unverdaute Nahrung - Hilfe!

#1 von justizia , 31.10.2015 08:49

Hallo in die Runde,
ich hab lange überlegt, ob ich von meinem Problem berichte, aber ich mache mir mittlerweile echt Sorgen und hoffe es kann mir jemand helfen!
Also: Ich hab seit einiger Zeit (3-4 Monate) Probleme mit meiner Verdauung. Heißt: Ich vertrage ausser Salat (Gurken, Tomaten, Blattsalat) und Fleisch und Äpfeln so gut wie nix mehr. Kartoffeln gehen nicht - rohes Gemüse geht nicht. Ich hab ne Zeitlang rohe Karotten, Süsskartoffeln gegessen. Wenn ich das tue, kann ich mich abends nur noch hinlegen und hoffen, dass mir niemand zu nahe kommt. Zuletzt hab ich dann Kürbis probiert natürlich nur gut durchgegart - geht auch überhaupt nicht. Zuerst hab ich an Nahrungsmittelunverträglichkeiten gedacht, ich ernähre mich aber schon seit einem Jahr ohne Ei, ohne Milchprodukte und ohne Mandeln, einfach weil ich es vom Gefühl her nicht vertragen hab.
Dachte natürlich auch an leaky gut. Hab dann diesen Kiweno test gemacht mit dem Ergebnis, kein Leaky gut - ich vertrage ALLES nur kein Ei und keine Mandeln. Da verzichte ich ja eh schon drauf.
Also denke ich mir, dass ich ein Darmproblem habe. Heute morgen hab ich die meisste Zeit auf der Toilette verbracht und finde dann auch noch unverdaute Nahrung im Stuhl. Salatblätter. Tomtatenschalen.
Habe dann gegoogelt und mich fürchterlich erschrocken, was man alles für Ergebnisse bekommt bei unverdauter Nahrung im Stuhl.
Was mir auch aufgefallen ist dass die Blähungen -Verdauungsprobleme anscheinend tagesformabhängig sind. An manchen Tagen ganz schlimm an manchen weniger.
Ausserdem ist es die letzten Wochen so, dass ich sobald ich was gegessen habe, sehr laute Geräusche im Magen produziere, was sich auf meine Arbeit natürlich störend auswirkt (ich arbeite mit Menschen und wenn dann in einem Gespräch mein Bauch die ganze Zeit gurgelt und gluckert ist das nicht so angenehm).

Nun hab ich bei medivere geguckt was ich für einen Test machen kann um dem auf den Grund zu gehen.

Was vielleicht auch noch wichtig ist: Ich nehme täglich 1-3 Kapseln curcumin von fairvital (bilde mir ein, das hilft könnte aber auch nach hinten losgehen im wahrsten Sinne des Wortes) und abends Magnesiumcitrat. (hab schon versucht das wegzulassen, es wirkt sich aber kaum spürbar aus).

Könnte es sein, dass meine Bauchspeicheldrüse irgendwelche Enzyme nicht ausreichend herstellt, oder hab ich eine helicobacter Infektion???

Ist dieser Test sinnvoll:
http://www.medivere.de/shop/Frau/Darmges...check-Darm.html

oder gibt es was besseres.
Bitte kommt jetzt mit Ratschlägen das beim Arzt abklären zu lassen, die erzählen mir alle es sei stressbedingt oder hormonell weil Wechseljahre usw.
Ich bin für jede Info sehr dankbar!
Viele Grüße
Bettina


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MMC

#2 von Cluhtu , 31.10.2015 09:07

Klingt mir sehr stark nach einem eingeschränkten MMC (Migrating Motor Complex) durch Stress und eventuell Angst. Nehm dir mal Urlaub und schau, was passiert.

Der MMC sorgt mit wellenartigen Bewegungen des Magens und des Dünndarms für die Fortbewegung des Speisebreis und bereinigt sie von Essensresten und Bakterien. Bei starkem Stress (wie bei mir) wird dieser vollständig unterdrückt und es kann zu SIBO, IBS, usw. kommen.

Stress kann aber auch für ein sehr schnelles Weiterleiten, des Stuhls, im Dickdarm, führen und dadurch nicht vollständig verdaut sein. Je nach Stärke hast du dann viel Unverdautes, Schaum, Wasser (Durchfall durch die verstärkte Osmose) im Stuhlgang. Das hat aber dann nicht direkt etwas mit dem MMC zu tun.

Prokinetika unterstützen und verstärken den MMC und können dir da möglicherweise weiterhelfen.

Stress verschlechtert außerdem die Sekretion von allen Verdauungssäften, falls du denkst, dass du damit Probleme hast.

