt. Was mir etwas bei solchen Ärzten weiter hilft, ist mich auf das Gespräch etwas vorzubereiten. Selber schon mal etwas recherchieren und hartnäckig bleiben. Nicht einfach mit einem "sieht alles gut aus" abfinden, nachhaken und Fragen stellen.
Kann man nicht weitere Blutwerte untersuchen?
Gibt es für die Symptome nicht irgend eine Diagnose in dessen Richtung man ermitteln könnte?

Bestimmt gibt es hier noch schlaue Köpfe die auch noch eine Idee zu deinem Problem haben.

 
phil
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RE: Phasenweise extreme nächtliche Schweißausbrüche und Schlafstörungen

#5 von EHST , 09.11.2015 04:34

Ich würde auf jeden Fall Tagebuch führen, um zu schauen, ob es da irgendwelche Ursachen geben könnte. Also was wurde gegessen, wie wurde trainiert, wie sah der Alltag sonst so aus. Einfach so gut wie alles notieren.

EHST  
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RE: Phasenweise extreme nächtliche Schweißausbrüche und Schlafstörungen

#6 von GummTea , 09.11.2015 08:16

Stehst du im Moment stark unter Stress oder standest du in letzter Zeit darunter? Für mich klingt es so, als ob die Psyche der Auslöser ist und du erst dort tiefer graben solltest.

 
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RE: Phasenweise extreme nächtliche Schweißausbrüche und Schlafstörungen

#7 von phil , 10.11.2015 14:42

Heute im Mittagsbuffet war auch son Schlafexperte. Da kam auch eine Frage wo ich an deinen Thread denken musste.
Wenn man Nachts stark schwitzt weist das auf Schlafstörungen hin die von Schlafmedizinern untersucht werden können. Also wäre solch ein Arzt evtl. eine gute Anlaufstelle. Selbst wenn dort nicht für Linderung gesorgt werden kann, erfährst du evtl. mehr über die Ursachen und hast dann eine bessere Grundlage um selbst ein bisschen zu forschen.

 
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RE: Phasenweise extreme nächtliche Schweißausbrüche und Schlafstörungen

#8 von Marco669 , 10.11.2015 20:08

In der vorletzten Nacht habe ich zum ersten Mal wieder gut geschlafen - auffällig ist, dass ich vor genau dieser Nacht am Abend vergessen habe, mein Zink, Magnesium und B-Komplex einzunehmen. Gestern Abend habe ich ihn wieder genommen und die Nacht war wieder... "feucht". :P

Halte ich im Moment für Zufall, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass Zink, Magnesium und B damit was zu tun haben. Jedenfalls nehme ich die Supplemente heute Abend wieder nicht um zu sehen, wie die Nacht wird. Bin mal gespannt.

Zitat von phil im Beitrag #4
Grundsätzlich schadet es nie die Werte die Chris im Buch empfiehlt zu checken.

Oder mal direkt zum Endokrinologen und da mal die Problematik schildern. Evtl. hat der eine Idee.

Das mit der Organuhr war nur ein Schuss ins Blaue. Dennoch könnte ein Blutbild wenn deine Beschwerden akut auftreten, möglicherweise aufschlussreicher sein.
Eigentlich sollte dein Arzt diese Symptome ernst nehmen und dich zumindest weiter überweisen wenn er ratlos ist.
Wenn möglich sonst einfach mal den Arzt wechseln.

Persönlich habe ich leider auch schon negative Erfahrungen mit Ärzten gemacht. Teilweise wird dort wirklich fahrlässig gehandelt. Was mir etwas bei solchen Ärzten weiter hilft, ist mich auf das Gespräch etwas vorzubereiten. Selber schon mal etwas recherchieren und hartnäckig bleiben. Nicht einfach mit einem "sieht alles gut aus" abfinden, nachhaken und Fragen stellen.
Kann man nicht weitere Blutwerte untersuchen?
Gibt es für die Symptome nicht irgend eine Diagnose in dessen Richtung man ermitteln könnte?

Bestimmt gibt es hier noch schlaue Köpfe die auch noch eine Idee zu deinem Problem haben.


Ein Gang zu diversen Ärzten wäre sicherlich angebracht. Im Moment hoffe ich irgendwie noch, dass das Ganze in ein paar Tagen wieder weg ist und ich das erstmal wieder streichen kann. Ich hab' nämlich beruflich echt viel zu tun, da lassen sich Arzttermine immer so ungern einordnen.

Zitat von EHST im Beitrag #5
Ich würde auf jeden Fall Tagebuch führen, um zu schauen, ob es da irgendwelche Ursachen geben könnte. Also was wurde gegessen, wie wurde trainiert, wie sah der Alltag sonst so aus. Einfach so gut wie alles notieren.


Das lohnt sich im Grunde kaum, weil wirklich alles genau gleich abläuft - so ziemlich immer. Ich trainiere wirklich immer morgens um 7 und esse im Wesentlichen auch die immer die selben Nahrungsmittel. Zumal ein "Ausreißer" beispielsweise in Sachen Ernährung auch kaum die Ursache sein kann, weil mein Problem ja immer gleich für 1-2 Wochen auftritt. Wenn es das typische "was falsches gegessen" wäre, dann hätte ich vielleicht 1-2 Tage Probleme. Aber gleich Wochen? Ich weiß ja nicht.

