Speiseröhrenkrebs

#1 von Zigeunermädchen , 04.10.2015 17:56

Hallo zusammen

Wir brauchen Eure Hilfe:

Mein Freund ist an Speiseröhrenkrebs erkrankt. Die definitive Bestätigung haben wir letzten Freitag erhalten. Als schulmedizinische Therapiemassnahmen wurden Chemotherapie, Bestrahlung und OP festgelegt. Ableger bzw. Metastasen sieht man keine. Anscheinend heisst das aber nicht, dass nicht bereits welche am wachsen sind, aber einfach noch zu klein, um sie zu sehen. Mein Freund hatte und hat zur Zeit keine Schmerzen, ist topfit und psychisch stabil. Auf dem Röntgenbild der Lunge sieht man irgendetwas, das aber bei der Untersuchung nicht wie Krebs reagiert hat. Die Ärzte wissen nicht, was es sein könnte und so muss er noch zur Biopsie.

Wir haben uns dafür entschieden, nicht nur die schulmedizinische Therapie anzuwenden, sondern die Geschichte auch noch von anderen Seiten her anzugehen. Ich habe das Netz durchforstet und mit einer Naturheilpraktikerin (Schweiz) gesprochen. Was mir so jetzt mal positiv ins Auge gesprungen ist, ist die Therapie nach Dr. Johannes Coy. Mein Freund hat sich dazu entschieden, seine Produkte anzuwenden, die da wären:

-Tocomine aus der Delta-Fraktion
-Salvestrol Extra 2000 http://www.tavarlinshop.de/therapieunter...-433-1--84-.htm
-Polyphenolmix Plus http://www.tavarlinshop.de/therapieunter...-433-1--84-.htm
-Brassica Nr. 2 http://www.tavarlinshop.de/therapieunter...-433-1--84-.htm
-Laktat Drink http://www.tavarlinshop.de/therapieunter...-433-1--84-.htm

Die Tocomine (Delta-Fraktion) haben wir gemäss der Empfehlung in einem anderen Thread hier im Forum bei Amazon bestellt und achten darauf, keine Tocopherole dazu zu nehmen. Den Tocomine von Dr. Coy sind Tocopherole beigemischt, was mich sehr erstaunt, da es überall heisst, man soll die reinen Tocomine nehmen. Irre ich mich hier? Weiss jemand was anderes zu diesem Thema?

Was ein Laktat Drink ist, habe ich nicht gewusst und demzufolge im Netz gesucht. Es gibt einige Informationen dazu, allerdings muss ich gestehen, habe ich das nicht recht verstanden. Ich sage das jetzt mal ganz banal, mein Eindruck war, dass Laktat für den Körper eher "schlecht" ist. Kann mir das vielleicht jemand mit einfachen Worten erklären, warum man als Krebspatient Laktat-Drink's zu sich nehmen soll?

Fette verwenden wir schon lange nur Kokosöl, Olivenöl und Ghee. Nun habe ich noch MCT-Öl gekauft.

Ich meine, hier im Forum (oder auf dem Blog?) gelesen zu haben, dass bestimmte Aminosäuren das Krebswachstum hemmen. Leider finde ich den Thread bzw. Blog trotz Suche nicht (mehr). Kann mir hier jemand weiterhelfen und mich allenfalls aufklären?

Hat jemand weitere Ideen und Informationen was man sonst noch tun könnte, egal welcher Art?

Macht es momentan Sinn, den Mikronährstoffgehalt seines Blutes zu testen, oder ist er durch die Chemo/Bestrahlung verfälscht? Auch habe ich gelesen, dass das Mikronährstoffe zu sich nehmen, auch den Krebs füttern könnte. Wie ist Eure Ansicht dazu?

Kennt jemand die Misteltherapie und kann was dazu sagen? Wir haben den Arzt meines Freundes gefragt, doch der meinte, die Misteltherapie sei nicht angebracht, da die Wirksamkeit zu wenig überzeugt habe. Ich frage mich auch, ob die Misteltherapie zusätzlich zu den vielen Polyphenolen überhaupt auch nötig ist.

