Sehnen und Bänder unterstützen

#1 von Dennis , 25.10.2015 15:24

Hallo,

Ich hatte immer mal wieder Probleme mit der supraspinatussehne und auch mal mit der bizepssehne. Ab und an auch schon mal einen Bänderriss. Gibt es Nährstoffe die Sehnen und Bänder unterstützen.

Gruß
Dennis


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RE: Sehnen und Bänder unterstützen

#2 von Gelöschtes Mitglied , 26.10.2015 09:18

Hi

Kollagen-Hydrolysat (ich habe das von MP) und Vitamin C (zwecks Kollagen-Aufbau), ansonsten auf eine gute Mikonährstoffversorgung achten, zb durch 2PD, Fleisch und ab und an Leber.

Wenn du öfters gereizte Sehnen hast kann ich dir sagen was meine Sehnenscheidenentzündung am Daumen (an der ich ca 1 Jahr laboriert hat) innerhalb kürzester Zeit vernichtet hat: Astaxanthin.

LG Jens


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RE: Sehnen und Bänder unterstützen

#3 von Dennis , 26.10.2015 11:13

Danke. Ich dope dazu noch mit:

2x3g MSM
2x2g glucosamin
2x1g chonditorin

Astaxanthin klingt gut werde mal eine Kur einplanen.

Gruß
Denis



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zuletzt bearbeitet 26.10.2015 | Top

RE: Sehnen und Bänder unterstützen

#4 von Gelöschtes Mitglied , 26.10.2015 11:15

Das hört sich auch gut an.

Aber bei Astaxanthin würde ich dir keine Kur, sondern eher ne Dauereinahme empfehlen.
Die ersten 2 Wochen 12 mg und danach 4 mg. Das hatte auch Markus mal iwo hier im Forum empfohlen :)


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RE: Sehnen und Bänder unterstützen

#5 von phil , 26.10.2015 13:01

Da ihr gerade beim Thema seid.

Astaxanthin vs. MSM

Das geht doch beides ungefähr in die gleiche Richtung oder? Stichwort Entzündungshemmung.
Zu MSM gibt es glaube ich noch relativ wenig im Forum. Astaxanthin guck ich mir noch mal genauer an. Da gibt es glaube ich ein paar Threads.
Habt ihr gute Quellen zu dem Thema?
Ein guter Kumpel hat Bandscheibenprobleme und ich würde ihm gerne das richtige Produkt empfehlen. MSM wurde hier in dem Zusammenhang schon genannt.
Two-Per-Day und hoch dosiert Magnesium nimmt er bisher.
Kollagen-Hydrolysat und MSM wären meine nächsten Tipps gewesen.


 
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RE: Sehnen und Bänder unterstützen

#6 von Taren , 26.10.2015 13:02

Sagt man nicht, dass Ackerschachtelhalm, Brennessel, usw. gut für die Sehnen sind? Also wegen dem hohen Gehalt an Orthokieselsäure? Diese ollen, anders als die Polykieselsäuren in den üblichen Kieselsäurepräparaten, sehr gut aufgenommen werden können..kann das aber jetzt nicht weiter untermauern, dachte da nur mal was gelesen zu haben..


 
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RE: Sehnen und Bänder unterstützen

#7 von Gelöschtes Mitglied , 26.10.2015 13:23

Zitat
Ein guter Kumpel hat Bandscheibenprobleme und ich würde ihm gerne das richtige Produkt empfehlen. MSM wurde hier in dem Zusammenhang schon genannt.



Also ich habe in einem tollen eBook, das ich von Markus erhalten habe, zu Astaxanthin Berichte gelesen von ehemaligen Leistungssportlern und Menschen mit Bandscheibenproblemen die nicht besser wurden, die durch Astaxanthin sehr rasch verheilt sind oder sich zumindest massivst verbessert hatten, von dem her würde ich zu Asta tendieren.
Vor allem sind hierbei auch die positiven Effekte auf die Augen und Gehirn/Nervensystem sehr profund.

Darüber hinaus würde ich nicht sagen, dass Asta und MSM viel gemeinsam haben, da es sich bei Asta um ein natürliches Karotenoid und eins der stärksten natürlichen Antioxidatien handelt, das auch zigmal effektiver ist als z.B. Vit C oder E.

