RE: Richtig essen

#16 von Chris (edubily) , 31.07.2014 12:55

Sehr schön, das freut mich zu hören.

Allerdings: Irgendwo auf dem Blog findest du auch einen Artikel zum Thema Kohlenhydrate und Krebs, Fazit: Kein Zusammenhang zwischen Blut Glukose und Krebshäufigkeit.

Ich überarbeite derzeit mein Archiv, so dass er wahrscheinlich bald auffindbar wird.

Generell wirken ketogene Diäten via Einschränkung eines (für Krebszellen) "essentiellen" Stoffes, was aber auch mit Magnesium, Zink etc. funktioniert!


 
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RE: Richtig essen

#17 von zdenka , 31.07.2014 13:13

Hallo Strunzianer,

diese Bücher sind schrecklich, wieso liest du so etwas?

Folgende Tipps:
Putze mit einer Schallbürste oder einer elektrischen Zahnbürste.
Reinige zusätzlich einmal täglich die Zahnzwischenräume mit einer Interdentalbürste.
Sättige deinen Speichel 3x tgl. mit 1TL Xylit (Xucker).
Achte drauf, dass du nicht häufig Kohlenhydrate konsumierst. Die Anzahl der Säureattacken ist viel bedeutender als die Menge (= eine Großpackung Toffifee auf einmal ist in Ordnung, über drei Tage verteilt konsumiert für die Zähne eine Katastrophe...).
Nichtrauchen dürfte hier eine Selbstverständlichkeit sein, ich erwähne es nur vollständigkeitshalber.
Auch die Einnahme von Vitamin C, D, K, Omega 3... ist hier, denke ich obligatorisch.
Als Ergänzung der häuslichen Mundhygiene wären zwei Professionelle Zahnreinigungen jährlich sehr sinnvoll.
Regelmäßige zahnärztliche Untersuchungen sollten auch obligatorisch sein, um Schlimmeres zu verhindern. ABER: alle vorgeschlagenen Maßnahmen sollte man sich genau erklären lassen (ich empfehle nicht nur für den zahnärztlichen Bereich immer zwei Kernfragen zu stellen: 1. Was droht mir, wenn ich es machen lasse? 2. Was droht mir, wenn ich es erst einmal nicht machen lasse?) und nur das durchführen lassen, was man auch nachvollziehen kann oder wo einem die Risiken aus anderen Gründen (Kaufähigkeit, Kosmetik...) als das kleinere Übel erscheinen...

Mit dieser Strategie dürftest du die Risiken minimiert haben. Ein Restrisiko bleibt natürlich immer, aber wer immer absolute Sicherheit haben möchte, dürfte das Haus nicht mehr verlassen...

LG

Zdenka


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RE: Richtig essen

#18 von Luna , 31.07.2014 17:53

Hallo Chris,

Du schreibst:
Allerdings: Irgendwo auf dem Blog findest du auch einen Artikel zum Thema Kohlenhydrate und Krebs, Fazit: Kein Zusammenhang zwischen Blut Glukose und Krebshäufigkeit.

Ich überarbeite derzeit mein Archiv, so dass er wahrscheinlich bald auffindbar wird.

Generell wirken ketogene Diäten via Einschränkung eines (für Krebszellen) "essentiellen" Stoffes, was aber auch mit Magnesium, Zink etc. funktioniert!


Da möchte ich doch noch mal einhaken. Es mag ja sein, dass der Zusammenhang zwischen Kohlehydraten und (der Entstehung?? von) Krebs nicht belegbar ist. Klingt aber für mich ganz nach DGE, sorry. Wobei wiederum mal alle KH in einen Topf geworfen werden. Neben der Ernährung gibt auch viele weitere Ursachen für Krebs, wie Hormone, Umwelteinflüsse, Chemikalien, Strahlung usw. Fakt ist aber, dass die meisten Krebszellen von Glukose leben, diese dann ja vergären statt zu verbrennen (Stichwort TKTL1). LT Dr. Coy ist es bei ca. 50% der Krebsfälle, wenn ich es richtig im Kopf habe. Da aber mit zunehmendem Alter die Wahrscheinlichkeit von degenerierten Zellen steigt, kann man nie sicher sein, was dann aus diesen kleinen Zellnestern wird. Mehr "Futter" dürfte zumindest förderlich sein, im negativen Sinne.
Sind aber erst mal Minitumore vorhanden, dann dürften schnelle KH zu konsumieren bei den meisten - nicht bei allen! - wie Öl ins Feuer zu gießen sein.