Hat jemand Erfahrung mit Kohlwickeln bei Krebs? Die Infos im Netz haben mich nicht wirklich überzeugt (bei Krebs), positive Erfahrungsberichte habe ich nur von einer Frau namens "Jakobe" gefunden.

Ah ja, als erste Sofortmassnahme hat mein Freund angefangen, Grüntee zu trinken und sämtliche Süssgetränke wegzulassen.

Was würdet Ihr ernährungstechnisch tun? "Normale" Mischkost essen, kohlehydratarm, fleischarm? Dazu gibt es viele verschiedene Meinungen, ich finde es schwierig, das richtige herauszupicken, zumal es so scheint, als ob je nach Person das eine oder das andere hilfreich ist.

Beim Zuckerkonsum bin ich unsicher. Klar ist, dass weisser Zucker und sämtliche künstlichen Zuckerersatzstoffe tabu sind. Wie sieht es aber aus mit z. B. Kokosblütenzucker? Oder Vollrohrohrzucker, Stevia, Agavendicksaft, Xylit, Honig und dergleichen? Was ist Eure Meinung?

Ist jemandem von Euch bekannt, ob Chris auch private Beratungen ausserhalb dieses Forums (z. B. per Email) macht? Wenn ja, wie könnte ich ihn kontaktieren?

So, das ist nun etwas viel geworden. Herzlichen Dank fürs Lesen :-). Ich/wir sind um jede Meinung, jegliche Hilfestellung, Idee, Anregung, Tipps und Informationen froh und dankbar und freuen uns, andere Meinungen zu lesen.


Liebe Grüsse und einen schönen Sonntagabend wünscht
Zigeunermädchen


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RE: Speiseröhrenkrebs

#2 von wmuees , 04.10.2015 18:52

Ich würde mich in so einem Fall bei der LEF informieren.
http://www.lifeextension.com, dann auf "Health" und auf "View all protocols", Abteilung "Cancer".

Wichtig: vor einer Biopsie immer entsprechend vorbereiten, damit DURCH die Biopsie möglichst wenig Metastasen entstehen.
(Protocol "Cancer Surgery").

Bei LEF bekommst Du fundierte Informationen, die auf aktuellem Stand sind. Da kannst Du checken, dass Du nichts wichtiges vergisst.

LG
Wolfgang


 
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RE: Speiseröhrenkrebs

#3 von Chris (edubily) , 04.10.2015 20:01

Hallo, bin gerade unterwegs und kann daher nur bedingt antworten.

Habe gelesen, dass du Laktat-Drink kaufen möchtest. Davon rate ich ab! Laktat nimmt man, um - paradoxerweise - das Laktat im Körper zu puffern, das wohl bei der Krebsvermehrung anfällt und die Tumorprogression im Sinne einer Metastasierung massiv anheizt. Laktat hat man bei Sportlern getestet und herausgefunden, dass es bei weitem nicht so gut wirkt (wenn es überhaupt wirkt) wie stinknormales Bicarbonat (-> Natron).
Ansonsten: Ratschläge gebe ich ungern. Aber: MSM ist extrem potent antikanzerogen und kann Krebszellen wieder zu normalen Zellen transdifferenzieren. Gleichzeitig verfügt es über ein exzellentes Sicherheitsprofil.


Wir präsentieren Möglichkeiten, nicht die Lösung.