Alle meine Probleme (im Bezug auf die Verdauung sind sie ja ähnlich) scheinen leider darin begründet zu sein.. und ohne an meiner Angststörung zu arbeiten, werde ich weiterhin Probleme haben.

Ich weiß, dass du das nicht gerne hörst, aber hast du irgendwas erlebt, was dafür verantwortlich sein könnte? Leicht stressige Arbeit vielleicht? Das Problem muss nicht groß sein, kann aber den Darm stark einschränken.

 
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RE: MMC

#3 von justizia , 31.10.2015 10:29

Hallo Cluhtu, vielen Dank für Deine Antwort.
Ja - ich denke mir auch dass es vermutlich am Stress liegt. Dieser Sommer war nicht einfach für mich. Privat und beruflich war es nicht so dolle. Und mein Job nervt mich natürlich auch gewaltig.
Urlaub geht nicht, hab aber meine Arbeitszeit reduzieren können und versuchen jeden Tag nach der Arbeit Ruhe einkehren zu lassen in Form von langen Spaziergängen und abends kein Internet, kein TV nur lesen und früh schlafen gehen.
Aber was kann ich denn tun???
Gruß Bettina


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RE: MMC

#4 von Cluhtu , 31.10.2015 10:48

DAS frage ich mich auch, seit ich bei Edubily bin. Ich habe bisher nichts gefunden, was mir diese Ängste und die innere Unruhe nimmt.

Ich kann nur sagen, was ich mache bzw. machen würde..

Psyche:
- Meditation (Wim Hof)
- Meditatives Laufen, Intervalltraining oder Sportarten, die Spaß machen
- Kalte Duschen oder besser Eisbäder, die relativieren ungemein
- Kampfsport, aber nicht übertrieben
- GFK-Kurse
- Allgemein Kurse mit anderen Menschen (Interessenteilung)
- Spaß haben, immer und überall! (wenn nix lustig ist, dann grinsen.. und zwar durchgehend. Der Backenknochen triggert durchs Grinsen einen Nerv, der fürs Ausschütten von Glückshormonen zuständig ist. Es spielt keine Rolle ob etwas lustig is.)

Darm:
- Prokinetika wie Iberogast, Ingwer, Bitterstoffe, usw. (einfach mal googeln)
- Eisbäder, durch die das Blut in den Bauchraum strömt (so normal hat sich mein Darm noch nie angefühlt)
- AIP bei möglichen Allergien, Autoimmunerkrankungen, etc.
- Darmflora unterstützen
- Viel Bewegung, mindestens 10000 Schritte pro Tag (unterstützt die Verdauung, den Vagusnerv und sorgt für die wichtige Diversität der Bakterien)

Hoffe das gibtn Anstoß.
Ich mach das nahezu alles, besser wirds aber nich.

 
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#5 von Cluhtu , 31.10.2015 11:40

Achja, was ich noch vergessen habe!

Magengrummeln, Darmgrummeln und das Gefühl einen leeren Magen oder Hunger zu haben, sind Zeichen für den MMC. Dieser Tritt aber nur auf, wenn über längere Zeit nichts gegessen wurde und der Magen und der obere Teil des Dünndarms leer sind. Ich würde bei diesem Gefühl keinesfalls etwas essen und mindestens noch 30 Minuten warten, bis die 'Reinigung' durch ist. Diese wird nämlich sofort gestoppt, wenn etwas gegessen wird. Das wollen wir natürlich nicht.

 
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RE: MMC

#6 von saian , 31.10.2015 12:37

Zitat von Cluhtu im Beitrag #4
DAS frage ich mich auch, seit ich bei Edubily bin. Ich habe bisher nichts gefunden, was mir diese Ängste und die innere Unruhe nimmt.

Ich kann nur sagen, was ich mache bzw. machen würde..

Psyche:
- Meditation (Wim Hof)
- Meditatives Laufen, Intervalltraining oder Sportarten, die Spaß machen
- Kalte Duschen oder besser Eisbäder, die relativieren ungemein
- Kampfsport, aber nicht übertrieben
- GFK-Kurse
- Allgemein Kurse mit anderen Menschen (Interessenteilung)
- Spaß haben, immer und überall! (wenn nix lustig ist, dann grinsen.. und zwar durchgehend. Der Backenknochen triggert durchs Grinsen einen Nerv, der fürs Ausschütten von Glückshormonen zuständig ist. Es spielt keine Rolle ob etwas lustig is.)

Darm:
- Prokinetika wie Iberogast, Ingwer, Bitterstoffe, usw. (einfach mal googeln)
- Eisbäder, durch die das Blut in den Bauchraum strömt (so normal hat sich mein Darm noch nie angefühlt)
- AIP bei möglichen Allergien, Autoimmunerkrankungen, etc.
- Darmflora unterstützen
- Viel Bewegung, mindestens 10000 Schritte pro Tag (unterstützt die Verdauung, den Vagusnerv und sorgt für die wichtige Diversität der Bakterien)

Hoffe das gibtn Anstoß.
Ich mach das nahezu alles, besser wirds aber nich.