Es mag schon sein,dass man durch Entzug von anderen essentiellen Stoffen wie Zink, Magnesium oder anderem Krebszellen auch um die Ecke bringen kann. Aber was passiert mit dem Rest des Körpers? Ohne Zink, Magnesium,... dürften auch die gesunden Zellen, gelinde gesagt, massiv Schaden nehmen, wenn nicht gleich kaputt gehen, da, meines Wissens, gerade diese Stoffe wie Zink und Magnesium essentiell sind, im Gegensatz zu KH. Wäre dann ähnlich wie bei der Chemo: Krebszellen tot, der Rest vom Körper auch oder zumindest so geschädigt, dass er auf die Dauer keinen Widerstand mehr leisten kann. So gesehen, halte ich den Entzug von essentiellen Stoffen eher für eine theoretische Möglichkeit der Krebsbekämpfung. Dazu kommt die Frage nach der Praxis. Der Körper hat schließlich Vorräte von diesen Stoffen. Die Hemmung der Angiogenese hilft zwar, reicht aber wohl auch nicht aus, um die Versorgung eines Minitumors völlig zu unterbinden.

Wenn ich die Wahl habe zwischen Weglassen von KH und Zink/Magnesium u.a., so ziehe ich die KH vor, da es mich in keinster Weise in meiner Lebensqualität oder Leistungsfähigkeit einschränkt. Ein weiterer Vorteil: Man weiß inzwischen, dass es eine recht erfolgreiche Methode ist. Wer hat/konnte den Entzug von Zink/Magnesium denn schon in der Praxis testen (und hat es überlebt)??

Grüße
Luna


 
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RE: Richtig essen

#19 von Chris (edubily) , 31.07.2014 18:09

Hey Luna,

der springende Punkt ist - und das ist kein DGE! - dass selbst Menschen mit konstant zu viel Glukose im Blut - also du nicht - keine Neigung zeigen, vermehrt Krebs zu entwickeln.
Das waren Studien mit z.T. 10.000 Teilnehmern, was schon aussagekräftig ist und die These bestätigt, dass der Mensch auch mit Kohlenhydraten gesund bleiben kann!

Das war ein Punkt.

Meine Argumentation widerspricht aber nicht dem Gedanken eines Entzuges von Kohlenhydraten, um den Tumoren die Grundlage zu entziehen.
Mein Punkt war aber, dass wir deshalb nicht etwas verurteilen müssen, wenn Tumore doch auch diverse Abhängigkeiten zeigen hinsichtlich essentieller Substanzen, wie z.B. Zink oder auch Magnesium - womit du das selbe induzieren könntest.
Und ja! Dann lieber KH-Restriktion, aber Zink und Magnesium werden doch auch nicht "schlecht", nur weil der Krebs sie braucht.

Kohlenhydratrestriktion hat seine Berechtigung und ich würde es sogar jedem empfehlen, wenn er Krebs hat. Aber ich verurteile deshalb nicht Kohlenhydrate oder vermeide sie deswegen chronisch.

Differenzierungsfähigkeit - das ist etwas, was ich den Lesern gerne beibringen möchte. Hier geht es nicht um Meinungsmache oder Kristallisieren von Wahrheiten.


 
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RE: Richtig essen

#20 von Chris (edubily) , 31.07.2014 18:12

Aber natürlich ist dein Einwand berechtigt!


 
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RE: Richtig essen

#21 von Chris (edubily) , 31.07.2014 18:27


 
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RE: Richtig essen

#22 von Luna , 31.07.2014 22:12

Hallo Chris,
ich hab den Artikel damals sehr wohl gelesen und wollte damals schon drauf reagieren, was dann aber nicht ging, da die e-mail Adresse nicht funktionierte. Letztlich habe ich es dann bleiben lassen. Mir war der Unterschied zwischen Kh-Konsum beim GESUNDEN und bei Tumorpatienten schon klar. DAss Zucker und schnelle KH als Nahrung auf die Dauer nicht das Ideale sind, ist ohnehin klar.