 
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RE: Speiseröhrenkrebs

#4 von Luna , 04.10.2015 20:51

Hi,
eine Möglichkeit wäre auch die lokale Hyperthermie. Dadurch werden Krebszellen (vor)-geschädigt und reagieren besser auf andere Mittel. Am besten in Kombination mit Vit. C infusionen (Dosis mit mind. 15, besser aber mind. 30g und dann am besten steigern auf noch mehr).
Eine weitere Möglichkeit wäre die aktive Fiebertherapie. Insgesamt dürften sich weitere Informationen in den Veröffentlichungen von Dr. Douwes, Klinik Skt Georg, Bad Aibling finden lassen.
Um euch etwas Mut zu machen: Ich kenne jemanden, der mit Hyperthermie und ein paar anderen (alternativen) Strategien seinen Ösophagustumor in den Griff bekommen hat.
LG
Luna


 
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RE: Speiseröhrenkrebs

#5 von Mr. Xu , 05.10.2015 01:12

Hi Luna,

erstmal solltet ihr "Ruhe bewahren" und euch die Zeit für die Analyse nehmen, Stress ist jedenfalls gar nicht förderlich. Das Immunsystem funktioniert erst ab 7h Schlaf optimal. Die meiner Meinung nach größten Defizite, welche eine Tumorentstehung begünstigen sind Vitamin D, Selen und Jod (Dosisgrößenordnung der Japaner ist ideal) in Kombination mit mTOR Übersteuerung durch Zucker, denaturalisierte Kohlenhydrate (auch in Kombination mit Fett) und Milch(produkte). Jeder Krebs ist individuell und hat besondere Eigenschaften, aber auch Schwächen. Deshalb lohnt es sich ihn zu untersuchen, auf welche Substanzen er anspricht. Bisher gibt es zwei bekannte Möglichkeiten wie die Zellen sich zu einem Eigenleben entwickeln. Biophysical Insights into Cancer Transformation and Treatment Immer liegt eine mitochondriale Dysfunktion in den Zellen oder Fibroblasten vor. Der biologische Ansatz wäre das System zu normalisieren, wie Chris immer so schön sagt vom pathologischen Bereich in den physiologischen zu wechseln. Das sollte durch eine Normalisierung der Stoffwechsellage, der Wiederherstellung der zellulären Kommunikation und Reaktivierung der Schutzsysteme einhergehen. Es gibt eine Fülle von Pflanzenstoffen (z.B. Curcumin), die der Kommunikation der Mitochondrien helfen. In dem Feld sind mir Therapien der Cellsymbiose von Dr. Kremer

mit Produkten der Fa. Tisso bekannt. Nicht besonders günstig, aber die Rezeptur ist einsehbar. ;-) Ein ergänzender Ansatz ist, dass Endocannabinoid System zu nutzen, um die Krebszellen zum Selbstmord zu bringen. Rick Simpson Öl mit CBD und THC via Verdampfer und Öl. DMSO zur Stabilisierung der Zelle und ihres elektrischen Feldes, insbsondere der Mitos mit ihrer "Wasserhülle" und ihrer Kommunikation über die Microtubeli. Weiterer wichtiger Punkt ist DCA zur Korrketur des Mitochondrienstoffwechsels. Aber auch individuelle Schwächen, 80% der Tumore haben mehr Transferrin-Rezeptoren und sind damit gegenüber Hydroxyl Radikalen instabil, eben Wasserstoffperoxid. In Körperhöhlen kann er nicht wegen der Gasbildung optimal genutzt werden. Es besteht aber die Möglichkeit das Artimisinin des Artemisia Annua von Mutter Natur zu nutzen. Es gibt eine ganze Fülle von Stoffen aus der Natur, Löwenzahnwurzelextrakt, Safran mit Crocetin oder Brassica mit Sulforaphan, Resveratrol, Quercetin, Anthocyane, Salvestrole etc. mit unterschiedlichen Ansätzen im biologischem System. Jedenfalls sollte das Immunsystem wieder mit LPS des ABM Pilz scharf gemacht werden. Es sollte auch ausbalanciert sein, allerdings ist ein Switch Richtung TH1 zum Krebsangriff auch Okay. Ich würde erstmal diagnostisch die Defizite checken, genetische Polymorphismen und dann schauen was es so braucht, um ganzheitlich (auch Stress etc.) wieder in der Balance zu sein.