Zitat von GummTea im Beitrag #6
Stehst du im Moment stark unter Stress oder standest du in letzter Zeit darunter? Für mich klingt es so, als ob die Psyche der Auslöser ist und du erst dort tiefer graben solltest.


Im Moment auf jeden Fall deutlich weniger, als sonst. Ich bin selbstständig und habe ich durchaus genug zu tun, aber im Moment erwischt mich eigentlich wirklich eine ruhige Phase - mein Stresspegel ist sicherlich um einiges niedriger, als er dieses Jahr schon diverse Male gewesen ist. Deshalb kann ich mir auch das so schwer vorstellen.

Zitat von phil im Beitrag #7
Heute im Mittagsbuffet war auch son Schlafexperte. Da kam auch eine Frage wo ich an deinen Thread denken musste.
Wenn man Nachts stark schwitzt weist das auf Schlafstörungen hin die von Schlafmedizinern untersucht werden können. Also wäre solch ein Arzt evtl. eine gute Anlaufstelle. Selbst wenn dort nicht für Linderung gesorgt werden kann, erfährst du evtl. mehr über die Ursachen und hast dann eine bessere Grundlage um selbst ein bisschen zu forschen.



Wow, danke, dass du in deinem Alltag an sowas denkst. Guter Tipp von dir. Ich werd mal sehen, was diese Nacht ohne Supplemente bringt. Wenn ich heute Nacht wieder schlecht schlafe, dann rufe ich auf jeden Fall direkt morgen früh beim Arzt an und lass schonmal ein großes Blutbild machen. Vielleicht kommt dabei was raus - falls nicht, dann werde ich mich wohl weiter überweisen lassen. Hoffend, dass das Problem auch noch so lang besteht, dass es besagte Ärzte untersuchen können. Vielleicht ist es ja auch in 3 Tagen wieder weg - dann erübrigen sich weitere Untersuchungen.

 
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RE: Phasenweise extreme nächtliche Schweißausbrüche und Schlafstörungen

#9 von Cleo , 11.11.2015 08:32

Zitat von Marco669 im Beitrag #8
In der vorletzten Nacht habe ich zum ersten Mal wieder gut geschlafen - auffällig ist, dass ich vor genau dieser Nacht am Abend vergessen habe, mein Zink, Magnesium und B-Komplex einzunehmen. Gestern Abend habe ich ihn wieder genommen und die Nacht war wieder... "feucht". :P

Halte ich im Moment für Zufall, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass Zink, Magnesium und B damit was zu tun haben.


Ich hab zufällig letzte Woche nach dem optimalen Einnahmezeitpunkt für B-Vitamine gegoogelt und Verweise gefunden, dass man diese am besten tagsüber nehmen sollte, weil sie ja eben "belebend" wirken sollen.
Ob das jetzt _die_ ultimative Ursache bei Dir ist, weiß ich nicht; ist nur ein Hinweis.

Edit: Zink soll man m.W. nach Abends nehmen.


 
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RE: Phasenweise extreme nächtliche Schweißausbrüche und Schlafstörungen

#10 von CaptainHungerhaken , 11.11.2015 08:33

Lass mal die B Vitamine am Abend weg. Mich pushen die immer total, kann mir schon vorstellen dass die (mit) schuld sind.

Meiner Meinung nach machen die eher morgens Sinn.

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RE: Phasenweise extreme nächtliche Schweißausbrüche und Schlafstörungen

#11 von Marco669 , 11.11.2015 20:06

Zitat von Cleo im Beitrag #9
Zitat von Marco669 im Beitrag #8
In der vorletzten Nacht habe ich zum ersten Mal wieder gut geschlafen - auffällig ist, dass ich vor genau dieser Nacht am Abend vergessen habe, mein Zink, Magnesium und B-Komplex einzunehmen. Gestern Abend habe ich ihn wieder genommen und die Nacht war wieder... "feucht". :P

Halte ich im Moment für Zufall, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass Zink, Magnesium und B damit was zu tun haben.


Ich hab zufällig letzte Woche nach dem optimalen Einnahmezeitpunkt für B-Vitamine gegoogelt und Verweise gefunden, dass man diese am besten tagsüber nehmen sollte, weil sie ja eben "belebend" wirken sollen.
Ob das jetzt _die_ ultimative Ursache bei Dir ist, weiß ich nicht; ist nur ein Hinweis.

Edit: Zink soll man m.W. nach Abends nehmen.


Zitat von CaptainHungerhaken im Beitrag #10
Lass mal die B Vitamine am Abend weg. Mich pushen die immer total, kann mir schon vorstellen dass die (mit) schuld sind.

Meiner Meinung nach machen die eher morgens Sinn.


Habe gestern Abend wie angekündigt keine Supps genommen und ich habe dennoch ziemlich schlecht geschlafen und auch wieder ordentlich geschwitzt.