Was ich mir nach wie vor nicht vorstellen kann, ist ein Entzug von Zink oder Magnesium z.B. Wie soll das gehen, ohne dass der gesamte Stoffwechsel gestört wird?? Gerade Zink ist ja u.a. z.B. für's Immunsystem notwendig auf die Proteinsynthese könnte ich ja eine Zeit lang verzichten. Magnesium soll an über 300 Stoffwechselvorgängen beteiligt sein. Diese zu blockieren kann meiner Meinung nach nicht gehen, ohne dass man auf dem Zahnfleisch daher kommt. Dazu kommt, dass gerade Mg in sehr vielen Lebensmitteln enthalten ist. Die alle zu meiden dürfte wohl in eine Fastenkur ausarten. Geht zwar eine Zeit lang ohne Probleme, aber auf die Dauer wohl nicht. Und seinen Alltag + Arbeit sollte man ja auch noch bewältigen können. FAlls ich da verkehrt liegen sollte, lass es mich wissen.

LG
Luna


 
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RE: Richtig essen

#23 von Chris (edubily) , 31.07.2014 22:16

Luna,

ich wollte damit keine Empfehlung aussprechen oder sagen "Mach 'ne Zinkrestriktion".

Es ging auch niemals darum, einen Wert auf 0 zu senken, sondern einen Wert einzuschränken. Ich denke, dass es diesbzgl. wohl schon einen Unterschied macht, ob man einen Magnesium-Wert von 1,0 mmol/L hat oder 0,72 mmol/L.
Es ging ja um eine Restriktion, nicht um eine totale Abstinenz.

Aber das ist nicht mein Punkt gewesen und ich würde mich auch nicht darauf versteifen.

Das sollte lediglich zeigen: Kohlenhydratrestriktion kann man praktizieren, aber man sollte die Kirche im Dorf lassen hinsichtlich der Angst.

Wenn du vor Kohlenhydraten "Angst" hast, dann solltest du auch vor allen anderen essentiellen Substanzen Angst haben.

Edit:
Und ich bin der Meinung, dass viele sich hier krankhaft auf einen Makronährstoff einschießen. Ich kenne bezüglich Ernährung heutzutage keine krasserer Angst, als die Angst vor Kohlenhydraten - carbophobia.

Übrigens: Die Studien sind alle an Tieren durchgeführt - nicht in vitro! Das heißt, es funktioniert definitiv in vivo, die überleben damit auch!



 
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RE: Richtig essen

#24 von Luna , 31.07.2014 22:35

Hallo Chris,
Das hatte ich auch nicht so verstanden. Aber, nach allem was ich inzwischen weiß, glaube ich nicht, dass eine Restriktion bereits was bringen würde. Da gehen höchstens ein paar leicht zu killenden KZ drauf, die richtig harten bleiben und haben dann freie Bahn. Dann sonst wäre ja jede Chemo erfolgreich, weil sie dem Körper ja genau diese Stoffe raubt. Will das Thema jetzt aber nicht weiter ausbreiten.
LG
Luna


 
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RE: Richtig essen

#25 von Chris (edubily) , 31.07.2014 23:00

Hey Luna,

ja - belassen wir das Thema, weil wir die Tiefe sowieso nicht hier diskutieren können, was ich auch nicht will.

LG, Chris


 
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RE: Richtig essen

#26 von Bernd , 15.10.2014 16:38

Hallo,

mal davon abgesehen, das erstaunlich ist, das Hr. Strunz mit seinem No-Carb-Mantra in dessen Forum bislang wohl noch niemand gefragt hat, weshalb Milliarden Menschen in Asien trotz eines großen KH-Anteils ihrer Grundnahrungszufuhr, z. B. durch Reis, diese großteils weder chronisch fettleibig sind, dieses Manko trifft wohl vor allem auf die westl. Fast-Food-Massenkonsumgesellschaft und die dortigen schon kriminell massengesundheitsschädigend agierenden Nahrungsmittelkonzerne zu, und zugleich zu den langlebigsten Menschengruppen der Erde gehören. Das das irgendwie nicht paßt müßte den gesundheitsbewußten Strunzianern im Strunz-Forum eigentlich auch schon aufgefallen sein, aber man äußert wohl keine Zweifel an den Guru. Anders kann ich mir das nicht erklären, daß all diese aburden Themen sektenartig widerspruchslos oder unhinterfragt "aufgesogen" werden.