 
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RE: Speiseröhrenkrebs

#6 von Zigeunermädchen , 05.10.2015 09:35

Guten Morgen miteinander

Erstmals vielen lieben Dank für Eure Bemühungen, das ist sehr nett. Chris, danke für den MSM-Tipp. Muss das Produkt irgendwelche Voraussetzungen erfüllen oder geht ein x-beliebiges Präparat (z.B. v. LEF). Wie hoch wäre dann die Dosis?

Mr. Xu, vielen Dank auch für Deine Ansätze. Ich werde das mal auseinandernehmen müssen, weil der Beitrag für mich sehr schwer verständlich ist. Ich und auch mein Freund haben kein Studium. ich hoffe, uns bleibt soviel Zeit.

Wie kann man denn einen Krebs untersuchen, auf welche Substanzen er anspricht?


LG und Danke
Zigeunermädchen


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RE: Speiseröhrenkrebs

#7 von Zigeunermädchen , 05.10.2015 09:41

Liebe Luna

Diesen Ansatz, den Du beschreibst, führt die Lukas Klinik in der Schweiz durch. Der Arzt meines Freundes hat davon jedoch abgeraten, da die Chancen bei komplementären Methoden angeblich schlechter seien. Weisst Du, ob dieser Ansatz auch zusätzlich zu der Chemo-/Strahlentherapie gemacht werden könnte? Dein/e Bekannte/r, welcher geheilt werden konnte, musste er operieren?


Einen schönen Tag wünscht Dir
Zigeunermädchen


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RE: Speiseröhrenkrebs

#8 von Luna , 05.10.2015 13:13

Hallo
Hyperthermie kann auf jeden Fall mit Chemo- oder Strahlentherapie kombiniert werden, ergänzt diese sogar recht gut. Ich habe den Kontakt mit diesem Patienten seit einigen Jahren verloren, kann nur sagen, wie es damals aussah. Er hatte weder Operation, noch Chemo, noch Strahlentherapie hinter sich und durch die Behandlung v.a. mit der Hyperthermie hatte sich der Tumor abgekapselt.
Da Mr. Xu die Typisierung des Tumors angesprochen hat, ist mir noch Florian Schilling mit seinem "metabolic Tumor Typing" eingefallen. Er ist als Heilpraktiker darauf spezialisiert und arbeitet mit Dr. Reinwald Akademie zusammen. Habe ihn mal in einem Vortrag gehört. Das, was er präsentierte, war beeindruckend. Die Dr. Reinwald Akademie arbeitet anscheinend insgesamt recht aktiv an komplementären Methoden in der Krebstherapie.

Ansonsten würde ich die Vorschläge von Mr. Xu voll und ganz unterschreiben. Das Problem besteht nur darin, jemanden zu finden, der damit arbeitet.
Dass die alternativen Methoden weniger erfolgversprechend sind, würde ich dagegen nicht unterschreiben. Kurzfristig mögen Operation, Chemo oder Bestrahlung sicherlich erfolgreicher sein. Aber wie sieht es denn nach 1-2 Jahren aus? Die Behandlung, v.a. die Chemo, schädigt ja den gesamten Stoffwechsel und es soll allein schon 1-2 Jahre dauern, bis der Körper mit den Folgen davon fertig wird. Wie soll er dann das, was letztlich zum Krebsausbruch geführt hat, gleichzeitig bekämpfen?

