Vermutung auf ADEM bei Freundin

#1 von phil , 15.10.2015 17:24

Akute disseminierte Enzephalomyelitis im Gehirn.
Eine gute Bekannte ist nun seit ca. 2 Monaten in neurologischer Behandlung. MRT-Ergebnisse weisen eine Entzündung im Kopf auf. Bei Gabe von Kontrastmittel nimmt die Stelle wo die Entzündung sitzt, eben dieses nur kaum auf, was wohl dafür spricht das die Entzündung inaktiv ist. Das MRT-Ergebnis von vor 2 Monaten und von dieser Woche weist aber wohl kaum Unterschiede auf.
Ihre ersten Symptome waren eine halbseitige Lähmung, Kribbeln, Kopfschmerzen.
Sie hatte auch wohl extrem hohe Entzündungswerte, welche sich aber gebessert haben. Aktuell hat sie motorisch auch wieder riesige Fortschritte gemacht. Sie kann schon wieder etwas gehen, kann den Arm heben, die Finger etwas bewegen. Es geht immer mehr. Zwischenzeitlich hatte sie wohl kurze Zuckungen bzw. Spasmen(auf der gelähmten Seite) gefolgt von starken Kopfschmerzen worauf dann auch Antiepileptika gegeben wurden.
MS wurde auch vermutet und ist auch wohl noch nicht zu 100% ausgeschlossen, aber eigentlich sollen die Symptome schon ziemlich untypisch für MS sein. Deshalb wohl die Vermutung auf ADEM. Die Ärzte sind aber wohl seit Beginn ihrer Behandlung relativ ratlos bzw. verwundert über Symptomatik sowie Verlauf und können keine genaue Diagnose stellen. Speziell MS-Diagnosen sind wohl nicht so einfach.

Ich würde gern etwas Infos zu ihrer Genesung bzw. ihrem Handhaben von Maßnahmen beisteuern. Ich frage mich ob die rein neurologische Diagnostik hier der beste Weg ist, oder ob man evtl. auch z.B. Orthomolekularmediziner einschalten könnte.
Was meint ihr?

Habe schon Soja-Lecithin empfohlen, was für die Reha bei Mäusen schon gute Ergebnisse gezeigt hat. Leider traut Sie sich nicht es einzunehmen.


 
phil
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zuletzt bearbeitet 15.10.2015 | Top

   

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