Hallo Cluhtu und justizia,

all diese Methoden finde ich sehr oberflächlich - wortwörtlich.

Wie sind eure Glaubenssätze?
Wie findet ihr unsere Welt?
Wie findet ihr euer Leben?
Wovor habt ihr Angst?
etc.

saian  
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Oberflächlich

#7 von Cluhtu , 31.10.2015 12:57

Was genau meinst du mit oberflächlich? Nicht das grundlegende Problem anzugehen?

Das was du ansprichst geht natürlich um einiges tiefer und ist langwieriger und beeinflusst dementsprechend (viel) stärker.

 
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RE: MMC

#8 von Cleo , 01.11.2015 10:09

Hey Justizia,

ich hab vielleicht nur nen kleinen Tipp: Wenn ich eins festgestellt habe in den letzten 20 Jahren, dann dass meine Verdauung "kontextabhängig" von den Makros arbeitet. Ist das halbwegs verständlich so oder soll ich das weiter erläutern?

Hast Du in letzter Zeit mal zufällig sehr ballaststoffreich gegessen oder sonstwas, was für gewöhnlich nicht auf Deinem Teller landet (Brot, Nudeln, was auch immer) und danach festgestellt, dass Deine Verdauung besser war? Vielleicht magst Du das mal testen mit etwas, was am besten keinen Zucker enthält, meinetwegen Haferflocken; ich habe Laugenbrötchen genommen.

Das ist natürlich keine Dauerlösung, aber evtl. ein Hinweis. Ich hab es jedenfalls so geschafft, meine Verdauung erstmal wieder zu normalisieren, nachdem sie durch Keto so schlimm war wie seit vielen vielen Jahren nicht mehr.


 
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RE: MMC

#9 von Cluhtu , 01.11.2015 10:34

Hab ich auch so festgestellt. Das liegt ganz einfach daran, dass unsere Darmflora die Kohlenhydrate bzw. Ballaststoffe liebt und braucht und uns dafür mit geformten Stuhlgang, einer gesunden Darmschleimhaut, usw. versorgt.

Mit ketogener Ernährung sorgt man dann halt genau für die gegenteiligen Effekte.

 
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#10 von Cleo , 01.11.2015 11:13

Ja, ich hoffe, dass Justizia mir für den schrägen Tipp nicht eins auf Dach gibt. ;-)

Es hilft mir aber tatsächlich ab und an mal 2 Laugenbrötchen am Tag zu essen, wobei ich aber noch nach ner gescheiten weizenfreien Alternative suche. Ich teste demnächst mal glutenfreie Haferflocken (evtl. versetzt mit Flohsamenschalen).

Ich vermute, dass es auch deswegen hilft, weil die Ballaststoffe einen positiven Einfluss auf die Peristaltik haben und die Flüssigkeit aus dem Nahrungsbrei binden.

Da ich mein Essen tracke, bin ich irgendwann mal drauf gekommen ;-), dass es bei Salat+Fisch/Fleisch echt schwer wird, auf viel BS zu kommen (und die Ketojünger das entweder ignorieren oder meinen, dass Nussmehlnachbauten und die darin verbackenen Flohsamenschalen ausreichen, während drei Sätze weiter geschätzt jeder zweite berichtet, dass er unter häufigen Durchfällen leidet, nunja...).


 
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#11 von justizia , 01.11.2015 11:27

Hallo cleo,
es ist Kürbiszeit. Und ich habe dementsprechend viel Kürbis gegessen. Aber ansonsten esse ich immer dasselbe.
Brokkoli, Fleisch, Fisch, Leber, Salat, Kartoffeln, Süsskartoffeln, Walnüsse, Kürbis.
LG
Bettina


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#12 von MariKa , 01.11.2015 11:38

Kann das mit den Laugensemmeln auch bestätigen- war total erstaunt als ich letztens zum ersten Mal wieder Getreide zu mir genommen hab- aber obs auf Dauer gut ist?!
Bettina, ging es denn erst nach deiner Ernährungsumstellung los? Ich meine mich daran zu erinnern, dass du da auch einiges verändert hast... Vllt ist dein Mikrobiom einfach nicht darauf eingestellt/ angepasst und kann nichts damit anfangen?
Ich hatte das übrigens auch- zusätzlich zu meinen zeitweise bis 15Durchfällen pro Tag. Deshalb würde ich an deiner Stelle erstmal nicht in Panik ausbrechen. Langfristig würd ich aber trotzdem mal einen Gastroenterologen aufsuchen.
bei mir lags nicht am Stress- ich habe jetzt viel mehr Stress als letztes Jahr und es ist dennoch viel besser. Aber wahrscheinlich ist es einfach ein Zusammenspiel aus allem.
Ich fand den Test bei medivere relativ aufschlussreich. Er hält trotzdem nicht mit den Tests aus Amerika mit - ubiome zum Beispiel.. Ich weiß nicht, ob es hier in Deutschland etwas vergleichbares gibt..
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag, Tina