Man muss eines erst mal verstehen: Was die Behandlung von Krebs angeht, gibt es 2 Lager: zum einen die Schulmedizin, die fast immer keine Ahnung von komplementären Methoden hat und diese auch pauschal ablehnt. Daneben gibt es den alternativ-komplementären Bereich, der manmchal die schulmedizinische Behandlung pauschal ablehnt, z. T. aber durchaus mit dieser klar kommt und unterstützend arbeitet. Jedoch haben die meisten nur wenige Schwerpunkte, auf die sie sich versteifen.
Im Akutfall wie bei Euch sicherlich eine schwierige Entscheidung, was zu tun ist.
LG
Luna



 
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RE: Speiseröhrenkrebs

#9 von Zigeunermädchen , 05.10.2015 14:35

Hallo Luna

Vielen Dank für Deine weiteren Ausführungen, ich bin froh um jede Info. Für Laien ist es nicht einfach, das ganze zu verstehen, geschweige denn, eine Entscheidung zu treffen, und dies so schnell, wie Du ja auch richtig bemerkt hast. Wir sind zur Zeit damit beschäftigt, uns intensiv damit auseinanderzusetzen......


Euch allen einen schönen Tag
LG
Zigeunermädchen


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RE: Speiseröhrenkrebs

#10 von Mr. Xu , 07.10.2015 01:40

Hallo Zigeunermädchen,

zu deiner Frage

Zitat von Zigeunermädchen im Beitrag #6
Wie kann man denn einen Krebs untersuchen, auf welche Substanzen er anspricht?

Das geschieht durch Gewebeentnahme und Kultur. In der Regel machen das forschende Einrichtungen z.B. Heidelberg. Der Arzt kann das gegen Aufpreis anbieten oder als Versuchskaninchen. Generell müsste das im Fachgespräch mit dem Arzt geklärt werden. Jedenfalls muss das Einsehen der Daten akzeptiert sein. Ich würde mich aber nicht als Versuchskaninchen für zelltoxische Gifte (neulich mal was über biologisches Gift aus Termitensoldatenkopfdrüsen in ner Doktorarbeit gelesen 8-/) oder radiologische Tests hergeben. Bei Immuntherapien wäre es für mich eventuell vorstellbar, wenn ich sie verstehe.
Das Problem ist hier, niemand ausser einem Arzt darf dich eigentlich beraten. Ihm passiert nichts wenn was schief geht. Es müsste eine Anamnese gemacht werden, um die Lebensumstände deines Freundes als biologisches System zu verstehen, z.B. ehemalige Virusinfektion, chronische Entzündung, Dauerkonsument von Pharmaka, Schadstoffexposition Alkohol, Rauchen, Chemie oder Strahlung im Job, Unfall etc. Seine Ernährung und Mikronährstoffdefizite, aktuelle Werte zu seinem Stoffwechsel und Immunsystem. Dann wären Kenntisse über Genpolymorphismen diverser Enzyme wichtig.

Zur "Schulmedizin" versus "Alternative Medizin"
ich mag die Begriffe nicht, weil Schulmedizin nichts mit Schule gemein hat, sie eben nur das bestehende Gesundheitsweisen mit seinem profitorientierten Therapien in pharmazeutisch industrieller Hand reflektiert.
Unter alternativer Medizin werden esoterische und biologisch wissenschaftliche Therapien zusammengeschmissen, um letztere zu diffamieren. Da sie eben das gefährliche Potential haben, einen dreistelligen Milliardemmarkt zu zerstören.
Das Dilemma in der herkömmlichen Medizin ist die unumkehrbare Schädigung der gesunden Zellen, insbesondere des so schon schlecht funktionierenden Immunsystem. Das heisst dramatische Lebensverkürzung. Wenn würde ich das nur mit komplementärer Therapie machen, wo gesunde Zellen geschützt und Tumorzellen geschwächt werden. z.B. Fasten und div. Pflanzenstoffe. Das wäre für mich vom Stadium des Krebs abhängig und mein Weg bei extrem wenig Zeit. Aber auch hier parallel die Balance suchen.
Habe ich mehr Zeit, würde ich alle von mir genannten biologischen Ansätze parallel starten und nicht einzeln. Bis auf DCA und vielleicht DMSO gibts keine bemerkenswerten Nebenwirkungen. Für DCA würde ich aber einen Therapeuten suchen, nur zur Not eine Selbstbehandlung. Ernährung Richtung Paläo, leicht sportliche Bewegung - aber kein Stress. Im Prinzip läuft es auf eine dauerhafte Lebensumstellung hinaus, da in der Regel vorher was falsch lief. ;-) Es muss alles dafür getan werden die mitochondrialen Schäden zu beseitigen oder ihre Auswirkungen zu begrenzen.
Ich kenne bisher nur die Cellsymbiosistherapie und habe mir die Falldokumentationen durchgelesen. Es war für mich schon beeindruckend, wenn der Prostatakrebs oder Dickdarmkrebs wieder verschwand. Sowas liest der Durchschnittsbürger gar nicht und wird subtil durch prominente Krebstode in den Massenmedien in Angst gehalten.