LG Jens


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RE: Sehnen und Bänder unterstützen

#8 von Markus , 26.10.2015 14:54

MSM,Glucosamin und Chonditorin gibt es oft in sinnvollen Kombipräparaten. Ackerschachtelhalm ist hauptsächlcih eine biologisch gut verfügbare Siliziumquelle, was ebenfalls für Bindegwebe benötigt wird.

Gelatin/Collagen und Undenaturated Collagen Typ II (etwa aus dem rohen Knorpel rund ums Hühnerbrustbein, aus vertrauungswürdiger Quelle wegen Salmonellengefahr)

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24153020

wirken bei Gelenkproblemen und dienen als Baumaterial. Vit C ist hier ebenfalls essentiell. Ebenso ist extern zugeführte Hyaluronsäure hilfreich, hier kommt es auf die genaue Molekülgröße an, die von Jarrows etwa hochdosiert soll richtig gut sein.

Astaxanthin oder auch Curcumin wirken eher gegen Entzündungen als aufbauend. Für letzeres würde ich dir auch noch Cissus Quadringularis nahelegen.


„Wenn man sich die Methoden betrachtet mit denen die Pharmaindustrie die Entscheidungsträger unter Druck setzt, so gehören die eigentlich in die mafiösen Strukturen.“
Uwe Dolata (Kriminalhauptkommissar) in "Das Pharmakartell: Wie wir als Patienten betrogen werden", Frontal21, 2008.


 
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RE: Sehnen und Bänder unterstützen

#9 von phil , 26.10.2015 16:01

https://de.wikipedia.org/wiki/Bandscheibenvorfall :

Zitat
Neuere Berichte besagen, dass die heftigen Schmerzen möglicherweise nicht auf zusammengedrückte Nerven zurückgehen, sondern auf eine Immunreaktion bzw. Entzündung



Deshalb helfen dann auch wohl Anti-Entzündungs-NEMs?
Die Mittel für den Wiederaufbau des geschädigten Gewebes sind dann wohl am wichtigsten.

Was erachtet ihr als am wichtigsten von allen NEMs?
Wenn ich dem Kollegen hier alle möglichen Maßnahmen empfehle, zeigt der mir den Vogel


 
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RE: Sehnen und Bänder unterstützen

#10 von H_D , 26.10.2015 20:01

Zitat von Taren im Beitrag #6
Sagt man nicht, dass Ackerschachtelhalm, Brennessel, usw. gut für die Sehnen sind? Also wegen dem hohen Gehalt an Orthokieselsäure? Diese ollen, anders als die Polykieselsäuren in den üblichen Kieselsäurepräparaten, sehr gut aufgenommen werden können..kann das aber jetzt nicht weiter untermauern, dachte da nur mal was gelesen zu haben..


Hat mir super geholfen! Gibts von Dr. Feil, ist aber sehr teuer


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RE: Sehnen und Bänder unterstützen

#11 von Taren , 26.10.2015 21:27

Ackerschachtelhalm- bzw. Zinnkrauttee gibt es meist recht günstig und wenn Du den ordentlich genug vor sich hin köcheln lässt, dann müsste sich die Kieselsäure auch lösen, denke ich. Und das wäre dann deutlich kostengünstiger..


 
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RE: Sehnen und Bänder unterstützen

#12 von lazy , 28.10.2015 21:19

passt vielleicht nicht ganz rein, weil du nach nährstoffen gefragt hast, aber abgesehen von nährstoffmangel-situationen dürfte ja angemessene (zug-)belastung der sehne den größten reiz leisten, um degeneration vorzubeugen bzw. daran zu adaptieren und zu hypertrophieren!

weiß jemand, ob es spezifisch für das sehnengewebe trainingsempfehlungen gibt? dass sie aufgrund der schlechten stoffwechsellage langsamer adaptieren/ hypertrophieren, ist ja bereits klar und belegt, genauso wie exzentrisches training zumindest nach tendinosen wohl gute ergebnisse liefert, aber gibt es bezüglich wiederholungszahl, intensität, umfang und belastungsart für gesundes sehnengewebe irgendwelche daten? habe dazu bisher nichts gefunden :)



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RE: Sehnen und Bänder unterstützen