Ich kann ja die B-Vitamine morgens nehmen, aber ganz ehrlich: Sind es die B-Vitamine, die mir wochenlang jeweils die ganze Nacht rauben und mich zu übertriebenem Schwitzen bringen? Schwer vorstellbar. Zumal ich den B-Komplex noch gar nicht so lange nehme, also bei meinen ersten beiden Schlafproblems-Phasen jedenfalls noch nicht.

Habe jedenfalls seit Montag auf allen Geräten Blaulichtfilter am Laufen und morgen früh habe ich einen Termin beim Arzt. Mal gucken, was die Blutanalyse so bringt.

 
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RE: Phasenweise extreme nächtliche Schweißausbrüche und Schlafstörungen

#12 von Kontra , 11.11.2015 20:18

Nachtschweiß kann auch auch von einem Hormonmangel oder Nebennierenschwäche kommen. Als meine Nebennieren fertig waren hatte ich Nachts jede Stunde ein T-Shirt nass. Mein Rekord waren glaube ich 6 T-Shirts in einer Nacht.
Von Schlafmedizinern halte ich eigentlich nichts. Da habe ich auch extrem schlechte Erfahrung gemacht, Die kennen scheinbar nur Atemaussetzer. Mit Blutwerten kennen sie sich gar nicht aus, (oder Auswirkungen auf den Schlaf)

Ich würde an Deiner Stelle mal einen Cortisol Speicheltest machen. Da kannst Du schonmal ein paar Dinge erkennen oder ausschliessen

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RE: Phasenweise extreme nächtliche Schweißausbrüche und Schlafstörungen

#13 von Sonnensucher , 11.11.2015 20:19

Ich hatte das Problem auch mal, wenn auch nicht so chronisch wie du. War nach ein paar Nächten wieder verschwunden. Ich habe Übertraining vermutet, vielleicht auch (mentaler) streß- aber bei sowas müsste man ja schon ein paar Wochen ruhen, dafür gings zu schnell weg.

Wie trainierst du momentan ? Gehts immer an dein Limit ?

 
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RE: Phasenweise extreme nächtliche Schweißausbrüche und Schlafstörungen

#14 von Marco669 , 11.11.2015 20:54

Zitat von Kontra im Beitrag #12
Nachtschweiß kann auch auch von einem Hormonmangel oder Nebennierenschwäche kommen. Als meine Nebennieren fertig waren hatte ich Nachts jede Stunde ein T-Shirt nass. Mein Rekord waren glaube ich 6 T-Shirts in einer Nacht.
Von Schlafmedizinern halte ich eigentlich nichts. Da habe ich auch extrem schlechte Erfahrung gemacht, Die kennen scheinbar nur Atemaussetzer. Mit Blutwerten kennen sie sich gar nicht aus, (oder Auswirkungen auf den Schlaf)

Ich würde an Deiner Stelle mal einen Cortisol Speicheltest machen. Da kannst Du schonmal ein paar Dinge erkennen oder ausschliessen


Okay, mal gucken was die Blutwerte sagen. Ansonsten bestelle ich mir ein Cortisol Tagesprotokoll, gibt es ja sogar bei Amazon.

Zitat von Sonnensucher im Beitrag #13
Ich hatte das Problem auch mal, wenn auch nicht so chronisch wie du. War nach ein paar Nächten wieder verschwunden. Ich habe Übertraining vermutet, vielleicht auch (mentaler) streß- aber bei sowas müsste man ja schon ein paar Wochen ruhen, dafür gings zu schnell weg.

Wie trainierst du momentan ? Gehts immer an dein Limit ?


Ich gehe beim Training immer an mein Limit, joa. Außer jetzt in Phasen wie dieser, denn dann kann ich das gar nicht. Bin die letzten 2 Wochen maximal 2x/Woche trainieren gewesen. Kraft habe ich nämlich momentan durch den ganzen Unfug sowieso keine, deshalb gehe ich auch nicht so regelmäßig.

 
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RE: Phasenweise extreme nächtliche Schweißausbrüche und Schlafstörungen

#15 von Marco669 , 22.11.2015 21:42

Kleines Update:

am 13.11. beim Arzt gewesen: Symptome als Resultat aus Stress abgetan, ab 30.11. jedoch Langzeit-EKG und Langezeit Blutdruck. Blutwerte waren in Ordnung. Habe seit dem 13. auch abgesehen von einer Nacht wieder gut geschlafen.

Habe allerdings eine Schwellung am Hinterkopf - Artzt sagt, ist kein Lymphknoten, sondern etwas "knochiges" - scheinbar wächst mir wohl ein Knochen aus dem Hinterkopf, haha. Spaß beiseite, Seit 5 Tagen habe ich zwischenzeitlich Atemprobleme. Samstag, den 21.11. sogar ziemlich heftig - wollte dann von der Küche ins Bett gehen und bin auf dem Weg ohnmächtig geworden - jetzt habe ich noch eine Beule am Kopf, dessen Herkunft mir wenigstens bekannt ist. War 2-3 Sekunden weg. Danach mehrere Minuten lautes Rauschen in den Ohren.

Werde wohl morgen beim Arzt anrufen und mir Termine bei Fachärzten machen.

 
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