LG Mr. Xu

PS WIe ist denn der Speiseröhrenkrebs entstanden? Ist er durch Magensäure oder Alkoholgenuss oder Rauchen gekommen?


 
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RE: Speiseröhrenkrebs

#11 von Markus , 07.10.2015 09:02

Hallo,

wenn du Infusionen mit Vitamin C machen lassen möchtest, hier ein Schema plus die Cofakoren:

http://www.drstrunz.de/news/2013/06/1306...amincschema.php
http://www.drstrunz.de/news/2013/01/130121_wasser.php


„Wenn man sich die Methoden betrachtet mit denen die Pharmaindustrie die Entscheidungsträger unter Druck setzt, so gehören die eigentlich in die mafiösen Strukturen.“
Uwe Dolata (Kriminalhauptkommissar) in "Das Pharmakartell: Wie wir als Patienten betrogen werden", Frontal21, 2008.


Harry hat sich bedankt!
 
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RE: Speiseröhrenkrebs

#12 von Zigeunermädchen , 07.10.2015 12:41

Hallo Ihr beiden

Vielen Dank für Eure Ausführungen. Wir werden sicher alles, was in unserer Macht steht, unternehmen, und ich bin sehr froh, dass das, was ich in der Literatur so finde, auch von Euch erwähnt wird. Die Lungenliga in der Schweiz sagt z. B. dass mit alternativen Methoden noch nie ein Krebs geheilt worden sei. Wie soll sich da der Durchschnittspatient, was mein Freund ja auch ist, entscheiden können? Was die Ursache ist, ist nicht eindeutig klar. Geraucht hat er und in seinen jungen Jahren Alkohol getrunken, aber beruflich oft auch mit Chemikalien zu tun, ob er Reflux hatte sei lt. Arzt nicht immer feststellbar, da die Magensäure auch zurücklaufen könne, ohne dass man das bemerke.

Mr. Xu, habe ich Dich richtig verstanden, wenn Du genug Zeit hättest, würdest Du mit komplementären Methoden angehen? Bei meinem Freund ist das Krebsgeschwür schon relativ gross, es befindet sich kurz vor dem Magen und ist wie ein Nadelöhr, durch das die Nahrung nur sehr schwer durchgeht. Wir haben die Artikel, die Ihr uns empfohlen habt, alle durchgelesen und und werden es so gut wie nur irgend möglich umsetzen.

Eine Frage hätte ich allerdings noch, es wird ja unter anderem einiges an Antioxidantien und Entzündungshemmer empfohlen wie z. B. Grüntee, div. Beeren, Kurkuma usw. (sorry, ich weiss jetzt nicht alles auswendig), ist die Meinung, alle Antioxidantien zusammen zu nehmen oder sind das entweder oders?

Nochmals lieben Dank Euch allen, Ihr seid eine grossartige Unterstützung.