#13 von sVensationell , 17.11.2015 17:40

Zitat von lazy im Beitrag #12
passt vielleicht nicht ganz rein, weil du nach nährstoffen gefragt hast, aber abgesehen von nährstoffmangel-situationen dürfte ja angemessene (zug-)belastung der sehne den größten reiz leisten, um degeneration vorzubeugen bzw. daran zu adaptieren und zu hypertrophieren!

weiß jemand, ob es spezifisch für das sehnengewebe trainingsempfehlungen gibt? dass sie aufgrund der schlechten stoffwechsellage langsamer adaptieren/ hypertrophieren, ist ja bereits klar und belegt, genauso wie exzentrisches training zumindest nach tendinosen wohl gute ergebnisse liefert, aber gibt es bezüglich wiederholungszahl, intensität, umfang und belastungsart für gesundes sehnengewebe irgendwelche daten? habe dazu bisher nichts gefunden :)


Was die schlechtdurchbluteten Strukturen anbelangt fand ich immer bradytrophes Training hilfreich. Welches den lokalen Muskel und Gelenkstoffwechsel ankurbelt, die Koordination schult und die hier oft angesprochene mitochondriale Kapazität erhöhen soll. Dazu habe ich das Gewicht um 70 % reduziert, einen Satz dynamisch ausgeführt und 100 Wiederholungen angestrebt. Länger als zwei Wochen wollte ich das nie, wirst schon verstehen warum ich mich mit dem Training nie so wirklich anfreunden konnte.


Hätte da noch eine Frage, würdet ihr bei einer chronischen Kreuzbeinentzündung auch das Asthaxantin und Curcumin empfehlen oder doch eher auf Iboprofen und Co. zurückgreifen?


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RE: Sehnen und Bänder unterstützen

#14 von Wirbelwind , 17.11.2015 20:33

Astaxanthin und Curcumin sind gut (Curcumin wegen der schwierigen Aufnahme immer mit etwas Pfeffer einnehmen).
Dann die üblichen Goldnuggets: Fishoil hochdosiert 4-5 gr täglich, Boswellia serata (Weihrauch).

Ibuprofen kann ich dir nicht empfehlen, dass schädigt die Mitochondrien (über die Entkopplung der oxidativen Phosphorylierung), gar nicht gut!

Viel Glück.
Wirbelwind


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RE: Sehnen und Bänder unterstützen

#15 von Gelöschtes Mitglied , 18.11.2015 08:27

Definitiv Asta, am Anfang ruhig auch hoch dosiert mit 16-20 mg pro Tag für 2-3 Wochen.

Asta enfaltet nämlich eine hemmende Wirkung auch COX-1 und COX-2, sowie auf alle anderen bekannten Entzündungs-Botenstoffe, wogegen Ibu und andere Entzündungshemmer ja nur COX-2 hemmen (wenn ich mich nicht täusche)
Außerdem wirkt Ibu erst bei einer Dosierung von 1800 mg pro Tag stark entzündungshemmend und diese Dosis willst du deiner Magenschleimhaut nicht dauerhaft antun!

Kleine Anekdote dazu:
Ich habe fast ein Jahr lang mit einer Sehnenscheidenentzündung im Daumen gekämpft(die war gegen Ende bestimmt auch schon chronisch), auch mit Ergotherapie und nebenher hab ich die mit allen möglichem Medikamenten bombardiert (also mit Ibu, Diclofenac und was weiß ich nicht alles und da mein Bruder Apotheker ist, hatte ich auch immer Omeprazol zum Schutz der Magenschleimhaut dazu, aber das hilft irgendwann auch nicht mehr..).
Dann kam ich über dieses Forum auf Asta, hab die ersten 3 Wochen 8 mg pro Tag genommen und danach die Entzündung quasi gar nicht mehr gespürt. Nach insgesamt 6 Wochen Einnahme (also 3 Wochen 8 mg und danach 4 mg pro Tag) waren die Schmerzen komplett weg und sind auch bis heute weg :))

Das heißt nicht jetzt nicht, dass das bei einer chronischen Kreuzbeinentzündung auch so läuft, aber es kann dir deutlich weiterhelfen!

LG Jens


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zuletzt bearbeitet 18.11.2015 08:33 | Top

   

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