Ich kann mich nur noch dunkel daran erinnern, das sich der gute Mann sogar darin verstieg stolz zu erzählen und zu prahlen, daß in Restaurants in Asien seine Tochter nur Fleisch und Gemüse ißt und auf den Reis verzichtet. Ist ja klar, der macht dick, macht Krebs, ist tödlich, bla, bla, bla...Tödlich mag sogar sein, da haben sich sicher viele asiatische Gäste totgelacht über diese dummen Langnasen!

Dazu aus einem BB-Forum ein Artikel, der auch zum Thema Sport und Diät oder Abnehmen an sich gut passen würde und eigentlich auch unter "Keep it simple" in verschiedenen Zusammenhängen zu ERnährung, Sport, Gewichtsreduktion etc. gut gepaßt hätte.

Reis mit Hühnchen die optimale Ernährung?

http://www.team-andro.com/bodybuilding-r...e-ernhrung.html

Wer also zum Abnehmen noch einen "Geheimtip" braucht! Mach´ es simple und so wie es die Profis mit Erfolg machen.

Gruß Bernd



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RE: Richtig essen

#27 von Chris (edubily) , 15.10.2014 16:55

Hallo Bernd,

ich werde dafür in aller Regelmäßigkeit aufs übelste gebasht - nach zwei Sätzen neutraler Argumentation geht es los mit der persönlichen Beleidigung. Und dann darf jeder mal seinen Senf dazu geben.
Wenn ich diese Leute schreiben sehe, denke ich immer, das sind mit Sicherheit großartige Versager im Leben - im Netz dürfen sie dann beleidigen und ihre Ego-Probleme kompensieren, mit Halbwissen glänzen und als Referenz die Strunz-News zitieren.

Mir wurde sogar schon mit Abmahnung 'von einem Strunzer' gedroht - aus einer sachlichen Diskussion heraus. Abmahnung, weil ich bis vor kurzem noch kein Impressum hatte :-)

Diesen Menschen ist nicht zu helfen. Egal wie viel neutrale Fakten und Punkte und Diskussionen man anbringt, egal wie oft man noch sagt, dass Strunz, Worm etc. immer (unwissend?) über pathologische Prozesse sprechen im Zusammenhang mit kohlenhydrat-reduzierter Ernährung.

Wir diskutieren nie über Kitava-Bewohner - schon aufgefallen? Die nehmen als Beispiel (unwissentlich) immer den Insulin-Resistenten, den Fettleibigen, der nicht mehr in der Lage ist, Glukose ordentlich zu oxidieren - was aber in Wahrheit auch nix mit dem Kohlenhydrat zu tun hat, sondern mit den überschüssigen Fettsäuren im Muskel.

Leute verstehen die Zusammenhänge nicht, aber reden, als seien sie Nobelpreisträger in Chemie - mit Referenzen vom 'Doc'.

Ich frage mich oft, warum ich mir dieses Gerede dort noch antue. Vielleicht ist es der Rechthaber in mir, vielleicht aber auch der Drang, Dinge aufzuklären? Oder meine masochistische Ader oder mein Mitgefühl? Keine Ahnung. Aber eine Sache ist gewiss: Das ist eine Religion!



 
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RE: Richtig essen

#28 von Strunzianer , 15.10.2014 16:59

oh, ich glaube ich sollte jetzt mal meinen Namen ändern


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RE: Richtig essen

#29 von Chris (edubily) , 15.10.2014 17:01

Nein, Quatsch :-) Hier darf jeder das artikulieren, was er möchte. Nur eben auf sachlicher Ebene. Und diesbezüglich bist du hier sehr willkommen!


 
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RE: Richtig essen

#30 von Bernd , 16.10.2014 13:32

Zitat von Strunzianer im Beitrag #28
oh, ich glaube ich sollte jetzt mal meinen Namen ändern


Hallo,

nimm doch "Edubilyer"! 100 Punkte bei Chris und klingt definitiv cooler!

Gruß Bernd


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