Liebe Grüsse
Zigeunermädchen


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RE: Speiseröhrenkrebs

#13 von Mr. Xu , 07.10.2015 21:47

Hallo Zigeunermädchen,

ich kann jetzt nur spekulieren, dass es sich um ein Adenokarzinom handelt. Es gibt schlimmere. Jedenfalls sollte dein Freund sich möglichst in der senkrechten Lage befinden, auch nachts. Damit dann nicht die Magensäure hineinläuft. Ich weiss nicht, ob dein Freund sich bisher um Optimierung seines Stoffwechsels bisher gekümmert hat, wie es hier die meisten wohl tun. Das Jod wird für den Schutz der Schleimhaut im mg Bereich gebraucht. Hier unbedingt einlesen (LL). Das Curcumin würde ich kombiniert einsetzen, d.h. Meriva und Bioperine Präparate mixen. Generell wirken die sekundären Pflanzenstoffe synergistisch, gerade Quercetin, Resveratrol und Curcumin mit Vitamin C. Die kann man sich wie Ersatzzahnräder in unterschiedlicher Größen, welche aber nicht von der Zelle selbst produziert werden, vorstellen.(Analogie ist geklaut :-), siehe Energie Guide) Also alles zusamme (täglich)! Für die Resorption kann es notwendig sein, einiges voneinander zu trennen durch verschiedene Mahlzeiten. Aber auch das Gegenteil Mixen, siehe Proteine. Von Grüntee und anderem Tee mit Gerbsäuren würde ich abraten. Die Ernährung ist sicher jetzt erstmal das Hauptproblem, da ordentlich und konzentriert die Stoffe reinzubekommen. MAP Aminosäurenmischung gegen katabole Abbauprozesse, evtl. selbst anfertigen. Kokosöl als primäres Energiesubstrat sollte ein Ziel sein. Wildkräutersmoothie ohne Milch und Zucker im Mixer und Urlaub in Amsterdam sind so spontane Ideen.
Wenn ich Zeit hätte, würde ich ausschliesslich biologisch rangehen. Ansonsten immer komplementär mit Fasten und Antioxidantien, (z.B. auch CBD-Öl) sofern letztere nicht die zytotoxische Wirkung auf die Tumorzellen stören. Einem Onkologen, der sich nicht mein Immunsystem oder Vitamin D bzw. Selen Status anschaut würde ich niemals vertrauen. D.h. reine "Schulmedizin" aus dem letzten Jahrtausend lehne ich perönlich ab. Habt ihr eigentlich den TKTL1 Test machen lassen?

LG Mr. Xu

PS Das Vitamin A in höherer Dosis als Retinol (nicht Beta-Carotin) ist auch extrem wichtig für die Ausdifferenzierung der Zellen.
PPS Die Lungenliga scheint eher ein Verein der Therapeuten zu sein, als ein Verein Betroffener.


 
Mr. Xu
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RE: Speiseröhrenkrebs

#14 von Zigeunermädchen , 09.10.2015 09:47

Hallo Mr. Xu

Herzlichen Dank für Deine Ergänzungen. Ja, es ist schwierig mit der Schulmedizin. Heute ist Besprechung mit den zuständigen Ärzten, da wird er die Thematik Immunsystem und Vitalstoffe ansprechen. Zeit für eine rein alternative Medizin hat er vermutlich nicht, das Geschwür ist schon dermassen gross, dass die Nahrung nur noch erschwert durchkommt, wie durch ein Nadelöhr und gelegentlich sogar wieder hochkommt. Bisher hat er sich nicht um die Optimierung seines Stoffwechsels gekümmert, da seine Werte immer top waren. Naja. Die empfohlenen Substanzen sind unterwegs und müssten dieser Tage eintreffen, bzw. einen Teil davon haben wir schon hier und wird auch fleissig eingenommen. An EW-Shakes und dergleichen habe ich auch schon gedacht. Kokosöl ist schon in gebrauch und MCT-Öl nehmen wir dann auch noch dazu. CBD-Öl hätte ich zuhause, muss mal schauen, ob das passen könnte. Was ein TKTL1 Test ist, weiss ich nicht, muss mich zuerst einlesen.

LG und schönes Wochenende
Zigeunermädchen


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