MariKa  
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RE: MMC

#13 von Cleo , 01.11.2015 15:52

Hallo Justizia,

nein, so meinte ich das nicht: Wenn aber nicht mal was dabei war - Du sprachst mal von Kuchen und dass Du bei MacDoof warst - was mehr BS enthält als Du gewöhnlich zu Dir nimmst, dann wäre das evtl. auch bei Dir eine Zufallsentdeckung gewesen.

Worauf ich hinaus will: Wenn man z.B. durch lange Phasen in Ketose oder fettarm oder was-auch-immer das Mikrobiom verändert, hat es offenbar Schwierigkeiten, wenn man Weggelassenes wieder in den Speiseplan aufnimmt.
Wenn mir der zeitweise Genuss von Laugenbrötchen dabei hilft, meinen Darm wieder anzupassen, dann sei´s drum - und momentan sieht es ganz danach aus, als wenn diese Taktik funktioniert. Zwar langsam und durchaus mit Rückschlägen, aber es wird besser.

Ich reagiere auch sehr unterschiedlich auf Kartoffeln je nachdem ob sie frisch gekocht esse oder ob sie einen Tag im Kühlschrank lagen oder zwei oder drei (Reihenfolge geordnet nach abnehmender Verträglichkeit). Ab zwei Tagen Kühlschrankaufenthalt machen sie mich einfach nur noch krank.

Ansonsten würde mir noch Fodmaps einfallen, wenn Du das durchprobieren magst.

@ MariKa
Willkommen im Laugensemmel-Fanclub! *lach* Aber ist wohl eher keine Dauerlösung, nein.

Ich verfolge Deine Geschichte auch mit großem Interesse und drücke Dir weiterhin alle Daumen für beständige Besserung.

 
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RE: MMC

#14 von justizia , 01.11.2015 19:33

Hallo, erstmal vielen Dank für Eure Antworten.
Ich habe mich offensichtlich unklar ausgedrückt, ich habe nix verändert. Seit einem Jahr ernähre ich mich ohne Milchprodukte und ohne Eier.
Die Verdauungsprobleme treten jetzt seit einigen Wochen - nicht immer - aber zeitweise halt öfter - auf bei den Lebensmitteln die ich schon immer gegessen habe. Zb bei Brokkoli - oder rohen Möhren - hatte ich nie Probleme mit. Aber jetzt auf einmal.
Natürlich esse ich auch mal Kuchen oder Eis - ich bin ja kein Roboter. Bei dem Mac Donalds Frass vor 2 Monaten ist es aber dann auch geblieben. Ich esse dort nicht und hab dort auch in den letzten 10 jahren insgesamt vielleicht 3 mal gegessen. Es reizt mich einfach nicht. Wenn ich die Wahl hab zwischen einem Burger oder einer Riesenschale voll mit gedünstetem Brokkoli würde ich mich immer für den Brokkoli entscheiden !
Klar bei Kartoffeln ist es auch ein Unterschied - kalte gehen schon mal gar nicht. Das war aber schon immer so. Ich esse nur mehlige und die auch nur warm.
Viele Grüße
Bettina


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RE: MMC

#15 von Cleo , 02.11.2015 08:11

Hallo Justizia,

ich glaube, wir reden immer noch aneinander vorbei und mir fällt gerade nix Schlaues ein, wie ich Dir noch erklären könnte, was ich eigentlich meine. *grübel*

Vielleicht so: Eben weil Du seit langer Zeit das Gleiche isst, hat sich Dein Mikrobiom verändert.
Ich habe das jetzt schon dreimal so erlebt, dass wenn ich wesentliche Veränderungen an den Makros vornehme (LowFat, LOGI, Keto), ich ca. 1-1,5 Jahre damit gut klar komme und dann allmählich immer mehr merke, wie meine Verdauung sich zum Negativen verändert. Führe ich die fehlenden Makros wieder ein, normalisiert sich die Sache wieder.

Und natürlich isst Du nicht regelmäßig Junkfood; es ging ja nur um die Frage, ob Du zufällig mal etwas gegessen hast, was sonst nicht auf Deinem Speiseplan steht und Du danach bemerkt hast, dass Deine Verdauung positiv darauf reagiert hat.

Ist das so besser verständlich?

 
Cleo
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